(David Berger) Sowohl in Rostock wie in Schwerin planen muslimische Vereine derzeit große Moschee-Neubauten. Doch die Bevölkerung wehrt sich immer energischer gegen diese Pläne.

Keiner weiß so recht, woher es kommt, dass derzeit der fanatische Islam gerade versucht sich ganz stark auch in Mittel- und Ostdeutschland, besonders im beschaulichen Mecklenburg-Vorpommern auszubreiten.

Zahl der Muslime in Rostock und Schwerin sprunghaft angestiegen

Sowohl der „Islamische Bund Schwerin“ als auch der „Islamische Bund Rostock“ wollen neue Moscheen haben, da die Zahl der Muslime in beiden Städten seit 2016 sprunghaft angestiegen sei. Ebenso wuchs parallel dazu auch das salafistische Personenpotenzial in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Zeitraum um fast 60 Prozent, wie die Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD mitteilte.

Aber die Bevölkerung schaut hier nicht untätig zu. Sowohl in der Hansestadt Rostock als auch in der Landeshauptstadt Schwerin formierte sich bereits vielfältiger Widerstand gegen die Moscheebaupläne, was zumindest in Rostock mit dazu führte, dass das Vorhaben momentan auf Eis liegt.

FDP-Ehrenvorsitzender warnt vor Zusammenarbeit mit islamistischem Bund

Zuletzt hatte sich sogar der unverdächtige FDP-Ehrenvorsitzende des Kreisverbandes Schwerin, Walter Kelle, gegen eine weitere Zusammenarbeit der Stadt Schwerin mit dem dortigen Islamischen Bund ausgesprochen, da er ihm aus eigener Erfahrung die Grundgesetztreue abspricht. 

In Schwerin ist der Bürgerwillen trotzdem massiv mit Füßen getreten worden. Das dortige Bürgerbegehren wurde, trotz genügend gültiger Stimmen, von den Schweriner Stadtvertretern abgeschmettert.

Hingegen stimmten die Stadtvertreter in ihrer letzten Sitzung vor den Kommunalwahlen im Mai – trotz zahlreicher Bedenken – mehrheitlich dafür, dem umstrittenen „Islamischen Bund Schwerin“ die ehemalige Kaufhalle im Mueßer Holz für einen Moscheebau zu überlassen.

Rostock: Unterschriften für Bürgerbegehren

In Rostock werden aktuell noch Unterschriften für das Bürgerbegehren gegen den Moscheebau des vom Verfassungsschutz beobachteten „Islamischen Bundes Rostock“ gesammelt, in der Hoffnung, dass es dort nach den Wahlen zum Bürgerentscheid kommen wird.

Das Bürgerbegehren in Rostock wurde später als in Schwerin gestartet und es sind inzwischen etwas mehr als die Hälfte der erforderlichen 4000 Unterschriften zusammen.

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