Wie die Kirchen versuchen, den politischen Konkurrenten der Altparteien mit Gerüchten zu diskreditieren. Und dabei den Prüfstein „Abtreibung“ außer acht lassen. Ein Gastbeitrag von Josef Hueber

„Der offene Meinungsaustausch wird nahezu unmöglich, wenn die Sprache von politisierten Begriffen beherrscht wird“ (Yannic Weber)

Es ist ein bei Kindern beliebtes Spiel: Flüsterpost. Ein Satz, geflüstert ins Ohr des jeweilig nächsten Nachbarn im Sitzkreis, kommt am Schluss so an, dass der Sender ihn nicht mehr erkennt. Dennoch meint jeder Mitspieler, das “Richtige“ gesagt zu haben. Kann im Spiel sehr lustig sein. In der Politik sind Flüsterpost-Informationen zwar griffig, aber im bewussten öffentlichen Einsatz gegen den Konkurrenten verwerflich. Mit demokratischer Gesinnung hat dieses Vorgehen jedenfalls nichts zu tun.

Die Altparteien des Bundestages kämpfen um ihren ruinierten Ruf. Dumm läuft es nämlich schon lange Zeit: Die blaue Partei AfD, demokratisch gewählt,  ist auch mit ständigem Bewurf von Schmutz seitens aller im Kampf gegen sie einhellig vereinigten „Demokraten“  nicht kaputtzukriegen. Deren Beliebtheit steigt, das anfängliche Ignorieren funktioniert sowieso schon lange nicht mehr. Und die C- Demokraten?

Man fürchtet die Sachauseinandersetzung wie der Teufel das Weihwasser

Das „C“ in ihrem Namen nimmt man ihnen zunehmend selbst bei den traditionellen Christen nicht mehr ab, auch wenn die C-Mannen ein paar Hundert Kreuze in Amtsstuben und sonstwo installieren. Trotz der regierungsamtlich und medial blindwütig angepriesenen, alternativlosen Chaospolitik Merkels – die sachliche Widerlegung der wirklich alternativen AfD-Politik mag nicht gelingen, weil man die Auseinandersetzung fürchtet wie der Teufel das Weihwasser. Eine Merkel im TV Direkt-Duell mit Weidel oder Dr. Curio? Die alte Kanzlerin wird sich hüten, diesen Sachfight einzugehen, weil sie weiß, dass sie keine Chance der Publikumstäuschung hätte wie bei Anne Will und deren Claqueren im nach Pro-Merkel-Gesinnung sortierten Publikum.

Hilflos – kirchliche Dringlichkeitsempfehlung für Wahlen

Da wird es also höchste Zeit, dass, um noch ein Mittelchen gegen die unerwünschte politische Ernüchterung der Wähler im 2018 Aufwachraum zu verabreichen, von der oberen Hierarchie-Ebene der christlichen Gutmensch-Seelsorger eine Dringlichkeitsempfehlung für die nächsten Wahlen ausgegeben wird.

In FJ Strauß-Zeiten der SPD-Bedrohnis war es gang und gäbe, am Sonntag vor der Wahl von der Kanzel verdeckte Hinweise auf den Zusammenhang zwischen christlicher Welt und konservativen Parteien zu geben, mit der Absicht, den Eindruck von Wählerbeeinflussung  zu vermeiden. Diese Zeiten sind vorbei. „Die AfD ist für Christen nicht wählbar“, heißt es heute kirchenseits. So jedenfalls trompetete Margot Käßmann (um nicht immer den strohm-linienförmigen Bedford zu zitieren). Dies ist  leider nicht bar jeden Verdachts, dass dies eine Promille-Äußerung gewesen sein könnte.

MKs Begründung: Die AfD habe ein „Wahlprogramm, das Menschen abwertet“. Sie, Käßmann,  wolle aber damit keine Wahlempfehlung abgeben, so ihre vielleicht doch promillegetränkte Logik.

Auch Kardinal Marx ist nach Abschluss einer Frühjahrsversammlung der Bischöfe der Meinung, dass „Programmatik und Vorgehen“ der AfD im Widerspruch zu christlichen Werten stünden.

