Gedanken und Erinnerungen von Herwig Schafberg

 Ubi bene, ibi patria (Cicero)

Führende Politiker dieses Landes haben die „Heimat“ entdeckt, als gäbe es dieses Phänomen nicht schon, seitdem die Menschen seßhaft und insoweit heimisch sind.

Aber in Deutschland ist das H-Wort kontaminiert. Die Nazis haben uns die Heimat kaputt gemacht. Das ist ja die Lesart der Linken, die sich an diesen Begriff nicht mehr rantrauen,“

entgegnet Jakob Augstein der Grünen-Fraktionschefin im Bundestag, Kathrin Göring-Eckardt, nach deren Vorstellung die Grünen sich in der Liebe zu diesem Land, das sie „unsere Heimat“ nennt, von keinem übertreffen lassen wollen.

Ihr Parteifreund Robert Habeck, stellvertretender Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, sieht das anscheinend nicht ganz so euphorisch und begnügt sich mit dem Wunsch, daß die Politik eine „Heimatidee, Identitätsidee“ formuliere. Dieses scheint um so sinnvoller zu sein, als man in der CDU/CSU dafür eintritt, daß in der nächsten Bundesregierung ein Geschäftsbereich für Heimat geschaffen und dieses Ressort dem Landwirtschaftsministerium angegliedert werden soll, als ob es Heimat bloß auf Feldern und Wiesen gäbe, nicht aber auf den Straßen und in den Häusern unserer Städte.

Ich halte nicht viel von der Deutungshoheit, die Politiker gleich welcher Partei für sich in Anspruch nehmen, um die Bürger mit ihren Sprachregelungen zur Raison zu bringen, sondern halte mich lieber an das, was der Duden sowie andere Lexika an Begriffsklärungen zu bieten haben. Und dort finde ich sinngemäß schlicht Folgendes:

Heimat“ ist für einen Menschen die Region oder Gemeinde, in der er aufgewachsen ist oder sich – also auch in seiner „Wahlheimat“ – durch ständigen Aufenthalt heimisch fühlt.

Heimat sei im übrigen ein „Sehnsuchtsort“, meint Matthias Beitl, der Direktor des Wiener Volkskundemuseums. Für manchen, der in der Fremde keine neue Heimat finden kann oder will, ist die alte Heimat der Ort, nach dem er sich zurücksehnt wie etwa Odysseus, für den es „nichts Süßeres“ gab als den Anblick der Insel Ithaka bei seiner Heimkehr. Und er küßte den Erdboden nach seiner jahrelangen „Odyssee“ im Anschluß an den Trojanischen Krieg.

Odysseus hatte maßgeblich dazu beigetragen, daß die Griechen – Hellenen – Troja eroberten, die Männer der Stadt getötet, Frauen sowie Kinder versklavt und ebenso heimatlos wurden wie die wenigen Menschen, denen die Flucht gelungen war. Und was die Trojaner in den Erzählungen der „Ilias“ erlitten, entsprach in der historischen Realität dem Schicksal, zu dem beispielsweise Alexander der Große das griechische Theben und andere Städte, die sich ihm widersetzt hatten, verurteilte. Andererseits gründete der Makedonenkönig in den eroberten Gebieten des Perserreiches etliche Städte, in denen er seinen Kriegern eine neue Heimat gab; in den Reihen seiner griechischen Bundesgenossen gab es jedoch viele, die sich nach ihren Familien in der alten Heimat sehnten und Alexander nötigten, sie noch vor dem Ende von dessen Eroberungszügen dorthin zurückkehren zu lassen.

Zerstörung von Städten, Vernichtung von Menschenleben, Flucht und Vertreibung gehören bis heute zur Realität von Kriegen. Die Folgen davon haben wir erst jüngst wieder durch Massenzuwanderung von Heimatvertriebenen aus Syrien erlebt. Den einen von uns waren und sind diese hier willkommen, anderen dagegen nicht. Und darunter gibt es manchen Einheimischen, der im Einzelfall durchaus hilfsbereit war, aber in Sorge vor der Millionenmasse an Zuwanderern geblieben ist.

