Ein Gastbeitrag von Adrian F. Lauber

 

Dass Europas Selbstzerstörung heute eine realistische Option ist, liegt in erster Linie an den Europäern selbst. Es ist immer leichter, auf andere – z. B. auf muslimische Migranten – zu zeigen.

Gewiss, diese zügellöse Einwanderung stellt eine Bedrohung für das zivilisatorische Gleichgewicht im alternden Europa dar. Dafür bedanken können wir uns bei unserer politischen Führung, die offenbar nicht daran interessiert ist, dieses Land (bzw. diesen Kontinent), seine Identität und seine Werte zu verteidigen.

Aber diese Einwanderung müsste uns vielleicht nur halb so viel Sorgen machen, wenn die Europäer nicht gerade dabei wären, eine Art demographischen Selbstmord zu begehen.

Über lange Zeit verharrte die Geburtenrate in Deutschland bei durchschnittlich 1,3 Kindern pro Frau. (2,1 wären nötig, um die Bevölkerungszahl stabil zu halten) Bei unseren Nachbarn sieht es größtenteils ähnlich aus.

Inzwischen dauert dieser Zustand schon so lange an, dass sich eine Alterung und Schrumpfung der einheimischen Populationen nicht mehr abwenden lassen. Ein Kind kann zahlenmäßig eben nur einen seiner Eltern ersetzen und nicht beide.

Das allein wäre nicht automatisch existenziell bedrohlich, wenn nicht gleichzeitig eine Masseneinwanderung aus islamischen Ländern stattfinden würde, deren Bevölkerungszahlen explodieren.

Aber selbst wenn es gelingt, die Masseneinwanderung und den schleichenden Bevölkerungsaustausch zu stoppen – was durchaus möglich ist –, wäre damit die existenzielle Krise der Europäer nicht gelöst.

Das demographische Problem bliebe ja trotzdem bestehen – worauf soll das eigentlich hinauslaufen? Auf eine Population, die irgendwann einmal zu 40, 50, 60, 70 Prozent aus Rentnern besteht und die so langsam ihrem endgültigen Ende entgegen vegetiert – versorgt hauptsächlich von Robotern, weil die relativ wenigen jungen Leute genug anderes um die Ohren haben und nicht mit den Belangen der vielen Senioren behelligt werden wollen?

Ein Science-Fiction-Szenario, könnte man meinen. Aber mir scheint, völlig abseitig ist es nicht. In mancher deutschen Gemeinde kommt man sich ja heute schon vor wie im – pardon – Freiluft-Seniorencenter – besonders, wenn man sie mit dem Straßenbild in so manchem asiatischen Land vergleicht, das von jungen Leuten dominiert ist.

Alternde Gesellschaft verlieren ihre Vitalität und ihren Willen zur Selbstbehauptung. Ich will den Alten damit nicht zu nahe treten, von denen sehr viele äußerst vital und aktiv sind, aber tendenziell ist es nun einmal so, dass die Älteren doch nach einem arbeitsreichen Leben eher ihre Ruhe haben und nichts großes Neues mehr auf die Beine stellen wollen – zumal man mit 70, 80 einfach nicht mehr in derselben körperlichen Verfassung ist wie mit 30. Man will lieber noch etwas entspannen und genießen, ein bisschen die Früchte der eigenen Arbeit ernten. Das ist verständlich und völlig legitim.

Die Überalterung einer Gesellschaft macht sich ab einem gewissen Punkt bemerkbar. Irgendwann gehen der Gesellschaft Wagemut und Lebenskraft verloren – zumal irgendwann selbst für elementare Aufgaben nicht mehr genug Nachgeborene zur Verfügung stehen.

Ich stelle mir zum Beispiel vor, wer in einer Seniorengesellschaft eigentlich noch die Polizei und die Armee und den Grenzschutz stellen soll. Wer macht das? Die paar jungen Hanseln, die in Europa dann noch übrig sind (von denen ja wiederum nur ein Teil bereit wäre, sich für solche Aufgaben zur Verfügung zu stellen), sehen ziemlich alt aus gegen die Massen von Jungmännern, die in der islamischen Welt nachwachsen und von denen sich viele gerne hier niederlassen wollen. (Und durchaus bereit sind, sich ggf. mit Gewalt Zutritt zu verschaffen, wie man bereits mehrfach mitverfolgen durfte …)

Selbst wenn es vorerst gelingt, die Masseneinwanderung zu stoppen: sofern nicht auch das demographische Problem gelöst wird, wird der Selbstmord Europas damit nur verzögert und nicht verhindert. Der Grenzschutz löst nur ein Problem, aber keineswegs schon die zivilisatorische Krise dieses Kontinents.

Die demographische Krise ist das Ergebnis der Zerstörung der Familie. Man schimpft gern auf Moslems, weil die ja so viele Kinder in die Welt setzen, aber was können sie eigentlich dafür, dass den indigenen Europäern Familienwerte inzwischen, auf Gutdeutsch gesagt, am Arsch vorbeigehen?

Über die Gründe dafür kann ich nur mutmaßen. Ich schreibe einige Gedanken dazu nieder und vielleicht erfasse ich ja auch etwas richtig.