Begriffsgleichungen statt Informationen

Irgendjemand muss den geistlichen katholischen und evangelischen Damen und Herren etwas ins Ohr geflüstert haben, was sie nicht genau verstanden haben, aber weiterplappern, nach Flüsterpost-Art.  Beweis: Das Urteil basiert nicht auf Kenntnis des Parteiprogramms, sondern wirft mit Begriffen um sich, die man irgendwo, nein, überall im Print- und Telebereich gelesen hat. Ob ARD oder ZDF , um die typischen Flüsterer zu nennen, sie alle greifen stets in den Topf diffamierender Begriffe, um ja nicht „bloß“ Informationen zu geben, sondern gleich die richtige Stimmung damit zu erzeugen.

Hier mal ein Blick auf die quasi-mathematische Gleichung mit scheinbar lauter Bekannten:

AfD = ausländerfeindlich = rassistisch = homophob= antisemitisch = unsozial = frauenfeindlich = europafeindlich= rechtspopulistisch.

Das Kernthema als PR-Risiko

Ein Tipp an Hochwürden, Exzellenzen und Eminenzen, Würdenträger und Laien, also Brüder und Schwestern im Glauben, die obige Begrifflichkeiten bereitwillig weiterflüstern, weil sie immer schon vom Hörensagen wissen, dass sie damit Künder der Wahrheit sind. Macht euch mal die Mühe und lest, was im Wahlprogramm der AfD zu einem Thema zu lesen ist, das ihr freilich aus Eurem moralischen Blickfeld mittlerweile herausgenommen habt. Es ist ein christliches Kernthema, ist aber längst politisch zu anstößig und würde euch nichts wie Scherereien und PR-Schädigung bringen, wenn ihr dies zum Kritierium einer von Christen wählbaren Partei machen würdet.

Dennoch: Nehmen  wir es einfach mal in den Fokus –  das Thema ABTREIBUNG.

Seht doch einmal nach, was Parteien wie DIE LINKE oder  die GRÜNEN dazu sagen. Immerhin haben wir in Deutschland jährlich einen Riesenberg an Klinikmüll, bestehend aus in 2017 geschätzten 100 000  abgetriebenen Embryos/Föten. Was damit geschieht, kann man recherchieren.

Wie stehen die GRÜNEN zur Abtreibung?

„Die grüne Bundestagsfraktion setzt sich für die Selbstbestimmung von Menschen ein. Das umfasst auch den eigenen Körper.“

Das gezeugte menschliche Wesen ist also gemäß dieser Verlautbarung der „eigene Körper“, über den die Frau bestimmen darf. Diese Definition, Euer christlicher Ehren, hört! hört!, findet sich nirgends in einer Stellungnahme der Kirche(n).

Bei dem „Marsch für das Leben“ und damit gegen Abtreibung, bei der eine bekannte AfD Politikerin teilnahm, wurde, laut Webauftritt der Grünen, „gegen Abtreibungen gehetzt.“

Wie steht DIE LINKE zu Abtreibung?

„Jede schwangere Frau sollte das Recht haben, allein und ohne staatliche Bevormundung oder Belehrungsversuche über sich und ihren Körper [!]  zu entscheiden.“ (Quelle)

Was sagt der christliche GLAUBE zur Abtreibung?

„Das Kind hat von seiner Empfängnis an das Recht auf Leben. Die direkte, das heißt als ein Ziel oder ein Mittel gewollte Abtreibung ist eine Schändlichkeit, ein schwerer Verstoß gegen das sittliche Gesetz.“ (Katholischer Katechismus , 2322)

Wie steht die AfD zur Abtreibung?

„Abtreibung ist daher grundsätzlich Unrecht, auch wenn sie unter bestimmten Voraussetzungen straffrei bleibt. Alle Bestrebungen, die Tötung Ungeborener zu einem „Menschenrecht“ zu erklären, lehnen wir konsequent ab.“

Die Schwangerschaftskonfliktberatung soll auch über körperliche und seelische Folgen einer Abtreibung […] informieren.“

So liest sich  – nach Käßmann- ein „Wahlprogramm, das Menschen abwertet“.

Wer ist „nicht wählbar“ aus christlicher Sicht?

