Ein Gastbeitrag von Dr. Viktor Heese

Es war klar, dass Polen wegen der Brüsseler-Attacken die Reparationskarte ziehen wird. Griechenland und das populistische Italien könnten sich anschließen, geklagt werden soll vor einem US-Gericht. Die Forderungen sind diskutabel, sonst würde sich Berlin nicht so stur stellen. Seine „Experten“ verweisen auf den 1953er Reparationsverzicht Polens (eine Note an die DDR-Regierung).

Polen erwartet eine endgültige Klärung im Friedensvertrag mit Deutschland. Der „2+4-Vertrag“ von 1992 und frühere Abkommen erfüllen dieses Kriterium nicht. Nur mit „freiwilligen Wiedergutmachungen“ wurde einst das arme kommunistische Land mit Almosen abgespeist, anders als Frankreich oder Israel. Heute will Polen „auf Augenhöhe“ verhandeln und das Thema auf Regierungsebene bald ansprechen.

Polnische Forderungen per heute über 800 Mrd. USD

Die kommunistische Regierung schätzte 1946 die Kriegsschäden anhand einer Inventur auf 50 Mrd. USD. Darin waren die deutschen Ostgebiete berücksichtigt, nicht aber die Menschenverluste und die schwer schätzbaren immateriellen Schäden (entgangenes BIP, zerstörte Kunstdenkmäler).

Verzinst man den Ausgangswert mit 4% jährlich, kommen wir 2017 auf über 800 Mrd. USD. Die Rechnung ist anfällig: Beim Zinssatz von 2% (heute bei Staatsanleihen die Obergrenze) reduziert sich die Forderung auf 220 Mrd. USD.

Deutsche Gegenrechnung: Wie hoch war der Wert der verlorenen Ostgebiete (103.000 Quadrat-Km)?

Die „Zeit“ bezifferte am 10.4.1947 (3) das materielle Vermögen der ehemaligen deutschen Ostgebiete in 1939 mit 37 Mrd. RM oder 11 Mrd. USD. Nach Abzug des sowjetischen Teils (Königsberg) und der Kriegsschäden stünden ab 1946 etwa 6 Mrd. USD zur „Verrechnung“ mit obigen 50 Mrd. USD.

Dieses enttäuschende Ergebnis mag Millionen von Heimatvertriebenen empören. Im Wirtschaftsleben zählen jedoch Fakten und nicht Emotionen. Das 1867 für 7,2 Mio. USD an die USA verkaufte russisches Alaska würde bei 3%igen Verzinsung heute gerade eine Milliarde Mrd. USD kosten. Großinflationen letzter 150 Jahren sind schuld für die Unterbewertung.

Wären deutsche Leistungen an geduldete polnische Staatsbürger 1980 – 1994 anrechenbar?

Ob obiger „Kostenfaktor“ anrechenbar ist, bleibt umstritten. Polen werden behaupten, humanitäre Hilfe sei ein anderes Thema. Das mag formal stimmen, gehört jedoch zur „ökonomischen Grundaussprache“.

Deutschland hatte nach von 1980 bis zur Aufnahme des Landes in die EU für die Unterhaltung der geflüchteten Polen mehrere Milliarden DM jährlich aufbringen müssen. Auch ohne detaillierte Rechnung ergäben sich bei einigen Grundannahmen (monatliche Ausgaben von 1.000 DM für 15 Jahre und 600.000 Personen) schnell Mammutbeträge.

Für diese „Forderungen“ ist ebenfalls eine Zinseszinsrechnung anzuwenden. Dabei sind die wesentlich höheren Durchschnittszinsen für den Zeitraum 1946- 2017 zu beachten.

Deutsche Gegenrechnung: gezahlte Wiedergutmachungen

Schließlich sind freiwilligen Wiedergutmachungen Deutschlands an den polnischen Staat und verschiedene Kriegsopfergruppen (Zwangsarbeiter) in Abzug zu bringen. Auch zählen Kreditnachlässe und Finanzhilfen dazu.

Die Gesamthöhe dieser Pakete dürfte sich jedoch auf wenige Milliarden € belaufen. Die Jahrzehnte lange praktizierte westdeutsche „Gönner-Propaganda“ bewirkte, dass gerade diese Leistungen im Kopf des Otto-Normal-Verbrauchers präsent sind und für Vorurteile sorgen:

Die frechen Polen haben schon so viel von uns bekommen haben den Hals nicht voll! – wird sich der Unbedarfte aufregen. Berlin erinnert sich gut und gerne an diese Taten, verschweigt aber das Grundproblem und die „großen Zahlen“.

Deutschland sollte mit Polen reden und einen Vorschlag machen

Reparationsfragen sind so alt wie die Kriege selbst, moralisch nicht unanständig und bezifferbar. Wenn sich Deutschland hier einer Diskussion mit Polen verweigert, so hat das Verhalten juristische und politische Gründe. Zudem weiß niemand, was ein US-Gericht feststellt.

Es könnte schon deswegen zugunsten Polens entscheiden, weil man dieses Geld an anderer Stelle für die Entschädigung jüdischen Eigentums „brauchen“ könnte. Bei einem Vergleich würden dagegen beide Seiten viel gewinnen. Unser „reiches Land“ könnte einen Schlussstrich in der Reparationsfrage vorschlagen und für beide Länder nützliche Investitionen, aber keine Geldleistungen anbieten.

