Kein Hotspot für Palermo. Nicht überall winken Politiker die Vorgaben der Europäischen Kommission in Sachen Migration widerstandslos durch. Wo sich die Parlamente ihrer Verantwortung bewußt sind, scheitert die illegale Migration.

Hotspots sind ein Konzept der Europäischen Kommission um an den Außengrenzen die Erstaufnahme von illegalen Migranten durchzuführen. Ein unverzichtbarer Baustein bei der Weiterverteilung innerhalb der EU. Bisher gibt es diese Zentren in Italien und Griechenland.
Nun sollte im Ortsteil San Filippo Neri von Palermo ein weiterer EU Hotspot eingerichtet werden. Aber man hatte sich verrechnet.

Der Widerstand umfasst alle politischen Gruppen.

Ein Hotspot in Palermo ist  … ein Angriff auf die Intelligenz und absurd in stadtplanerischer Hinsicht,
so der christdemokratische Abgeordnete des Regionalparlaments, Vincenzo Figuccia

Und verrät uns gleich noch die Kosten: 7,5 Mio. €. Und das, so Figuccia, in einer Region in der die „Einwohner von Palermo andere Dinge benötigen würden. Infrastruktur, Schulen, Arbeit und nachhaltige Förderung zugunsten der Einwohner von Palermo“.

Die Anwohner protestierten, veranstalteten Sit-ins.
Und sie hatten Erfolg.

In Italien sind die Wege manchmal etwas weniger geradlinig. So auch die Ablehnung des EU Projekts von links.
Die politische Linke, etwa die Kommunisten begrüßen das Scheitern als „Erfolg im antirassistischen Kampf“. Ah ja. Kommentarspalte leider geschlossen. Schade, das hätte ich gerne näher erklärt bekommen.
Selbst die „Antirassisten Palermo“ sind erstaunlich still in dieser Angelegenheit.

Auf typisch italienische Art, sehr flexibel, hat man dann den Hotspot beerdigt.
Nicht etwa weil man ihn nicht will, Madonna no!
Sondern weil der Platz

aufgrund einer eingehenden Analyse geomorphologisch nicht geeignet sei und überhaupt die Planungen nicht adäquat seien.

So der Rat der Region Sizilien.

Und der Bürgermeister?
Leoluca Orlando ist international bekannt. Er ist insgesamt 20 Jahre im Amt, war Abgeordneter in den Parlamenten von Sizilien, Italien und im europäischen Parlament. Bekannt wurde er durch seinen Kampf gegen die Mafia, weswegen er unter Personenschutz leben muss. Politisch war er bis 1991 bei den Christdemokraten, gründete dann 1991 die Demokratiebewegung „La Rete“, die sich dann verschiedenen linken Gruppen anschloss, L’Ulivo und heute zu Romano Prodi’s Partito Democratico gehört.
Bürgermeister Orlando lobt dennoch das Scheitern:

Das Durchfallen des Vorschlags ist sicher ein positives Ereignis, vor allem weil es ausschließlich auf technische Motive der Durchführung basiert. Palermo bestätigt eine Stadt zu sein, die an die Werte des Empfangs, der Solidarität und der Völkerverständigung steht und die gegenwärtige Praxis in Frage stellt. Das „nein“ war  nicht nur eine rein technische Entscheidung, sondern auch eine aufgrund der Werte.

Der Vorsitzende der Parlamentarier der linken „5 Stelle“ Bewegung von Palermo, Gelarda, wies darauf hin, dass die Meinung seiner Partei in Palermo von derjenigen der nationalen Partei abweiche. Man setze auf

Rückwanderung und Schutz in den Herkunftsländern.

 

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15 Kommentare

  1. Wir können nur auf andere Eu-Länder setzen, von der eigenen Merkel-Regierung haben wir nichts zu erwarten.
    Wenn auch langsam, aber der Wind dreht sich und zum Glück werden immer mehr Länder wach ….die Islamisierung muss gestoppt werden, Punkt !

