(Ifis) Die Mainstreampresse prügelt oft wild und undifferenziert auf die AfD ein. Dass bei so viel blindem Eifer dann brisante Stories unentdeckt bleiben – wen wundert es?

Ein hochrangiger AfD Mann mit Verbindung zum Terrorregime in Teheran? Man reibt sich ungläubig die Augen.

Doch der Reihe nach hier die Recherche-Ergebnisse von Philosophia Perennis:

Reimond Hoffmann ist stellvertretender Vorsitzender der AfD Jugendorganisation „Junge Alternative“. Mit 16 Landesverbänden flächendeckend organisiert -mit über 1.000 Mitgliedern die kleinste Jugendorganisation der im Bundestag vertretenen Parteien.
Die Bandbreite der Funktionäre entspricht weitgehend der üblichen AfD Mischung, inklusive der offen lesbisch lebenden Landesvorsitzenden von Thüringen, Jana Schneider.

Raimond Hoffmann (30) hat als Rumäniendeutscher einen Migrationshintergrund, studierte Internationale Volks- und Betriebswirtschaft. Viel mehr weiß die Öffentlichkeit nicht von ihm. Einer seiner FB Posts jedoch hat es in sich.

Bereits am 26. Februar lässt er seine Leser wissen, dass er in Teheran ist. In Begleitung des stellvertretenden Vorsitzenden der JA Nordrhein-Westfalen, Nicolai Boudaghi, mit vollem Namen Nicolai Reza Boudaghi Vandchali, nach eigenen Angaben mit iranischen Wurzeln. Beide Bundestagskandidaten der AfD.

Bereits das Foto im dunklen Anzug, gedeckter Kravatte nebst goldener Krawattennadel verrät, dass es kein Urlaubsbild ist, das vor dem Hintergrund der Hauptstadt der Islamischen Republik Iran entstanden ist. Nebulös berichtet Hoffmann von „interessanten Gesprächen“ und lobt den Iran für das „eindeutige Bekenntnis zum Kampf gegen den Terrorismus“.

Dass seine Sympathie für den Iran kein Ausrutscher zu sein scheint, sieht man an einem anderen Post, in dem er das Zurückdrängen des IS begrüßt und dabei den Iran in einem Satz gleichwertig mit den Kurden und dem US Präsidenten erwähnt.

„Die etablierten Parteien sind wie ein Bordell: Ihre Politiker begeben sich in die politische Positionen für die sie Lobbygelder und potenzielle Stimmen kriegen“,

…schreibt Reimond Hoffmann an anderer Stelle und man fragt sich unwillkürlich:
Wer hat die Reise in den Iran finanziert? Und: Wer sind die Partner bei diesen „interessanten Gesprächen“?

Es gibt Berichte von MenaWatch, dass die iranischen Revolutionsgarden im Rahmen einer Spaltungsstrategie den Westen schwächen wollen. Kritisches zu dem Mullah-Regime vernimmt man von Reimond Hoffmann oder NicolaiBoudaghi nicht.

Nicht mal die unter die Tschadors gezwungenen Frauen scheinen ihm eine Bemerkung wert zu sein. Nicolai Boudaghi antwortet auf eine diesbezügliche Frage bei Abgeordnetenwatch mit einem Satz, der sich wie eine Distanzierung liest, jedoch im Unbestimmten bleibt.

„Als Person mit iranischen Wurzeln, sind mir die Leiden von Menschen in einer islamischen Diktatur bewusst. Menschen die versuchen demokratische Meinungsäußerungen zu unterdrücken, indem sie mit Gewalt und Hass gegen Andersdenkende vorgehen, muss man sich mit allen demokratischen Kräften entgegenstellen. Unsere Gesellschaft hat keinen Platz für so etwas.“

Die Kritik übernehmen dann die FB-Follower von Hoffmann, die unter dem Post einen regelrechten Proteststurm entfalten.

„Ihr habt echt einen Knall, wenn ihr euch mit den Mullahs verbindet. So langsam müsste es sich ja rumgesprochen haben, dass dies ein völlig faschistisches islamistisches System ist.“

Achso warum unterdrückt dann dieses Drecksland alle seine Christen? Von finanzieller Hilfe an Hisbollah und Hamas ganz zu schweigen. Sonstige Brigaden in Syrien.

„Was haben sie als AfDler dort zu suchen?“

„Diese Anbiederung an ein islamistisches Terrorregime, das Israel „von der Landkarte tilgen“ will, Holocaustleugner-Konferenzen veranstaltet und die Hamas finanziert, sollte sich für AfD-Mitglieder grundsätzlich verbieten.“

Sind sie vollkommen bescheuert geworden??? Iran gegen Terrorismus???? Iran ist Terrorist!!!“

Aber es wird noch besser: War Hoffmann gar zu Besuch bei der antisemitischen „Intifada“ Konferenz?

Es drängt sich dieser Verdacht auf, wenn man das Datum betrachtet. Vom 21.-22.2.2017 fand in Teheran auf Einladung des iranischen Parlaments die „6. Internationalen palästinensischen islamischen Konferenz“ statt. Bei dieser trafen sich u.a. alles was im iranischen Freundschaftslager an terroristischen Vereinigungen Rang und Namen hat.

Das Motto der Veranstaltung gab der iranische „Oberste Religionsführer“ Ajatollah Ali Chāmenei in seiner persönlichen Ansprache zur Eröffnung vor.

„So werdet nicht schwach und ruft (nicht) zum Frieden, wo ihr doch die Oberhand haben werdet, denn Allah ist mit euch, und Er wird euch nicht um eure Werke bringen.

So zitiert er die Koran-Sure 47, 35. Sie gehört zu den Koranstellen, die Islamapologeten sehr ungern hören, wenn über die Religion des Friedens und ihre Opfer gesprochen wird. Gegen wen diese Worte gerichtet sind, sagte er in brutaler Offenheit:

„Die illegale Existenz des zionistischen Regimes ist von der allmählichen Vernichtung der Identität und der Existenz Palästinas abhängig und, daher,“ so fuhr er fort „ist die Behütung der palästinensischen Identität und die Bewachung aller Wahrzeichen dieser berechtigten und natürlichen Identität, eine Pflicht, ein Erfordernis und ein Heiliger Dschihad.“

Darauf unter seinem Post mehrfach angesprochen, schweigt Hoffmann. Was den Verdacht nahelegt, dass er zu den Deutschen auf der antisemitischen „Konferenz“ gehören könnte, von denen die NY Times berichtet. Denn: Wer würde sich unwidersprochen einem derartigen Vorwurf aussetzen?

Es spricht für die Qualität der großen Medien in Deutschland im Umgang mit der AfD, dass dieser potentielle Skandal nicht entdeckt wurde.

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Nachbemerkung: Und, liebe Kollegen vom schreibenden Gewerbe die Ihr, im Gegensatz zu unserem Freiwilligenprojekt, für Eure Arbeit bezahlt werdet: Nennt wenigstens die Quelle, wenn ihr auf unsere Arbeit aufbaut.

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