Unser Tweet des Tages kommt von dem Twitter-User „Konservative Revolution“ und ist dem Gedenken des seligen Karmelitinnen von Compiègne  gewidmet, deren Fest die Catholica heute begeht:

17. Juli – Fest der seligen sechzehn Karmelitinnen von Compiègne in der Französischen Revolution, die an diesem Tage 1794 durch die Pöbelherrschaft der Jakobiner & Logen im Namen der „Aufklärung“ ermordet worden sind. Sie weigerten sich, ihre Ordensgelübde zu brechen.

Der Blog „Braut des Lammes“ schreibt dazu:

„Am 17. Juli, einen Tag nach dem Hochfest unserer lieben Frau vom Berge Karmel, wurden sie auf einem Karren zur Guillotine gebracht. Bevor sie zur Guillotine hinaufstiegen, knieten sie nieder, sangen das Veni creator spiritus wie am Tag ihrer Profeß und erneuerten danach ihre Gelübde. Als erste erlitt die Jüngste, Sr. Constance, das Martyrium, als letzte die Priorin, Mutter Therese vom hl. Augustinus. Sr. Constance, die Novizin, kniete nieder, erbat den Segen ihrer Priorin und die Erlaubnis, sterben zu dürfen. Als sie hinaufstieg, sang sie den Psalmvers Laudate Dominum omnes gentes.

Man setzte die Karmelitinnen in einem Massengrab bei, in dem über 1.300 Opfer der Revolution ruhen. Einige Reliquien (Gewänder) der Karmelitinnen befinden sich heute im Besitz der Benediktinerinnen von Stanbrook. 1906 sprach Papst Pius X. die Karmelitinnen von Compiègne selig.

Das Schicksal der 16 seligen Märtyrinnen fand vielfachen Eingang in die Kunst. Gertrud von Le Fort schrieb den Roman Die Letzte am Schafott, Georges Bernanos das Stück Les dialogues des Carmélites, Francis Poulenc eine Oper gleichen Namens. Die Verfilmung der literarischen Vorlagen von Le Fort und Bernanos heißt in der deutschen Fassung Opfergang einer Nonne.[2] Bilder aus dem Karmel von Compiègne heutzutage sieht man hier.“