… aber: Keine Privilegien für Juden! Ein Gastbeitrag von Josef Hueber

Der Aufruf von Politik […]und medialen Volkspädagogen, man möge angesichts von Antisemitismus „ Zivilcourage zeigen“, kommt letztlich einem Aufruf an die Bürger gleich, Leib und Leben zu riskieren. (M. Wolffsohn, „Zivilcourage. Wie der Staat seine Bürger im Stich lässt“, dtv)

Eltern wollen für ihre Kinder nur das Beste. Nicht alle. Nachdem die Kanzlerin, unsere deutsche kinderlose „Mutti“, vieles, allzu vieles in unserem Familienbesitz nachhaltig demoliert hat und jede Menge verramscht, gehört sie unstreitig zur erwähnten Ausnahme.

Es liegt – um im Familienbild zu bleiben –  nahe, Steinmeier als den „Vater“ der Nation einzustufen, wenn er anhebt, uns staatsmänisch-pompös  zu erziehen. Wir, die wir alle hier in deutschen Landen leben,  verstehen uns schließlich – ohne Ausnahme – als Familie. Und ab und an muss der Papa ein ernstes Wort an seine Kinder richten, wenn’s mal nicht so läuft, wie es sich in einer Familie gehört. Da kann es schon mal vorkommen, dass die Kleinen, Schwachen,  von den Großen, Starken verprügelt werden, und ein Eingreifen väterlicher Autorität angesagt ist.

So geschehen, als Steinmeier, mit gewohnt staatsmännisch-seriöser Mimik, in den Tagesthemen unlängst die antisemitischen Bengels unter uns zurechtwies. Seinen Begriffskoffer immer bei sich, gab er den ungebärdigen Ich-hasse-die-Juden gleich eins auf die Nase.

Jan Hofer, der freundliche Sprecher der Tagesschau,  Nichts-Ausstrahler im Studio des Ersten, meldete uns, dass Papa Steinmeier ein „ entschiedenes Eintreten gegen Antisemitismus“ gefordert hat. Da müssen die hard-core Antisemiten in unserer Familie aber erschrocken sein, und sie werden sich sicher bessern, um diese peinliche Zurechtweisung nicht nochmal erfahren zu müssen.

Und Steinmeier gab auch gleich die Ermahnung als Hausaufgabe an die Familienbürger, damit der hilflose Staat nicht alleine schuld ist, wenn er die Eiterbeule Antisemitismus nicht kurieren kann:

„Wir dürfen es nicht nur den öffentlichen Einrichtungen überlassen, Antisemitismus zu bekämpfen, sondern müssen Mut und Courage im Alltag selbst zeigen.“

(Wenn’s dann schief geht mit dem Judenschutz, kann man immer noch uns Bürgern die Schuld zuschieben, die zu wenig Tapferkeit an den Tag legten.)

Doch sachte: Damit nicht  nur die Juden (die mit ihrem friedlosen Verhalten dort unten genug Trouble nach Deutschland importieren) den Eindruck gewinnen könnten, sie alleine seien Opfer, liefert Steinmeier einen inkludierenden Rundumschlag im Sinne aller Benachteiligten in Deutschland.

„Ob Juden, Christen oder Muslime, ob Gläubige oder Nichtgläubige, ob Menschen, die lange hier wohnen oder zugewandert sind, sie wollen ein Zuhause finden in Deutschland, und das wird nicht möglich sein, wenn sich Antisemitismus in diesem Lande breit macht.“

Donnerwetter! Christen und Juden suchen plötzlich ein Zuhause in Deutschland? Otto Normaldenker dachte bisher, die hätten das schon längst gefunden! Oder meinte Steinmeier, ganz im Sprachduktus von Volker Kauder, ’ einreisende Christen und Juden mit Bleibegrund’? Vom Chefsessel des Bundespräsidenten aus sieht man nun offensichtlich plötzlich Menschen in Deutschland, die sich früher schlicht als Bürger deutscher Nationalität  definierten und deswegen jedewede Heimatsuche hinter sich hatten.

Dürfen sich diese nun im Merkel-Sprech nur aufgrund ihrer Verweildauer als dem grenzoffenen Gebiet, früher Deutschland, zugehörig fühlen? Ihre Zugehörigkeit ist im Koordinatensystem also ausschließlich der Zeit-Achse zu entnehmen?

Glücklicherweise lässt aber unser Volksoberhaupt die neuen Menschen, ob Christen, Juden… nicht alleine bei der Suche nach Heimat. Damit dieses Fußfassen in der Heimat gelingt, bedarf  es einer funktionierenden Demokratie.

Zu deren „Sicherung“ verspricht Steinmeier im Interview seinen entschlossenen Kampf gegen „Populismus“. Da sind, ohne explizite Nennung nach 24/7-Einhämmerung von Politik und Medien, natürlich die Leute von der AfD, also unseren wahren Feinde, gemeint. Nach deren Gesinnung, wie in ihren Bundestagsreden leicht nachzuprüfen, wollen die  beide, Heimat und Demokratie, abschaffen. Soviel Aufklärung im Subtext, Herr Bundespräsident, war nie.

