Ein Gastbeitrag von A.R. Göhring

Dirk SpanielNach der enormen Empörung über das „Flüchtlings-Kuppel-TV“ des Kinderkanals, vor allem vor dem Hintergrund des Kandel-Mords, sah sich der produzierende Hessische Rundfunk gezwungen, eine Fernsehdiskussion zu dem Film zu organisieren. Dabei ging man nach Schema F der GEZ-Sender vor: Lade vier politisch Zuverlässige ein (plus Moderator) und stelle ihnen einen Rechten von der Union oder AfD gegenüber. Im vorliegenden Fall handelte es sich um den Bundestagsabgeordneten der AfD, Dr. Dirk Spaniel, der via Facebook den Malina-Diaa-Film heftig kritisiert hatte.

Wir unterhielten uns mit ihm über seine Erfahrung.

PP: Herr Spaniel, ARD/ZDF-Journalisten laden AfD-Politiker kaum ein, und wenn, dann meist kritisch abgesichert mit zahlreichen Opponenten einschließlich Moderator. Davon war gerade im Falle der Kika-Debatte bei Engel im dritten Programm des Hessischen Rundfunks auszugehen. Wieso nahmen Sie trotzdem teil?

Dr. Dirk Spaniel: Wir müssen angesichts eines solchen Skandals eines öffentlich-rechtlichen Senders Flagge zeigen. Bei der AfD sind wir es gewohnt, allein gegen eine Phalanx zu stehen.

Die Rückmeldungen der Zuschauer haben uns gezeigt, dass diese sehr genau wahrgenommen haben, wie unausgeglichen die Diskussion im HR war.

Meine ruhige und sachliche Art wurde allseits gelobt.

PP: Wie erlebten Sie dann die Stimmung im Studio? Fühlten Sie sich fair behandelt; wie war das Verhältnis zu Lamya Kaddor (Broder: „Sie hat einen an der Klatsche“), Engel und den anderen?

Dr. Dirk Spaniel: Die Stimmung vor der Sendung war sehr entspannt. Alle waren freundlich.

In der Sendung fiel vor allem Lamya Kaddor mit unqualifizierten und giftigen Äußerungen auf.

Die Programmdirektorin erhielt zuviel Zeit zur Rechtfertigung, der Pädagoge Mücke glänzte durch Verharmlosung und die ungerechtfertigten Anschuldigen des Moderators an meine Person – so etwa, ich würde den Syrer in die Arme von Extremisten treiben – war schlicht unterirdisch.

PP: Sie sind einer der AfD-Abgeordneten, die den Malvina-Diaa-Film am deutlichsten kritisierten. Was störte Sie besonders an der medialen Darstellung der multikulturellen Beziehung?

Dr. Dirk Spaniel: Der Film kam als rührseliges Kitschstück daher, das ohne Einordnung und Kritik von neutraler Seite blieb. Die wenigen Szenen, in der Malvina ein wenig aufbegehrte, konnten die Einseitigkeit dieser Beziehung nicht offen legen. Die Moral dieser Geschichte lautete denn auch, dass mit Kompromissen schon alles gut gehen würde.

Dass die Beziehung zu einem Moslem, gar noch eine Heirat, viel mehr Fallstricke aufweist, wurde mit keinem Wort erwähnt.

Frage: Was sagen Sie zu den neuen Vorwürfen an den Kika, der eine Anleitung vorgegeben hat, wie man zum Beispiel den BH einer Frau am besten öffnet – mit Migranten als Schauspielern?

Dr. Dirk Spaniel: Diese Anleitung, Mädchen an die Wäsche zu gehen, setzt dem ganzen die Krone auf. Mittlerweile wurde der Beitrag online gelöscht. Der KiKa ist für die Zielgruppe, die zwischen drei und 13 Jahren liegt, nicht mehr akzeptabel. Die Verantwortlichen müssen zurücktreten.

Das Beispiel belegt erneut, dass mit unseren Zwangsgebühren eine Indoktrination – Pro Flüchtlinge und Islam – auf allen Ebenen betrieben wird,

…mal subtiler, mal direkter und obendrauf öffentlich gefördert!

PP: Sie kommen ja aus Stuttgart, dem grünen „Herz der Finsternis“, wie manch Konservativer spöttelt. Wie erleben Sie die Stimmung unter den baden-württembergischen Bürgern? Sind „Multikulti“ und „Helfen“ bei den wohlhabenden Schwaben immer noch weit verbreitet?

Dr. Dirk Spaniel: Die Hardcore-Helfer mit ihrer rosaroten Multikulti-Brille gibt es immer noch. Bei vielen ändert sich langsam die Stimmung. Manche erkennen, dass übertrieben wurde und diese werden nun von der Realität eingeholt. Wenn Töchter oder Bekannte von angeblich Schutzsuchenden belästigt oder bestohlen werden, oder das Sicherheitsgefühl leidet, hört die Toleranz schnell auf. Die Mordfälle von Maria und Mia haben viele aus ihrem Tiefschlaf geholt.

Doch immer noch sind es wenige, die es wagen, die katastrophalen Folgen der Einwanderung offen auszusprechen.

Hier leistet die AfD immer noch Vorarbeit und muss sich immer wieder mit dem Vorwurf auseinandersetzen, diese Schandtaten zu „instrumentalisieren“. Wer so argumentiert, hat letztlich eine Heidenangst davor, dass das eigene Lügengebäude einstürzt.

PP: Wir danken Ihnen für das Interview

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