Walsrode ist gar nicht mehr schön,“ klagte meine Tante: „Hier gibt es jetzt so viele Fremde.“ Damit meinte sie nicht syrische Kriegsflüchtlinge, die es zu ihren Lebzeiten noch gar nicht gab, auch keine türkischen „Gastarbeiter“, die es zum Zeitpunkt ihrer Klage ebenso wenig gab, sondern deutsche Flüchtlinge sowie Vertriebene aus den Ostgebieten, die es am Ende des 2. Weltkrieges nach Walsrode verschlagen hatte. Meine kinderlose Tante hatte zwar Flüchtlinge in ihrer Wohnung aufgenommen, diesen Heimatvertriebenen nicht bloß Obdach, sondern ein Heim gegeben und vor allem dafür gesorgt, daß es deren Kindern so gut ging, wie es in jener schweren Zeit der Hungers- sowie Wohnungsnot nach dem Kriege möglich war; aber daß in ihrer kleinen Stadt seit dem Kriegsende so viele Menschen waren, die sie nicht von Kindheit an kannte, war ihr unbehaglich; denn durch die „Überfremdung“ kam ihr vieles in ihrer altvertrauten Umgebung nicht mehr so heimatlich vor wie früher.

Meine Tante war nicht die einzige unter den Walsrodern und anderen im Westen, die in Sorge waren, daß auf ihrem Heimatboden zusammenwachsen sollte, was nicht zusammengehörte, als ob es kollektive Identitäten nur unter Einheimischen geben könnte. Viele von ihnen betrachteten Heimatvertriebene mit ihren teilweise polnisch klingenden Nachnamen als „Polacken“, obwohl es sich doch um Deutsche handelte, die von den Polen aus den Ostgebieten vertrieben worden waren, soweit sie nicht schon früher die Flucht vor den Russen ergriffen hatten. Je weniger die Flüchtlinge und Vertriebenen in den Zufluchtsorten willkommen waren, desto mehr sehnten sie sich nach einer Rückkehr in ihre alte Heimat.

Heimat ist ein ausgrenzender Begriff“, kritisiert die Grüne Jugend, die sich anscheinend wie andere Linke nicht traut, sie umfassend und insofern auch positiv zu begreifen; denn was einerseits ausgrenzend wirkt, hat andererseits etwas Eingrenzendes und kann Zusammenhalt sowie Geborgenheit bewirken.

Denke ich an die kleine Stadt, in der ich meine Kindheit und Jugend verbrachte, dann erinnere ich mich vor allem an die soziale Kontrolle, unter der man dort stand. Das fand ich als Jugendlicher ebenso lästig wie mein bester Freund, ein Flüchtlingsjunge, und wußte es erst später im Rückblick zu schätzen; denn zu dieser Kontrolle gehörte auch die Sorge um Mitmenschen, mit der Heimat zum „Sehnsuchtsort“ werden kann. Wenn beispielsweise bei einer alten Frau nebenan nicht zur gewohnten Morgenzeit die Rolläden hochgezogen waren, wurden die Nachbarn unruhig und klingelten bei der Frau, um sich zu vergewissern, daß es ihr gut ging.

Ich sehe in dem Zusammenhang ferner die Bäckerei neben meinem Elternhaus sowie die Metzgerei gegenüber und erinnere mich, daß manches Mal die Frau des Bäckers ebenso wie die Metzgersfrau besorgt vor die Ladentür traten, wenn sie auf der Straße ein Kind weinen hörten, oder daß sie mit Argusaugen darüber wachten, wenn ein ihnen unbekannter Mann mit einem Kind aus der Nachbarschaft sprach; denn sie wußten, wer zu uns gehörte, und paßten auf, daß es den Kindern gut ging.