Ach ja, zurück zum Unken von  Bürger-Courage und der individuellen Verpflichtung, selbst etwas gegen Antisemitismus zu unternehmen und sich nicht auf den Staat zu verlassen. Sollen die Deutschen und die Friedliebenden aller Religionen auf die Straße gehen und Juden eigenhändig schützen, wenn sie angegriffen werden?

Hirngespinste, die nur Politikerköpfen entwachsen können, die nichts zu befürchten haben, wenn sie in hundertausende Euros teuren Panzerlimousinen durch die Gegend kutschiert werden.

Der Appell von Steinmeier an die Längerhierlebenden, Juden auf der Heimatsuche gegen ihre Hasser individuell zu schützen, ist ein Lehrbeispiel für Ignoranz. Oder sogar für Zynismus? 

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34 Kommentare

  1. Kein Jude, der noch etwas Verstand besitzt wandert nach Deutschland ein, bei dieser Gesamtlage, wo ihn seine muslimischen Feinde schon erwarten und sich gegebenenfalls an ihm abarbeiten und Christen aus dem Nahen Osten wären sicherlich immer willkommen, wenn es denn noch welche gäbe und somit ist alles Makulatur.

  2. „Keine Privilegien für Juden!“ Warum auch. Ich bin sicher kein „Muselfreund“,aber das Schächten zu ächten-man achte auf den Reim- wird dem Musel abgesprochen,aber dem Juden erlaubt,Beschneidung wird dem Musel abgesprochen,aber dem Juden erlaubt, kein Schweinefleisch für Juden OK,bei Musels aber „Bäh“!Die Juden und die Moslems sind sich ähnlicher als man glaubt.Und gleiche Pole stoßen sich eben ab.

  3. Steinmeier hinterlässt überall schleimige Spuren und badet sich als Sonnenkönig und öffnet kranken ideologischen Seuchen die Pforten, bis zum Gemetzel. Ein Typ der auch seine eigene Großmutter im Dünkel verrät. Das hirnlose Gesabber geht einem auf den Docht und entsetzlich ist es wie viel Schaden er schon für unser Land nebst Genossen und für unsere Bürger angerichtet hat.

  4. Hoffentlich hat er dies auf arabisch gesagt. Ansonsten was fuer ein „Vater“ der falsche anspricht. Er kriegt ja nicht mal die Flüchtlingswelle hin. Ja er labert uns voll. Demnächst sagt er passt auf wenn ein LKW kommt und steht nicht rum!

  5. …sondern müssen Mut und Courage im Alltag selbst zeigen.“
    Sie meinen wohl, die anderen sollen Zivilcourage zeigen!

    Labern sie nicht, sondern gehen mit gutem Beipiel voran! Verlassen sie ihr Schloss, wo kein Flüchtling lebt, und fahren abends mit der U8. Aber ohne Leibwächter! Wenn sie eine brenzlige Situation erkennen, – und das werden sie- die Zivilcourage fordert, ist ihr Einsatz gefragt.

    • Klasse – richtig angesprochen, Und Bitte nicht immer die Plätze saubermachen wenn Mutti in Problemviertel geht.

  6. Mit dem Vorschlag schlägt er 2 Fliegen mit einer Klappe: Juden und Deutsche kommen gleichermaßen dabei um.

    Die Politiker, der Klerus, die Bösmenschen fordern penetrant nur den Zugriff auf die Ressourcen anderer Leute. Die eigenen Ressourcen – Finanzen, Lebensraum, Leib und Leben – werden gnadenlos geschützt bei gleichzeitigem hemmungslosen Übergriff auf diejenigen der Allgemeinheit. Parasiten!

    • 👍 Delegieren, delegieren, das Einmaleins der Politik. Und immer nen Kleenen im Hintergrund haben, den man als Schuldigen rausschmeißen kann, falls was schief geht. Erfolge ausschließlich für sich verbuchen. Gewinne privat, Verluste sozialisieren. Usw usf. Machiavelli weiter gedacht!

  7. Der Pharisäer meint nicht den Islam, nein er meint uns Nazis, die täglich Juden bedrohen und die AfD die mehr Juden in ihrer Partei hat als jede andere Partei.Am Montag sollen wir alle eine Kippa aufziehen, aus Solidarität, kein Problem, aber die sollen mal ab 18Uhr durch Frankfurt damit gehen, viel Spass.

    • Na wer wohl? Das Zahlvieh/Sklavenvolk, wer es aushändigt ist Nebensache und wieviel, ist ebenfalls Nebensache. Die nehmen alles für Verrat.
      Und bitte nennt diesen Bundespräsidenten nicht Vater, genauso wie es schon an Idiotie grenzt, Merkel Mutti zu nennen.
      Und überlegt gut, wer das alles unsichtbar steuert!

