Wie die Kirchen versuchen, den politischen Konkurrenten der Altparteien mit Gerüchten zu diskreditieren. Und dabei den Prüfstein „Abtreibung“ außer acht lassen. Ein Gastbeitrag von Josef Hueber

„Der offene Meinungsaustausch wird nahezu unmöglich, wenn die Sprache von politisierten Begriffen beherrscht wird“ (Yannic Weber)

Es ist ein bei Kindern beliebtes Spiel: Flüsterpost. Ein Satz, geflüstert ins Ohr des jeweilig nächsten Nachbarn im Sitzkreis, kommt am Schluss so an, dass der Sender ihn nicht mehr erkennt. Dennoch meint jeder Mitspieler, das “Richtige“ gesagt zu haben. Kann im Spiel sehr lustig sein. In der Politik sind Flüsterpost-Informationen zwar griffig, aber im bewussten öffentlichen Einsatz gegen den Konkurrenten verwerflich. Mit demokratischer Gesinnung hat dieses Vorgehen jedenfalls nichts zu tun.

Die Altparteien des Bundestages kämpfen um ihren ruinierten Ruf. Dumm läuft es nämlich schon lange Zeit: Die blaue Partei AfD, demokratisch gewählt,  ist auch mit ständigem Bewurf von Schmutz seitens aller im Kampf gegen sie einhellig vereinigten „Demokraten“  nicht kaputtzukriegen. Deren Beliebtheit steigt, das anfängliche Ignorieren funktioniert sowieso schon lange nicht mehr. Und die C- Demokraten?

Man fürchtet die Sachauseinandersetzung wie der Teufel das Weihwasser

Das „C“ in ihrem Namen nimmt man ihnen zunehmend selbst bei den traditionellen Christen nicht mehr ab, auch wenn die C-Mannen ein paar Hundert Kreuze in Amtsstuben und sonstwo installieren. Trotz der regierungsamtlich und medial blindwütig angepriesenen, alternativlosen Chaospolitik Merkels – die sachliche Widerlegung der wirklich alternativen AfD-Politik mag nicht gelingen, weil man die Auseinandersetzung fürchtet wie der Teufel das Weihwasser. Eine Merkel im TV Direkt-Duell mit Weidel oder Dr. Curio? Die alte Kanzlerin wird sich hüten, diesen Sachfight einzugehen, weil sie weiß, dass sie keine Chance der Publikumstäuschung hätte wie bei Anne Will und deren Claqueren im nach Pro-Merkel-Gesinnung sortierten Publikum.

Hilflos – kirchliche Dringlichkeitsempfehlung für Wahlen

Da wird es also höchste Zeit, dass, um noch ein Mittelchen gegen die unerwünschte politische Ernüchterung der Wähler im 2018 Aufwachraum zu verabreichen, von der oberen Hierarchie-Ebene der christlichen Gutmensch-Seelsorger eine Dringlichkeitsempfehlung für die nächsten Wahlen ausgegeben wird.

In FJ Strauß-Zeiten der SPD-Bedrohnis war es gang und gäbe, am Sonntag vor der Wahl von der Kanzel verdeckte Hinweise auf den Zusammenhang zwischen christlicher Welt und konservativen Parteien zu geben, mit der Absicht, den Eindruck von Wählerbeeinflussung  zu vermeiden. Diese Zeiten sind vorbei. „Die AfD ist für Christen nicht wählbar“, heißt es heute kirchenseits. So jedenfalls trompetete Margot Käßmann (um nicht immer den strohm-linienförmigen Bedford zu zitieren). Dies ist  leider nicht bar jeden Verdachts, dass dies eine Promille-Äußerung gewesen sein könnte.

MKs Begründung: Die AfD habe ein „Wahlprogramm, das Menschen abwertet“. Sie, Käßmann,  wolle aber damit keine Wahlempfehlung abgeben, so ihre vielleicht doch promillegetränkte Logik.

Auch Kardinal Marx ist nach Abschluss einer Frühjahrsversammlung der Bischöfe der Meinung, dass „Programmatik und Vorgehen“ der AfD im Widerspruch zu christlichen Werten stünden.

Begriffsgleichungen statt Informationen

Irgendjemand muss den geistlichen katholischen und evangelischen Damen und Herren etwas ins Ohr geflüstert haben, was sie nicht genau verstanden haben, aber weiterplappern, nach Flüsterpost-Art.  Beweis: Das Urteil basiert nicht auf Kenntnis des Parteiprogramms, sondern wirft mit Begriffen um sich, die man irgendwo, nein, überall im Print- und Telebereich gelesen hat. Ob ARD oder ZDF , um die typischen Flüsterer zu nennen, sie alle greifen stets in den Topf diffamierender Begriffe, um ja nicht „bloß“ Informationen zu geben, sondern gleich die richtige Stimmung damit zu erzeugen.

Hier mal ein Blick auf die quasi-mathematische Gleichung mit scheinbar lauter Bekannten:

AfD = ausländerfeindlich = rassistisch = homophob= antisemitisch = unsozial = frauenfeindlich = europafeindlich= rechtspopulistisch.