So wäre es eine gute Idee, die Oder-Brücken zu sanieren und die Regulierung der Wasserstraße für die Schifffahrt voranzutreiben. Wenn 30 Mrd. € für Migranten da sind, sollte sich eine solche Summe für einen guten nationalen Zweck aufbringen lassen.

Stattdessen wird wohl das arrogante Berlin, wie wir es alle kennen, weiter auf Konfrontationskurs gehen und moralisch überhöhte Stimmung gegen die Nachbarn machen.

Es entstünden weitere Vorteile für Deutschland. Nicht nur Heimatvertriebene würden eine Erklärung Polens, dass die Abtretung der Ostgebiete und ihre Vertreibung Unrechtsakte waren, als Genugtuung sehen. Auch ihnen geht es 79 Jahre nach Kriegsende nicht um Geld.

Die Entschädigung für verlorenes Vermögen haben sie vor Jahrzehnten längst erhalten. Wichtig wäre eine breite und ehrlich gemeinte Aussprache, z.B. in mehreren Fernsehtalks. Selbstverständlich dürfte die ARD dabei nicht einseitig die Konditionen diktieren. Auch daran kann den politisch korrekten Öffentlich-Rechten nicht gelegen sein.

Reparationen nur taktisches Manöver der polnischen Regierung?

Wer die Stimmung hinter der Oder kennt, weiß, dass Polen nicht blind auf die Reparationen pocht. Nur knapp die Hälfte ist dafür. Kein Pole würde sich durch ein Geldgeschenk von vielleicht 1.000 USD – der vielleicht nach allen „Abzügen“ verbliebe – reicher fühlen. Die Reparationskarte zieht die PIS-Regierung als Antwort auf die ständigen EU-Einmischungen in die inneren Angelegenheiten des Landes (Presseordnung, Justizreform, Urwaldrodung in Białowieża, Unterstützung der Opposition) und hat die Mehrheit hinter sich.

Ein Etappensieg ist ohnehin schon erzielt worden: Das Thema taucht endlich im deutschen Mainstream auf und auch Merkel wird letztendlich nolens volens dazu Stellung nehmen müssen.

Zum Autor: Dr. Viktor Heese – Finanzanalyst und Fachbuchautor, www.prawda24.de, www.finanzer.eu

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49 Kommentare

  1. Dass die hoch entwickelten deutschen Ostgebiete mitsamt dem industrialisierten und rohstoffreichen Schlesien – zusammen ein Drittel des heutigen Polens – nur sechs Milliarden Dollar wert gewesen sein sollen, der Rest des agrarischen Polens dagegen fünfzig Milliarden, ist so lachhaft, dass ich mir gar keine Gedanken darüber machen muss, mal ganz abgesehen davon, dass die Russen offenbar (mangels Aussichten?) für den von ihnen verursachten Teil der Schäden an Land und Leuten so überhaupt nicht zur Kasse gebeten werden sollen. Ich will aber großzügig sein: Wir schreiben den Polen für die zusätzliche Rückgabe der ja vergleichsweise so wertlosen Ostgebiete gleich eine runde Billion Euro auf Target-2 gut und schulden somit Griechenland, Italien und Spanien auf Polen um. Wir sind unsere uneinbringlichen Außenstände los und haben unser Land wieder.

  2. „Muss nur noch kurz die Welt retten….. ökonomisch, ökologisch, reparatorisch, und dann räume ich mein Land um Platz für die Wirtschafts-, Ethno-, Religions-, Klima-, Kriminalitäts- und Arbeitsvermeidungs- Flüchtlinge der restlichen Welt zur Verfügung zu stellen !
    „Deutsche“ sind nun mal die geborenen „Opfer“, in jeder Beziehung; bei ca. 4/5 aller Deutschen hat man den Eindruck, daß sie gerne Opfer sind ! Der Rest sorgt dafür, daß wir unsere „Opfermentalität“ nicht verlieren; das sind die Moralapostel aus Politik, Kirchen, höchstem Beamtentum, Kunst, Medien, Finanzen, Wirtschaft und deren willfährigem Hofstaat, die fleissig bemüht sind, uns den willen- und rechtslosen Sklavenstatus, ohne selbst über Probleme nachdenken zu müssen, als die beste Lebensform zu erklären.

    • Schluss mit dem Schuldkult! Alle Jahre wieder wird uns eingebläut wieviel Schuld doch auf unseren Schultern lastet. Auch wenn eigentlich keiner der damals Verantwortlichen mehr lebt. Selbst meine Eltern waren noch Kinder. ich will nichts verharmlosen oder beschwichtigen, aber ich lasse mir keine Schuld einreden. Es gibt weder eine rechtliche noch eine moralische Erbschuld. Man kocht diese Geschichte nur immer wieder auf, um möglichst viel unserer Steuergelder in sämtliche Hilfsprojekte auf der ganzen Welt zu schicken. Ich habe heute erst gehört, das im Verhältnis zu den USA, das kleine Land Deutschland der zweitgrößte finanzielle Unterstützer für alle möglichen Hilfsprojekte nach Amerika auf der Welt ist. Wenn es ums Bezahlen geht, waren wir schon immer überall gut angesehen.