  2. Zitat:“Leoluca Orlando ist international bekannt. …. Bekannt wurde er durch seinen Kampf gegen die Mafia, weswegen er unter Personenschutz leben muss.“

    Damit haben wir die Begründung für die ablehnende Haltung Palermos zum Migrantenhotspot gefunden. 😉

  3. Man kann nur hoffen, dass die EU-Staaten vollends aufwachen und Widerstand leisten. Es geht jetzt an die Substanz des Geldes zu Lasten des Volkes und der gesamten Infrastruktur, welche überall überwiegend marode ist. Sollen doch die Politiker mit ihrer übersteigerten Willkommenskultur und Humanitätsgehabe ihre Diäten zur Verfügung stellen zur Finanierung und Alimentierung der Migranten.

  4. Sehr gut! Weg mit diesem Dktatoren/ Schmarotzer-Apparat EU!
    Die NAtionen wollen ihre Eigenständigkeit und sich selber aussuchen wer reinkommt!

    Nur Merkel-Deutschland is!t zum Fremd schämen! Aber der Wind dreht sich!
    Gott sei dank!

    Nur noch AFD!

  5. P.S.
    DITIB-Verbot, Streichung aller Mittel für ausländische Verbände und Revision des Staatsbürgerechtes auf das Abstamungsprinzip mit striktem Verbot der Mehrstaatlichkeit versteht sich von selbst.

  6. Deutschland muß den EU-Schekel und sollte die EU verlassen. Danach massive Aufrüstung und Militärpakt und Freihandel mit DK, NL, AT & CH. F unter Le Pen oder ähnlich wird als Erbfreund assoziiert.Nach Osten werden die Schotten dicht gemacht wie vor 2004, ohne Russland zu diskreditieren. Natürlich wird das EEG beerdigt und der GEZ-Funk zerschlagen.

    Damit kann ich gut und gerne leben.

  7. klasse -forza italia. in de hat merkel den seehofer vorgeführt – er wird es nie schaffen transit center einzurichten abschieben ( österreich sagt nein , 24h entscheidung unmöglich) er wird mit 69 daran zerbrechen. und merkel wird weiterwursteln. diese hat seehofer entmachtet und an der halsleine vorgeführt. weiss er das eigentlich? merkel hat auch die misere gefeuert wegen bamf- sie wusste es.

  8. Wenn die ital. Kommunisten das Scheitern als Erfolg im „antirassistischen Kampf“ feiern, dann kann ich mir nur erklären, dass sie verstanden haben, dass es in Wirklichkeit unsere Rasse ist, gegen die rassistisch gekämpft und versucht wird, uns auszurotten zB mit Massenmigration und vorgeschobener Menschlichkeit. Lichtjahre von den deutschen Linken entfernt! Oder Frau Wagenknecht, was meinen Sie?

  9. Die alte EWG wäre wieder angesagt, da da jede Nation für sich entscheiden konnte, jetzt wo die Engländer eh daß sinkende Schiff verlassen. Es gab in dieser Konstellation von Europa weniger Stress und Hektik wie jetzt es ist. Mit der Migration muss härter umgegangen werden, man nutzt die Humanität sehr arg aus und da muss man handeln, Schutz ja aber nicht für Jedermann, welch kein Schutz braucht.

  10. Weg mit der EU!Es lebe das Europa der gleichberechtigten und souveränen Nationalstaaten! Die Volksverräter in Berlin und Brüssel wollen den einheimischen Europäern eine faschistische EU-Diktatur vor die Nase setzen und auf der anderen Seite mit Migranten täglich das Zusammenleben neu verhandeln. Brüssel und Berlin sind reif für den Müllhaufen der Geschichte. Die Italiener machen vor, wie es geht!

  11. Na klar, geht den italienern die vorgaben der EU-diktatur auf den geist . Die EU ist der VERGEWALTIGER DER SOUVERÄNEN STAATEN.

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