Wenn man sich in diesem Land mit irgendetwas intensiver beschäftigt, wie zum Beispiel der Familie, dann stellt man schnell fest, dass Teillösungen nur im herumdoktern enden, da alle sozialen und wirtschaftlichen Themen der Gesellschaft zusammenhängen. Ein Gastbeitrag von Holger Prade

Das macht Kritik leider grundlegend und schafft extreme Gegnerschaft. Wer jahrzehntelang sich sozial gibt, gibt nicht mehr zu, dass er so lange Zeit sozial ungerecht agierte. – Wobei irren menschlich ist, zu uns allen dazugehört und die Basis für jegliche Weiterentwicklung ist. Oft ist irren nicht beabsichtigt, sondern ungewollter Nebeneffekt, oft aber auch Folge eines unrealen Wunschzieles.

Starre Gegner

Darin liegt auch die Katastrophe unserer Zeit. Es entsteht durch Ich-Bezogenheit und mangelndes Miteinander ein starrer Gegner, der das Aufzeigen eigenes Irrens als Angriff auf die empfundene Wahrheit sieht. Was im Umkehrschluss den Kritiker zum Befürworter der Unwahrheit macht, welche es wiederum zu bekämpfen gilt.

Was für ein Irrsinn, denn es führt nicht zum Licht der Wahrheit und zum Kompromiss sondern zur Dunkelheit und Zersetzung. Aus solcher Wirrung entstehen Diktaturen, menschlicher Niedergang, religiöser Irrglaube und auch kulturell/identitäre Auflösung.

„Halleluja ihr Veganer“

Wer an nichts mehr glaubt, glaubt eben an alles. Halleluja ihr Veganer, Halleluja ihr Klimaapostel und Weltverbesserer, Halleluja ihr Überall-Naziseher und Halleluja ihr Gläubigen der vielgeschlechtlich-feministischen alte-weiße-Männer-Unterdrückungsopfer-Kirche. Willkommen im Mittelalter der Neuzeit. Willkommen im Sumpf, in den wir uns am eigenen Schopf hineinziehen.

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