Wir veröffentlichen hier einen Leserbrief eines Lesers, der uns heute zu dem LKW-Anschlag von Limburg erreichte.

„Zunächst ist auffällig, dass sich die medialen und amtlichen die Darstellungen der Terrortaten jüngst von Paris und nun in Limburg fast aufs Haar gleichen:

  • Es wird zunächst nur über eine „schreckliche Tat“ berichtet.
  • Politiker, insbesondere Bürgermeister vergießen Krokodilstränen und sind in Gedanken „bei den Angehörigen“.
  • Über den Täter und sein Motiv „lasst sich laut Polizei“ derzeit nichts  sagen, es werde aber mit Hochdruck ermittelt.
  • Derweilen üben sich die staatsnahen Journalisten auch in dieser Zurückhaltung: Sie selbst ermitteln nicht, befragen Zeugen nicht nach Ablauf und Aussehen des Täters (schon gar nicht das sogenannte Redaktionsnetzwerk Deutschland, die sind noch mit AfD-„Spendenskandal“ ausgelastet).
  • Schon gar nicht gibt es Bilder oder gar Interviews von traumatisierten Opfern
  • Die näheren Angaben zum Täter folgen dann ,wenn das Ereignis aus den Schlagzeilen ist, dann ist das öffentliche Interesse deutlich erlahmt.
  • Und dann war es meist ein psychisch gestörter Einzeltäter, bei dem eine Beziehung zum radikalen Islam nicht bestätigt werden kann.
  • Wenn es Straßenbefragungen geben solle, dann mit dem Tenor „wenn man sich verückt machen ließe und nicht mehr ausgeht, würde man ja das erreichen ,was der Täter will ich leb so weiter wie bisher und lasse mich nicht verunsichern.“

Ganz anders bei „rechten“ oder vermeintlich „rechten“ Anschlägen:

  • Da wird ausführlich berichtet
  • Auch Polizei und Ermittlungsbehörden legen schon mal Fährten für die Öffentlichkeit
  • Informations- Zurückhaltung aus „ermittlungstaktischen“ Gründen ist auch meist nicht erforderlich.
  • Täter sind nie psychisch krank
  • Täter sind selbst wenn sie Einzeltäter sind , doch keine „Einzeltäter“ weil sie vernetzt sind.
  • Irgendwie muss auch möglichst noch ein Bezug zur AfD hergestellt werden.
  • Das ganze muss dann natürlich einem ARD-Brennpunkt oder ZDF-Spezial aufgearbeitet werden.
  • Interviews mit Opfern und Experten gegen Rechts müssen natürlich auch zu Wort kommen.
  • Auf Straßenbefragungen muss man den Bürgern entlocken ,dass man Angst habe, weil zu wenig gegen „Rechts getan wird“.

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