Ich vermute, folgende Faktoren spielen eine Rolle:

1.) Das Absterben der Religion: Das Christentum bedeutet in weiten Teilen Europas nur noch Folklore. Dass die Kirchen sich zu Vollstreckern der links-grünen Open-Border-Ideologien und zu Fürsprechern des Islam (Papst Franziskus!) gemacht haben, macht die Sache auch nicht besser. Es bestätigt vielmehr, dass die Überlebenschancen für das Christentum in unseren Breiten gering sind. (In Amerika sieht das noch etwas anders aus.) Ich selbst bin als nicht-religiöser Mensch ein Paradebeispiel für diese Entwicklung. Warum auch immer, aber es ist nachweisbar, dass religiöse Menschen wahrscheinlicher eine kinderreiche Familie gründen werden als nicht-religiöse. Vielleicht hat es damit zu tun, dass religiöse Menschen noch eher das angeblich göttliche Gebot „Seid fruchtbar und mehret Euch“ beherzigen, was weiß ich?

2.) Ein kühler Blick auf die Welt: Wenn man die Welt absolut kalt und trocken betrachtet, kann man sich sagen: Ich bin dann und dann geboren, dann und dann werde ich sterben. Was kümmert es mich, was vor mir war und was nach mir kommt? Lass ich’s mir doch einfach gutgehen, solange ich lebe, und verzichte ich auf so eine große Verantwortungslast, wie sie die Familie eben auch ist. Im Grunde ist der Glaube, eine Ahnenreihe gebührend fortsetzen zu müssen, ja durchaus irrational, das gestehe ich zu. Kein Hahn kräht danach, wenn eine Familie oder sogar ein ganzes Volk ausstirbt. Dieser Planet dreht sich trotzdem weiter. Gegen diese Logik fallen mir gar keine rationalen Argumente ein, nur emotionale: viele Familienfeinde könnten eines Tages – wenn es zu spät ist – ihre Lebensentscheidung bereuen, wenn ihnen ganz plötzlich auffällt, wie einsam es um sie geworden ist; wenn ihnen bewusst wird, dass sie sterben werden, ohne in Gestalt von Kindern dieser Welt ein Erbe zu hinterlassen.

3.) Infantilisierung: Ich habe mich manches Mal gefragt, ob ich mir das nur einbilde, aber da ich inzwischen mehrere Texte von Leuten gelesen habe, denen das auch aufgefallen ist, meine ich, dass ich mit meiner Wahrnehmung nicht völlig daneben liege. Ich habe den Eindruck, dass diese Gesellschaft furchtbar infantil geworden ist. Menschen, die um die 30 sind, benehmen sich vielfach noch immer wie Teenager. Sie kleiden sich kindlich, sie pflegen kindliche Hobbys, manchmal sogar eine kindliche Sprache. Woran das liegt, kann ich nur vermuten. Vielleicht sind diese Menschen durch den großen Wohlstand dieser Gesellschaft einfach so massiv verwöhnt worden, dass ihnen ein Leben als reifer, verantwortlicher Erwachsener gar nicht mehr zumutbar erscheint. Also versuchen sie, die eigene Kindheit künstlich zu verlängern. Dass man dann auf die Gründung einer Familie verzichtet oder sie solange vor sich her schiebt, bis die biologische Uhr der Frau ausgetickt hat, ist konsequent. Wer selber zumindest im Geiste ein Kind, frei von überschüssigen Verantwortungslasten, sein will, der wird sich doch nicht eine enorme Verantwortung wie die Fürsorge für Nachwuchs aufbürden!

4.) Die Illusion, alles haben zu können: viele Menschen reden sich ein, sie könnten ohne Abstriche alles aus dem Leben rausholen: eine glänzende Karriere ohne jeden Knick, dazu noch ein erfülltes Familienleben und als Sahnehäubchen oben drauf auch noch ein ordentliches Pensum Zeit für sich allein. Tatsache ist aber, dass einen so perfekten Lebenslauf kaum irgendjemand auf die Reihe bekommt. Der Glaube, alles haben zu können, ist eine Illusion. Gerade die Gründung einer Familie erfordert natürlich in Sachen Geld, in Sachen Freizeit und unter Umständen auch in Sachen Karriere deutliche Abstriche. Man muss bereit sein, Opfer zu bringen und Verantwortung zu übernehmen. Aber wie soll man das dem armen Hascherl zumuten, das bisher so verwöhnt worden ist?! (Siehe Infantilisierung) Schon die Aussicht, ein Zimmer mit irgendwem teilen zu müssen, kann ihm als unerträgliche Schikane erscheinen.

Ne, ne, ne! Ehe man zugibt, dass einem das wahre Leben Abstriche abverlangt, scheut man lieber jede Festlegung und schiebt alles vor sich her, weil man sich so viele Optionen wie nur möglich offen halten will. Nur irgendwann sind Chancen, die einmal da waren, vertan.

5.) Unrealistische Wunschvorstellungen: Liegt es darin, dass man heutzutage wie am Fließband Liebesschnulzen in Buch- oder Film-Format serviert bekommt? Ich weiß es nicht, aber mein Eindruck ist, dass viele Menschen heute völlig unrealistische, viel zu hoch gesteckte Erwartungen an Ehe und Familie haben. Sie scheinen zu glauben, sie hätten so etwas wie ein Menschenrecht auf immerzu harmonische, wundervolle Zustände in ihrem Leben. Kaum gibt es Probleme, wird die Ehe oder Beziehung flugs beendet und der Partner wie ein Kleidungsstück ausgetauscht – nur um dann festzustellen, dass der nächste genauso wenig perfekt ist und dass es mit dem früher oder später auch Konflikte geben wird.

Früher war nicht alles besser. Früher kannten die Leute dieselben Probleme wie heute auch und noch schlimmere obendrein. Aber heute, so scheint es mir, lassen sich viele Leute von den Problemen, die es im Zusammenleben unweigerlich gibt, ganz schnell ins Bockshorn jagen und schmeißen alles hin. So werden Familien auseinander gerissen – die Leidtragenden sind die Kinder – oder gar nicht erst gegründet.

Das alles hängt wohl wiederum damit zusammen, dass viele Menschen heute infantil und verwöhnt sind. (Siehe oben) Sie lernen es gar nicht erst, mit Problemen umzugehen, und kneifen, sobald sich welche auftun. Sie lernen außerdem nicht, dass ihnen manches im Leben von einem Partner gar nicht gegeben werden kann, dass sie zu ihrem Glück also selbst auch etwas tun müssen.

6.) Lernen durch „Vorbild“: Ist ein Mensch erst einmal bindungsunfähig oder unfähig, Verantwortung für eine Familie zu übernehmen, kann das Problem auch an die kommenden Generationen weitergegeben werden. Menschen, die aus zerrütteten Familien stammen, werden nicht zwangsläufig, aber regelmäßig selbst zu miesen Eltern, die die nächste Generation mit versauen und so weiter und so fort.

7.) Der Krieg gegen die Tradition: Eine Rolle spielt wohl auch der propagandistische Feldzug links-grüner Ideologen, etwa der Third-Wave-Feministen, gegen die traditionelle Familie. Nicht zuletzt gegen die Männer. In meiner Kindheit war es glücklicher Weise noch nicht so, aber wenn ich mir heute anschaue, was Kindern in der Schule oder in Filmen vielfach vermittelt wird, dann schätze ich mich glücklich, noch früh genug geboren zu sein, um die schlimmsten Auswüchse der Politischen Korrektheit nicht mehr am eigenen Leib erfahren zu müssen. Unterschwellige oder manchmal ganz offene Familienfeindlichkeit ist nichts Besonderes mehr. Es fängt ja schon mit der wirren Gender-Mainstreaming-Ideologie an, die uns weis machen will, es gäbe 32 oder 50 oder wie viele Geschlechter auch immer. Nun ist es völlig unstrittig, dass es Minderheiten in dieser Gesellschaft gibt, Homosexuelle, Transsexuelle etc., und selbstverständlich sollen sie nach ihrer Facon leben. Mein Problem ist, dass zahlreiche Gender-Ideologen es nicht dabei belassen, sondern die Identitäten der Mehrheit negieren. Sie wollen die Familie und die Identitäten von heterosexuellen Männern und Frauen kaputt machen. Judith Butler zum Beispiel behauptet sinngemäß, von Natur aus seien eigentlich alle schwul oder lesbisch, das heterosexuelle Paar mit Kindern würde demnach zu einem künstlichen Konstrukt.

Männer sind heutzutage das Lieblingsfeindbild der Gender-Gesellschaftsingenieure. Auch das hat zur Zerstörung der Familie beigetragen. Nein: ich wünsche mir nicht das Patriarchat zurück, aber ich frage, warum man eigentlich von einem Extrem ins nächste verfallen muss und heutzutage viele Männer zu verweichlichten, feminisierten Hipster-Nancyboys verzieht, damit sie nur ja nicht mehr dem entsprechen, was früher als archetypisch männlich galt.

Sind die Frauen damit glücklicher? Glaube ich nicht so recht, denn sonst würde man nicht immer wieder Wehklagen hören, wo denn die „richtigen Männer“ geblieben seien.

Die „Schmerzensmänner“ (Die Zeit) von heute können das andere Geschlecht nicht so recht für sich begeistern. Eher landen sie in der Nur-ein-guter-Freund-Schublade und kommen da nie wieder raus. So ziemlich die schlimmste Demütigung, die man(n) erfahren kann.

Solche gebrochenen Typen sollen einmal selbstbewusste Familienväter werden?

Etwas ganz anderes nur um Rande: was haben diese Zartbesaiteten eigentlich Männern entgegen zu setzen, die aus einem Kulturkreis hierher kommen, in dem sie völlig anders sozialisiert worden sind, bei denen es noch ganz normal ist, sich mit den Fäusten auseinander zu setzen, um einen Konflikt zu lösen? Ich bezweifle, dass der hiesige „moderne Mann“ mit Dutt, gepuderter Nase und gezupften Augenbrauen in der Lage ist, sich selbst zu verteidigen oder die Frauen dieses Landes vor Übergriffen zu schützen, wie sie etwa zu Silvester 2015 und bei zahlreichen weiteren Gelegenheiten stattgefunden haben …

Aber nicht nur Männer sind ein Feindbild heutiger Gender-Ideologen. Frauen sind es auch – nämlich dann, wenn sie doch tatsächlich die Stirn haben, ihrer Familie die höchste Priorität in ihrem Leben einzuräumen.

Eine Frau, die das tut, kann sich fest darauf verlassen, in vielen Medien ausgegrenzt, verhöhnt, als „Heimchen am Herd“ beschimpft und verachtet zu werden. Als ob die Mutterschaft etwas wäre, für das man sich gefälligst zu schämen hat.

***

Grenzschutz lässt sich, wenn man denn nur will, relativ schnell organisieren. Aber die Probleme dieser Gesellschaft, die zur Zerrüttung von Familienwerten und zur demographischen Selbstzerstörung geführt haben, sind nicht über Nacht zu lösen. Dahinter steht ein jahrzehntelanger Entwicklungsprozess und wer weiß, wie lange es dauern würde, den angerichteten Schaden zumindest einigermaßen in den Griff zu bekommen?!

