Die Junge Alternative (JA) Berlin scheint zu den Grün-Getriebenen zu gehören:  „Wir fordern die Mandats- und Funktionsträger unserer Partei dazu auf, von der schwer nachvollziehbaren Aussage Abstand zu nehmen, der Mensch würde das Klima nicht beeinflussen“, heißt es in einem Schreiben.

Die JA Berlin verlangt in einem Schreiben an den Vorstand der Partei, dass dieser sich stärker dem Thema Umweltschutz und Klimawandel zuwenden müsse. Zudem sollen Mandats- und Funktionsträger der Partei von der „schwer nachvollziehbaren Aussage“ Abstand nehmen, der Mensch würde das Klima nicht beeinflussen, heißt es in einem Schreiben der JA Berlin.

Nur noch „wählertaugliche Politiker“

Von den AfD-Fraktionen in Landtagen, dem Bundestag und dem EU-Parlament müssten zudem konkrete Vorschläge zur Verbesserung des Klimaschutzes kommen.

Weniger grün-getrieben ein weiterer Kritikpunkt der JA: Die Außendarstellung der AfD. Um die Sympathiewerte zu erhöhen, sollten die Vorstände mittels „Umfragen AfD-Politiker identifizieren, die als besonders wählertauglich einzuordnen“ seien und diese entsprechend aufbauen.

Ebenfalls als wichtig wird von der JA die Einbindung jüngerer Parteimitglieder angesehen. Hierbei schielt die Alternative Jugend ebenfalls zu den Grünen. Dies hatten bei Wählern unter 30 Jahren besonders viel Zuspruch.

Kurskorrektur hänge von Mandatsträgern ab

Laut der JF habe der  Landesvorstand der Berliner AfD bereits angekündigt, über die Vorschläge während einer Vorstandssitzung zu diskutieren. Gerade in Berlin seien die Grünen, die in der Bundeshauptstadt 27 Prozent bei der EU-Wahl eingefahren haben, eine besondere Herausforderung, meint der JA-Landesvorsitzende von Berlin gegenüber der Zeitung. (SB)

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