Als mein Bruder vor den Schlägen eines älteren Jungen in den Bäckerladen flüchtete, stellte Käthe Beeling, die Bäckersfrau, sich in die Ladentür, wuchtete ihre kräftigen Arme in die stämmigen Hüften und füllte damit den Türrahmen so schutzgebietend aus, daß im Laden hinter ihr ein Raum der Geborgenheit wurde, in dem ein Kind sich vor Schlägen eines anderen sicher fühlen konnte. Wir waren halt umsorgt in unserer Heimatstadt, in der Kleinkinder Frauen aus der Nachbarschaft mit „Tante“ anredeten, als ob diese zur Familie gehörten, und sich hinter deren Schürzen ebenso geborgen fühlen konnten wie hinter der ihrer Mutter.

Schürzen oder Schürzenkittel gehörten lange Zeit zur Alltagskleidung von Frauen – einerlei, ob diese als Hausfrauen in der Wohnung daheim wirtschafteten, hinter dem Ladentisch der Bäckerei sowie der Metzgerei in meiner Heimatstadt oder auch hinter der Theke von „Tante-Emma-Läden“, die ich später in meiner Wahlheimat Berlin zu schätzen lernte. Frau Feder, eine „Tante Emma“ in meinem Schöneberger Kiez, meinte es so gut mit uns, daß sie mir beim Einkaufen oft zu verstehen gab, welche Ware meine Frau nehmen würde, als ob sie einem Mann nicht zutraute, die richtige Wahl zu treffen, wenn es um das leibliche Wohl der Familie ging. Und wenn meine Frau in dem Laden gegenüber anrief, in dem wir unsere Waschmaschine gekauft hatten, um zu melden, daß die Maschine nicht funktionierte, war von der Frau des Ladeninhabers besorgt zu hören: „Und das Ihnen mit Ihren vier Kindern. Ich schicke Ihnen gleich morgen früh jemand zum Reparieren!“ Solche Empathie war und ist nicht zu erwarten von Versand- oder Kaufhäusern, für die ein Kunde kein Gesicht und einen Namen erst dann hat, wenn er durch eine Kundennummer identifiziert ist.

Die meisten dieser kleinen Läden, in denen sich aus dem geschäftlichen Verhältnis zwischen Kunden und Ladenpersonal ein eng vertrautes Verhältnis einschließlich Nachbarschaftshilfe entwickelt hatte und man auch „anschreiben“ lassen konnte, wenn man die Kinder ohne Geld zum Einkaufen schickte, sind längst verschwunden. Mit ihnen verschwand manches Stück Heimat für die Einheimischen und noch viel mehr für diejenigen, die im Laufe der Gentrifizierung beziehungsweise Yuppisierung aus ihren alten innerstädtischen Wohnquartieren an den Rand der Stadt verdrängt wurden. Was geblieben ist, sind tendenziell verklärende Erinnerungen!

Für Telemachos, den Sohn des Odysseus schien noch viel mehr verloren zu gehen, solange sein Vater fern der Heimat verschollen blieb und für tot gehalten wurde, fremde Männer sich in seinem Heim breit machten, sich wie die neuen Herren aufführten und Penelope, seine Mutter, drängten, einen von ihnen zu heiraten. Zehn Jahre vergingen nach dem Fall von Troja, bis Odysseus die lang ersehnte Heimkehr gelang, es ihm mit Hilfe von Pallas Athene – seiner Schutzgöttin – glückte, allen Eindringlingen in seinem Haus den Garaus zu machen, und es ihm mit seiner Familie in der alten Heimat wieder gut ging.

In die Heimat zurückzukehren, war all den Trojanern, die von Odysseus und dessen Verbündeten versklavt worden waren, jedoch ebenso wenig vergönnt wie denen, die aus Troja geflüchtet waren. Zu denen gehörte – nach einer Sage Vergils – Äneas, unter dessen Führung trojanische Flüchtlinge in Italien eine neue Heimat fanden und sich dort mit den Latinern vermischten.

Anders hielten es die Hellenen, die an der Stelle des zerstörten Troja sowie anderen Küsten der Region, der sie den Namen Anatolien gaben, Kolonien gründeten. Sie blieben kulturell mit dem griechischen Vaterland verbunden, hielten in der neuen Heimat an ihrer Sprache, ihren Sitten sowie Bräuchen fest und bewahrten insofern ihre ethnische Identität gegenüber den Nachbarvölkern in der Fremde – den von ihnen so genannten „Barbaren“.