Das Kernthema als PR-Risiko

Ein Tipp an Hochwürden, Exzellenzen und Eminenzen, Würdenträger und Laien, also Brüder und Schwestern im Glauben, die obige Begrifflichkeiten bereitwillig weiterflüstern, weil sie immer schon vom Hörensagen wissen, dass sie damit Künder der Wahrheit sind. Macht euch mal die Mühe und lest, was im Wahlprogramm der AfD zu einem Thema zu lesen ist, das ihr freilich aus Eurem moralischen Blickfeld mittlerweile herausgenommen habt. Es ist ein christliches Kernthema, ist aber längst politisch zu anstößig und würde euch nichts wie Scherereien und PR-Schädigung bringen, wenn ihr dies zum Kritierium einer von Christen wählbaren Partei machen würdet.

Dennoch: Nehmen  wir es einfach mal in den Fokus –  das Thema ABTREIBUNG.

Seht doch einmal nach, was Parteien wie DIE LINKE oder  die GRÜNEN dazu sagen. Immerhin haben wir in Deutschland jährlich einen Riesenberg an Klinikmüll, bestehend aus in 2017 geschätzten 100 000  abgetriebenen Embryos/Föten. Was damit geschieht, kann man recherchieren.

Wie stehen die GRÜNEN zur Abtreibung?

„Die grüne Bundestagsfraktion setzt sich für die Selbstbestimmung von Menschen ein. Das umfasst auch den eigenen Körper.“

Das gezeugte menschliche Wesen ist also gemäß dieser Verlautbarung der „eigene Körper“, über den die Frau bestimmen darf. Diese Definition, Euer christlicher Ehren, hört! hört!, findet sich nirgends in einer Stellungnahme der Kirche(n).

Bei dem „Marsch für das Leben“ und damit gegen Abtreibung, bei der eine bekannte AfD Politikerin teilnahm, wurde, laut Webauftritt der Grünen, „gegen Abtreibungen gehetzt.“

Wie steht DIE LINKE zu Abtreibung?

„Jede schwangere Frau sollte das Recht haben, allein und ohne staatliche Bevormundung oder Belehrungsversuche über sich und ihren Körper [!]  zu entscheiden.“ (Quelle)

Was sagt der christliche GLAUBE zur Abtreibung?

„Das Kind hat von seiner Empfängnis an das Recht auf Leben. Die direkte, das heißt als ein Ziel oder ein Mittel gewollte Abtreibung ist eine Schändlichkeit, ein schwerer Verstoß gegen das sittliche Gesetz.“ (Katholischer Katechismus , 2322)

Wie steht die AfD zur Abtreibung?

„Abtreibung ist daher grundsätzlich Unrecht, auch wenn sie unter bestimmten Voraussetzungen straffrei bleibt. Alle Bestrebungen, die Tötung Ungeborener zu einem „Menschenrecht“ zu erklären, lehnen wir konsequent ab.“

Die Schwangerschaftskonfliktberatung soll auch über körperliche und seelische Folgen einer Abtreibung […] informieren.“

So liest sich  – nach Käßmann- ein „Wahlprogramm, das Menschen abwertet“.

Wer ist „nicht wählbar“ aus christlicher Sicht?

Vielleicht informieren sich die klerikalen Experten des Christentums zuerst, welche Parteien nicht mit dem christlichen Weltbild vereinbar sind, bevor sie christliche Wahlempfehlungen aussprechen.

Flüsterpost-Informationen genügen dafür nicht.

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110 Kommentare

  1. Auch ich habe in den letzten Tagen wieder einige äußerst besorgte Äußerungen von Kirchenoberen gehört, von wegen man solle nicht hinter extremistischen und aufhetzenden Vereinigungen herlaufen.
    Meine Frau und ich waren sehr erschrocken und haben unsere Mitgliedschaften in dieser Vereinigung sofort gekündigt.
    Auch so; wem gekündigt: natürlich der Kirche / 2 mal Kirchenaustritt !

  2. Erinnerung an alle „Wann beginnt Leben“-Diskutanten:

    Ungeborene haben die Menschenwürde nach Art. 1 Abs. 1 GG spätestens ab Abschluss Nidation. Ist bindende Auslegung des BVerfG; daran ändern kann nur das BVerfG etwas; und wer dagegen Politik macht ohne rechtlich korrekt auf ein entsprechnd anderes BVerfG-Urteil hinzuwirken ist Verfassungsfeind.

    http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv0882

    • Eine plumpe Abwandlung von „Wer nicht meiner Meinung ist, ist ein Unmensch, Nazi, Verfassungsfeind“ …. beliebig erweiterbar.

  3. Vor Jahren postulierte die grüne Fraktion noch, dass nicht ohne den Kollaps der Ökosysteme zu provozieren, alle Menschen auf der Erde mit unserem Lebensstil ausstattet werden können – heute meinen sie das offensichtlich nicht mehr und laden den Rest der Welt dazu ein, am Wohlstand hier zu partizipieren. Man braucht weniger Menschen auf der Welt, nicht mehr und das so schnell wie möglich.

  4. Habe gehört, dass früher Neugeborene auf den kalten Boden gelegt wurden, etwas auf die Haut gerieben bekamen und da einige Stunden liegen blieben. Wenn es überlebte, wurde es gefüttert. Das war Bevölkerungspolitik ganz pragmatisch. Heute bringt man alles durch und groß, das schafft nicht nur Freude, sondern neue Probleme. Wenn man an der einen Stelle „bessert“, kommen neue Folgen.

  5. Ja natürlich haben die Männer auch ein Anrecht auf ihr Kind. Aber in einer guten Beziehung kann man das bereden. Wenn keine gute Beziehung da ist, ist es auch für in Kind nicht gut.
    Es geht aber auch um die Rahmenbedingungen. Wenn Kinder vom Staat finanziert würden, und freie Teilnahme an allen sozialen Dingen, würden Frauen auch mehr Kinder bekommen.
    Und zwar deutsche und gut gebildete.

