(Felizitas Küble) Das Büro von SOS LEBEN war in der gestrigen Nacht Opfer eines Überfalls. Das Büro befindet sich in den Räumen der Deutschen Vereinigung für eine christliche Kultur eV.

Sozusagen als „Bekennerschreiben“ wurden etliche Grafites mit anarchistisch-feministischen Symbolen und Slogans gesprüht. Der Angriff fand um 2:30 Uhr statt. Die Polizei hat den Strafantrag aufgenommen.

Es wurde den Straftatbestand der Sachbeschädigung und des Hausfriedensbruch festgestellt. Die Ermittlungen wurden eingeleitet.

Eine Wand des Hauses wurde komplett pinkfarbene beschmiert  –  samt Fenster und Holztäfelung. An allen drei Außenwänden wurden anarchistisch-feministische Graffitis bespritzt sowie Sprüche wie „Gott ist tot“ und „My Body, my choice“. (Diese Slogans sind durch die linksextremer Randale gegen die Gebetszüge und Demos der Lebensrechtler seit langem bekannt.).

Erfreulicherweise kam niemand zu Schaden.

Diese feige Angriff in der Dunkelheit zeigt die wahre Gesinnung radikaler Abtreibungsaktivisten: Für sie gibt es offenbar weder Wahrheit noch Argumente, sondern nur Einschüchterung.

Dazu erklärt die SOS LEBEN in einer Pressemitteilung:

„Der Vorfall, der keineswegs verharmlost werden darf, denn schließlich ist er auch ein Angriff auf unsere Rechtsordnung, bestätigt die Effizienz und die Bedeutung unserer Aktionen zum Schutz des Lebens der ungeborenen Kinder.

Für das Team von SOS LEBEN steht fest: Wir lassen uns nicht einschüchtern und werden unsere Kampf für das Leben mit noch größerer Energie und Freude fortführen.“

***

Erstveröffentlichung des Beitrags: CHRISTLICHES FORUM

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Baldur
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Baldur

Die linksalternative Tageszeitung taz (Berlin) hält das gesetzlich festgeschriebene Werbeverbot für Abtreibungen für veraltet. Auf dem Titelblatt ihrer Wochenendausgabe (18./19. November) sind 27 Ärzte abgebildet sowie der Satz „Wir machen Schwangerschaftsabbrüche!“. Die Seite ist der Ausgabe des „Stern“ vom 6. Juni 1971 mit dem Titel „Wir haben abgetrieben!“ nachempfunden. Damals hatten 374 Frauen sich dazu bekannt, ihr Kind getötet zu haben und eine Reform des Paragrafen 218 gefordert. Hintergrund des aktuellen taz-Berichts ist der Fall der Gießener Ärztin Kristina Hänel. Sie muss sich am 24. November vor dem dortigen Amtsgericht verantworten, weil ihr die Staatsanwaltschaft Werbung für Schwangerschaftsabbrüche vorwirft, die… Mehr lesen »

Gabriele C.
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Gabriele C.

Ich würde diese Aktivisten gerne mal mit einem Gedankenexperiment konfrontieren:

„Stellt Dir doch einmal vor Deine Mutter hätte Dich abgetrieben?“

Charlotte
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Charlotte

Ich verstehe nicht, wie man „Abtreibungsaktivist“ werden kann. Das Kind im eigenen Leib zu töten, das will kein Tier. Das geht gegen alle Gefühle der Fürsorge. Die Zeiten, in denen unehelich schwanger gewordene Frauen sich selbst töteten, weil die Gesellschaft ihnen keine Möglichkeit mehr bot, sind längst vorbei. Auch die DDR ist vorbei, in der vermehrt junge Frauen versuchten, mit Mann und Kind in den Genuss einer Zweiraumwohnung zu gelangen. Wenn der Mann dann weg war, nach Ansage der Schwangerschaft, konnte man das Kind auch schnell wegmachen lassen, nach dem Motto: Neues Spiel, neues Glück. Diese Zwänge haben wir nicht… Mehr lesen »

ceterum_censeo
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ceterum_censeo

‚Es wurde den Straftatbestand der Sachbeschädigung und des Hausfriedensbruch festgestellt. Die Ermittlungen wurden eingeleitet.‘
Und was geschieht? – Ich wage eine Prognose: NICHTS!

ThomasD
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ThomasD

Wenn eine Gesellschaft danach beurteilt wird, wie sie mit ihren schwächsten und hilflosesten Mitgliedern umgeht, dann ist unsere Gesellschaft moralisch krachend DURCHGEFALLEN!

Miriam
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Miriam

=> Recep Tayyip Erdoğan, März 2017: „Macht fünf Kinder, nicht drei“ <=
Wo bleiben jetzt solche Schmierereien wie „Gott ist tot“ und „My Body, my choice“ dieser „Frauenrechtler/innen“ und Abtreibungsapostel an der türkischen Botschaft in Frankfurt? Oder an hiesigen Moscheen? Dazu fehlt es denen wohl an Traute.

Runenkrieger11
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Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

Petra
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Petra

Ich finde einfach die Umgangsformen erschreckend. Das Thema selber ist so schwierig das sich dazu jeder seine eigene Meinung bilden sollte um dann danach zu handeln. Ich bin grundsätzlich froh darüber das wir die Wahl haben und dabei sollte es auch bleiben. Einschüchterung von Andersdenkenden scheint aktuell die Methode der Wahl zu sein. Wobei bei dem Thema meiner Meinung nach keine Diskussion möglich ist aber doch zumindest das Tolerieren anderer Meinungen sollte in Ordnung sein.

Yuminae
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Yuminae

Nun, ich bin für Abtreibung. Egal, ob wegen Vergewaltigung oder Dummheit, genetischen Annomalien oder möglichen Tod der Mutter. Für mich ist Abtreibung so etwas wie die Problematik der Sterbehilfe. Niemandem steht es zu darüber zu urteilen, warum ich etwas tue. Es steht auch niemandem zu darüber zu entscheiden, dass ich alles offenlegen muss seien es psychische oder physische Probleme, die mich zur Abtreibung zwingen. Ebenso warum ich sterben will. Natürlich sagen die Lebensbefürworter „Ja, aber das Kind wird ja da getötet nicht man selbst“, aber das sehe ich leider als Naturalist ganz anders: Ein Embryo ist ein Schmarotzer und verändert… Mehr lesen »