Die Publizistin Ines Laufer hat die dritte (?!) 30-Tage-Sperre in 4 Monaten auf FB kassiert – weil der „Ich bin quietschbunt“-Text, den sie von Monika Schneider teilte, angeblich „den Gemeinschaftsstandards“ widerspricht

Laufer dazu: „Den Beitrag hatten mehr als 500 Leute auf meinem Profil geliked – und hunderte Male geteilt sowie zahlreich kommentiert – was zeigt, dass er den Nerv getroffen hatte…“

Dazu passt der Artikel bzw. das Video, das mit Hilfe einer Whistleblowerin Blick hinter die Kulissen der Facebook-Zensur wirft: Eine Insiderin packt aus

„Wir hatten eine Liste mit mehreren tausend Nutzern, die durch das mehrfache Posten von extremen Inhalten aufgefallen waren.
Wir haben dann diese Leute versucht, sehr aktiv einfach – ich nenne es mal „weg zu mobben“ –, indem wir denen immer wieder das Konto gesperrt haben oder Funktionen eingeschränkt wurden, dass sie z.B. mal für 30 Tage gesperrt waren oder 7 Tage nichts mehr posten konnten – klar, die ganz heftigen konnten wir schon löschen, weil sie ja dann gegen die Facebook-Bestimmungen verstoßen hatten.
Aber bei denen, die eigentlich nichts Verbotenes posten, sondern nur Sachen, die halt rechts sind, haben wir eben diese Methoden aufgefahren.“

29 Kommentare

  1. Hab schon vor Jahren meinen FB Account gelöscht. Lebe noch ! Freunde habe ich auch noch! Und freue mich: Zuckerberg kann mich a.A.l

  2. Nur noch der Vollständigkeit halber: ‚Maaaasslos‘ war ‚Spitzenkandidat‘ der SCH…ariaPartei im Saarland und auf Platz 1 der Landesliste abgesichert.

  3. Ich frage mich warum immer noch so viele bei FB bleiben, geht doch einfach raus aus diesem Saustall. Das dient m. E. nur der Überwachung, nicht umsonst hat Maasmännchen alles angeleiert.

  4. Die löschen dein Konto, wenn es gegen die Statuten von FB „verstößt“. Z.B. wenn du deinen Hund als Profilbild hast. Das tun sie natürlich nur bei den Personen, die unbequem sind.

  5. Dazu fällt mir als erstes ein:
    (wie es leider viele DDR-Bürger angesichts der Stasi machen mussten….)
    – man muss schlauer/ gerissener als die Zensoren sein.
    Da es sich im o.g. Beitrag bei der Betitelung „Ich bin ein Nazi“ um Satire/ Überspitzung handelt (denn mit DEN Einstellungen ist man KEIN Nazi), hilft vielleicht einfach die Schreibweise ändern (Natsi) , in Anführungszeichen setzen, oder ähnliches.
    – da zitiert, noch deutlicher als Zitat kennzeichnen (mit Quellen-, Webverweis oder Link-Angabe)
    – im Konjunktiv formulieren (… müsste ich ein Nazi sein)
    – satirisch verzerren (Nazi*in)
    Und was am besten wirkt: Die ideologischen Dummköpfe selber zitieren nebst Quellenangabe!
    Z.B.
    A) ‚Jedem das Seine‘ © –1937 Nazi-KZ Buchenwald , — 2017 Ralf Stegner (SPD)
    B) „Demokratie ist für uns nicht bindend! Uns bindet der Koran.“ I.Kocaman, Vorsitzender Moscheeverein Hamburg-Wilhelmsburg
    . . . . . . . . . .
    Gut, Meinungsfreiheit™ kann man das nicht mehr nennen ………

  6. Es ist ja nicht nur das ‚Fratzenbuch‘:

    – habe jetzt bei ‚amazon‘ = Wurmfortsatz des elenden ‚Noch-‚Bundeszensurministers‘ gesehen:

    Eine der kritischen Rezensionen zu des Vorgenannten unsäglichem widerwärtigen Pamphlet ‚Aufstehen und nicht wegducken!‘ – eine Hetzschrift, die Joseph Goebbels selig offenbar alle Ehre gemacht hätte – hier der Originaleintrag dort:
    ****
    1,0 von 5 Sternen Lohnt sich nicht
    VonSchottam 25. September 2017
    Format: Gebundene Ausgabe

    Diese Rezension wurde gelöscht. Grund dafür ist das (sic!, cc) eine unabhängige Prüfung bestätigte das diese Rezension Hatespeech enthält.

    Danke Heiko Maas
    ****

    Aber die trotzdem übriggebliebenen zahllosen Rezensionen und Kommentare zu Maaasslos und seinem üblen Machwerk sind allemal lesenswert, ruhig mal hineinschauen!

      • Lieber Daniel Schweizer,

        habe auch Ihren Bericht zu Ihrem Parteiaustritt und den Thread dazu gelesen.

        Lassen Sie mich Ihnen meinen ehrlichen Respekt dazu aussprechen!
        Ich selbst habe der Bande schon vor Jahren den Rücken gekehrt. –

        Es mag sein, dass der einzelne mit seinem Schritt allein noch nicht sonderlich viel bewirkt.
        Aber VIELE Einzelne, die auf diese Art ‚Flagge zeigen‘, können vielleicht eines Tages – hoffentlich – doch etwas bewirken!

        Es ist m.E. ähnlich wie mit dem ‚Kämpfen‘:
        Wer kämpft, kann vielleicht verlieren.
        Aber wer gar nicht erst kämpft, der HAT schon VERLOREN!

      • Vielen Dank.

        Ich war zugegeben lange Zeit noch selbst in dem Glauben und der Hoffnung, durch Mitgliedschaft in einer innerparteilichen Opposition daran mitwirken zu können, dass die CDU endlich einen Kurswechsel durchzieht.

        Ich hatte mich allerdings auch schon lange vor der Bundestagswahl entschieden, AfD zu wählen. Denn es war klar: Merkel noch für eine weitere Legislaturperiode im Amt zu bestätigen, wäre unverantwortlich.

        Mit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz war aber die Schmerzgrenze überschritten. Und nach langem Überlegen war für mich entschieden: Einer Partei, die die Beförderung willkürlicher Zensur mitträgt, kann ich nicht mehr angehören. Wirkungsmöglichkeit als innerparteiliche Opposition hin oder her.

        Zwar war das Asylchaos auch schon schlimm genug. Aber eines wurde mit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz noch schlimmer: Man wird mundtot gemacht, wenn man Merkels Asylchaos und all ihre anderen Fehler beim Namen nennt.

        Deshalb ist bei mir jetzt Schluss mit CDU. Und als Parteiloser lässt sich Opposition so frei leben. Die Freiheit, offen und ehrlich mit Merkel und ihren Mitläufer-Eliten abzurechnen. 🙂

    • Und, versteht sich von selbst, das üble Hetz-Pamphlet des unsäglichen ‚Bundeszensurministers‘ Maaaasslos ist natürlich keinewegs ‚hatespeech‘ in ‚diesem unseren Vaterlande’……und Merkill-Stasi lässt grüssen.

      Dieser unsägliche UnRechtsminister, der ja offenbar allzuviel Zeit in seinem ‚Amte‘ gehabt haben muss, sollte sich mal besser selbst zensieren – wie war das doch noch mit dem ‚Balken im eigenen Auge‘?

      Aber glücklicherweise sind die Tage dieses Herrn im Amt ja nun irgendwann (möglichst bald) gezählt.

      • Womit Maas nicht jehr im Amt ist, weiterhin Abgeordneter? Ich weiß nicht ob er weiterhin für die Scharia Partei als Abgeordneter im Amt ist!
        Aber das Gesetz bleibt, das Unrecht geht weiter!

        Hier wäre ein Antrag der AFD-Fraktion dringeng erforderlich, und zwar mit offener Abstimmung, auf Löschung des Selben.

      • @truckeropa66

        Durchaus berechtigt, Ihre Frage.

        Es ist ja inzwischen ein neuer ‚Bundestag‘ gewählt worden, de sich auch inzwischen konstituiert hat. (Wobei ich – jetzt mal ungeprüft davon ausgehe dass er als ‚SPD-Bonze‘ abgesichert war und ein Mandat über die Landesliste Saarland erhalten hat. So dürfte uns das ‚maaaassslose Schätzchen‘, wenn auch voraussichtlich und hoffentlich nicht als Minister !!! erhalten bleiben…. )

        Interessanterweise musste er sich aber in seinem Direktwahlkreis 297 – Saarlouis gegenüber Peter Altmaier geschlagen geben.