    • „Ja natürlich haben die Männer auch ein Anrecht auf ihr Kind.“

      Aber nur wenn sie sich zu 50% die ganze Verantwortung teilen – mit ALLEM, was dazu gehört. Sonst nicht.

  6. Wenn man die Kommentare durchliest, stellt man fest, es äußern sich fast nur Männer zum Thema – obwohl sie nun gerade beim Thema Kinder kriegen über keinerlei KOMPETENZEN verfügen.

    Das ist so, als ob man mit einem Menschen aus den Tropen über die unterschiedlichen Qualitäten von Schnee fachsimpelt oder mit einem Analphabeten über die Rezitierform spätmittelalterlicher Verse.

  7. Herr Hüber, Sie definieren die AfD genau richtig…aus Sicht der politischen Gegner.
    Wer ist hier rassistisch? wer bezaubert 5-10- jährige mit dem Märytrer – Kinder in
    Migration in Moschee- Schule – diese betrifft es – ist den Etablierten sowas von egal…
    Beweisen Sie wer hier der Rassist ist, kann Herr Berger ebenso.

  8. Das „Abwerten von Menschen“, das die christlichen Kirchen mitsamt ihrem Gefolge vom Typ Käsmann anprangern, bezieht sich natürlich nicht auf den deutschen oder inländischen Menschen, gleich ob Embryo oder bereits geboren. Deren Schicksal ist diesen Leuten ebenso gleichgültig, wie es der Kanzlerin gleichgültig ist. Die „Abwertung“ besteht vielmehr darin, dass das Credo „alle (Forts.)

  9. 1.) Volle Zustimmung! Die einzige Partei, die sich klar gegen Abtreibung abgrenzt, wird (auch) von den Kirchen diskreditiert.

    Aber ich setze noch einen drauf – nicht ganz ernstgemeint: Wenn die Kirchen schon bei ihrer eigenen Klientel („Gläubigen“) nicht gegen Abtreibung kämpfen, könnten sie doch in ihren Predigten auf diesen Punkt werbend auf die AfD hinweisen.

  10. Unsere beiden Kirchen brauchen schon lange keinen „Prüfstein“ mehr !
    Ein jeder Mensch in D. weiß, wie heuchlerisch und opportunistisch
    sie agieren.
    Wer nur einigermaßen Charakter hat tritt aus diesem Verein aus, denn
    mit den Glauben, haben Die nichts mehr zu tun !

    • Deshalb trenne ïch zwischen Kirche und Amtskirche!
      Aus der Amtskirche muss ich nicht austreten, die muss man abschaffen. Aus der Kirche Christi trete ich wegen Häretikern wie Marx und Franziskus pp nicht aus!

  11. Zu Rechten gehören Pflichten. Wenn das Ungeborene ein Recht auf Leben hat, wer hat dann die dazugehörige Pflicht? Üblicherweise nicht der, der das Recht fordert.

    Wer ein Kind macht und es tötet, vererbt diese Eigenschaft nicht. Ist das gut oder schlecht?
    Leute, die Kinder in die Welt setzen, und die Versorgung anderen aufs Auge drücken, halte ich für schlimmer.

    • „Wenn das Ungeborene ein Recht auf Leben hat, wer hat dann die dazugehörige Pflicht?“

      Eine sehr feinsinnige Erweiterung des Betrachtungsrahmens.
      Wobei sich nach wie vor die Frage stellt: AB WANN ist eine befruchtete Eizelle ein Ungeborenes?

      • Sehr feinsinnig?!
        Man muss schon recht-gläubig benebelt sein, um das zu übersehen.
        Es geht immer und überall nur darum, wer auf wessen Kosten lebt.

      • Unkompliziert zu beantworten:

        Spätestens ab Abschluss der Nidation. Denn spätestens von da an handelt es nach den Erkenntnissen der Wissenschaft Biologie sich um genau ein Lebewesen, das ein Exemplar der Spezies Mensch ist.

        Die Kurzbezeichnung für „Exemplar der Spezies Mensch“ ist im übrigen „Mensch“.

        Alles andere ist nicht rational begründbare Ideologie, oft im Widerspruch zum GG

      • Man kann es aber auch Ideologie nennen wenn man grad mal unter dem Mikroskop sichtbare Zellteilungsprozesse gleichstellt mit geborenem Menschenleben.
        Ich zumindest sehe mich nicht auf derselben Stufe des Menschseins wie eine befruchtete oder grad mal eingenistete Eizelle.

        Wer diesen offensichtlichen Unterschied nicht erkennt, weigert sich aus ideologischen Gründen zu differenzieren.

  12. Warum sollte das Thema Abtreibung für Männer nicht von Interesse sein. Ich habe selbst einmal vor vielen Jahren eine Abtreibung geschehen lassen, weil ich zu feige war, zu meinem ungeborenen Kind zu stehen, obwohl ich mich sehr darauf gefreut habe. Ich bereue meine Feigheit heute noch aus tiefstem Herzen und mache mir selbst große Vorwürfe. Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht daran denke.

  13. Mir sind hier auf PP die verwendeten Begrifflichkeiten zu unscharf und zu vermischt. Ein Kessel Buntes. Was ist ein Ungeborener? Was ist und wann beginnt menschliches Leben?