  3. Lesen Sie einige Kommentare hier mit Google Translator, und ich bin einfach erstaunt. Ich denke, ein Schwab wird immer nur ein Schwab sein. Um nun diejenigen aufzuklären, die bereit sind, sich Wissen anzueignen: Das nationalsozialistische Deutschland hat während des Krieges 6 Millionen polnische Bürger getötet und 40% (!!) des nationalen Vermögens zerstört. Kannst du diese Zahlen verstehen – du – ich spreche jetzt mit einem sogenannten einfachen „Jedermann“ deutschen Bürger. Verstehen Sie, was es für die Volkswirtschaft bedeutet? Großbritannien verlor dank Ihrer Großväter 2,5% des nationalen Vermögens, und in den späten 40er und 50er Jahren befand sich eine enorme Krise. Das Geld aus dem EU-Schweinchen ist ein Witz im Vergleich zu dem, was Nazi-Deutschland vor über 70 Jahren zerstört oder gestohlen hat. Ganz zu schweigen davon, dass „Hilfe“ Polen seinen Markt für hundert deutsche Unternehmen öffnen musste, die jetzt auf polnischem Boden große Gewinne erzielen.

    • Dummes Geschwätz.

      Dann fangen wir mal an wer uns seit Jahren hier drangsaliert, wer in den Grenzgebieten raubend durch die Gegend zieht. Wer zahlt das?

      Wer erträgt den LKW Verkehr aus Polen?

      Wer hat uns in den ersten Weltkrieg getrieben und wer hat uns in den zweiten Weltkrieg getrieben?

      Wer war einer der Haupt Nutznießer der EU?

      Habe keine Lust das jetzt alles raus zu kramen, lesen Sie selbst, googeln Sie selbst.

      Machen Sie die Augen auf wo in den letzten 70 Jahren unsere Milliarden verschwunden sind!!!

      Jeder, aber absolut Jeder der sich hier jetzt hinstellt und will Geld von uns (somit von mir) soll sich besser verpissen. Es reicht!!! Wir haben genug von euch.

      Wir zahlen jetzt schon 70-80% Steuern und Abgaben über alles auf jeden ehrlich verdienten Euro, da kommen dann irgendwelche Trolle daher und glauben wir müssen noch mehr zahlen!?

      Haut ab, verpisst euch alle, es gibt zu viele von euch Schmarotzern. NGO´s, unsere gesamter Staatsapparat, und und und. Die ganzen Ausländer die wir hier alimentieren und staatlicherseits alles durchgehen lässt erwähne ich erst gar nicht, dann ufert das hier aus.

      Ich bin wie viele mittlerweile bereit mein Land, meine Familie, meine Kultur und mein Geld etc. zu verteidigen und sei es mit Waffengewalt. Wir stehen so schon alle mit dem Rücken an der Wand, zeigt mir einen der sein Geld noch ehrlich verdient dem es Gut geht, zeigt ihn mir.

      Ich habe die Schnauze gestrichen voll von diesen ganzen „Strichern“ die immer wieder irgendetwas von uns wollen, 73 Jahre nach Kriegsende (inkl. unserer Politiker die keinen Arsch in der Hose haben und endlich mal wieder Entscheidungen für UNS treffen. Die meisten von den Politikern gehören wegen Landesverrat angeklagt!

      Die, die hier Real an der Erwirtschaftung des Bruttoinlandsproduktes teilhaben, wollen nicht mehr zahlen. Es reicht. lasst euch von anderen alimentieren.

      • 👍👍👍👍👍👍 Man merkt, dass Sie langsam aber sicher richtig sauer und wütend werden. Mir geht es genau, täglich diese Berichte über Migranten, die Kosten und deren Verbrechen, unfassbare Richterurteile, ANTIFA (Ärsche),Linksverblödete die uns zerstören wollen, unsere Politclowns, und und und. Auch ich werden jeden Tag wütender, schlafe bereits schlecht und die Zukunftsaussichten sind auch nicht gerade rosig. Die Unterzeichnung des Migrationspakt hat alles noch verstärkt. Wenn das, was sich da jahrelang angestaut hat und noch immer anstaut zur Explosion kommt wird es sehr ernst. Der nächste dieser Goldjungen, der mich nach einer Zigarette anbettelt oder mich sonst blöd von der Seite anredet, wird dies ausbaden müssen.

  4. Was kommt nach Polen? Wie viele Länder werden noch Zahlungen fordern? Ein deutliches NEIN! Keinen Cent für Polen oder ein anderes Land. Über Umwege durch die Zahlungen in den EU-Topf zahlen wir doch sowieso schon seit vielen Jahren Milliarden an Euros. Und das wird nach dem Brexit noch mehr werden.

  5. Wann haben die Siegermächte des 2. Weltkriegs Reparationen für die Vernichtung von Millionen Deutscher Zivilbevölkerung und die Zerstörung von Dresden, Hamburg, Würzburg, Schweinfurt, usw. bezahlt.? Bei der USA für Japan, Korea, China, Vietnam, Laos, Syrien, Irak, Iran, Jemen, Chile, usw. usw. Der nur den Deutschen auferlegte „Schuldkult“ muss endlich aufhören. Das ist schon wie die sogenannte Erbsünde welche nur durch die christliche Taufe aufgehoben werden kann. Jetzt werden wir auch noch mit dem „Klimaschuldkult“ bis zur endgültigen Vernichtung bestraft. Wacht endlich auf und schickt die politische Elite, mitsamt den MSM Medien welche uns diesen Schuldkult ständig einreden zu Ihren „I***m Freunden“ in die arabische Wüste.

  6. Wann haben die Siegermächte des 2. Weltkriegs Reparationen für die Vernichtung von Millionen Deutscher Zivilbevölkerung und die Zerstörung von Dresden, Hamburg, Würzburg, Schweinfurt, usw. bezahlt.? Bei der USA für Japan, Korea, China, Vietnam, Laos, Syrien, Irak, Iran, Jemen, Chile, usw. usw. Der nur den Deutschen auferlegte „Schuldkult“ muss endlich aufhören. Das ist schon wie die sogenannte Erbsünde welche nur durch die christliche Taufe aufgehoben werden kann. Jetzt werden wir auch noch mit dem „Klimaschuldkult“ bis zur endgültigen Vernichtung bestraft. Wacht endlich auf und schickt die politische Elite, mitsamt den MSM Medien welche uns diesen Schuldkult ständig einreden zu Ihren „I***m Freunden“ in die arabische Wüste.

  7. man muss die Forderer auch ein wenig verstehen. Von einem kleinen Fleck auf der Landkarte ging ein Krieg aus mit ca. 50 Mio Toten. Ein Krieg, der nicht angezettelt wurde von Hans Müller, sondern von einer Hand voll Leute, die damit noch reicher geworden sind und heute wieder an den Schalthebeln der Macht sitzen, die Nürnberger Prozesse haben daran nichts geändert. Zu allem Überfluss ist dieser Fleck auf der Landkarte nach der totalen Zerstörung eine der großen Wirtschaftsmächte geworden, wieder mal durch Hans Müller. Da kann ich nachvollziehen, dass das den Opfern bzw. ihren Angehörigen nicht so ganz gerecht erscheint. Keineswegs ergibt sich daraus die Legitimation für Stasispitzel, nach Gutdünken Steuergelder zu verpulvern und sich damit Allianzen für seine perverse volksschädliche Politik zu erkaufen. Im Umkehrschluß müssten wir jetzt langsam Schadensersatzansprüche gegenüber Afrika und Arabien geltend machen für Sozialdiebstahl, Raub, Vergewaltigung und Mord. Was die Frage nach den Rechtsmaßstäben aufwirft, nach deutschem Recht sind Humanverluste Portokasse, nach amerikanischem Recht Milliardenhügel……

  8. Reparationen? Nur bei Rückgabe von Schlesien, Ostbrandenburg, Pommern, Danzig, Ostpreußen, dem Warthegau oder Wartheland und Westpreußen.

    Ob Polen auch gegenüber Rußland so dreist wird? Aber Putin vertritt ja im Gegensatz zu Merkel die Interessen seines Volkes!

    Wir in Deutschland müssen Merkel und den Merkelismus rücksztandsfrei entsorgen und uns den in den Merkeljahren vollkommen verloren gegangenen Respekt in der Welt wieder verschaffen, dann wird kein Polen oder gar Namibia es wagen, „Reparationen“ einzufordern (letzteres übrigens mit eifriger Wühlarbeit der Grünen!)

  9. Laut dem „Final Settlement on the Status of Germany“ ist Deutschland nicht zu weiteren Kriegsreparationen verpflichtet und verzichtet im Gegenzug auf die Ostgebiete. Das ist internationales Recht und es wurde schon im Angesicht griechischer Forderungen darauf hingeweisen. Da gibt es nichts zu rechnen. Die polnischen Forderungen sind daher – in der Tat – unverschämt und illegal. Man kann nicht den einen Aspekt abstreiten bzw. aufgeben und am anderen festhalten. Ich verlange die Einhaltung geltenden Rechts und dass dies Polen klar gemacht wird. Im Übrigen ist die Finanzierung anderer Länder über die EU einzuschränken oder am besten einzustellen, wenn diese sich im Gegenzug nicht um friedliche Beziehungen bemühen.

  10. die Annektierung der deutschen Ostgebiete war gegen jedes Völkerrecht !!! Die könnte man im Gegenzug zurück fordern ,aber nein Willy Brandt hat ja die Dummheit begangen auf sie zu verzichten
    also allen der wert dieser gebiete an Land sollte als Entschädigung völlig ausreichen

  11. Mich verwundert es nicht, dass ein „Finanzanalyst“ einen solchen Artikel schreibt. Wie können menschliches Leid, Abermillionen Tote und Millionen körperliche und seelische Krüppel mit Geldforderungen „beglichen“ werden? Auch werden im Artikel einige wesentliche Fakten ignoriert – laut Völkerrecht bedarf es eines Friedensvertrages zwischen dem Deutschen Reich und Polen, um z.B. mögliche polnische Ansprüche überhaupt geltend zu machen. Die BRD ist allerdings NICHT Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches, wie es vor 6 1/2 Jahren bereits der Internationale Gerichtshof in DenHaag abschließend feststellte. Damals, im Februar 2012, ging es schon einmal um Reparationsforderungen Italiens und Griechenlands.

    Wenn jetzt wiederholt von polnischer Seite von Forderungen zu hören ist, kann darin ein Erwachen von Revanchismus und rückwärts gewandtem Nationalismus nicht übersehen werden. Die Geschichte wiederholt sich! P.S. Hat Polen an Russland bereits ähnliche Forderungen gestellt?

  12. Gibt es ein internationales Abkommen, daß Staaten, die Kriege führen, zu Reparationszahlungen für aus Kriegen entstandene Schäden verpflichten? Und auf welcher Rechtsgrundlage beruht eine derartige internationale Vereinbarung und Verpflichtung? Was sind Reparationen? Etwa Entschädigungen für begangenes Unrecht?
    Sollen die Kriegsteilnehmer die Schäden zahlen, die sie jeweils einem anderen zugefügt haben? – Oder wird (werden) immer der (die) Kriegsverlierer zu Reparationen verpflichtet? – Oder gibt es eine internationale rechtsverbindliche Klärung der Schuldfrage, die eventuelle Verbindlichkeiten klärt?
    Das gegenwärtige Völkerrecht definiert „Reparationen“ als Zahlungen (Wiedergutmachungen) für begangene Völkerrechtsverletzungen. Wird überhaupt und unter welchen Kriterien differenziert, ob der vermeintlich zur Reparation verpflichtete Staat gegen das Völkerrecht gegenüber dem Reparationsberechtigten Staat verstoßen hat? – Und hat nicht auch der vermeintlich Reparationsberechtigte gegen das Völkerrecht gegenüber dem reparationszahlenden Staat verstoßen?
    Derart komplexe Fragen im Zusammenhang mit durch Krieg entstandenen Schäden lassen sich nur schwer lösen und führen mit großer Wahrscheinlichkeit früher oder später zu erneuten Konflikten. Die beste Lösung für eine allgemeine Befriedung unter allen Geschädigten wäre eine Generalamnestie.

  13. und wer entschädigt die Deutschen, die bis ins 21 Jahrhundert in Sibirien, Kasachstan, etc. als bestenfalls (!) „billige Arbeitskraft“ generationenlang genutzt wurden und das ohne jede Bewegungsfreiheit…..

  14. Der unbedingt ehrliche, treue und naive Deutsche, der unbedingt ein schlechtes Gewissen haben will – in diesem Artikel finden wir ihn wieder. Was soll das?

    Der Autor schreibt es ja selbst: Die polnische Regierung veranstaltet diesen Moral-Zirkus wegen der Einmischungen der EU. Es geht also nicht um Moral, Reparationen, Unrecht etc., sondern ganz schlicht um HEUTIGE Politik, nicht um DAMALIGES Unrecht.

    Wie der Autor dazu kommt, vor diesem Hintergrund und den bereits geleisteten Zahlungen das Verhalten deutscher Regierungen als „arrogant“ und „stur“ zu bezeichnen, bleibt sein Geheimnis.

    Ja, die Bundesregierung verhält sich töricht, voran Merkel, die allenthalben herumgeplärrt hat, Deutschland sei „reich“ und damit signalisiert: „Hier gibt’s was zu holen!“

    Daß das nicht nur Menschen in Afrika und Vorderasien kapieren (und sich als „Flüchtlinge“ auf den Weg machen), sondern auch unsere Nachbarn, sollte nicht weiter verwundern.

    Nun ist das eine Angelegenheit, die ausschließlich Deutsche und Polen etwas angeht. Daß ein US-Gericht eingeschaltet wurde, zeigt mir, welche Blüten die zunehmende internationale Vernetzung a la „Globalisierung“, „Völkerrecht“ etc. – und die offenkundige deutsche Naivität – treibt. Ist schon mal jemand auf die Idee gekommen die USA zu verklagen wegen der Kriegsschäden im Irak und Libyen? Nein? Aha! Aber wir sollen nach 70 Jahren zahlen und lassen offenbar ein US-Gericht zu – lächerlich!

    Vorfahren mütterlicherseits von mir sind nach Amerika ausgewandert, weil sich ihr Bauernhof nach dem Ersten(!) Weltkrieg auf einmal in Grenzland zu Polen verwandelt hatte, und marodierende polnische Banden dort die Bevölkerung kujonierten bis zum Geht-nicht-mehr (Diebstahl, Einbruch, Brandstiftung, z.T. Vergewaltigung). Ich meine, WENN man schon solche Rechnungen aufmacht, dann bitte auch diese!

    Und jetzt merkt hoffentlich auch der Autor, wohin es führt, wenn man heute ein solches Schleusentor öffnet, dessen Gründe völlig andere sind und mit Krieg nichts zu tun haben. Wollen wir das wirkjlich? Soll es wieder losgehen mit Revanchismus, dem Aufrechnen, etc.?

    Dem Autor sei folgender Spruch als warnendes Beispiel ans Herz gelegt:

    Und wenn über eine Sache
    endlich Gras gewachsen ist
    kommt ein Kamel dahergelaufen
    das alles wieder runterfrißt.

  15. Das ist doch völliger Schwachsinn mit dieser Forderung seitens der polnischen Regierung, denn Deutschland hat aufgrund früherer Vereinbarungen knapp 2 Milliarden Entschädigung bezahlt und im Zwei plus Viervertrag wurde per Unterschrift alles geregelt, sodaß keine Forderungen mehr erhoben werden können und außerdem war Deutschland maßgeblich nach dem Zusammenbruch des Ostblock daran beteiligt, daß man durch einen Schuldenschnitt den Polen einen besseren Start ermöglicht und zwar in Milliardenhöhe und ohne diesen Schuldenschnitt hätten sie heute gigantische Schulden und wenn man sich überlegt, daß sie 1999 noch ca. 57 Milliarden Schulden hatten und heute liegen sie bei knapp 250 Milliarden, dann kann man erkennen, daß sie auch nicht haushalten konnten und weil sie nun in Schwierigkeiten sind versuchen sie per Nachforderung den Deutschen gegenüber aufzurechnen in der Hoffnung, daß diese wenigsten einen Teil ihrer heutigen Staatschulden in Form von Reparationsleistungen abtragen sollen, was aber nicht funktionieren wird, den Verträge sind Verträge, dann hätten sie damals schon ihre Forderungen noch vor Unterzeichnung geltend machen müssen im Nachhinein geht das nicht mehr, denn jeder normale Mensch ist auch an Verträge gebunden, egal aus welchen Gründen diese abgeschlossen wurden.

