(David Berger) Die taz-Journalistin Steffi Unsleber hat etwas getan, was gar nicht geht. Zumindest nicht dort, wo die linksgrüne Ideologie Macht bekommen hat: im RRG-Berlin. Sie hat es sich erlaubt, offen über ihre Enttäuschung über die von ihr mitgewählte Berliner Regierung zu sprechen. Nun wird sie wie eine Aussätzige gejagt und öffentlich hingerichtet.

Unsleber sprach „schamlos“ und etwas naiv offen über die Tatsache, dass der Berliner Mietendeckel keinen Interessenausgleich schafft, sondern die Vermieter bestraft – für die schlechte Berliner Wohnungspolitik der letzten 15 Jahre. Dass sie damit nur Fakten benannt hatte, interessiert in der Welt der von politische interessierten Gruppen bezahlten Faktenprüfer und des ideologischen Bürgerkriegs natürlich keinen.

Absolutes No go: Kritik an den Herrschenden

Solche Blasphemie gegenüber den Herrschenden kommt in linksgrünen Paradies, wo man es gewohnt ist im Gleichschritt zu marschieren, nicht gut an.

Und so wurde der Shitstorm auf Twitter gegen die Journalistin so heftig, dass sie kurzerhand ihren Account dort schließen musste. Das ist in der Regel die erste Stufe einer Hetzjagd, bei der in Berlin nicht auszuschließen ist, dass am Ende sogar die Justiz einschreitet – nicht zugunsten des Opfers, sondern um das Werk der Täter zu vollenden.

Bewusste Existenzgefährdung Andersdenkender

Der bekannte Blogger Don Alphonso hat das Geschehen auf Twitter sehr treffend charakterisiert:

„Das kollektive Rausmobben von #SteffiUnsleber bei Twitter zeigt, wie liberal und tolerant der linke Mainstream in Berlin wirklich ist: Überhaupt nicht und jederzeit bereit, kollektiv mit bewusster Existenzgefährdung dafür zu sorgen, dass andere das Maul halten und sich anpassen.

Die Nichtbereitschaft ihrer Kollegen bei der taz, dem Geschmeiss in den Arm zu fallen und die Kollegin zu schützen, ist noch nochmal schlimmer als die Reaktion bei der Zeit, die Attacken auf Mariam Lau zu dulden. Berliner Journalisten mit dem Rückgrat weichgekochter Gummibärchen.

Und es wirkt. Unter denen gibt es etliche, die gekauft haben. Mit Erbe. Mit Hilfe der Eltern. Mit Bausparer. Mit Hypothek auf die eigene Wohnung, um eine zweite zu kaufen. Die sind alle still und passen sich an. Sie haben Angst, selbst am Pranger zu stehen und isoliert zu werden.

Darunter sind etliche, die ich nicht wirklich mag, aber wenn jemand etwa nach einer Insolvenz und während einer schweren Krankheit es noch schafft, genug Geld zu verdienen, um sich und der Familie ein Haus zu kaufen, dann ist das eher eine Erfolgsgeschichte, und keine Schande.

Sie hassen nicht nur Vermieter, sondern jeden, der ihr Elend nicht teilt

Aber diese Leute sind mit ihrer Street Credibility von zig anderen abhängig, die nach Berlin kamen, um sich nicht mit Spiesserzeug wie Wohnungskauf beschäftigen zu müssen. Die hassen nicht nur Vermieter, sondern jeden, der ihr Elend nicht teilt, und schlauer und sparsamer war.

Diese Leute sind ein Grund, warum sich in Berlin so viele berechtigt fühlen, den Kampf gegen „Reiche“ mit Steinen und Feuer zu führen. Sie opfern bedenkenlos eine der ihren auf dem Altar der besitzerfeindlichen Ideologie. Da ist für Mitleid mit anderen absolut kein Platz.

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Es ist eine bewusste Spaltung der Gesellschaft mit dem Ziel eines enthemmten Klassenkampfes, und die nötige Geschlossenheit und Härte erreicht man auch damit, dass man interne Abweichler öffentlich massakriert. Das haben sie gestern gemacht. Weil ihnen Einzelschicksale egal sind.

Mit dem Wahlsieg von Grünen/Linken wird sich das auf die nächsten 7 Jahre in Berlin nicht ändern, denn der Mob von gestern wird morgen bei denen in den Büros, in den NGOs und in den (Zwangsgebühren)medien sitzen. Das wird für alle Abweichler in Berlin böse enden.“ – soweit Don Alphonso.


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