In Köthen (Sachsen Anhalt) wurde am Samstagabend ein 22-jähriger Deutscher von zwei Afghanen tot geprügelt. In der Presse und bei den Politikern der Altparteien hat man sich innerhalb weniger Stunden darauf geeinigt, er sei an einem schwachen Herz verstorben. Die „Zeit“ schreibt dazu: „Der Bruder des Getöteten soll ein vorbestrafter Rechtsextremist aus Köthen sein“.

Ohne Umschweife gibt einen guten Überblick über das, was passierte: „Presse und Polizei sind sich wieder mal einig: Gewalt von sogenannten Flüchtlingen wird nicht als solche bezeichnet, sondern es wird alles versucht, um sie harmloser darzustellen, als sie ist. Markus B. wollte nur einen Streit zwischen Migranten schlichten, die sich wegen der Schwangerschaft einer Deutschen stritten, da nicht sicher war, wer der Vater ihres Kindes sein würde. Markus B. war herzkrank. Laut der Presse und der Polizei starb er nicht an den Folgen der Schlägerei, in die er geraten war, sondern an einem Herzinfarkt.

Wäre er nicht niedergeschlagen worden, dann hätte auch sein Herz nicht versagt

Die Aussagen der werdenden Mutter geben ein völlig anderes Bild wieder. Die brutalen Afghanen traten auf Markus B. auch dann noch ein, als er längst am Boden lag. Wäre er nicht niedergeschlagen worden, dann hätte auch sein Herz nicht versagt. Seinen Tod auf seine Herzschwäche zu reduzieren, ist eine unfassbare Beschwichtigung, Relativiererei und Umdrehung der Fakten, wie es nur ein totalitäres Regime macht, weil es seine Felle davonschwimmen sieht.

Markus B., der im sozialen Bereich tätig ist, ist gestorben, weil er mit Menschen konfrontiert war, denen es an ziviler Bildung, sozialem Bewusstsein, Empathie und Integrationsfähigkeit in eine kultivierte Gesellschaft fehlt. Und wieder sollte einer der Täter abgeschoben werden, aber der Bescheid lag noch nicht vor … Würde statt Vorschriften und engstirnigen Regelungen der gesunde Menschenverstand in Deutschland regieren, dann wäre der Täter kein Täter geworden, sondern wäre längst aus Deutschland verschwunden.“

Fachleute stellen nun immer wieder erstaunt fest, wie schnell das Ergebnis der Obduktion vorlag:

Heute Morgen hat der für die Region zuständige Landtagsabgeordnete Daniel Roi auf Facebook dazu folgenden Kommentar veröffentlicht:

Nachdem gestern von Hirnblutungen nach brutalen Tritten gegen den Kopf die Rede war, sieht das heute ganz anders aus…

Du stehst auf, guckst online die Nachrichten und schlägst die Zeitung auf. Verschiedene Medien berichten nun über einen Herzversagen und eine Vorerkrankung als Ursache für den Tod des 22-Jährigen Markus B. aus Köthen. In der MZ, Seite 2 heißt es: „….mit dem Kopf aufgeschlagen sein. Laut Zeugenaussagen soll Markus B. von einem oder mehreren Afghanen gegen den Kopf getreten worden sein. Ursächlich für den Tod war allerdings nicht direkte Gewalt.“ (!)

Brutalen Tritte gegen den Kopf sollen nicht die Ursache für den Tod sein

Bei der Obduktion am Sonntag wurde festgestellt, dass der junge Mann an Herzversagen gestorben ist. Das steht laut Staatsanwaltschaft „nicht im direkten kausalen Zusammenhang mit den erlittenen Verletzungen“

Aha, die brutalen Tritte gegen den Kopf sind also nicht die Ursache für den Tod. Er war halt herzkrank und bekam wahrscheinlich ne Herzattacke wegen seiner Vorerkrankung aber doch nicht, weil man ihm gegen den Kopf trat. Wahrscheinlich war es reiner Zufall, dass ihm vorher gegen den Kopf getreten wurde…

Mal ganz ehrlich, liebe Presse: Wollt ihr uns verarschen? Warum wird dieser Quatsch unkommentiert in die Zeitung gepinselt? Man hat kaum noch Worte für solch eine Idiotie!

Jetzt wird nur noch wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt

Selbstverständlich wird jetzt auch „nur noch“ wegen „des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung“ ermittelt, denn er ist ja nicht am Übergriff, sondern wegen seinem Herzleiden verstorben. Schon klar… Wer soll da noch Vertrauen in den Rechtsstaat haben? Warum erinnert mich das an den Fall Markus Hempel aus Wittenberg?

Dort wollte man nach der tödlichen Attacke sofort auf Notwehr raus, sprach von „wahrscheinlicher“ Ausländerfeindlichkeit. Zudem wurde eine Altersfeststellung des minderjährigen Täters abgelehnt. Der Fall dort nimmt durch ein Video, welches den Tathergang zeigt nun eine andere Wendung.

Täter von Köthen war polizeibekannt und sollte längst abgeschoben werden

Wenn ich dann weiter lese, dass einer der Täter von Köthen längst abgeschoben sein sollte und polizeibekannt ist, dann bekomme ich Puls, weil es genau das ist, was wir seit Jahren anmahnen und immer wieder ansprechen UND wovor wir gewarnt haben. Dafür haben wir uns als Nazis beschimpfen lassen….

Wir treffen uns heute 19 Uhr auf dem Köthener Markt, im Anschluss an den Gottesdienst und der Montagsdemo. Wir trauern gemeinsam mit den Köthenern und lassen das sichtbar werden. Dafür braucht Köthen keine Extremisten, die gestern u.a. von Frau Quade heranzitiert wurden.

Nach der Sitzung des Untersuchungsausschusses (Herr Güssau ist Zeuge) werde ich heute in Köthen sein. Wir sehen uns! Alle Infos erfolgen in Kürze!“

Und zu guter letzt noch: Nach der „Zeit“-Meldung, der Bruder des Ermordeten sei ein Rechtsextremist, herrscht bei den Linken aufgeräumte Heiterkeit, für die man sich gar nicht schämt und die auch in den sozialen Netzwerken nicht als „Hassrede“ gilt: