(David Berger) Wer derzeit in Berlin unterwegs ist, dem begegnet dieses überdimensionale Plakat immer wieder: Das Bundesverwaltungsamt, das „eine Vielzahl unterschiedlicher Verwaltungsaufgaben des Bundes erledigt und ist dabei auch für andere Bundesministerien und ihre Geschäftsbereiche tätig ist“ (Wikipedia), sucht nach neuen Mitarbeitern.

Dabei setzt es auf Menschen, die sich so geben, wie sie sind und dadurch die „moderne Verwaltung in Deutschland“ mitgestalten möchten.

Was das Bundesamt unter modern und ehrlich versteht, zeigt es dann ganz anschaulich mit dem Fotomotiv: Eine junge Frau, die möglichst wenig so aussieht, wie diejenigen, „die schon länger hier sind“. Und natürlich schön brav einen Hidschab bzw. ein islamisches Kopftuch trägt.

Solche angeblich selbstbewussten Moslem-Frauen sollen also in Zukunft über Bafög, Aussiedleraufnahme und perverserweise über Anträge auf Wiedereinbürgerung von Nachkommen der Holocaust-Überlebenden (Art. 116 des Grundgesetzes) entscheiden. Wissen die Werbemacher und das Bundesverwaltungsamt nicht um den wuchernden Antisemitismus und Antiisraelismus gerade in der Zielgruppe, die sie gerne als neue Mitarbeiter haben möchten?

Das Foto entstand im U-Bahnhof Weinmeisterstraße in Berlin.

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