    Wenn man das nicht klar definiert, dann sind auch entnommene (befruchtete) Eier im Labor Ungeborene bzw. Menschen.

      • Das ist eine Behauptung, die zumindest umstritten ist. Mit Bildung hat das wenig zu tun.
        Eine befruchtete Zelle allein ist noch kein MENSCHLICHES Leben.

      • Auf dem Blog eines katholischen Theologen kann man getrost von diesem Zeitpunkt ausgehen.

      • Man muß dem aber nicht zustimmen – besonders, wenn man nicht katholisch ist.

        Mir ist auch nichts davon bekannt, daß die katholische Lehre darauf einen allgemein anerkannten Definitionsanspruch hat – zumal es sich dabei zumeist um zölibatäre Männer handelt, die von der Thematik überfordert sein dürften.

        Aussagekräftiger sind da eher die empirische Erfahrung der EXPERTINNEN, also der Mütter.

      • Begründet mit welchen naturwissenschaftliche Erkenntnissen wird dies betritten?

        Ach so, mit keinen, denn die „Leben beginnt nicht mit Befruchtung“-Argumente sind alle philosophischer Natur. Einwand hat sich damit erübrigt.

      • Das ist die rein biologische Definition. Wobei hier noch zu definieren wäre, welcher der mehreren Schritte einer Befruchtung den biologischen Lebensbeginn markiert.
        Rechtlich indes beginnt das Leben erst mit der Geburt (Austritt aus dem Geburtskanal bzw. Durchtrennen der Nabelschnur).

      • „Rechtlich indes beginnt das Leben erst mit der Geburt (Austritt aus dem Geburtskanal bzw. Durchtrennen der Nabelschnur).“

        Trifft auf D nicht zu. Da beginnt es spätestens mit Nidation. Und Mord ist spätestens ab Beginn der Geburtswehen möglich.

        In anderen Ländern kann das aber zutreffend sein; z.b. vermutlich Kanada und USA.

      • Doch, trifft auch auch D zu. Erst mit der Geburt wird der Mensch zur rechtlichen Person, und er ab dann würde der juristische Tatbestand „Mord“ als solcher gelten.

      • Juristerei dreht verrückte Schleifen.
        Einerseits bekommt der Mensch erst bei der Geburt seine Person (Person ist übrigens eine Theatermaske). Andererseits kann man im Testament etwas an jemanden vererben, den man noch gar nicht gezeugt hat.

        Statt Juristen auszulachen, tragen fast alle die Schleppe, die gar nicht da ist.

  14. Jeder katholische Abgeordnete, der für die Freigabe der Abtreibung eintritt, müsste exkommuniziert werden.
    Warum geschah das bei uns nie? Weil dann die Kirche finanztechnisch vom Staat exkommuniziert würde. Dafür hinkt man gern nach beiden Seiten. Siehe Elia und die Baalspriester.

  15. Zu der Prüfung, die das Leben darstellt, zugelassen zu werden, ist das einzige Menschenrecht. Ob andere Kulturen „mit Kräutern“ oder Schamanen-Ritualen ihre Kinder töten, hat uns nicht zu interessieren. „Andere Kulturen“ ermorden auch neugeborene Mädchen, weil die angeblich weniger wert sind. Und natürlich verfügt man bei der Abtreibung über den Körper eines ungeborenen Menschen.

  16. Über das Thema sollte man behutsam reden, sich nicht noch gegenseitig fertigmachen. Es gibt genug Feinde gegen Deutschland, da muss man sich nicht noch selber zerfleischen, sondern das Thema gründlich durchdenken und diskutieren. Meiner Meinung nach, gibt es inzwischen zu viele Menschen auf der Welt und deshalb wird der einzlene Mensch immer mehr an Bedeutung verlieren wie in Indien zu sehen.

  17. Interessant wie sehr das Thema Männer hier interessiert, obwohl sie keine Ahnung haben, wie es sich anfühlt ungewollt schwanger zu werden und in welchen emotionalen Strudel man kommt, wenn man etwas einfach ausgeliefert ist ohne irgendetwas dagegen tun zu können.
    Ich weiß auch nicht, ob es für Kinder gut ist, ungewollt zu sein. Vielleicht überlegt man das noch mal genauer.

    • Ich kenne Männer, die ein großes Problem damit haben, es nicht verhindert haben zu können, dass die Mutter ihres Kindes, dieses getötet hat.
      Bei diesen Männern geht um den Tod eines Menschen, für den sie persönlich Verantwortung trugen. Dass sie dessen Tötung nicht verhindern konnten, ist für sie Verrat. Es ist die Situation, wo ein Samurai an Seppuku denkt.

    • So wenig wie diese Männer eine Ahnung davon haben, wie es sich anfühlt schwanger zu sein, so wenig können diese „Mein Bauch gehört mir!“ verstehten, wie diese Männer ticken.

    • Stimmt, weil es Männer gibt, die gerne über Frauen bestimmen.

      Den Zwang zum Austragen sollte es NICHT geben, darunter leiden nur die Kinder.

      Gott respektiert IMMER den freien Willen und würde daher keiner Frau ein Kind „aufzwingen“.
      Daher ist die Frage: Ab wann ist das Embryo beseelt? MMn frühestens bei der Einnistung im Uterus u. spätestens ca. im 2. Monat.