Vielleicht informieren sich die klerikalen Experten des Christentums zuerst, welche Parteien nicht mit dem christlichen Weltbild vereinbar sind, bevor sie christliche Wahlempfehlungen aussprechen.

Flüsterpost-Informationen genügen dafür nicht.

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carn
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carn

Erinnerung an alle „Wann beginnt Leben“-Diskutanten:

Ungeborene haben die Menschenwürde nach Art. 1 Abs. 1 GG spätestens ab Abschluss Nidation. Ist bindende Auslegung des BVerfG; daran ändern kann nur das BVerfG etwas; und wer dagegen Politik macht ohne rechtlich korrekt auf ein entsprechnd anderes BVerfG-Urteil hinzuwirken ist Verfassungsfeind.

http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv0882

LISA
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LISA

Vor Jahren postulierte die grüne Fraktion noch, dass nicht ohne den Kollaps der Ökosysteme zu provozieren, alle Menschen auf der Erde mit unserem Lebensstil ausstattet werden können – heute meinen sie das offensichtlich nicht mehr und laden den Rest der Welt dazu ein, am Wohlstand hier zu partizipieren. Man braucht weniger Menschen auf der Welt, nicht mehr und das so schnell wie möglich.

LISA
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LISA

Habe gehört, dass früher Neugeborene auf den kalten Boden gelegt wurden, etwas auf die Haut gerieben bekamen und da einige Stunden liegen blieben. Wenn es überlebte, wurde es gefüttert. Das war Bevölkerungspolitik ganz pragmatisch. Heute bringt man alles durch und groß, das schafft nicht nur Freude, sondern neue Probleme. Wenn man an der einen Stelle „bessert“, kommen neue Folgen.

LISA
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LISA

Ja natürlich haben die Männer auch ein Anrecht auf ihr Kind. Aber in einer guten Beziehung kann man das bereden. Wenn keine gute Beziehung da ist, ist es auch für in Kind nicht gut.
Es geht aber auch um die Rahmenbedingungen. Wenn Kinder vom Staat finanziert würden, und freie Teilnahme an allen sozialen Dingen, würden Frauen auch mehr Kinder bekommen.
Und zwar deutsche und gut gebildete.

maru
Gast
maru

Wenn man die Kommentare durchliest, stellt man fest, es äußern sich fast nur Männer zum Thema – obwohl sie nun gerade beim Thema Kinder kriegen über keinerlei KOMPETENZEN verfügen.

Das ist so, als ob man mit einem Menschen aus den Tropen über die unterschiedlichen Qualitäten von Schnee fachsimpelt oder mit einem Analphabeten über die Rezitierform spätmittelalterlicher Verse.

Gerd Soldierer
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Gerd Soldierer

Herr Hüber, Sie definieren die AfD genau richtig…aus Sicht der politischen Gegner.
Wer ist hier rassistisch? wer bezaubert 5-10- jährige mit dem Märytrer – Kinder in
Migration in Moschee- Schule – diese betrifft es – ist den Etablierten sowas von egal…
Beweisen Sie wer hier der Rassist ist, kann Herr Berger ebenso.

Bille K.
Gast
Bille K.

Das „Abwerten von Menschen“, das die christlichen Kirchen mitsamt ihrem Gefolge vom Typ Käsmann anprangern, bezieht sich natürlich nicht auf den deutschen oder inländischen Menschen, gleich ob Embryo oder bereits geboren. Deren Schicksal ist diesen Leuten ebenso gleichgültig, wie es der Kanzlerin gleichgültig ist. Die „Abwertung“ besteht vielmehr darin, dass das Credo „alle (Forts.)

Peter Helmes
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2.) Der Hinweis der Kirchen könnte etwa so lauten: „Die Kirchen haben nichts gegen Abtreibung. Aber die AfD ist (natürlich) wieder mal dagegen. Deo gratias!“

Peter Helmes
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1.) Volle Zustimmung! Die einzige Partei, die sich klar gegen Abtreibung abgrenzt, wird (auch) von den Kirchen diskreditiert.