        Peter Altmaier (CDU): 38,0%; 60.069 Stimmen
        Heiko Josef Maas (SPD): 32,1%; 50.659 Stimmen

        Aber zu Maas als Minister: Trotz des neuen Bundestages ist indes bekanntermassen noch keine neue Bundesregierung konstituiert, ob nun ‚Jamaika‘ bekifft oder nicht.

        – Deswegen übrigens mein Vorbehalt eben: Scheitert ‚jamaika‘ – was dann? Ob die SchariaPartei sich doch wieder bitten lässt – ‚Hannover‘ lässt grüssen!?

        Und solange noch keine neue Bundesregierung im Amt (=ernannt) ist bleibt nach meinem Verständnis die bisherige vorläufig ‚kommissarisch‘ im Amt.

        Das Merkill gebärdet sich ja auch noch als ‚Kabunzlerin‘. Aber insoweit stehen die bisherigen Minister zunächst einmal auf ‚Abruf‘ und sind ‚Auslaufmodelle‘, sofern sie nicht in einer neuen Regierung im Amt bestätigt werden.

        Ich hoffe wie gesagt sehr, dass das im Falle ‚Maas‘ eben nicht geschehen wird (keine neue ‚GroKo’tzenbande…..

        Allerdings, als ‚Nur’Abgeordneter könnte er womöglich noch mehr Zeit haben als bisher in seinem ihn scheint’s nicht ausfüllenden Amte, und – horribile dictu – noch mehr üble Pamphlete und Hetzschriften ‚heraushauen‘ – o Graus!

        Etwas anders liegt es bei dem bisherigen Finanzminister Schäuble. Der ist inzwischen regelrecht aus dem Amt geschieden, um die neue Position als Bundestagpräsident antreten zu können (ja inzwischen geschehen).

        Das üble rechts- und verfassungswidrige ‚Zensurgesetz‘ existiert allerdings und bleibt leider! weiterhin in Kraft, bis es etwa von einem neuen Bundestag wieder aufgehoben werden oder aber auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts hin aufgehoben werden sollte.

        Hinsichtlich beider Möglichkeiten beurteile ich zwar im Prinzip bei der derzeitigen Lage die Aussichten als eher trübe, indessen wäre die AfD als Bundestagsfraktion immerhin nicht gehindert ein solches (Verfassungsgerichts-)Verfahren wenigstens in Gang zu bringen.

      • In der Tat wäre es zu wünschen, dass die AfD einen Antrag einbringt, das Netzwerkdurchsetzungsgesetz ersatzlos zu streichen.

        Sollte die AfD als einzige Fraktion dem Antrag zustimmen, könnte man die anderen fünf Fraktionen öffentlichkeitswirksam vorführen: Vorführen, wie sie das Grundrecht auf Meinungsfreiheit mit Füßen treten.

  7. Wenn einer schreibt „ich bin Nazi“ wird er natürlich vom System gesperrt, wahrscheinlich ganz automatisch, ohne daß die Krahane-Stasi das noch selbst gelesen hat. Es gibt inzwischen satt Alternativen zu Facebook, wer diese nicht nutzt, muß sich auch die Frage gefallen lassen, warum er weiter am Erfolg von Facebook mitarbeiten möchte.

  8. Wenn z.B. ein Energieunternehmen ein solches Monopol wie facebook hätte, würde es aufgespalten werden „zum Schutz der Verbraucher“. Monopolbildungen in der Meinungsindustrie sind hingegen gut, so lange sie von den Regierungen gesteuert werden können.

  9. Facebook wird genötigt, derartige Beiträge zu löschen, den Teilnehmer zu sperren. Sonst kann eine hohe Geldstrafe verhängt werden. Anzuklagen sind Maas und seine SpießgesellInnen. Ich bin gespannt, wann es Facebook zu bunt wird und Europa vom Netz genommen wird.

    • Ich gebe Ihnen recht, dass Maas dafür zur Rechenschaft gezogen gehört. Zu seinen Spielgesellen, die mit ihm zur Rechenschaft gezogen gehören, gehört selbstverständlich auch Angela Merkel. Sie als Kanzlerin hat in der Regierung die Richtlinienkompetenz. Und hätte demnach Maas stoppen können. Stattdessen hat sie ihre Fraktion dazu angeleitet, das Verbrechen namens Netzwerkdurchsetzungsgesetz mit durch den Bundestag zu peitschen.

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