Umso dringender muss was passieren, ehe es zu spät ist. Es geht ja nicht einfach nur um den Fortbestand dieser Zivilisation, sondern auch um die Frage, ob es in der Gesellschaft der Zukunft überhaupt noch Familienwerte, Wärme und Zusammenhalt geben wird oder ob ihre bestimmenden Merkmale Egoismus, Gleichgültigkeit und Vereinsamung sein werden.

***

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Hans Schafranek
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Hans Schafranek

Teil 3: Außerdem sind Religion und „tradit.“ Familienstrukturen in weiten Teilen Europas nun mal ein Auslaufmodell, ob Ihnen dies passt oder nicht. Sie können doch Frauen in D. nicht „nötigen“, gebärfreudiger zu werden,schon gar nicht über den Umweg einer „Revitalisierung“ von Relig.

Hans Schafranek
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Hans Schafranek

Teil 2. Einfaches Rechenbeispiel: 15 Mio.dt. Frauen (16 – 40)versus einige zigtausend (pro Jahr)aus Ländern der Vierten Welt.2015/2016 kamen doch überwiegend junge Männer. Wenn es um demogr.Aspekte geht, schlägt der völlig richtige Kampf gegen Islam. oft in pure Fremdenfeindlichkeit und Alarmismus um.Das sollte man strikt trennen.

Hans Schafranek
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Hans Schafranek

Teil 1: Zahlen stimmen nicht ganz. Geburtenrate in D.1,47(ähnlich viele europ.Länder). Konstant bleibende Bev.(ohne Zuwanderung)bei Rate 1,7. Türkei z.B.2.1 Rein demographisch betrachtet (ich rede nicht von den katastr.polit.Folgen),fällt doch Zuwand.aus Ländern z.B. mit Rate 3 kaum ins Gewicht.

Christlicher Reaktionär
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Christlicher Reaktionär

Wie Vox Day treffend formulierte: Wenn der Westen nicht wieder christlich wird, dann wird er von Dämonen regiert. Es ist also egal, was hier passiert, solange das Christentum nicht wieder erstarkt, denn Christus allein ist der Weg und die Wahrheit und das Leben.

Christlicher Reaktionär
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Warum jetzt Christen mehr Kinder haben sollten, verstehe ich nicht so recht, auch wenn die Statistik wohl stimmt. Als Christ weiß ich jedenfalls, daß der Enthaltsamkeit im Christentum eine sehr große Rolle und Würde zukommt; als Atheist würde ich in eine sinnlose Welt — die es ohne Gott ja sein muß — natürlich keine Kinder setzen.

Christlicher Reaktionär
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Christlicher Reaktionär
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Um 1800 lebten im damaligen Deutschland ca. 20 Millionen Deutsche. Es ist eine Frage der Qualität, nicht der Quantität. Wie Sarrazin ein Kapitel seines Bestsellers nannte: „Mehr Kinder von den Klugen, bevor es zu spät ist“ Es ist nicht egal, wer die Kinder bekommt. Hätte ich ein Kind, würde es genau solch ein Versager wie ich werden, warum als sollte ich jemandem das antun? Die Höherwertigen müßen

die verschlissenen Winterstiefel meiner ü30 Tochter
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die verschlissenen Winterstiefel meiner ü30 Tochter

faz.net/aktuell/wirtschaft/hans-werner-sinn-gibt-nach-seinem-abschied-vom-ifo-keine-ruhe-15397887.htm „Sinn ist ein Freund der Mütterrente Natürlich mischte Sinn in der Rentendebatte der neunziger Jahre mit. Er lehnte zwar einen vollständigen Übergang vom Umlageverfahren zur kapitalgedeckten Vorsorge ab, doch die spätere Sparförderung für die kapitalgedeckte Riester-Rente ging auf seine Vorschläge zurück. Seit jeher setzt er sich dafür ein, das Großziehen von Kindern in der gesetzlichen Rentenversicherung zu berücksichtigen In einem die Gemüter bewegenden Artikel in der F.A.Z. plädierte er im Juni 2005 für die Einführung einer Kinderrente, also für eine nach der Kinderzahl gestaffelte Rentenleistung. Zur Begründung schrieb er: „Die drei klassischen Motive für Kinder sind Sex, Kinderliebe und… Mehr lesen »

die verschlissenen Winterstiefel meiner ü30 Tochter
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die verschlissenen Winterstiefel meiner ü30 Tochter

studiert, in kalter Behausung statt in warmer Wohnung bei befristetem unter Mindestlohn;
in diesem Land kann unser Nachwuchs nicht planen
wir haben einen zusätzlichen Nachteil: als kinderreiche Familie und ohne Vit.B

Kinder und Armut. Was macht Familien arm? von Anne Lenze. Gelesen bei iDAF

Platz am Tisch des Lebens
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Platz am Tisch des Lebens

Demografie -immer wieder ein gefragtes Thema

zur Erinnerung:
das war 2010…(incl. Leserbriefe)
ein Artikel über Kinderreichtum in religiösen Christen-Gemeinschaften. Und wer führte das Ranking an? DIE FREIKIRCHEN!

zeit.de/gesellschaft/generationen/2010-02/religion-valentin-kinder

„Gemeinschaften wie die Zeugen Jehovas oder die Neuapostolische Kirche, die ihren Mitgliedern traditionelle Familienrollen abverlangen, sie aber kaum durch entsprechende Institutionen unterstützen, weisen heute europaweit zurückgehende Geburtenraten auf. Und hatten europäische Katholikinnen Anfang des 20. Jahrhunderts noch mehr Kinder als ihre evangelischen Schwestern, so führen heute moderne, evangelische Freikirchen mit vielfältigen Familienrollen und Kinderbetreuung die innerchristliche Demografie an. „

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[…] Frenchy on Der demographische Suizid ist… […]

gut&gerne hier leben?
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gut&gerne hier leben?

