(David Berger) Philosophia Perennis (PP) hatte den Skandal ans Tageslicht gebracht und zuerst davon berichtet. Nicht ohne Folgen. Die Leser des Blog reagierten sofort, schickten den Artikel an den Bundeswahlleiter, die Polizei ua. Mit Erfolg: Denn nun scheint nach Angaben verschiedener großer Tageszeitungen selbst der Bundeswahlleiter gegen die von PP ans Tageslicht gezogene Aktion „VoteBuddy“ vorgehen zu wollen. Der Macher von „VoteBuddy“ will sich davon allerdings nicht aufhalten lassen und seine illegalen Aktionen sogar noch erweitern. Jetzt ist die wehrhafte Demokratie gefragt.

Vor zwei Tagen berichtete PP über die Internetseite „VoteBuddy“, die nach eigenen Angaben „Menschen verbindet, die nicht wählen wollen – mit Menschen, die nicht wählen können.“ So wie das geschehen soll. ruft VoteBuddy zu kriminellen Machenschaften auf, besonders natürlich um Migranten in Deutschland, die kein Wahlrecht haben, über die Hintertür eine Stimme bei der Bundestagswahl zu verschaffen:

„Melden Sie sich an und wir vermitteln Ihren Stimmentausch zur Bundestagswahl.“

Während die selbst ernannten Fakenews-Jäger von Mimikama (Motto: „Mimikama®-: Falschmeldungen entlarven, verdrehte Inhalte klar stellen, auf Nutzerprobleme reagieren) reflexartig und unter Zuhilfenahme kräftiger Faktenverdrehung „Fakenews“ ins Netz plärrten und so selbst von den „Votebuddy“ mitleidig belächelt werden, sieht das auch der Bundeswahlleiter anscheinend ähnlich wie PP.

Wie die „Berliner Morgenpost“ und „Der Westen“ berichten, will der Bundeswahlleiter nun in der Sache aktiv werden. Und zwar nicht, wie sich das die Fakenews-Ideologen vielleicht gewünscht haben, gegen PP, sondern gegen die von PP enttarne Internetaktion „VoteBuddy“.

Ganz in Übereinstimmung mit PP schreibt die „Morgenpost“ – freilich nicht ohne den Protest gegen die illegale Aktion durch „rechte Seiten“ zu erwähnen: „Bundeswahlleiter will Skandal-Seite VoteBuddy.de stoppen. Ein Startup macht Wahlbetrug zum Geschäftsmodell: Nicht-Wähler sollen die Stimme Nicht-Wahlberechtigten überlassen … Ein Jurist aus Osnabrück hat seinen Angaben zufolge am Dienstag bereits bei der Staatsanwaltschaft in Berlin Strafanzeige gestellt. Etliche Nutzer haben auch erklärt, den Bundeswahlleiter informiert zu haben. Das ist der Präsident des Statistischen Bundesamts.“

Vermutlich berufen sich „Morgenpost“ und „Westen“ auf folgenden Tweet, der gestern in den sozialen Netzwerken die Runde machte. Auf die Nachfrage nach Echtheit des Schreibens beim Bundeswahlleiter hat PP bisher keine Antwort erhalten

https://twitter.com/designieure/status/905350990374850560/photo/1

Laut Netzpolitik.org stilisiert sich der Macher der Seite, die zum Wahlbetrug aufruft nun, wie das in Linken Kreisen in solchen Fällen so üblich ist, zum Opfer. Netzpolitik schreibt:

„Die Macher von Votebuddy bekommen für ihre Aktion viel rechten Gegenwind. Timo Meissner spricht von „Androhungen von Gewalt in unterschiedlichster Form“, die telefonisch und per Mail bei ihm eingingen. Trotz der Drohungen und möglicher Strafverfolgung will Votebuddy nach eigener Aussage weitermachen. Die Bundestagswahl sei nur ein erster Prototyp, man wolle den Dienst auch bei den Wahlen in Tschechien und Norwegen anbieten.“

Jetzt ist nicht nur der Bundeswahlleiter gefragt, sondern sowohl die deutsche Justiz wie die Justiz in der Europäischen Union sind verpflichtet, möglichst rasch und nachhaltig gegen Votebuddy vorzugehen.

Aktionen wie die von Votebuddy sind nicht nur illegal, sie untergraben zugleich auf perfide Weise die Fundamente unseres demokratischen Rechtsstaats.

