Nachdem ein Zivilgericht den Journalisten Billy Six zunächst unter Auflagen freigesprochen hat, konnte der 32-Jährige nun doch am Samstag mit einem Flugzeug Venezuela verlassen und landete soeben in Berlin-Tegel. 

Freudentränen nicht nur bei den Eltern von Billy Six, als er sichtlich geschwächt und blass am Flughafen in Berlin Tegel vor einer Stunde ankam, sondern auch bei den Kollegen und Politikern der AfD, die zu seiner Begrüßung gekommen sind.

Deutsche Bürger werden im Ausland nicht mehr geschützt, wenn sie die „falsche Meinung“ vertreten

in den ersten Statements erheben er und seine Eltern schere Vorwürfe gegen die Bundesregierung, besonders gegenüber Heiko Maas. Billy Six selbst: „Er müsse erst einmal verkraften, dass sein größter Gegner nicht der Diktator von Venezuela, sondern die Bundesregierung gewesen sei!“

Six weiter: „Das Auswärtige Amt und Heiko Maas haben nach unseren Erkenntnissen die Freilassung eher blockiert als gefördert“.

Heiko Maas hat sich ganz bewusst nicht für Freilassung von Billy Six eingesetzt

Unterstützung erhält er dabei von seinem Vater, der vor laufenden Kameras berichtet: „Der deutsche Außenminister hat bis heute nicht protestiert und nicht die Freilassung gefordert. Wir haben witzigerweise gestern einen Brief von ihm im Briefkasten gehabt, in dem er unseren Brief und unsere Forderungen beantwortet hat, in dem er gesagt hat er wird sich nicht für seine Freilassung einsetzen und er wird nicht protestieren.“

Bereits bei seiner Zwischenlandung in Frankfurt hatte er mit der „Jungen Freiheit“ über diese bittere Erfahrung gesprochen:  Für ihn sei es „eine dramatische Erfahrung, dass wir als deutsche Staatsbürger nicht mehr sicher sein können, dass uns die Behörden im Ausland unterstützen.“

„Deutsche Botschaft wollte mich lebendig verrecken sehen“

Offenbar sei es „mehr und mehr eine politische Frage, ob sie gewillt sind, was für dich zu tun, oder nicht“. Die Journalisten, u.a. der FAZ, haben dies genau gewusst, aber ganz anders und falsch berichtet.

Auch die deutsche Botschaft hat sich offensichtlich in verantwortungsloser Weise  verhalten: „Die deutsche Botschaft wollte mich dort lebendig verrecken sehen“ so Six.

Umso dankbarer zeigten sich Six und seine Eltern gegenüber den Politikern.Journalisten und Aktivisten, die sich für seine Freilassung eingesetzt haben: