(David Berger) Soeben ist der türkische Staatspräsident Erdogan an der großen Kölner Moschee in Köln Ehrenfeld eingetroffen. Seine Anfahrt und Ankunft glich einer Siegesparade – die ganze Stadt schallte von den lauten, aggressiven „Allahu akbar“-Rufen seiner Anhänger wider.

Ein Augenzeuge: „Bereich nahe der Moschee in Köln fest in türkischer Hand, Menschen mit kritischen Transparenten und Journalisten werden beschimpft und ausgebuht, Polizei schaut aus Entfernung zu“. Frenetisch rufen die Erdogan-Fans nicht nur „Allahu akbar“, sondern auch: „Wir sind deine Armee, du bist unser Kommandant.“

Erdogan sorgt sich um Rechtsradikalismus in Deutschland

Die „Welt“ schreibt: „Am Nachmittag erreichte der türkische Präsident im Stadtteil Ehrenfeld die neue Zentralmoschee, einen großen Kuppelbau, die er offiziell eröffnet. Bereits vor seiner Ankunft versammelten sich dort viele Anhänger Erdogans.

In einer etwa 20-minütigen Rede werde Erdogan auch seine Sorgen angesichts eines wachsenden Rechtsradikalismus in Deutschland ansprechen, sagte der AKP-Abgeordnete und Erdogan-Vertraute Mustafa Yeneroglu. Die Zeremonie soll nicht mehr als eineinhalb Stunden dauern.“

Der endgültige Untergang von „et hillije Kölle“

Dabei sollte man die bewusste Wahl Kölns für den Standort der Mega-Moschee nicht übersehen. Wikipedia schreibt zur Bedeutung Kölns für das christliche Abendland:

„Seit dem 12. Jahrhundert führte Köln neben Jerusalem, Konstantinopel und Rom die Bezeichnung Sancta im Stadtnamen: Sancta Colonia Dei Gratia Romanae Ecclesiae Fidelis Filia – Heiliges Köln von Gottes Gnaden, der römischen Kirche getreue Tochter. Der Name Dat hillige Coellen oder die hillige Stat van Coellen war ein Begriff dieser Zeit. Noch heute heißt Köln im Volksmund „et hillije Kölle“.“

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