Aber ich setze noch einen drauf – nicht ganz ernstgemeint: Wenn die Kirchen schon bei ihrer eigenen Klientel („Gläubigen“) nicht gegen Abtreibung kämpfen, könnten sie doch in ihren Predigten auf diesen Punkt werbend auf die AfD hinweisen.

r.v.d.m.
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r.v.d.m.
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Unsere beiden Kirchen brauchen schon lange keinen „Prüfstein“ mehr !
Ein jeder Mensch in D. weiß, wie heuchlerisch und opportunistisch
sie agieren.
Wer nur einigermaßen Charakter hat tritt aus diesem Verein aus, denn
mit den Glauben, haben Die nichts mehr zu tun !

Lausitzer
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Lausitzer

Zu Rechten gehören Pflichten. Wenn das Ungeborene ein Recht auf Leben hat, wer hat dann die dazugehörige Pflicht? Üblicherweise nicht der, der das Recht fordert.

Wer ein Kind macht und es tötet, vererbt diese Eigenschaft nicht. Ist das gut oder schlecht?
Leute, die Kinder in die Welt setzen, und die Versorgung anderen aufs Auge drücken, halte ich für schlimmer.

Werner Olles
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Werner Olles

Warum sollte das Thema Abtreibung für Männer nicht von Interesse sein. Ich habe selbst einmal vor vielen Jahren eine Abtreibung geschehen lassen, weil ich zu feige war, zu meinem ungeborenen Kind zu stehen, obwohl ich mich sehr darauf gefreut habe. Ich bereue meine Feigheit heute noch aus tiefstem Herzen und mache mir selbst große Vorwürfe. Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht daran denke.

maru
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maru

Mir sind hier auf PP die verwendeten Begrifflichkeiten zu unscharf und zu vermischt. Ein Kessel Buntes. Was ist ein Ungeborener? Was ist und wann beginnt menschliches Leben?

Wenn man das nicht klar definiert, dann sind auch entnommene (befruchtete) Eier im Labor Ungeborene bzw. Menschen.

Jürg Rückert
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Jürg Rückert

Jeder katholische Abgeordnete, der für die Freigabe der Abtreibung eintritt, müsste exkommuniziert werden.
Warum geschah das bei uns nie? Weil dann die Kirche finanztechnisch vom Staat exkommuniziert würde. Dafür hinkt man gern nach beiden Seiten. Siehe Elia und die Baalspriester.

Werner Olles
Gast
Werner Olles

Zu der Prüfung, die das Leben darstellt, zugelassen zu werden, ist das einzige Menschenrecht. Ob andere Kulturen „mit Kräutern“ oder Schamanen-Ritualen ihre Kinder töten, hat uns nicht zu interessieren. „Andere Kulturen“ ermorden auch neugeborene Mädchen, weil die angeblich weniger wert sind. Und natürlich verfügt man bei der Abtreibung über den Körper eines ungeborenen Menschen.

LISA
Gast
LISA

Über das Thema sollte man behutsam reden, sich nicht noch gegenseitig fertigmachen. Es gibt genug Feinde gegen Deutschland, da muss man sich nicht noch selber zerfleischen, sondern das Thema gründlich durchdenken und diskutieren. Meiner Meinung nach, gibt es inzwischen zu viele Menschen auf der Welt und deshalb wird der einzlene Mensch immer mehr an Bedeutung verlieren wie in Indien zu sehen.

LISA
Gast
LISA

Interessant wie sehr das Thema Männer hier interessiert, obwohl sie keine Ahnung haben, wie es sich anfühlt ungewollt schwanger zu werden und in welchen emotionalen Strudel man kommt, wenn man etwas einfach ausgeliefert ist ohne irgendetwas dagegen tun zu können.
Ich weiß auch nicht, ob es für Kinder gut ist, ungewollt zu sein. Vielleicht überlegt man das noch mal genauer.

Karl-Josef Vogel
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Karl-Josef Vogel
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Die AfD ist die einzige Partei die sich für das Leben ausspricht. Die meisten Bischöfe der kath. Kirche sind weder auf dem Marsch für das Leben zu finden, noch gibt es eindeutige Stellungsnahmen für das Leben. Proteste gegen den Mord am ungeborenem Leben, Nein! Proteste gegen die AfD und andere die sich für das Leben einsetzen: am laufenden Band!