Selber wollte ich keinen Luftikuss heiraten, sondern einen „Soliden“. Verläßlichkeit, Werte und Vernunft als wesentliche Faktoren, eine Familie zu gründen. Das Modell „mehrere Kinder in einer hellhörigen Mietwohnung im vierten Stock“ hatte ich nie auf dem Plan. Dann hätte ich verzichtet! Es hat seit Ende der 70er dann auch noch gereicht, um das Schiff voll mit Kindern besetzt, durch die Gewässer bis zu Ihrem Flüggesein zu fahren. Inwieweit eine traumhafte Kindheit ausreicht, um auch künftig noch zu bestehen, weiß ich nicht. Die finanziellen Grundlagen sind somit relativ erschöpft, reichen evtl.. noch für uns Alte aus (klägliche Renten) ….Aber die Erwerbsplätze… Mehr lesen »

JAMES
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JAMES

Ich verstehe nicht wie eine Merkel hämisch lacht wenn Deutschland drauf geht und um alle herum bald nur noch chaos herrscht. Deutsche und auch ICH ( heute aktiver Rentner nicht in DE) haben dies Land international aufgebaut und Muslime werden es vernichten. Es gibt keine Wertarbeit unter Muslimen weil diese keine Werte außer dem Koran kennen! Deutschland ist unter diesen Politikern und ich kann diese an 5 Fingern abzählen, fuer immer verloren! Es macht als intelligenter deutscher keinen sinn mehr in DE zu leben und seinen Rentenbescheid später von einem Muslim unterschrieben mit Allah U Akbar zu bekommen. Diese deutsche… Mehr lesen »

Neukölln-ademiker
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Neukölln-ademiker

Die Zerstörung der dt. Familie ist ein Social-engineering Projekt. Jenes ist eines der Eliten. Das sie seit + 150 J. erforscht und implementieren läßt. Dazu gibt es Funde im Netz zu Haufe ( siehe Ihre Eigenrecherche). Akademisch untersuchen tun dies z Zt. ua Prof Krysmanski und ~ Mausfeld. Im englischen www sind die Fakten klarer und einfacher zu finden : siehe auch us-mil für : FULL SPECTRUM DOMINANCE, sowie das Stichwort WEAPONIZATION OF WOMEN. Was man da finden kann ist Klarsprache. Für mich stellt sich die Zerstörung der Familie als ein Baustein des sog. HYBRIDEN KRIEGES dar. Dieser wird von… Mehr lesen »

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[…] F. Lauber: https://philosophia-perennis.com/2018/01/08/demographischer-suizid/ Der demographische Suizid ist das Ergebnis der Zerstörung der […]

Cloé
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Cloé

In einem so dichtbesiedelten Land mit derartig maroder Infrastruktur und überfüllten Klassen und Uni`s … und vor allem produktiven Arbeiten in der freien Wirtschaft die einen hohen Bildungsgrad erfordern – D hat KEINE Bodenschätze und die einzigen echten Schätze waren bisher die Bildung und Ausbildung unserer Bürger – muß man um den Rückgang der Geburten nun wahrlich nicht jammern. Zudem werden seit Jahrzehnten immer mehr Produktionen ausgelagert in`s billigere Ausland. Wir haben NOCH mehr Fachkräfte als wir derzeit im eigenen Land vernünftig bezahlt in Arbeit bringen können. Alles in allem, – die Gründe für den Geburtenrückgang sind der eigentliche Skandal,… Mehr lesen »

Rudolf Födermayr
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Rudolf Födermayr

Ein halbes Jahrhundert Pille und Abtreibung – jetzt wird Europa die Rechnung präsentiert!

Platz am Tisch des Lebens
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Platz am Tisch des Lebens

wo ist er?

ff und weiteres
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ff und weiteres

meine Kommentare dazu als gesellschaftlich rundum deutschlandweit gedisste 🙁 kinderreiche Mutter bei Conservo

Theo Retisch
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Theo Retisch

Die einfache Wahrheit für Kinderlosigkeit ist doch folgende: Wer soll das finanzieren?! Wo gäbe es entsprechenden Wohnraum und die nötige kinderfreundliche Infrastruktur? Mein verstorbener Vater hat mir in den 90ern mal gesagt: „in den 70ern ist der Mann arbeiten gegangen, die Frau hat die Familie gemanagt und man konnte sein Häusschen abbezahlen. In den 90ern müssen beide arbeiten gehen weil einer allein die Miete und Steuern kaum zahlen kann.“ Als meine Tochter 1988 geboren wurde, (ungeplant aber nicht unwillkommen) hieß es von kommunaler Seite: „Kein Problem, wir helfen euch, Mietkostenzuschuß usw. steht bereit. Ja, der Wahnsinn was da alles bereit… Mehr lesen »

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[…] Jürg Rückert on Der demographische Suizid ist… […]

Karl Dall
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Karl Dall

Genau diese Entwicklung wird staatlich gefördert und ist daher gewollt. http://www.youtube.com/watch?v=pJn62aYgYkQ

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[…] David Berger […]

kreg
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kreg

viele schöne worte, aber fakt ist, sehr viele können sich verdammt noch mal keine kinder leisten, bzw. würden durch kinder abhängig von „leistungen“. lächerliche gehälter bei vollzeitarbeit, horrende mieten schon für ein-zimmer-wohnungen. da muss man das kinder kriegen schon als göttlichen befehl sehen, wie unsere bereicherer.
zum glück können frauen hier (noch) selbst entscheiden, aber selbst wenn sie sich für die mutterolle wählen, sie stellen sich damit schlechter, schon finanziell.
ich bin auch der meinung, wir müssen uns nicht unbedingt vervielfachen, in japan klappt es ja auch. es wäre nur schön, wenn man dann hier auch unter europäern bleiben könnte.