  16. Da es nicht einmal einen korrekten Friedensvertrag gibt und die UN-Feindstaatenklausel (gegen Deutschlend) m.w. immer noch besteht, kann man unseren Politikern bescheinigen, dass sie aus Kalkül oder Dämlichkeit sich immer wieder über den Tisch ziehen lassen. Von wegen EU und „Friede-Freundschaft-Eierkuchen“. EU = Deutschland die ewig gemolkene KUH – mit der Obermelkerin Merkel und ihren linksrotgrünversifften „Schemelhaltern“.

  17. Mir haben sie die Heimat geklaut und jetzt wollen sie auch noch Reparationen. Wie bescheuert und frech will denn die polnische Regierung noch werden?

  18. Bei der im Artikel erwähnten Verrechnung der deutschen Ostgebiete mit einem Wert von 37 Mrd RM wurde vergessen, einen 72 Jahre währenden Nießbrauch und eine 72 Jahre währende Fruchtziehung daraus in Rechnung zu stellen.
    Im übrigen sollte Polen das Recht, Ostdeutschland für sich nutzen zu dürfen, nicht als gesetzt betrachten. Für den Fall, daß Polen die bis dato erzielten Vereinbarungen nach dem Ende des 2. Weltkrieges in Frage stellt, sollte auch die Anerkennung der Oder-neiße-Linie als deutsche Ostgrenze aufgekündigt werden und die Rückgabe der ostdeutschen Provinzen an Deutschland nach der Haager Landkriegsordnung erfolgen.

    • Wie ein deutscher Politiker (CSU-Waigel) seinerzeit deutlich aussprach, gibt es KEINEN völkerrechtlich wirksamen Akt, der es Kohl und Genscher als BRD-Vertreter erlauben würde, die Ostgebiete des ehemaligen Deutschen Reiches den Polen zu überantworten.

  19. Natuerlich genau wie der Herr Dursch schon geschrieben hat , da wollen doch alle Laender von den reichen Deutschen und Merkel “ big spender “ so viel wie moeglich heraus holen .
    Gerechte weiter Anforderungen von Laendern die schon wesentlich durch Deutsches Land und Enteignung der Heimatvertriebenen Volksdeutschen entschaedigt worden sind kann ich moralisch nicht anerkennen . Von wie die Heimatvertriebenen gelitten haben scheint aber hier keine Rede zu sein . Ich war als junger Bub Heimatvertriebener mit meiner Familie und was wir durch gemacht haben und uns angetan wurde ist so schlimm , dass ich es nicht einmal schreiben will . Aber vergessen kann ich die Gedemuetigungen und Brutalitaet nie . Sollte jemand mehr darueber wissen kann er mich anschreiben und ich werde dem die Grausamkeit in einem email berichten . Und wer hat unsere Familie dafuer entschaedigt ? Man kann nur zu derr Schluss Folgerung kommen , dass Deutsches Leben und Leiden damals nichts wert war und es ist heute nicht besser .

  20. Für die von Stalin ab 23.08.1939 geraubten und bis heute besetzten polnischen Ostgebiete verlangt Polen von Russland seit 1990 eine jährliche Mietzinszahlung in welcher Höhe??!—

  21. Ich sehe das genauso:
    „Die Reparationskarte zieht die PIS-Regierung als Antwort auf die ständigen EU-Einmischungen in die inneren Angelegenheiten des Landes (Presseordnung, Justizreform, Urwaldrodung in Białowieża, Unterstützung der Opposition) und hat die Mehrheit hinter sich.“

    Die innere Einmischung und Bevormundung ist offensichtlich. Unsere Regierung hat sich bei vielen Nachbarn unbeliebt gemacht. Nicht jeder springt und hüpft, freiwillig und gern, wie unsere Regimepolitiker das tun.
    Es geht wie immer ums Geld: Willst du Geld, musst du das tun was wir sagen. Dass diese Vorgehensweise sich irgendwann rächt, dürfte jeder Mensch mit Verstand wissen.
    Tja, sieht so aus, als würde jetzt der „Rückschlag“ langsam aber sicher kommen. Ich habe damit keine Probleme, ich kann zufrieden lächeln.

  22. Ich kann das alles gut nachvollziehen,aber es wäre das nächste endlose Finanzloch,denn andere würde nachziehen. Es darf keine Zahlungen mehr geben,der Krieg muss endlich mal in die Geschichte eingehen und nicht immer wieder aufgekocht werden.All das Unrecht kann niemals aufgerechnet werden.

  23. Polen hat sich mit Hilfe der deutschen Politik deutschen Staatsgebietes im Osten entschädigt was übrigens Völkerrechtswidrig ist.
    Jetzt nochmals Forderungen zu stellen zeigt wie man das deutsche Volk ausnutzen will und was man von deutschen Politikern hält:……….

  24. Der Historiker Gregor Schöllgen macht in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung v. 10.9.17 eine etwas andere Rechnung auf.
    Polen erhielt ein Fünftel des deutschen Reichsgebietes: Pommern, Teile Vorpommerns, Schlesien, Teile Brandenburgs und die Hälfte von Ostpreußen. Man sollte nach seiner Auffassung auch die Abtretungen von 1919 mitzählen, etwa die Annexion des Memellandes. Die erfolgten zum Teil nicht gemäß den Abstimmungen, sondern entgegen den Abstimmungen mit militärischer Gewalt. So wurden die wenig beschädigten Großstädte Danzig, Posen, der Hochseehafen Stettin, Hindenburg und Breslau polnisch.