      • Interessant zu sehen, wie gewisse Frauen meinen wissen zu wollen, wie Männer denken, fühlen und empfinden und sogar anscheinend persönlich mit Gott gesprochen haben und so genau wissen was Er respektiert und was nicht, Wahnsinn kann man da nur sagen.

      • Sie verdrehen den Sachverhalt. Sie äußern sich doch zu Themen, für die Sie aufgrund Ihrer geschlechtl. Zugehörigkeit über KEINERLEI EXPERTISE verfügen.

      • Was verteidigen sie hier eigentlich ? Ihr eigenes schlechte Gewissen ? Wir Menschen leben alle von der selben einen Seele, denn es gibt nur einen Gott und nur einen Jesus und nur einen Hl.Geist und so nur eine Seele für uns Menschen, egal welchem Geschlecht. Warum kann ich dann keine Expertise in dieser Angelegenheit abgeen ? Oder zweifeln sie an den einen Gott ? Ich jedenfalls nicht.

      • Es ist die Frage,ob man weiß mit wem man tatsächlich redet?Wer redet denn wirklich mit deim einen Gott? Oder ist es nur ein Selbstgespräch nauch eigenem Wunsch und Vorstellungen?Warum wurde Jesus auf die Erde gesandt?Weil wir uns ein falsches Bild von Gott gemacht hatten im Kopf?Und nenn mir einen Grund, warum das heute anders sein sollte?Ich weiß nicht was sie hören(wollen),aber ob es Gott ist…

      • Dito. Sie sollten lieber Ihr eigenes apologetisches Gottesbild hinterfragen statt klug zu sch***en.

    • Mit dieser Meinung werden Männer „vor die Tür geschickt“ , obwohl andererseits doch von ihnen erwartet wird, ihre Vaterrolle anzunehmen. Ich würde außerdem nicht „ungewollt“ und „ungeplant“ gleichsetzen wollen. Ich kenne viele Frauen, die ungeplante Kinder bekommen haben. Nach dem ersten Schock über die Neuigkeit folgt in der Regel die Besinnung und dann auch die Freude über das Kind.

    • Männer sind genauso betroffen,denn sie haben Frauen, mit denen sie die Kinder gezeugt haben (und der geringste Teil ist Vergewaltigung).

      Aber ansonsten haben Sie Recht, eigentlich ist dies ein Thema für Besonnenheit.

    • Vielleicht wäre auch ein Kompromiss das Beste für alle: in Extremfällen (schwere Behinderung, Vergewaltigung, Gefahr für die Mutter) darf abgetrieben werden. In anderen Fällen wird das Kind ausgetragen und kann z.B. anonym geboren werden. Es warten genug Leute auf Adoptionskinder, und Abtreibung als nachträgliche Verhütung halte ich für unmoralisch.

      • „Abtreibung als nachträgliche Verhütung halte ich für unmoralisch“.

        Stimmt, ich auch. Aber dann gerät man in ein anderes moralisches Dilemma: Man kann Frauen nicht zwingen, sich als „Brutkasten“ für kinderlose Paare zur Verfügung zu stellen. Überdies ist Leimutterschaft – zu recht – verboten.

  18. Die AfD ist die einzige Partei die sich für das Leben ausspricht. Die meisten Bischöfe der kath. Kirche sind weder auf dem Marsch für das Leben zu finden, noch gibt es eindeutige Stellungsnahmen für das Leben. Proteste gegen den Mord am ungeborenem Leben, Nein! Proteste gegen die AfD und andere die sich für das Leben einsetzen: am laufenden Band!

  19. Nur zur Erinnerung: rund 8 Millionen Abtreibungen deutscher Kinder seit den 70er Jahren, parallel Einschleusung von rund 8 bis 10 Millionen Moslems in unser Land.

  20. Abtreibung ist mMn Mord.Deswegen werde ich AfD wählen,es ist ein Muss für mich als Christ! Es ist ein Alleinstellungsmerkmal dieser Partei und sicher muss sie sich bewähren in all Dingen, besonders wenn sie mal mitregiert. Die Altparteien haben gelogen und gelogen und bei diesem Thema versteh ich keinen Spaß !

  21. Sehr guter Beitrag. Als praktizierender Katholik stelle ich fest, daß die Amtskirchler inkl. dem derzeitigen „Gasthaus-Papst“ weder inhaltlich noch formal in der 2000-jährigen Tradition der Kirche Christi stehen. Lasse ich mir von diesem häretischen Haufen etwas über Moral oder über Glauben sagen? Nein!
    Das „C“ der Union ist längst ein Halbmond und das „S“ in spd steht für sharia!

  22. Kohl gab die Abtreibung bis zur Geburt frei (z.B. bei Down-Syndrom) = China light.
    Papst: Man kann nicht immer über Abtreibung reden.
    Außer der AfD akzeptieren alle Parteien „Volkstod“.
    Die „Abtreibung des ganzen eigenen Volkes“ ist für die Kirchen kein Thema. Sie haben jegliche Autorität verspielt. Ihre Kirchlein werden brennen – St. Florian …!

  23. Ich bin Vater von fünf Kindern. Meine Frau und ich
    haben noch nie daran gedacht ein Kind zu ermorden !!!
    Vielen ist halt der Materialismus wichtiger als das Lächeln
    eines Kindes.

  24. „Das Kind hat von seiner Empfängnis an das Recht auf Leben“.

    Das sehe ich nicht so. Erst wenn das befruchtete Ei sich im Uterus eingenistet hat, ist es ein selbstständiges Leben. Darum ist die Pille danach auch unproblematisch. Alle Kulturen weltweit praktizieren den Umgang mit Kräutern, die dasselbe bewirken.