Benedikta
Gast
Benedikta

Es gibt noch einen Grund keine Kinder zu haben, nämlich, dass aufgrund einer eigenen grauenhaften Kindheit die Lebensüberzeugung wuchs, dass das Leben nicht wert ist weitergegeben zu werden, und dass man keinesfalls dran schuldig sein will, dass ein anderes Kind so leiden muß, wie man selbst gelitten hat.. Zeitgeschichtlich dürfte dieser Grund auch zuweilen wirksam gewesen sein in den, in den zwischen 1945 ca. u. Ende der 50er Jahre Geborenen, die Väter hatten, die Kriegserlebnisse berichteten. Nicht alle Kriegsheimkehrer haben geschwiegen.

Marcus Junge
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Marcus Junge

Eine Aufzählung, zu diesem Thema, die nicht die Frankfurter Schule enthält, gehört zurück in die Grundschule geschickt, weil der Kern der Sache, ihr Ursprung, völlig fehlt, wobei die FS auch nur eine Form des Sozialismus / Kommunismus ist.

Jürg Rückert
Gast

– Die virtuelle Welt nimmt drastisch zu. Die Menschen wachsen in eine Matrix hinein. Wie bei Netflix, so glauben sie, könnten sie immer wieder in den gleichen Film einsteigen oder in einen neuen. – Es gibt immer weniger an gemeinsamem Kulturgut. Da war der Vorwurf der Özoguz nicht unberechtigt. Vor 25 Jahren kannten alle Kinder das „Rotkäppchen“. Dann gab es zahllose Variationen (pädagogische Überarbeitungen) und heute verschwindet es ganz. Deutsche Rittersagen gehen schon lange nicht mehr. – Viele Neubürger sind wie die Altbürger entwurzelt. Ein beträchtlicher Teil von ihnen bildet aber geistige Ghettos. Der Imam steht vor, neben und hinter… Mehr lesen »

Emma
Gast
Emma

Die Frage ist doch, warum bekommen fast ausschließlich in Europa nur noch Reiche und diejenigen die finanziell gut gestellt sind- mehrere Kinder ?!
Ist die Antwort nicht – das die Mittelschicht schon seit Jahren immer mehr von Arbeitslosigkeit, zu nie drige Löhne, Leiharbeit, befristete Arbeitsverträge, hohe Steuern und Abgaben betroffen ist – und ist das nicht alles politisch gewollt ?!
Für mich ganz klar, es ist politisch gewollt…… denn das ist das Ergebnis für die Zerstörung der traditionellen Familien in Europa.

Paul Lobemöller
Gast

Hochentwickelte Staaten,Gesellschaften haben Geburtenrückgang. Japan hat auch eine alternde Gesellschaft.Japan hat keine Probleme mit der Einwanderung.Langfristig würde es durch Masseneinwanderung in Europa aus Afrika ,Klein Asien ,Asien zu einer Vervielfältigung der Zugewanderten kommen,zur Vermischung mit der Urbevölkerung .Desweiteren löst das nicht die Probleme der Länder woher die Emigranten kommen.Die Bevölkerung steigt dann in den Tempo weiter in Europa.Wohin emigriert dann die Überzahl der Bevölkerung ? Man kann es drehen wie man will so wie sich das Grüne und Linke denken letztendlich ist deren Politik zum scheitern verurteilt.Entweder es ändert sich grundlegend was in den Migrationsländern oder wir bekommen einen großen… Mehr lesen »

Cajus Pupus
Gast
Cajus Pupus

Um das Schwinden der Kinder zu stoppen, brauchen wir keine Zuwanderer, sondern die Beachtung des § 218 des STGB`s. Für jedes menschliche Wesen was abgetrieben wird, ist der Bauch der Mutter dann eine Hölle: 5. Oktober: Heute begann mein Leben. Meine Eltern wissen es noch nicht, aber ich bin schon da. Ich werde ein Mädchen sein – mit blondem Haar und blauen Augen. Alle meine Anlagen sind schon festgelegt, auch dass ich eine Schwäche für Blumen haben werde. 19. Oktober: Manche sagen, ich sei noch gar keine richtige Person, sondern nur meine Mutter existiert. Aber ich bin eine richtige Person,… Mehr lesen »

Gibuld
Gast
Gibuld

Die Lösung des Geburtenproblems im Gender-Universum Das Problem mit der zu niedrigen Geburtenrate ist ein rational zu erfassendes Problem. Soviel Rationalität muß man den Gender-IdeologInnen zugestehen, dass sie das Problem erfassen und als eine Gefahr für das Fortbestehen unserer Gesellschaft erkennen können. Viele von ihnen negieren dies allerdings als Problem, da sie den Bevölkerungserhalt durch den großen Bevölkerungsaustausch mittels Massenmigration als Lösung favorisieren. Die Gender-Wissenschaft arbeitet jedoch auch an Lösungswegen, die Bevölkerungszahl auch ohne Migration nachhaltig zu sichern. Wie könnte also unter Zuhilfenahme der Gender-Denkweise das Problem der zu geringen Geburten ohne Massenmigration gelöst weden ? Vorteilhaft ist es dabei,… Mehr lesen »

Bollo
Gast
Bollo

Schuld sind die Feministinnen mit der Befreiung der Frau,die in der Familie nur ausgebeutet wurde,ist in die Knochenmühle der Arbeitswelt gewechselt. Da ist Befreiung?