    Der Verzicht auf Reparationen, den Polen 1953 aussprach, beruht laut Schöllgen wesentlich auf der Tatsache, dass das Land durch die Übernahme des deutschen Territoriums entschädigt wurde.

    Die Vertreibung und Enteignung von Millionen Deutschen war m. E., unbeschadet der deutschen Verbrechen, völkerrechtlich nicht in Ordnung.

    Es gäbe m. E. einiges auf- und anzurechnen.

    N.B.: Mir liegt nichts an einer Relativierung deutscher Kriegsverbrechen oder der Wiedergewinnung Ostdeutschlands.

    • Ich kann Ihnen nur zustimmen. Es wird egal sein, wie lange der Krieg vorbei ist und wieviel Deutschland im Rahmen der Erbschuld schon bezahlt hat. Jedes Land der Welt wird im 2.Weltkrieg einen Grund sehen, Deutschland auszunehmen.
      Nein, ich lehne es ab, Polen weiterhin zu „entschädigen“. In der obigen Rechnung wird z.B. völlig vergessen, dass ein großer Teil der EU-Gelder, die Polen nach wie vor einsackt, direkt vom deutschen Steuerzahler kommen. Irgendwann sollte jeder mal den Rand halten, auch die Polen.

  25. Meine Familie mütterlicherseits musste kurz vor Kriegsende aus Ostpreussen fliehen.
    Meine Mutter als Kleinkind mit Mutter und Baby-Schwester.
    Sie erhielt erst nach der Wiedervereinigung eine kleine Entschädigung.

    Aber der auch vom Autor erwähnte Punkt, ist auch der, den ich hier für wichtig halte:
    Wenn Mrd. für „Flüchtlinge“ aus der moslemischen Welt da sind, dann müsste auch für Polen, das uns wesentlich näher steht, etwas da sein.

    • Die Entschädigung wird aber wohl kaum von den Polen gekommen sein, sondern wie alles vom deutschen Steuerzahler. Die haben es ja nicht einmal fertiggebracht, für ihre eigenen Kriegsverbrechen wenigstens einmal Entschuldigung zu sagen, lassen Deutschland aber spätestens seit Willy Brandt dauerhaft auf den Knien vor sich rutschen.

    • „Wenn Mrd. für „Flüchtlinge“ aus der moslemischen Welt da sind, dann müsste auch für Polen, das uns wesentlich näher steht, etwas da sein.“

      ?
      Weil einmal ein Fehler gemacht wurde, müssen jetzt weitere Fehler gemacht werden?

  26. Schuldig in der 3. generation ? Diejenigen die freiwillig oder gezwungener massen an der verwuestung Polens teilgenommen haben ,kann man bald an den zehn fingern abzæhlen.Den staat ,der polen ueberfallen hat existiert auch nicht mehr seit 45.Die urenkel sollen gerade stehen fuer verbrechen ,von denen sie ,wenn ueberhaupt, nur vom hørensagen kenntnis haben.Wie lange soll das noch so weitergehen ? Fuenf ,sechs oder 10 generationen ? Und RICHTIG ,die verlorenen deutschen gebiete muessen ,wenn es zu einem vergleich kommen sollte ,mit in die rechnung fliessen . Meine wurzeln liegen in Ostpreussen . Wuerde gerne wissen wer im haus meines vaters lebt und mir die rechnung/quittung fuer den kauf des hauses zeugen lassen.

  27. Bitte Zeit zurückdrehen und Anträge pünktlich zum 8. Mai 1945 stellen. Nach über 70 Jahren plötzlich damit zum Vorschein kommen, ist albern und zutiefst unseriös. Demnächst lassen wir uns auch noch Forderungen aus der Zeit des 30jährigen Kriegs einfallen. Irgendwas war immer, die Geschichte ist lang.
    Polen steht kein Pfennig zu, ebensowenig Griechenland (die schon Milliarden über den Rettungsunsinn bekommen haben) und Italien. Der Krieg ist schoa lange aus, kaum einer seiner Teilnehmer lebt noch, da müssten die Polen schon einen neuen beginnen.

    • Den Italienern würde ich, wenn sie tatsächlich mit Reparationsgeschrei anfangen, eine Rechnung für die römischen Rheinprovinzen aufmachen. Bei ca. 2000 Jahren kommen dann eine Menge Zinsen zusammen.

  28. Am 15. März 2000 verneinte der Völkerrechtler Professor Karl Doehring in der Frankfurter Allgemeinen die Frage, ob noch deutsche Reparationsverpflichtungen aus dem Zweiten Weltkrieg bestünden. Er erinnerte an das Pariser Reparationsabkommen und an die späteren bilateralen Entschädigungsabkommen mit zwölf Staaten einschl. Israels, aber auch an den Verlust Ostdeutschlands und an die jahrelange Zwangsarbeit deutscher Kriegsgefangener, die nur als Reparationsleistungen vorstellbar gewesen seine, denn nach geltendem Völkerrecht hätten sie mit Beendigung des aktiven Kriegszustands entlassen werden müssen.Mit alledem seinen die einforderbaren Reparationsleistungen erfüllt gewesen.
    Peter Doehring weiter:“ Nach völkerrechtlicher Praxis ist es Sache der Empfänger solcher Reparationsleistungen, ihre Verteilung unter die geschädigten Staaten und Privatpersonen selbst vorzunehmen. Ob und wie das geschieht, unterliegt nicht der Kontrolle des die Reparation leistenden Staates. Ob also Reparationsleistungen einzelne geschädigte Personen oder Personengruppen wirklich erreicht haben, ist nicht Gegenstand deutscher Kontrolle, und die faktische Wiedergutmachung in Einzelfällen gehört nicht zur deutschen Verantwortung.“
    Aus dem Buch „Beuteland“ von Bruno Bandulet Seite 88/89