      • 😉 Vati und Mutti, das klingt für mich immer merkwürdig gefühlskalt distanziert und im Kern lieblos. So empfunden, passt es dann wieder zu diesen beiden Politikerdarstellern. Aber meine Eltern sind das nicht, zum Glück!

    • Wer bezahlt die?Jene internationale Turbokapitalisten, Geldverleiher und Spekulanten denen sie immer schon in die Hände spielen! Die meisten Sozialisten, Grüne und Linke sind Kostgänger des Herrn Soros!Da betreibt man sogar den Import einer Ideologie die alles was Sozialisten vertreten ad absurdum führen.

      • Weeß ick, weeß ick. Hätte gerne die konkreten Kontoauszüge, meinte ich. Damit man was in der Hand, falls der große Kassensturz wider Erwarten mal kommt. 😉

  8. Und die Franziskaner huldigen unserer Kanzlerin des Friedens, der Freude und des Eierkuchens: facebook.com/story.php?story_fbid=1719892151435847&id=768905426534529&refsrc=https%3A%2F%2Fmobile.facebook.com%2FBundesregierung%2Fvideos%2F1719892151435847%2F&_rdr

  9. Keiner unserer aktuellen Staatsvertreter scheint irgendeine Überzeugung zu haben. Steinmeiers Frau ist katholisch. Sie ist sein Korsett. Schön, daß er sie wenigstens duldet. Wenn er redet, klingt das übrigens wie Gerhard Schröder. Da spricht kein Original und bei ADM ist es genauso. Der beste seiner Klasse war allerdings Obama!

  10. Gauck war die Cholera, Steinmeier ist die Pest. Er ist der biedere, unerträglich volksbekehrende Oberlehrer der zwangsfinanzierten und wahrheitsallergischen Pantoffelkino-Propagandamedien, der realitätsferne Bundes-Schönrednersozi politischer Bankrotteure, die Schwerstkriminalität, Vergewaltigung, Mord-und Totschlag allen hier schon länger Verarschten zum irreversiblen Kulturgut erklären.

  11. Solch ein Geschwurbel von Steinmeier ist bezeichnend für die gesamte Inkompetenz der vereinigten politischen Machthaber. Keiner ist dort bei den Hebeln der Macht in Sicht, der (wie Helmut Schmidt) selbständig und rational denken kann. Diese brüder- und schwesterlich vereinigte Inkompetenz der etablierten Politik erinnert an die Situation vor dem 1. Weltkrieg. Mal sehen, wie’s heute weitergeht …

  12. „…seinen entschlossenen Kampf gegen „Populismus“.“

    Wenn ein System-Politdarsteller derartiges äußert, meint er doch nichts anderes als: Den Kampf gegen Demokratie, Meinungsfreiheit und selbstredend die AfD.

    Vor diesem Hintergrund kann man durchaus von Zynismus sprechen. Da die AfD die einzige Partei ist, die den Antisemitismus WIRKLICH bekämpfen will und auch die Ursachen benennt.

  13. Sollte dieser SPD Freak wirklich den “ Christen “ im eigenen Lande eine Heimat bieten zeigt, dass doch von einer enormen Großherzigkeit.

  14. Dieser Mann hat bestimmt den gleichen Parasiten im Kopf wie seine „Chefin“, die „Mutti aller Moslems“. Und ich muß diesen Schwachsinn mit meinen Steuergeldern bezahlen. Es kommt nicht von ungefähr, daß ich als Chefin mal die Füße hochlege und nichts mache, mein Leistungswille tendiert langsam gegen null. Zur Steuerreduzierung gehen demächst noch viele Spenden zu AfD.Keine Steuer für das Ungeheuer.

  15. Steinmeier nervt einfach. Er ist zu lange in der Öffentlichkeit, als daß man ihm seine Sprüche noch abnimmt.

    • Das IST seine Wirklichkeit !
      Er ist, wie alle anderen seiner Kollegen, längst in dieser Wirklichkeit zuhause. Sie denken, fühlen und handeln so.
      Deutschland ist für ihn und sie nichts anderes als eine Neubesiedlungsgegend irgendwo in EUropa, wenn nicht Eurasiens, gar der ganzen Welt.
      Es sind Globalisten, für die existiert ein Deutschland schon lange nur noch auf dem Papier alter Landkarten.

  16. Na so etwas, surprise, surprise…..’AUCH Christen sollen eine Heimat in Deutschland finden! Donnerwetter! Christen und Juden suchen plötzlich ein Zuhause in Deutschland?’* Wie großzügig von der Islamischen Republik Deutschland!

  17. Ach nee, AUCH CHRISTEN sollen in DEUTSCHLAND eine Heimat finden ???

    Nicht AUCH, nur noch CHRISTEN – denn wir brauchen um die Islamisierung zu stoppen einen muslimischen Aufnahmestopp !

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