Steigende Mieten und die „familienfreundliche“ Steuerpolitik eines Herrn ,im Volksmund sogenannten Schäble, hat doch nur die Rettung ausländischer Banken und Staaten im Sinn.
Glaubt einer die Steuergesetzgebung ist Familien freundlich gesinnt?

Dann kommen die „neuen Herren „, die versorgt werden müssen.Die Duldung und Unterwerfung der Dschimmis ist für sie lebensnotwendig. Wer soll denn die intelligenten Maschinen und Industrie 4.0 erledigen. Der Analphabet oder Facharbeiter mit Grundschulniveau.
So viele LKW-Fahrer braucht kein Land, wie Merkel herein geholt hat.

Michael Genniges
Gast
Michael Genniges

Obwohl die vom autor für die geringe Kinderzahl genannten Gründe auch zutreffend sind, hat er doch die wesentlichen Gründe nicht erwähnt: Diese sind: 1) die Entkoppelung von Sexualität und Fortpflanzung (worauf schon ein anderer Kommentar hinwies: 2) die Entkoppelung der Altersvorsorge von der Generationennachfolge. a) einfach durch die wirtschaftliche Etnwicklung. Ein schnell wachsender Teil nicht nur der westlichen Bevölkerungen hat dank kapitalistisch marktwirtschaftlicher Erfolge die Möglichkeit, Eigentum zu bilden. b) noch entscheidender: die Wiedereinführung der nationalsozialistischen staatlichen Zwangsversichrungen (Rente) durch die Adenauerregierung 1957. Es hilft daher nichts, den menschen den Kopf zu waschen, ihre nachlassende Religiosität oder gar ihren Wunsch,… Mehr lesen »

Marietta M.
Gast
Marietta M.

…Herr, schenke uns viele heilige katholische Familien.

Jupp
Gast
Jupp

Fragen Sie bitte einen Pfarrer, meinetwegen auch einen Bischof oder den Papst, ob er die christliche Soziallehre kennt – natürlich neben den 12 Sozialgesetzbüchern oder dem Grundgesetz.

Giselle
Gast
Giselle

Der Unterschied zwischen europäischen Frauen und muslimischen Frauen ist der, dass man den deutschen Frauen indirekt sagt lernen, studieren und arbeiten, für Familie gibt es keine Zeit. Außerdem hat man in den letzten 20 Jahren Familien und Kinder nicht gefördert im Gegenteil man hat Familien mit Kinder nicht unterstützt. Man hat Familien mir höcheren Kosten belastet und ein Mann alleine kann das nötige Geld nicht verdienen. Ich weiß wovon ich spreche, ich habe zwei Töchter, beide haben studiert und sich entschieden ein Kind zu bekommen, um weiter arbeiten zu können. Dagegen bei den Einwanderern ist das ganz anderes, die wenigstens… Mehr lesen »

Johannes Resch
Gast
Johannes Resch

Die Ursache der demographischen Entwicklung ist die Zerstörung der Familie ! Soweit würde ich dem Autor zustimmen. Aber was sind die Ursachen für die Zerstörung der Familie? Die vom Autor angegebenen 7 Gründe erscheinen mir eher als Folgen statt als Ursachen der Zerstörung der Familie. Die Ursachen sind viel einfacher nachzuvollziehen. Die Ursachen liegen schon ganz vordergrüdig im Materiellen. So wurde z.B. besonders durch die Retenreform 1957 die Altersversorgung durch die KInder von der Elterneigenschaft gelöst und an Erwerbsarbeit gebundebn. Das kommt einer Enteignug der Eltern gleich. Damit wurde Familie und KInderwunsch immer weiger attraktiv. Kinderlose Lebensformen wurden immer erstrebenswerter.… Mehr lesen »

H.P.
Gast
H.P.

Der Rückgang der Geburtenrate kann in allen Industrie- und Schwellenländern beobachtet werden. Es besteht offensichtlich eine Korrelation zwischen wachsendem Fortschritt und wachsendem Wohlstand und der Geburtenrate. Eine niedrige Säuglingssterblichkeit, eine gute medizinische Versorgung und die Aussicht auf Ausbildung, Beruf und Karriere, sorgen für eine gezielte Familienplanung und somit weniger Nachwuchs. Familien werden kleiner, das bedeutet aber nicht, dass sie unwichtiger werden. Jüngeren Umfaragen zufolge wünschen sich mehr junge Menschen ein gutes Familienleben und eine eigene Familie. Allein die Tatsache, dass sich die „Population“ der „Ureinwohner“ dieses Kontinents reduziert, ist nicht dramatisch. Den meisten Menschen ist z.B. nicht bewusst, dass wir… Mehr lesen »