    Wie die Sowjetunion hatte auch Polen 1953 auf weitere deutsche Reparationen verzichtet.
    Aus dem Buch „Beuteland“ von Bruno Bandulet Seite 137

    Weitere Zahlungen und günstige Kredite (die sich dann als Geschenke entpuppten) an Polen folgten. Damit sollte dann die Frage der Reparationen endgültig geklärt sein.

    Es hätte den Polen durchaus frei gestanden, sich wegen der Reparationen an die IARA (Inter-Allied Reparation Agency) zu wenden, um eine nach ihrer Ansicht angemessene Reparation zu fordern. Schließlich wurde diese Agentur im Dezember 1945 zu diesem Zwecke gegründet. Wer heute meint, man könne noch zweifelsfrei einen Betrag feststellen, der noch an Reparationen fällig wäre, der irrt. Denn viele Reparationen sind kaum erfasst., denn die Besatzungsmächte haben sich bedient wie sie wollten.

    Wie amerikanische Gerichte darüber urteilen kann ich nicht sagen, ich glaube auch nicht an ein gerechtes Urteil. Wir haben schon ausreichend Erfahrungen mit amerikanischen Gerichten gemacht, die ausländische Banken zu exorbitanten Strafen verurteilt haben, weil sie gegen irgendwelche amerikanischen Sanktionen verstießen. Es wurden dabei von den Banken gar keine Geschäft über die USA abgewickelt, die Gerichte sahen sich zuständig, weil US$ benutzt wurden.

  29. Reparationen nach 3 Generationen sind unanständig!
    Wir lernen:
    1. Wer schwach ist wird geknechtet
    2. Das Weltgericht kommt nicht etwa vom Himmel, nein, es wohnt in den USA
    Frage: Da die Türken unser Land aufgebaut haben, werden diese nun bar jeder Logik zu Reparationsopfern.
    Wäre es nicht an der Zeit, die Schuld-Deutschen beim Finanzamt statistisch zu erfassen, um diese selektiv zu besteuern? Ein colored Prof. hat in den USA einen ähnlichen Vorschlag gemacht, eine selektive Schuldsteuer auf Weiße als Strafe für die Sklaverei zu erheben. Diese Idee ist so gut, dass sie von Obergrünen kommen könnte.
    Als Kanzler würde ich die Zahlungen nach Brüssel endlich deckeln, den Target2 beenden, jeder weiteren ausbeuterischen Idee zu unseren Lasten sofort ein Ticket auf den Pluto geben und bei US-Sanktionen die Nato verlassen. Offenkundig scheint bei Putin eine schönere Sonne.
    Aber Leute, regt euch nicht auf! Schon morgen existiert unser Welt nicht mehr.

    • Stimmt, Reparationen in der 3. Generation sind unanständig. Dann würde die Mär von der Erbschuld der Deutschen doch wahr sein.

  30. Es entstünden weitere Vorteile für Deutschland. Nicht nur Heimatvertriebene würden eine Erklärung Polens, dass die Abtretung der Ostgebiete und ihre Vertreibung Unrechtsakte waren, als Genugtuung sehen.*

    Das ist zu billig!! Nein! Ostgebiete zurück, dann bekommt Polen Geld oder auch nicht! – Bitte hier keine pauschalen Antworten, Heimatvertriebene bzw. deren Kinder würden usw. usf. *Es entstünden weitere Vorteile für Deutschland*…würg, würg! Dann können wir gleich bei den Tschechen weitermachen, Vertreibung aus Böhmen und Mähren, usw.

    Hat Deutschland denn nicht auch Forderungen gegen Frankreich z.B. Napoleon, es wird sich etwas finden lassen! Oder gegen die Schweden, Dreizigjähriger Krieg, etc.

  31. Das ist eine Frechheit was die Polen verlangen. Hat man das berücksichtigt wie viele Gebiete sie von den Deutschen einkassiert haben und wie viele Deutsche gezwungen waren als Deutsche im Sozialismus zu leben und diskriminiert worden sind.Meine Familie in Schlesien hat auch alles verloren, nach dem Krieg mussten sie Hunger erleiden, weil man ihnen keine Lebensmittelkarten zugeteilt hatte. Sie waren arm, und hatten keine große Chancen im Leben, dazu gehöre ich auch geb. 1956. Die BRD hat und später aufgenommen als Deutsche aber warum sollten Pole Geld bekommen, sie haben genug deutsche Sklaven und Industriegebiete wie Schlesien von den Amis geschenkt bekommen. Was wollen sie noch?

  32. Wen wundert es. Die Raute verschleudert deutsche Steuergelder in Milliardenhöhe in der ganzen Welt und suggeriert dass Deutschland im Wohlstand erstickt. Insofern kann ich die Reaktion der Polen nachvollziehen, sich auch was vom Kuchen zu sichern.

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