    Fraglich ist auch, ab welchem Zeitpunkt die Seele im Embryo inkarniert ist.

    • Ein selbstständiges Leben – was ist damit gemeint ?
      Selbstständig sind Kinder erst dann wenn sie einen Beruf erlernt haben.
      Und das ist es ja, was die „da oben“ am liebsten haben möchten: fix und fertige Steuerzahler, damit man nichts „investieren“ muss.
      Zumindest nicht in die autochthone Bevölkerung.
      Geld Gier Macht.
      Die Rechnung bekommen wir jetzt präsentiert.
      OT, aber wichtig:
      Linkfolgt

      • Ich meinte ein selbstständiges Leben im GEISTIG-SPIRITUELLEN Sinn. Daher bin ich mir auch nicht bei der Einnistung sicher.
        Daher ja meine Frage: Ab wann geht die Seele in den Embryo hinein?
        Sicherlich nicht von Beginn an, da ist es ein „Zellhaufen“.
        Nach meinem, sehr subjektiven Gefühl, ca. im 2. Monat.

    • Ist das Samenkorn, welches in die Erde gelegt wird um reichlich Frucht zu bringen eine totes Objekt ? Oder die Apfelblüte bevor sie bestäubt wird ? Oder ein unbefruchtetes Ei ? Leben erzeugt Leben !

      • Ich sprach aber nicht von LEBEN – leben tut auch ein Virus – sondern davon, wann sich die SEELE zu dem Leben hinzugesellt. Ab diesem Zeitpunkt erst sollte es mMn nicht mehr antastbar sein.

      • Falsch. Unter Wissenschaftlern ist das umstritten. Eine einheitliche Meinung dazu in der wissenschaftl. Community gibt es dazu nicht.

      • maru
        Per Definition lebt ein Virus nicht! Allerdings halte ich eine rein biologistische Definition für nicht für zielführend. Sie stellt die gerade befruchtete Eizelle (die sich rein äußerlich durch nichts von einer unbefruchteten unterscheidet) auf die gleiche Stufe wie einen geborenen Menschen. Das halte ich für ethisch wie moralisch weder schlüssig noch durchhaltbar.

      • Stimmt, das ist nicht haltbar, kommt de facto sogar einer ENTWERTUNG des (bereits geborenen) Menschen gleich.

        Dies führte in früheren Zeiten manchmal sogar dazu, daß das bereits geborene Leben zugunsten des künftigen Lebens geopfert wurde;
        wenn z.B. die Mutter bei fortgesetzter Schwangerschaft daran sterben würde.

      • Danke ! Ein wunderbares Beispiel. So ist es !
        Die Esoterik ist leider ein Irrweg. Und woher sollte eine Seele auch kommen ?
        Wir sind von Gott geschaffen als Seele-Leib-Geist- Wesen .. in Seinem Ebenbild.
        Nur die Gnostiker trennen Seele und Leib und halten den Leib für etwas Schlechtes.

      • Sehe ich ähnlich, Seele ist nicht ein Adjunkt, sondern eine Annahme für jedes Leben.(will jetzt nicht in die Bewusstseins Diskussion einsteigen)
        Und die befruchtete Eizelle besitzt die Potentialiät dazu !Entgegen bspw. einer Blutzelle etc. .

    • Die Zeugung ist der Akt, der die Potentialiät des neuen Menschen initiiert und ausmacht. Ab DA muss man von neuem menschlichen Leben sprechen!
      Die Nidation ist nur ein instrumenteller Akt der Durchführung.
      Die Pilledanach ist de facto eine Abtreibung…

      • Das ist viel zu theoretisch und apologetisch u. hört sich nach einem männlichen Kommentator an.
        Die befruchtete Eizelle ist ein bunter Zellhaufen, ein ANGEBOT für menschliches Leben, und die Frau entscheidet „just in time“, ob sie dieses Angebot zu einem menschlichen Leben heranreifen lassen will oder nicht.

      • „Bunter Zellhaufen“ Sie meinen das Morula-Stadium… Die Befruchtete Eizelle ist Eine Zelle mit diploidem Chromosomen Satz.
        Und ja, ich bin ein Mann auch noch Arzt und Vater und habe viel Zeit und Interesse in (vergleichende)Embryologie investiert….
        Ihrem polemischen Stil kann ich ehrlich gesagt kein Gegenüber abgewinnen.

      • Billig, dieser rhetorische Trick. Und zu durchsichtig.
        Bei den Linken praktizieren Leute mit eigener Meinung angeblich „Nazisprech“, bei den Rechten „Merkelsprech“. Ideologisches Lagerdenken ist das.

        Wer sich hier wohl „polemisch“ artikuliert.

      • Außerdem überbewerten Sie den Zeugungsakt. Diese ist ein bloßer Impuls zur Zellteilung. Könnte diese künstiche Aufwertung damit zu tun haben, daß sich der männliche Anteil auf diesen äußerst winzigen Beitrag an der Reproduktion reduziert?