DerHofnarr
Gast
DerHofnarr

Die politische Führung lässt sich zwar vom Volk bezahlen, arbeitet aber nicht im seinen Interesse. Sie ist lediglich Erfüllungsgehilfe der Globalisten.
Aus deren Sicht macht es durchaus Sinn Nationalstaaten, Völker und letztendlich die Familie (als wichtigste Keimzelle der Gesellschaft) zu zerstören.
Was die Globalisten im kapitalistischen System darstellen, stellen die Sozialisten (Kommunisten, Marxisten, Stalinisten, etc.) auf der politischen Ebene dar.
Die Menschen in Deutschland sind satte oder betäubte Sklaven, nicht unbedingt glücklich.
Aber scheinbar sind nicht nur glückliche Sklaven die größten Feinde der Freiheit.

lilie58
Gast

Natürlich kann man eine Gesellschaft auch schrumpfen lassen, statt sie durch MassenZuwanderung geradezu auszutauschen. Man muß hier nur Prof. Miegel und anderen genau zuhören. Schrumpfung und restriktive EINwanderung, Einwanderung nur von Leuten, die Deutschland benötigt, die das Land voranbringen und nicht nicht schwächen, das geht, wenn man es denn wollte.Es ginge auch jetzt noch, wenn man hart durchgreifen würde. Das allerdings wird unter der ehemaligen FDJ Agitprop Merkel sicherlich nie geschehen.

Toni Keller
Gast
Toni Keller

selten so einen zutreffenden Artikel gelesen. Und ja so ist es, zu Zeiten der 68er waren ja klassische Großfamilien kaum mehr existent, weil der vorhergegangene Krieg und die forcierte Industrialisierung selbige auseinadergerissen hatte. Was übrig blieb war die sogenannte bürgerliche Kleinfamilie, Vater Mutter,zwei Kinder, und die hat man dann erfolgreich weiter bekämpft. Mittlerweile denke ich, vieles von dem, was man so als Emanzipation der Frau vorgesetzt bekommen hat, diente einfach dazu, die Frauen dazu zu bringen ihre Arbeitskraft der Industrie, anzubieten, und dazu war es notwendig dass sie keine Kinder mehr kriegt, und es hat funktioniert. Ich habe schon vor… Mehr lesen »

Dorian Gray
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Dorian Gray

Ist grundsätzlich Richtig. Die Zerstörung der klassischen Familie ist ein Punkt. Angefangen hat es in den sechziger Jahren, als man alles (zum Teil zu Recht) in Frage gestellt hat. Man wusste aber nicht mehr, wann aufhören. Alles wurde beliebig, der extreme Egoismus, den auch die hautige Welt vor allem unsere Jungen prägt, war der Endpunkt. Death of society by hedonism.

Der Zerfall aller abendländisch, zivilisatorischen Werte ausser dem Geld ist das Resultat.

Joachim Koßmann
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Nun, die Gesellschaft altert ausschließlich nur deshalb, weil wir heute auf Grund verbesserter sanitärer und gesundheitlicher Fürsorge eine wesentlich höhere Lebenserwartung haben. Es gibt also überhaupt keinen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Kinder und der jungen Leute und dem Durchschnittsalter der Gesamtbevölkerung. Die heute geborenen Kinder werden durchschnittlich mindestens 80 Jahre alt mit weiter steigender Tendenz. Wie sollen sie zu einer Verringerung des Durchschnittsalters beitragen? Im Mittelalter sind die Leute schon „fröhlich mit 30 gestorben“, damals hatten wir eine junge Gesellschaft. Aber wünschen Sie sich diese Zeiten zurück? Die Erdbevölkerung hat sich insgesamt vervierfacht während des 20. Jahrhunderts, wobei der… Mehr lesen »

Carl Eugen
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Carl Eugen

Niemals hat eine nennenswerte Zahl der Menschen Kinder „aus gesellschaftlichen Gründen“ in die Welt gesetzt. Eine solche Annahme scheint mir völlig absurd zu sein. Sondern Kinder bekam man immer, weil man Sex hatte. Mit der Einführung von Verhütungsmitteln und der Entkoppelung von Sex und Fortpflanzung sank die Zahl der Kinder drastisch. Hier liegt die zentrale Ursache, und hieran ist auch nichts zu ändern, es sei denn durch Verbote.

Blutige Diamanten
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Blutige Diamanten

Das kommt dabei raus, wenn das von Natur aus stärkere Geschlecht der Anweisung des Hofnarren folgt. Nun können sie endlich im stehen pinkeln.  Der Hofnarr ist auch der Meinung, dass nur Migration die 80 Mio Deutschen retten kann. Erst wenn der letzte Deutsche einen dunklen Teint und krause schwarze Haare hat, ist seine Existenz gesichert (Fortbestand durch Austausch)  Hauptsache 80 Mio und mehr, alles andere wäre völlig Undeutsch. Man stelle sich vor, es gebe in 200 Jahren nur noch 50 Mio Bio-Deutsche…Katastrophe, siehe Österreich, Dänemark oder anderen Kleinvölker. Erschreckend, wie alle vom Untergang bedroht sind! Wenn man das… Mehr lesen »

Frenchy
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Frenchy

Kinder sind vor allem das Ergebnis einer Investitionsentscheidung der Eltern. Diese Entscheidung fällt gerade dann negativ aus, wenn der return on investment so deutlich negativ wird wie das in Gesellschaften der Fall ist, die diesen return nahezu komplett an Dritte von den Familien weg umverteilen. Folge: Demographischer Winter. Eine Wende ist nur durch den weitgehenden Rückbau der Sozialversicherungssysteme zu erreichen, der schon als Idee bei den meisten mental nicht zu verkraften sein wird, von seiner realen Umsetzung ganz zu schweigen.