Berater
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Berater

Nur zur Erinnerung: rund 8 Millionen Abtreibungen deutscher Kinder seit den 70er Jahren, parallel Einschleusung von rund 8 bis 10 Millionen Moslems in unser Land.

Zuckersüß
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Zuckersüß
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Abtreibung ist mMn Mord.Deswegen werde ich AfD wählen,es ist ein Muss für mich als Christ! Es ist ein Alleinstellungsmerkmal dieser Partei und sicher muss sie sich bewähren in all Dingen, besonders wenn sie mal mitregiert. Die Altparteien haben gelogen und gelogen und bei diesem Thema versteh ich keinen Spaß !

F.Feld
Gast
F.Feld
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Sehr guter Beitrag. Als praktizierender Katholik stelle ich fest, daß die Amtskirchler inkl. dem derzeitigen „Gasthaus-Papst“ weder inhaltlich noch formal in der 2000-jährigen Tradition der Kirche Christi stehen. Lasse ich mir von diesem häretischen Haufen etwas über Moral oder über Glauben sagen? Nein!
Das „C“ der Union ist längst ein Halbmond und das „S“ in spd steht für sharia!

Jürg Rückert
Gast
Jürg Rückert

Kohl gab die Abtreibung bis zur Geburt frei (z.B. bei Down-Syndrom) = China light.
Papst: Man kann nicht immer über Abtreibung reden.
Außer der AfD akzeptieren alle Parteien „Volkstod“.
Die „Abtreibung des ganzen eigenen Volkes“ ist für die Kirchen kein Thema. Sie haben jegliche Autorität verspielt. Ihre Kirchlein werden brennen – St. Florian …!

Lothar Herzog
Gast
Lothar Herzog
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Ich bin Vater von fünf Kindern. Meine Frau und ich
haben noch nie daran gedacht ein Kind zu ermorden !!!
Vielen ist halt der Materialismus wichtiger als das Lächeln
eines Kindes.

maru
Gast
maru

„Das Kind hat von seiner Empfängnis an das Recht auf Leben“.

Das sehe ich nicht so. Erst wenn das befruchtete Ei sich im Uterus eingenistet hat, ist es ein selbstständiges Leben. Darum ist die Pille danach auch unproblematisch. Alle Kulturen weltweit praktizieren den Umgang mit Kräutern, die dasselbe bewirken.

Fraglich ist auch, ab welchem Zeitpunkt die Seele im Embryo inkarniert ist.

A.T.
Gast
A.T.

Es gibt sie noch die echten Christen in der Kirche. Aber nicht an der Spitzet. Dort regieren vorwiegend Modernisten, NWO-Befürworter, Pharisäer und sonstige Günstlinge. Sie schieben die traditionsverbundenen Christen beiseite und drängen sie ins Abseits.
Es hat eine Übernahme durch linke Netzwerke stattgefunden. Das muss man erst man verstaden haben. Dann kann man auch ihre Aussagen einordnen.

Matthias Rahrbach
Gast
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Abtreibungen sind Tötungen von Menschen. Ohne die Abtreibungen hätten wir keinen Geburtenrückgang. Und ohne den würde Europa auch so leicht keine Islamisierung drohen.

Es gibt Bestrebungen des Feminismus, selbst die Tötung Neugeborener nicht mehr als Mord oder Totschlag zu verfolgen. Mehr dazu bei einem Klick auf meinen Namen!

A.T.
Gast
A.T.

Aus christlicher Sicht ist die Frage der Abtreibung das k.o.-Kriterium. Jede Partei, die sie erlaubt ist nicht wählbar. Deshalb bleibt im Moment nur die AfD.
Man muss sich als Christ auch bewusst machen, das man sich für die Wahl einer Partei, die Abtreibung nicht verhindert und bekämpft, sich einmal vor Gott verantworten müssen wird, d.h. momentan auch für die Wahl der CDU.

A.T.
Gast
A.T.

Moralisch gesehen ist jede Abtreibung Mord. Die Alternative wäre austragen und nach der Geburt abgeben. Viele Kinderlose wären froh ein Baby zu bekommen.
Aber mit den Extremfällen wie Vergewaltigung, die vor 2015 etwa 30 Fälle ausgemacht haben, erlaubt man dann eine Lösung die offiziell zugegebene 100.000 Tötungen pro Jahr ermöglicht. Das ist ein hervorragendes Ablenkungsmanöver.