      • AHA. Die Frau spielt Gott.
        Wie sagte doch Satan zu Eva: Ihr werdet sein wie Gott.
        Naja, die Feministinnen werden auch noch ihr blaues Wunder erleben .. aber Hauptsache Leihmutterschaft und gut, dass es für Lesbegn Samenbänke gibt, durchsetzen, und damit es Kinder für alle, auch für Verbindungen, die naturgemäß keine hervorbringen.
        Ich muss immer öfter an Römer 1 denken.Zur Info: NT

      • Nein, die Frau spielt nicht Gott. Aber sie hat begrenztes Zeitfenster, um zu entscheiden, ob sie 8 zu diesem Zeitpunkt) Mutter sein will oder nicht.

        Da Sie mit Gott argumentieren, müßten Sie wissen, daß Gott den FREIEN menschlichen Willen respektiert und dem Menschen nichts aufnötigt.

  25. Es gibt sie noch die echten Christen in der Kirche. Aber nicht an der Spitzet. Dort regieren vorwiegend Modernisten, NWO-Befürworter, Pharisäer und sonstige Günstlinge. Sie schieben die traditionsverbundenen Christen beiseite und drängen sie ins Abseits.
    Es hat eine Übernahme durch linke Netzwerke stattgefunden. Das muss man erst man verstaden haben. Dann kann man auch ihre Aussagen einordnen.

  26. Abtreibungen sind Tötungen von Menschen. Ohne die Abtreibungen hätten wir keinen Geburtenrückgang. Und ohne den würde Europa auch so leicht keine Islamisierung drohen.

    Es gibt Bestrebungen des Feminismus, selbst die Tötung Neugeborener nicht mehr als Mord oder Totschlag zu verfolgen. Mehr dazu bei einem Klick auf meinen Namen!

    • „Es gibt Bestrebungen des Feminismus, selbst die Tötung Neugeborener nicht mehr als Mord oder Totschlag zu verfolgen.“

      Das ist keine feministische Erfindung, sondern war bis ins 19.Jhdt. so üblich in weiten Kreisen der Bevölkerung Europas. Erst durch die Industrialisierung brauchte man viele Arbeitskräfte, ab dann erst war Abtreibung strafbar – aus rein ökonomischen Gründen.

    • Die Zahlen sagen etwas anderes.
      Knapp 800 tausend Geburten pro Jahr und knapp 100 tausend Abtreibungen. Von den Abgetriebenen wären noch ein paar bis zur Geburt gestorben.
      Ohne Abtreibung gäbe es vielleicht zehn Prozent mehr Geburten.

  27. Aus christlicher Sicht ist die Frage der Abtreibung das k.o.-Kriterium. Jede Partei, die sie erlaubt ist nicht wählbar. Deshalb bleibt im Moment nur die AfD.
    Man muss sich als Christ auch bewusst machen, das man sich für die Wahl einer Partei, die Abtreibung nicht verhindert und bekämpft, sich einmal vor Gott verantworten müssen wird, d.h. momentan auch für die Wahl der CDU.

  28. Moralisch gesehen ist jede Abtreibung Mord. Die Alternative wäre austragen und nach der Geburt abgeben. Viele Kinderlose wären froh ein Baby zu bekommen.
    Aber mit den Extremfällen wie Vergewaltigung, die vor 2015 etwa 30 Fälle ausgemacht haben, erlaubt man dann eine Lösung die offiziell zugegebene 100.000 Tötungen pro Jahr ermöglicht. Das ist ein hervorragendes Ablenkungsmanöver.

    • Gelogen. Laut Statistischem Bundesamt gab es 2014 doppelt so viele Abtreibungen aus „kriminologischen Gründen“ wie 2015. Die Gesamtzahl (ca. 100000 pa) bleibt mehr oder weniger stabil, die meisten Abtreibungen fanden nach „Beratungsregel“ (sprich: ohne Indikation) statt. Aber Hauptsache, noch was auf die Flüchtlinge schieben…

  29. Auch hier ist wieder das typische Muster linker Strategie erkennbar: Alle Schuld von sich weisen und dafür die Anderen Beschuldigen, indem man unter zu Hilfenahme ideologischer Täuschung und rethorischer Kniffe Richtig für Falsch und Falsch für Richtig erklärt, durch Einführung ausgedachter Begriffe oder Rechte und sich dann über die Verteidiger der Wahrheit empört und sie als Hetzer diffammiert.

  30. Die jahrelange Abtreibungspropadanda wirkt eben. Schon das Wort Abtreibung ist Propaganda, denn es handelt sich um Mord an Ungeborenen.
    Man stelle sich mal vor jemand würde die Vergasung von Juden bei Juden, die ein Kapitalverbrechen begangen haben für akzeptabel halten. Daran merkt man, wie es den Abtreibungsbefürwortern gelungen ist unsere Wahrnehmeung hinsichtlich ungeborener zu manipulieren.

    • Das ist demagogisch. Ich denke, jedem ist der Unterschied zwischen geborenem und ungeborenem Leben klar.
      Sie sind derjenige, der Begriffs-Verwässerung betreibt.

  31. Nicht nur Kirchen, auch Parteien die ein „C“ im Namen tragen, haben ihren Kreuzzug angetreten -allerdings gegen das eigene Volk! Wer die weiterhin wählt, macht sich mitschuldig an der Volksverdünnung, und es klebt Blut an ihren Händen (Waffenverkäufe in Krisengebiete)!

  32. Ein biologisch-ethisches Dilemma, das sich nicht für politische Kampagnen eignet. Solange das Leben des Embryos auf den Körper der Mutter angewiesen ist, muss die letztendliche Entscheidung bei der werdenden Mutter liegen. Man kann ja auch nicht über den Körper – oder auch nur Körperteile – anderer verfügen, um damit Leben zu retten. Selbst post-mortem nicht. Stichwort: Organspende.

