Zur Bundestagswahl 2013 hat das Internetportal ScienceFiles das ScienceFiles-Fuzzy-Wahlprognose-Tool erstmals zum Einsatz gebracht und es geschafft, den Ausgang der Bundestagswahl besser vorherzusagen als dies Infratest Dimap für die ARD gelungen ist.

Auch zur Bundestagswahl 2017 hat ScienceFiles sei Fuzzy-Tool wieder im Einsatz, nun mit verbesserten Funktionen. Auch diesmal dürfen wir damit rechnen, dass das Wahlprognosetool von ScienseFiles die Wahlergebnisse schon ziemlich exakt prognostiziert

Das Portal scheibt:

„Wir haben dieses Mal keine eigenen Daten erhoben, sondern uns der Daten von Infratest Dimap, Allensbach, Forsa und der Forschungsgruppe Wahlen bedient.

Der Datensatz umfasst alle Umfragen, in denen seit der letzten Bundestagswahl 2013 die Sonntagsfrage gestellt wurde. Insgesamt haben wir 405 Einzelbefragungen mit jeweils acht Datenpunkten also 3.240 Datenpunkte als Grundlage unserer Prognose.

Für die Prognose haben wir langfristige Effekte berücksichtigt, die man aus der Nebenwahltheorie, die Rainer Dinkel in Deutschland bekannt gemacht hat, ableiten kann.

Wir haben die Gewichtung, die die Umfrageinstitute vornehmen, in Rechnung gestellt und unsere Ergebnisse um diesen Gewichtunsgfaktor bereinigt.

Wir haben eine abnehmende Parteibindung und einen Verlust von Stammwählern bei CDU, SPD und Grünen in der Prognose berücksichtigt.

Schließlich haben wir einen Mobilisierungsfaktor berechnet, in der Annahme dass es der AfD besser als anderen Parteien gelingt, Unterstützung unter bisherigen Nichtwählern zu gewinnen.“

Und hier gibt es die Ergebnisse:

⇒⇒ Sciencefiles