A.T.
Gast
A.T.

Auch hier ist wieder das typische Muster linker Strategie erkennbar: Alle Schuld von sich weisen und dafür die Anderen Beschuldigen, indem man unter zu Hilfenahme ideologischer Täuschung und rethorischer Kniffe Richtig für Falsch und Falsch für Richtig erklärt, durch Einführung ausgedachter Begriffe oder Rechte und sich dann über die Verteidiger der Wahrheit empört und sie als Hetzer diffammiert.

A.T.
Gast
A.T.

Die jahrelange Abtreibungspropadanda wirkt eben. Schon das Wort Abtreibung ist Propaganda, denn es handelt sich um Mord an Ungeborenen.
Man stelle sich mal vor jemand würde die Vergasung von Juden bei Juden, die ein Kapitalverbrechen begangen haben für akzeptabel halten. Daran merkt man, wie es den Abtreibungsbefürwortern gelungen ist unsere Wahrnehmeung hinsichtlich ungeborener zu manipulieren.

marion hartmannsweier
Gast
marion hartmannsweier

Nicht nur Kirchen, auch Parteien die ein „C“ im Namen tragen, haben ihren Kreuzzug angetreten -allerdings gegen das eigene Volk! Wer die weiterhin wählt, macht sich mitschuldig an der Volksverdünnung, und es klebt Blut an ihren Händen (Waffenverkäufe in Krisengebiete)!

trackback

[…] David Berger […]

Harald S
Gast
Harald S

Ein biologisch-ethisches Dilemma, das sich nicht für politische Kampagnen eignet. Solange das Leben des Embryos auf den Körper der Mutter angewiesen ist, muss die letztendliche Entscheidung bei der werdenden Mutter liegen. Man kann ja auch nicht über den Körper – oder auch nur Körperteile – anderer verfügen, um damit Leben zu retten. Selbst post-mortem nicht. Stichwort: Organspende.

trackback

[…] Ein Artikel von David Berger […]

qrqt
Gast
qrqt
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Die zitierten Ausführungen von Grünen und Linken zur Frage der Abtreibung sind ein kaum verhüllter Verstoß gegen den grundgesetzlich verbürgten Schutz auch des werdenden Lebens.
Das Bundesverfassungsgericht hat klargestellt, dass dieses vorgeburtliche Lebensrecht nicht von der Schwangeren „gewährt“ oder verweigert werden kann

Gerhard M.
Gast
Gerhard M.

Das Thema Abtreibung ist ein schwieriges Thema. Unter gewissen Umständen, sollte es aber kein Recht auf Leben geben. Wenn eine Frau das Kind nicht austragen will, (schwere Behinderung, Vergewaltigung, gesundheitliche Probleme) dann sollte man das Kind auch ohne Probleme abtreiben lassen können.

LISA
Gast
LISA

Ein schwieriges Thema gerade für Frauen. Männer können es sich leicht machen. Auf jeden Fall ist eine anitAbtreibungshetzkampagne ebenso abzulehnen wie die andere und verdeckt, dass es wohlfeil ist, sich um den Eintritt des Kindes ins Lebens äußerst bemüht, dann aber das Interesse stark nachlässt.

Manfried Schirmann
Gast
Manfried Schirmann

Lieber Gott, schau herab und sieh hin, wie Dein Volk schwindet, wie Kinderlosigkeit aus Existenzangst und Abtreibungen aus Nöten der Überfremdung durch Migranten-Importe Vorschub leisten und neben den materiellen auch die kulturellen Lebensgrundlagen Deines deutschen Volkes angreifen. – Habe Mitleid und sende Deinen Zorn herab auf die falschen Propheten, die Deinen Namen missbrauchen.
– mlskbh –

Jupp
Gast
Jupp

Ich habe weder einen Kirchenmann noch einen Politiker protestieren hören, als Kindermörder Gäfgen auch noch Entschädigung für Psychofolter erhalten hat.
Jesus ist durch Suizid gestorben meint Psychiater Wolfersdorf aus Bayreuth.
Amtsträger gehören einer Spezies an, die in freier Wildbahn nicht überleben könnten.