    • Sehe ich genauso. Die Natur hat Frauen das Reproduktionsgeschäft in die Hände gelegt – also haben sie auch die Autorität über diesen Bereich und treffen letztlich die Entscheidung.

  33. Die zitierten Ausführungen von Grünen und Linken zur Frage der Abtreibung sind ein kaum verhüllter Verstoß gegen den grundgesetzlich verbürgten Schutz auch des werdenden Lebens.
    Das Bundesverfassungsgericht hat klargestellt, dass dieses vorgeburtliche Lebensrecht nicht von der Schwangeren „gewährt“ oder verweigert werden kann

    • Wie auch bei anderen Themen gilt auch hier: Lex specialis derogat legi generali. Das Grundgesetz haben unsere Regierungen doch schon längst ausgehebelt. Das ist doch nur noch ein Feigenblatt.

  34. Das Thema Abtreibung ist ein schwieriges Thema. Unter gewissen Umständen, sollte es aber kein Recht auf Leben geben. Wenn eine Frau das Kind nicht austragen will, (schwere Behinderung, Vergewaltigung, gesundheitliche Probleme) dann sollte man das Kind auch ohne Probleme abtreiben lassen können.

    • Das wäre die Indikationslösung, die wir vor der deutschen Wiedervereinigung hatten. Die Fristenlösung, wie wir sie heute haben, ist ein Erbe der DDR.

    • Prof. Nathanson gründete in NY die größte Abtreibungsklinik. Er trieb selber Tausende ab.
      Am Ende seines Lebens sagte er, es gäbe eigentlich keinen guten Grund auch nur ein Kind im Mutterleib zu töten.

    • „Wenn eine Frau das Kind nicht austragen will, (schwere Behinderung, Vergewaltigung, gesundheitliche Probleme) …“
      Ihnen ist klar, daß Sie hier argumentativ alles vermischen?
      Der WILLE der Frau kann in Bezug auf das Leben eines anderen nur eine Antwort erfahren Lebensrecht steht über Wille!
      Das Leid des Kindes durch schwerste Behinderung wäre -im Sinne d.Kindes- evtl. gg. sein Leben abwägbar.

      • Legt wer fest? Besser eine vernünftige Lösung, wie Abtreibungen gehandhabt werden, und maximale Unterstützung für die Mütter der nicht erwünschten Kinder (anonyme Geburt etc.). Ansonsten setzen sich Frauen in Not irgendwelchen Quacksalbern aus oder fahren ins Ausland. Auch keine Lösung, aber man kann dann so toll „pro Leben“ schreien…

  35. Ein schwieriges Thema gerade für Frauen. Männer können es sich leicht machen. Auf jeden Fall ist eine anitAbtreibungshetzkampagne ebenso abzulehnen wie die andere und verdeckt, dass es wohlfeil ist, sich um den Eintritt des Kindes ins Lebens äußerst bemüht, dann aber das Interesse stark nachlässt.

    • Wer betreibt eine Anti-Abtreibungshetzkampagne? Namen!
      Die friedlichen Bürger, die im Sept. in Berlin wieder gegen Abtreibung demonstrieren können sie ja kaum meinen. Schauen Sie sich mal die Gegendemos an! Dort ist Hass und Hetze.
      Ihr Leben ist nicht mehr wert als das eines Kindes!

  36. Lieber Gott, schau herab und sieh hin, wie Dein Volk schwindet, wie Kinderlosigkeit aus Existenzangst und Abtreibungen aus Nöten der Überfremdung durch Migranten-Importe Vorschub leisten und neben den materiellen auch die kulturellen Lebensgrundlagen Deines deutschen Volkes angreifen. – Habe Mitleid und sende Deinen Zorn herab auf die falschen Propheten, die Deinen Namen missbrauchen.
    – mlskbh –

    • Die feigen Hirten, die sich mit den Wölfen gemein machen, sie mögen dem Zorn Gottes nicht entgehen!
      Nicht jeder ist zum Stefanus geboren.

    • Existenzangst ?
      Wohl eher Luxusanspruch ans Leben. Bei vielen.
      Dreimal im Jahr in Urlaub, zwei Autos, viel Geld, Elite.
      Meine Freundin, die im Altersheim arbeitet, sagt, es gibt wirklich kaum noch Deutsche, die arbeiten wollen, nur Ansprüche: nicht am Wochenende arbeiten, da nicht arbeiten, da nicht einspringen, lieber studieren, links feiern.
      Nicht mal als Erntehelfer taugen die Deutschen.

      • Die gesellschaftlichen Bedingungen für eine Familiengründung in D sind suboptimal. Hat eine Frau keinen kooperativen Partner, der sie entlastet, geht es im Grunde nicht, Kinder zu haben. Die Gesellschaft ist auch nicht kinderfreundlich.

        Ich habe meine Kinder in Lateinamerika bekommen, dort hat man sich für uns gefreut, unsere deutschen Bekannten sahen darin nur ein berufliches „Problem“.

  37. Ich habe weder einen Kirchenmann noch einen Politiker protestieren hören, als Kindermörder Gäfgen auch noch Entschädigung für Psychofolter erhalten hat.
    Jesus ist durch Suizid gestorben meint Psychiater Wolfersdorf aus Bayreuth.
    Amtsträger gehören einer Spezies an, die in freier Wildbahn nicht überleben könnten.

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