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21 Kommentare

  1. „Der VoteBuddy-Skandal, bei dem es sich mindestens um die Vortäuschung einer Straftat handelt, weitet sich immer mehr zu einer Story aus, von der man noch vor 10 Jahren behauptet hätte, dass sie sich nur ein krankes Hirn erdacht haben kann.

    Heute steht der VoteBuddy-Skandal schlicht für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben! Ein Deutschland, in dem immer öfter Illegales einfach nachträglich für legal erklärt wird, wenn es den Mächtigen in ihre perfides Konzept passt. Nicht lange nachdenken, auf geht’s!“

    https://philosophia-perennis.com/2017/09/08/votebuddy-kriminell/

  2. Sollte sich dieses „Geschäftsmodell“ ausdehnen, ist nicht sicher gestellt, daß durch gezielte hohe Zahlungen, Wählerstimmen aufgekauft werden und somit Wahlmanipulation ganzer Gruppen aus dem Ausland stattfinden können. Wenn Merkel wieder gewinnt und der Wähler den Eindruck bekommt, daß seine Wahl eh nutzlos ist (also nichts verändern kann), dann wird er sie zu gutem Preis auch verkaufen. Somit könnten neue Parteien auch islamische Parteien in Deutschland etablieren.

  3. Leider ist es für ein effektives Einschreiten bei dieser BTW (sowie auch vermutlich für die LTW Nds. im Oktober) wohl eh zu spät.

    Was aber will man für die Zukunft machen?

    Die Seite ist im „Notfall“ schnell auf einen außereuopäischen Server umgelagert, die „Firma“ schnell auf einen außereuopäischen „Freund“ übertragen. Die Seite sowie auch deren Inhaber wären dann für die deutsche Justiz nicht mehr greifbar. Höchstens noch Anonymous wäre dann zu effektiven Abwehrmethoden in der Lage (allerdings offen bleibt die Frage der Berechtigung dieser Gruppe/n zum Eingriff)…

    Einzig die Abschaffung der Briefwahl nebst Einführung der Wahlpflicht könnte solche Auswüchse wohl unterbinden. Zumindest fiele mir nichts weiter ein.

  4. Klasse, David! (y) All diese Betrügereien – und das wird nicht die einzige sein – müssen aufgedeckt werden. Bitte Journalisten und Autoren wie David Berger, die eine ganz wichtige Funktion in unserer Gesellschaft einnehmen, welche viel zu wenig gewürdigt wird, noch viel mehr unterstützen! Auch mit einer kleiner Spende. Das hilft und ist eine Form der Anerkennung.

  5. Was Leute wie Timo Meissner, votebuddy, hier machen ist Folgendes: Nachdem man von linksideologischer Seite in der Gesellschaft, ihrem „Diskurs“, die Worte ausgetauscht u. bis zur Unkenntlichkeit reglementiert hat (PC),- nachdem man im Geiste des Relativismus ,alles mit allem gleichsetzend, jede Wahrheit negiert(Dekonstruktivismus)-… geht man jetzt direkt das politische Individuum an und macht es in seiner Meinung und Aktion austauschbar und bedeutungslos. Dies ist ein zentraler Angriff auf alle Errungenschaften der politischen Freiheit der letzten 2500 Jahre (seit der Polis und der Freiheit des Spoudaios/Privilegierten). Es ist mehr als ein Detaille! Es handelt sich um eine Verschrottung zentraler westlicher Werte.
    Freiheit und Toleranz sind immer personal gezeugt, ohne Individuum (Unteilbares/ Fundamentales) fallen sie ins Nichts.
    Wer wirklich meint, daß es Menschen wie Timo votebuddy um Freiheit und Würde des Menschen geht, der will das meinen, weil er es meint…- egal was der klare Blick verrät. Wir stehen inzwischen im Bereich der Linken einer nahezu geschlossenen totalitären Front in nur jeweils verschiedenen Abschattungen gegenüber. Diese Front zeichnet vor allem eine Verachtung von Wahrheit, von Vernunft, von Realität aus.
    Euphemisten reden bei der sogen. Frankfurter Schule ja von „Aufklärung“. Realisten sehen all dies als ideologisches Projekt, das allein selbstreferentiell noch einigermaßen intellektuelle Redlichkeit vortäuscht. Im Kern ist der Ansatz misolog!

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