Heimat sei auch „eine Metapher für den Unterschied zwischen dem Eigenen und dem Fremden“, meint der oben zitierte Matthias Beitl und fügt hinzu: „Gleich danach kommt der Patriotismus und Begriffe wie Leitkultur.“

Die Bewahrung der altgriechischen Identität in der neuen Heimat jenseits der Ägäis schloß nicht aus, daß der Hellenismus im Laufe der Jahrhunderte zur Leitkultur in ganz Anatolien wurde und es auch unter der römischen Herrschaft blieb. Das änderte sich erst, als die Türken nach dem seldschukischen Sieg über die Byzantiner im 11. Jahrhundert in Anatolien eindrangen und ihre Landnahme nach dem 1. Weltkrieg mit der fast vollständigen Vertreibung der Griechen abschlossen. Mit der Türkisierung begann auch die Islamisierung, die zur Folge hatte, daß der Islam zur Leitkultur in jenem Land – der heutigen Türkei – wurde.

Wo Türken sind, ist Türkei, wie es in einem türkischen Sprichwort heißt und wie es von vielen Türken verstanden wird – einerlei, ob sie auf dem Staatsgebiet der Türkei leben oder in einer deutschen Stadt mit türkisch-muslimisch sozialisiertem Milieu.

Solche Milieus sind nicht neu. Schon Türken der „Gastarbeitergeneration“ wollten anscheinend mit Deutschen genau so wenig zu tun haben wie Deutsche mit ihnen, sondern bildeten lieber eine „homogene soziale und kulturelle Subgesellschaft“, wie der Spiegel Nr. 10 im Jahre 2002 aus einem Gutachten für Türkeistudien zitierte. Sie schufen sich also in ihrer neuen Heimat nach alten Sitten sowie Bräuchen einen „Sehnsuchtsort“, an dem es ihnen so gut wie in der Fremde möglich gehen sollte.

Die Kneipe am Kottbusser Tor war mal echt Kreuzberg, Ecklage, Berliner Kindl, Buletten, Sparverein im Hinterzimmer. Heute rotiert am Buffet der Hammelspieß senkrecht, der Kaffee ist süß und dickflüssig, aus der Musikbox leiert orientalischer Singsang. ´Hisar` heißt die Ecke jetzt auf türkisch – das bedeutet ´Festung`, und so abwegig scheint der Name nicht“, hatte der Spiegel schon in seiner Ausgabe Nr. 31 von 1973 berichtet: „Und nebenan um die Ecke, die ganze Straße hinauf und die nächste hinunter, wohnt unübersehbar Kundschaft aus dem Morgenland,“ heißt es dort weiter: Die Gemüseauslagen sind neuerdings von bunter Opulenz, vor den Fleischerläden hängen ausgeweidete Hammel, und überall zeigen Türkenfahnen mit Stern und Halbmond an, daß Kreuzberg hier ´Kleen-Smyrna` ist…“

So sah und sieht es nicht bloß in Kreuzberg, sondern auch anderenorts in Berlin, Hamburg, Mannheim oder Duisburg aus. Wo türkische oder nun auch arabische Einwanderer das Stadtbild prägen, in der Eckkneipe kein Bier mehr gezapft, sondern Kaffee oder Tee serviert wird, aus dem „Tante-Emma-Laden“ nebenan Mehmeds oder Mahmouds Obst- sowie Gemüseladen geworden ist und Frauen mit Kopftuch einkaufen, fühlen sich viele Einheimische in ihrer Heimat fremd und beklagen den Verlust des Altvertrauten – auch dort, wo kleine Jungen von ihren Vätern (!) mit Messern ausgerüstet werden, als ob es zum Viehhüten auf einen Weideplatz in Anatolien ginge und nicht zum kindlichen Vergnügen auf einen Berliner Spielplatz.

