(David Berger) Am 6. September machte ein bis dahin kaum bekannter junger Mann Schlagzeilen in den USA: Robbie Trevers, der an der schottischen Edinburgh University studiert und dort als akademischer Hoffnungsträger unter den Juristen gilt.

Sein Foto wurde über die britischen Medien, von der konservativen „Times“ über den linken „Independent“, bis hin zu den populistischen Boulevardzeitungen, dem Express, dem Spiegel, der Daily Mail und der Sonne überall verbreitet.

Der Hintergrund, über den das Gatestone Institut heute berichtet: Der 21-jährige Travers wird der Hassrede beschuldigt und nun wird von der Universität untersucht, wie man ihn am besten für sein Vergehen sanktionieren könnte. Was hat er sich in diesem obskuren Feld der“Hassrede“-Vergehen zu schulden kommen lassen?

Der Hatespeech-Vorwurf kam auf, weil Travers auf die Verbrechen der jihadistischen Kämpfer des islamischen Staates (ISIS) aufmerksam gemacht hatte, die Menschen lebendig in Käfigen ertränken oder verbrennen, mit Säure übergießen bis sie daran grausam zugrunde gehen und bereits hunderte an Kindern auf sadistischste Weise töteten.

Der junge Jurastudent bezeichnete die ISIS-Kämpfer daraufhin als „Barbaren“. Und gilt jetzt der Universität und den Medien als „islamophob“ und „rassistisch“.

Zu den biographischen Hintergründen schreibt das Gatestone Institut: „Travers hat Artikel bei uns und anderen Magazinen veröffentlicht. Er hat über Themen wie Antisemitismus in Europa, die „Fake News“-Zensur-Industrie, die britische Labour Party als Hafen für Rassisten, Shari’a-Räte, den Angriff auf freie Meinungsäußerung und mehr geschrieben.

Ein freimütiger junger Mann, der innerhalb weniger Jahre eine der bekanntesten Persönlichkeiten seiner Universität geworden ist. Obwohl er offen homosexuell und ein Unterstützer von Tony Blair in der Politik ist, ist er bereits vor der nun los getretenen Medienkampagne häufig in Konflikt mit Kommilitonen auf der radikalen Linken und mit muslimischen Studenten geraten.“

Der Fall, der ganz sicher kein Einzelfall ist, zeigt sehr anschaulich:

Der Hatespeech-Wahn hat inzwischen ganz Europa erreicht: Neben „islamophob“ und „rassistisch“ gehört „Hassrede“ mit zu den wichtigsten Begriffen, auf denen die Islamisierung Europas rasch voranschreiten kann.

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EU PAPIER
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EU PAPIER

WUrde alles schon angekündigt. Ein bislang unbeachtetes Europäisches Rahmenstatut zur Förderung der Toleranz sieht in Sektion 2e vor, dass die EU „konkrete Maßnahmen“ ergreift, um Rassismus, Vorurteile nach Hautfarbe, ethnische Diskriminierung, religiöse Intoleranz, totalitäre Ideologien, Xenophobie, Antisemitismus, Homophobie und „Anti-Feminismus“ zu „eliminieren“. Der letztgenannte dieser Begriffe stößt unter anderem deshalb auf Kritik, weil es sich beim Feminismus um keinen der genetisch oder kulturell determinierten Gruppenmerkmale handelt, sondern um eine politische Ideologie. …Sieht man sich weitere Punkte aus dem Papier an, dann wirkt zudem die Forderung nach einer Eliminierung von „totalitären Ideologien“ etwas paradox. So ist in Sektion 1b beispielsweise davon… Mehr lesen »

Demians Fledermaus
Gast
Demians Fledermaus

Egal wie ich es dreh und wende…ich werde nicht schlau draus… Also vor Ort von Drohnen aus Bomben werfen auf den IS ist gut und es ist auch erlaubt, dort diese Leute in den Kopf schießen…aber von hier aus ihre Gräueltaten als barbarisch zu kritisieren ist Hatespeech und diese Verbrechen sind zudem ein großartiger Grund, z.B. in Deutschland erfolgreich um Asyl zu bitten…. Gibts irgendwo auf diesem Planeten noch ein Land, das nicht vom kollektiven Ursprungsbevölkerungs-, Kultur- und Zivilisationssuizid getrieben einen vollumfänglichen Eigendschihad betreibt? Dieses Europa scheint mit aller Macht seine mehrtausendjährige Geschichte in einem einzigen Federstrich komplett ausradieren zu… Mehr lesen »

Jürg Rückert
Gast

Heute am 09.09. trat ich vor ein Wegkreuz, zog die Mütze trotz Nieselregens, und hub also an zu beten: „Herr, vor genau 334 Jahren schenktest du deinen Gläubigen den Sieg am Kahlenberg vor Wien über die Horden derer, die deine Kinder versklaven wollten. Lass Deinen Namen nicht zum Gespött unter deinen Feinden werden und rette uns auch heute vor den Mächten des Bösen. Amen“ Oh, wie peinlich ist das meinem Bischof. Er dementiert, dass er mich kenne. Er entschuldigt sich, muss sich meinetwegen fremdschämen! 1683 zog die Kirche noch voran in die Schlacht, heute kennt sie nur noch submission statt… Mehr lesen »

Jürg Rückert
Gast

Wann kommen Leugner des Holocaustes auf die Idee, Berichte darüber als hate speech kriminalisieren zu lassen?

Kulleraugen
Gast
Kulleraugen

Linke und Islamistische Strukturen ich frage mich Zahlen die Islamisten so viel Geld an die Politik dafür das man uns Islamisieren will. In Frankreich ist das Klar da gibt es den Orientalischen Rat unter Sarkozy der hat damit Angefangen.Oder will man einfach Europa im Sinn der Reichen Zerstören “ Wolfowitz “ Doktrin Europa ist eine Sicherheitsproblem für die USA . Und wo kommen in der UN die ganzen Kommunisten her ?

Helmut Zott
Gast
Helmut Zott

Immanent

Ein Mensch mit Herz und Sachverstand
hat zweifelsfrei und klar erkannt,
dass all das Morden und das Brennen,
das viele Menschen „Terror“ nennen,
von Allah stammt und vom Koran
und wirksam war von Anfang an.
Er weiß auch, dass ein Terrorist
korangemäß ein Moslem ist,
und töten und getötet werden
die Pflichterfüllung ist auf Erden.
Wer bei dem Dienst für Allah stirbt,
viel Lust im Paradies erwirbt.

Helmut Zott

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Edeltraut
Gast
Edeltraut

Wenn nun auch noch der „Islamische Staat“ den besonderen Moslemschutz genießt, sodass man nicht mehr auf dessen Verbrechen hinweisen darf, scheint der Höhepunkt des europäischen Wahnsinns erreicht zu sein.

Oder doch nicht? Vielleicht fällt jemand ja noch etwas ein, um diesen Wahnsinn zu toppen?

goldsteinweb
Gast

„offen homosexuell und ein Unterstützer von Tony Blair“. Trotz allem geistig verwirrt. Also nicht wegen ISIS-Kritik und schwul, sondern wegen seiner Unterstützung für Tony Blair.

MoshPit
Gast

Hat dies auf MoshPit's Corner rebloggt.

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[…] Gilt Kritik am „Islamischen Staat“ jetzt als Hassrede und Rassismus? […]

Lebensstern
Gast
Lebensstern

Unerträglich das Ganze. Die hassen Menschen und werden geschützt.