(David Berger) Wer die Videoaufnahmen, die seit gestern durch die sozialen Netzwerke gehen, sieht, der kann nicht anders als spontan an „Bürgerkrieg“ zu denken: In Berlin-Neukölln, bekannt durch seine No go-Areas und die Araber-Clans, haben sich etwa 50 Personen, unbestätigten Angaben zufolge meist Syrer und Libanesen, eine brutale Massenschlägerei mit Machete und Messer auf der Straße geliefert.

Im Polizeibericht heißt es: Gestern Nachmittag kam es in Neukölln zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen. Kurz vor 16 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei in die Weserstraße, da es dort zu einer Schlägerei gekommen war.

Auseinandersetzung zwischen 40 bis 50 Personen

Bisherigen Ermittlungen zufolge wurde zunächst ein Auto, mit dem zwei 22 und 36 Jahre alte Männer auf dem Weg zu einem Gespräch waren, angegriffen, wobei der Wagen beschädigt wurde. Nachdem von diesem Auto abgelassen worden war, stiegen die Personen aus.

Kurz darauf kam es dann zu der Auseinandersetzung zwischen 40 bis 50 Personen. Dabei sollen auch Reizgas und Verkehrsschilder eingesetzt worden sein. Unter den Personen befanden sich auch die beiden Männer, die mit dem Wagen in die Weserstraße gekommen waren. Mit Eintreffen der Polizeikräfte beruhigte sich die Lage.

Messer und Machete im Einsatz

Der 22-Jährige hatte bei der Auseinandersetzung Kopf-, Arm- sowie Rumpfverletzungen erlitten und der 36-Jährige Kopf- und Beinverletzungen. Darüber hinaus klagte ein 28-Jähriger über Augenreizungen und ein 13 Jahre alter Junge hatte bei der Auseinandersetzung eine Kopfverletzung erlitten. Die Männer und der Junge wurden ambulant behandelt.

Die Weserstraße war zwischen Fulda- und Weichselstraße bis etwa 19.20 Uhr gesperrt. Am Einsatzort wurden unter anderem Messer sowie eine Machete gefunden und beschlagnahmt. Die Ermittlungen zum genauen Tathergang und zu den Hintergründen dauern an. Es wurden Strafanzeigen wegen besonders schweren Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung an Pkw aufgenommen.

Schwere Verletzungen erlitten

Zusammenhänge zu einer Auseinandersetzung vom Montag werden geprüft. Bei dieser kam es ebenfalls in Neukölln zu einer Schlägerei, bei der zwei Männer schwere Verletzungen erlitten. Ersten Ermittlungen zufolge kam es gegen 14 Uhr auf dem Gehweg der Fuldastraße zu einem Streit zwischen 10 bis 15 Personen. Im weiteren Verlauf erlitt ein 22-Jähriger eine Stichverletzung und ein 24 Jahre alter Mann unter anderem eine Schnittverletzung. Beide kamen in Kliniken, wollten jedoch nicht verbleiben. Zu den Hintergründen der Auseinandersetzung ermittelt nun die Kriminalpolizei der Direktion 5.

Während des Einsatzes in Neukölln waren rund 60 Polizeibeamtinnen und -beamte im Einsatz.

Bereits vor zwei Wochen hatten kam es zu einer Massenprügelei zwischen den Mitgleidern zweier arabischstämmiger Großfamilien – ebenfalls in der Fuldastraße, die bis zu 100 Schaulustige bewundern durften. Die Polizei musste schon damals die Straße zeitweise für den Verkehr sperren.

Fakenews: Fuldaerstraße zur autofreien, multikulturellen Begegnungszone umbauen

Bei der in den Netzwerken kolportierten Nachricht, dass die rotrotgrüne Regierung Berlins nun überlegt, die Fuldaerstraße ganz für den Autoverkehr zu sperren, um mehr Platz für die dortige multikulturelle Entfaltung zu schaffen, handelt es sich allerdings um eine bösartige Fakenews. Schließlich tut diese Regierung alles, um die Harmonie und den öffentlichen Frieden in der Hauptstadt nicht zu gefährden.

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