(David Berger) Mitten im vorweihnachtlichen Trubel, am Vorabend des 3. Advents informierten die Aktivisten von „Widerstand steigt auf“ an ihrem Stand auf der Kölner Domplatte über die (wichtigsten?) freien Medien: Philosophia Perennis, PI-News, Okzident Media und JouWatch.

Köln, Domplatte. Samstag, der 15. Dezember 2018. 14:00 Uhr. Direkt neben uns liegt der Ort der Vorfälle vom Silvester 2015. Die Vorfälle, die nicht stattgefunden haben. Von denen in den Medien nicht berichtet wurde. Erst als die Wahrheit von unabhängigen Medien Stück für Stück ans Licht gezerrt wurde, erfuhren die entsetzten Deutschen von den Übergriffen auf hunderte Mädchen und Frauen.

Seit diesem Zeitpunkt ist der Begriff Lügenpresse mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk verbunden.

Silvester 2015 war auch Geburtsstunde vieler freier Medien

Das Fanal des Silvester 2015 war die Geburtsstunde vieler freier Medien in Deutschland. Schon Jahre zuvor haben sich meist Einzelkämpfer auf den Weg gemacht, das Ideal eines unabhängigen Journalismus zu verwirklichen und ein Gegengewicht zum parteigesteuerten Staatsfunk zu bilden.

Mit großen Einsatz gleichen die Freien Medien die finanziellen, technischen und organisatorischen Vorteile der etablierten Medien aus. Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) des SPD-Ministers Maas fordert von den Betreibern sozialer Medien die Löschung politisch unliebsamer Kommentare, um nicht von Millionenstrafen bedroht zu werden. Ohne Milliarden an Gebühren im Rücken müssen die Freien Medien ihre existenzbedrohende juristische Angriffe abwehren.

Mit unserem heutigen Informationsstand starten wir eine Kampagne für Freie Medien. Wir möchten jetzt und in den nächsten Monaten ihr breites Spektrum bekannt machen. Dazu präsentieren wir ausgesuchte Artikel auf unseren Ständen.

Auf unserem Stand am Vorabend des 3. Advent stellen wir die Internet-Blogs Philosophia Perennis, PI-News, Okzident Media und JouWatch vor.

Besucher: Überrascht, neugierig, aber auch ängstlich

Schon kurz nachdem wir den Pavillion unseres Informationsstands und unser Informationsmaterial ausgepackt haben, nähern sich die ersten Interessenten. Manche kommen ängstlich zu uns und berichten, daß sie besorgt sind, dass ihr Arbeitgeber von ihrem Interesse erfährt. Andere unterstützen uns mit selbst angefertigten Plakaten und mitgebrachten Fahnen. Viele loben uns für unseren Mut und bedauern, sich nicht zu uns stellen zu können.

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Spontan bilden sich rund um unseren Stand Diskussionsgruppen, in denen sich einander bisher fremde Menschen über den UN-Migrationspakt, Meinungsfreiheit und Zensur, Verfassungsschutz und AfD oder das Verhältnis von Linken zu Rechten unterhalten. Gespräche werden geführt, Übereinstimmungen und gegensätzliche Standpunkte ermittelt und Kontakte geknüpft.

Wir merken, daß die Möglichkeit, offene Gespräche zu führen, für viele eine Erleichterung ist. Die zwei Stunden auf der zugigen Domplatte vergehen schnell und beim Zusammenräumen, bei dem alle Hand anlegen, werden wir gefragt, wann der nächste Informationsstand stattfindet: im nächsten Jahr; und wir werden ihn rechtzeitig in den sozialen Medien ankündigen.

Euer Widerstand steigt auf! Ihr möchtet unsere Aktionen unterstützen

Ulrike Haun
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