(David Berger) Die AfD-Fraktion lehnt jegliche Konversionstherapien entschieden ab. Homosexualität sei keine Krankheit, eine Behandlung aus diesem Grunde weder notwendig noch sinnvoll. Folglich spreche nichts für den Einsatz solcher Therapien, einem gesetzlichen Verbot von Konversionstherapien steht die AfD offen gegenüber

Durch die Aussagen des katholischen Kardinals Gerhard Müller, dass „kein Mensch gottgewollt als Homosexueller geboren wird“, ist auch die Frage nach den sog. Konversionstherapien erneut aufgekommen. Der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Axel Gehrke, hat sich dazu nun eindeutig positioniert.

In Deutschland sind noch immer Therapieangebote verbreitet, in denen die „Behandlung“ von Homosexualität propagiert wird, sogenannte Konversionstherapien. Ziel dieser Therapien ist, die sexuelle Orientierung hin zur Heterosexualität zu verändern oder zumindest homosexuelle Neigungen abzuschwächen.

Dies obwohl bereits im Jahr 1992 die Diagnose „Homosexualität“ aus dem Krankheitskatalog der WHO gestrichen worden ist.

„Homosexualität ist keine Krankheit!“

Prof. Axel Gehrke hat dazu heute unzweideutig für die gesamte AfD-Fraktion Stellung genommen: „Unsere Fraktion lehnt jegliche Konversionstherapien entschieden ab! Homosexualität ist keine Krankheit! Eine Behandlung ist aus diesem Grunde weder notwendig noch sinnvoll. Folglich spricht nichts für den Einsatz solcher Therapien. Einem gesetzlichen Verbot von Konversionstherapien stehen wir offen gegenüber.“

Hierfür prüft die AfD-Fraktion verfassungskonforme Möglichkeiten und bietet ihre Zusammenarbeit an. Denn laut einer umfangreichen Ausarbeitung der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages aus dem Jahr 2012 mit dem Titel: „Verbot von Therapien zur Behandlung von Homosexualität bei Minderjährigen“ (WD 9-3000-126/12) muss ein allgemeines Verbot dieser Therapie zahlreiche rechtliche Hürden meistern. – soweit die Pressemitteilung der AfD.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte bereits vor einigen Tagen die Forderung, die die Grünen schon seit langem durchsetzen wollten, sogenannte Konversionstherapien zu verbieten, erhoben.

AfD homophob? Das glaubt Ihr ja wohl selbst nicht!

Diese Stellungnahme ist sowohl angesichts solch schlicht dummer und durch die katholische Lehre nicht gedeckter Aussagen Müllers als auch wegen der der AfD immer wieder völlig ungerechtfertigt unterstellten „Homophobie“ zu begrüßen.

Dabei darf es aber nicht generell dazu kommen, dass Hilfsstellen und auch Mediziner, Menschen, die – aufgrund ihrer eigentlich vorwiegend heterosexuellen Veranlagung – mit ihrem „schwulen Lifestyle“ große psychische Probleme haben, nicht mehr professionell helfen können.

Wichtig: Mediziner müssen auch eigentlich Bi- und Heterosexuellen, die unter einem Homo-Lebensstil leiden, helfen dürfen

Wenn bislang heterosexuell lebende Personen ihre Homosexualität entdecken und zu ihrem „Coming out“ finden, wird dies in den Medien als besonders gelungenes Ereignis gefeiert. Eine ganze eigene Filmsparte erzählt immer wieder neu die Geschichten von Männern (auch ehemals heterosexuell lebenden), die durch ihr „Coming out“ und das anschließende „schwule Leben“ das große Glück fanden.

Das gleiche Verständnis der Öffentlichkeit wünsche ich mir auch für bislang homosexuell lebende Personen, die ihre heterosexuelle Veranlagung entdecken und sich – trotz der immer mehr zunehmenden queeren Hetze gegen Cis-Männer – zu einem heterosexuellen Leben entscheiden.

Wer Hilfsstellen für ein Coming out zum schwulen Leben fördert, kann diejenigen, die zu einem heterosexuellen Coming out verhelfen, nicht verbieten. Ich habe diesen Aspekt bereits vor einigen Jahren in einem Talk mit dem „Hessischen Rundfunk“ hervorgehoben:

(c) HR/ARD

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