Wenn dann auch noch junge Männer türkischer oder arabischer Herkunft sich in Gruppen auf der Straße breit machen und ihnen der Ruf vorauseilt, daß sie deutsche Mädchen für „Schlampen“ beziehungsweise „Huren“ halten und sie zudem schwulen- sowie judenfeindlich seien, kann es jungen weiblichen, homosexuellen und jüdischen Mitbewohnern in solch einem Stadtviertel kaum so gut gehen, daß sie dieses Viertel uneingeschränkt als ihren „Sehnsuchtsort“ wahrnehmen; denn es mangelt ihnen dort weitgehend an heimatlicher Geborgenheit.

Manches Mädchen traut sich dann kaum noch, leicht bekleidet oder unbegleitet das Haus zu verlassen, manch ein homosexueller Mann scheut sich daraufhin, auf der Straße mit seinem Freund Händchen zu halten, und mancher Jude verzichtet fortan darauf, vor der Haustür eine Kippa zu tragen; denn sie könnten sonst Anstoß erregen bei den jungen Muselmännern, die auf der einen sowie anderen Straße die soziale Kontrolle übernommen haben und im Kolonialherrenstil bestimmen, wer und was in ihrem Kiez dazugehören darf oder dort ebenso wenig gut gelitten ist wie ein Farbiger sowie eine Kopftuch tragende Muslima in einem Kiez, in dem Alteingesessene sich ähnlich dominant aufführen.

Wer wie die Grüne Jugend „Heimat“ als ausgrenzend begreift und insofern ablehnt, kann eigentlich nicht ohne Vorbehalte für eine multikulturelle Entwicklung der Gesellschaft sein.

Diese Entwicklung hat hier zur Herausbildung der einen sowie anderen Sub- oder Parallelgesellschaft mit ihrem jeweils homogenen sozialen Umfeld geführt, in dem vielen Türken oder Arabern das Zusammenleben mit Menschen gleicher Herkunft sowie Religion Halt und Orientierung gegeben hat, wie Thomas Meyers Beitrag für den „Dialog der Kulturen“ auf Initiative der Friedrich-Ebert-Stiftung zu entnehmen ist. Das hat sich aber „in der Regel“ als eine „Integrations-Falle“ erwiesen, wie es in dem Beitrag heißt, und so – mit anderen Worten – ausgrenzend gewirkt. Und das hat jenen Einwanderern, die im Geiste immer noch nicht in Deutschland angekommen sind, nicht gut getan – aber auch nicht jenen Einheimischen, die sich in ihrer alten Heimat an den Rand gedrängt fühlen wie seinerzeit Telemachos auf Ithaka.

Wenn ein kluger Mann wie Robert Habeck über eine Heimat- sowie Identitätsidee nachdenkt, wird er vermutlich die hier skizzierte Entwicklung kritisch reflektieren. Er weiß wahrscheinlich auch, daß ein Mensch ebenso wie eine Menschengruppe nicht nur die eine, sondern etliche Identitäten hat, die sich je nach Lebensbedingungen ändern können.

Und die Politiker wären gut beraten, wenn sie bei der Suche nach einer Heimat- beziehungsweise einer Identitätsidee für die weitere Entwicklung in diesem Lande einen richtungsweisenden Mittelweg zwischen multikultureller und Subgesellschaft, zwischen Multiplizität mit Offenheit für Veränderungen, aber auch Tendenz zum Strukturzerfall auf der einen und Totalität mit Geschlossenheit sowie tendenzieller Veränderungsresistenz auf der anderen Seite fänden.

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Zum Autor: Herwig Schafberg ist Historiker, war im Laufe seines beruflichen Werdegangs sowohl in der Balkanforschung als auch im Archiv- und Museumswesen des Landes Berlin tätig, arbeitet seit dem Eintritt in den Ruhestand als freier Autor ist und ist besonders an historischen sowie politischen Themen interessiert.

Sein letztes Buch erschien bei BoD unter dem Titel „Weltreise auf den Spuren von Entdeckern, Einwanderern und Eroberern“ (ISBN 978-3-7412-4491-9)

Das Buch kann hier bestellt werden:  Weltreise auf den Spuren von Entdeckern, Einwanderern und Eroberern