Der Gesetzentwurf ist durch. Ein kleines Wörtchen der allmächtigen Kanzlerin bei Brigitte.tv genügte, um gestern mit 393 von 623 Ja-Stimmen die Ehe für alle im Bundestag zu beschließen. Bundestagspräsident Lammert musste bei dem kindischen Theater, das Volker Beck und die Seinen bei Bekanntgabe des Ergebnisses aufführten, ermahnen durch solch kindisches, taktloses Verhalten nicht das Anliegen selbst, für das sie Jahre lang gekämpft haben, zu diskreditieren. Auch ihm ist nicht entgangen, dass Grüne dazu neigen, die Sandburgen, die sie anscheinend mühsam, aber mit Machtmalkül dereinst über Jahre bauten, innerhalb weniger Monate einzureißen.

Bei dem Parforce-Ritt, in dem der Bundestag heute morgen das Thema Eheöffnung für Homosexuelle abhandelte, soll Johannes Kahrs von der SPD – laut Focus-Online – gegen die CDU/CSU gefeuert haben: „Jahrelang hat sich die Union bei der Öffnung der Ehe quer gestellt.“ Kahrs, der für seinen ungewöhnlichen Umgang mit Mitmenschen bekannt ist, brüllt regelrecht in das Mikrofon. „Das ist erbärmlich und peinlich. Vielen Dank für Nichts, Frau Merkel“.

Ja, es ist richtig, dass das was Merkel als Bundeskanzlerin geboten hat, erbärmlich und peinlich ist. Erbärmlich und peinlich ist aber auch die Diskussion, die rund um die Homoehe von der Bundestagsdebatte bis hin zu den Nannymedien geführt wurde. Dies ging so weit, dass die „Welt“ in einem Artikel es als legitim betrachtete, Gegner der Homoehe in Zukunft als Untermenschen zu behandeln.

Um von den eigentlichen Problemen in diesem Land und dem sukzessiven Abbau unseres Rechtsstaates und der Demokratie abzulenken, wurden innerhalb weniger Tage mehr Bastionen des gesellschaftlichen Friedens zerschlagen als in der Vor-Merkel-Zeit in einem ganzen Jahr.

PP-Autor Daniel Schweizer versucht die Scherben, die Merkel und die Ihren in Sachen Homoehe verursacht haben, wieder aufzuheben. Und aufzuzeigen, wie ein Teil dieses gesellschaftlichen Friedens wieder herstellbar wäre. (David Berger)

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Angesichts der Flüchtlingskrise und der prekären Lage hinsichtlich der inneren Sicherheit schien die Debatte um die Ehe-Öffnung sehr in den Hintergrund zu treten. Zurecht sollte man aufgrund dieser Probleme die Frage der Ehe-Öffnung als eine Wohlstandsdebatte betrachten. Umso überraschender kam gestern die Eheöffnung.

Und zurecht macht David Berger seit langem klar, wie wenig die Ehe-Öffnung den Schwulen und Lesben nützt, wenn die ersten von ihnen dank zunehmenden Einflusses des Islams bald zu Mordopfern werden. Und nicht ohne Grund positionierte sich diese Woche die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel – selbst offen lesbisch – in eine ähnliche Richtung.

Obwohl es dringendere Probleme gibt, wird die Debatte zu diesem Thema gerne auf beiden Seiten sehr emotional geführt. Nicht alle, aber manche Gegner der Ehe-Öffnung befürchten mit diesem Schritt schon die komplette Entwertung und Zerstörung von Ehe und Familie. Die Emotionen erwecken teilweise den Eindruck, als wäre damit der völlige Werteverfall eingetreten. Umgekehrt bedeutet für so manche Homo-Aktivisten die bislang noch nicht erfolgte Ehe-Öffnung DIE Ausprägung von Diskriminierung und Verachtung. Sie sehen sich dadurch so sehr verachtet, dass sie als Racheakt die Gegner der Ehe-Öffnung auf das Abgründigste diffamieren. Vorwürfe mit den üblichen Totschlagbegriffen wie „homophob“ oder „Nazi“ sind keine Seltenheit. Manch ein linker Homo-Aktivist würde ein „Nein zur Ehe für alle“ am liebsten außerhalb dessen sehen, was durch die Meinungsfreiheit gedeckt ist. Damit zeigen sich viele linke Homo-Aktivisten in der emotionalen Debatte oftmals besonders unfair im Umgang mit ihren Meinungskontrahenten.

Beide Seiten haben oftmals sehr treffende Argumente für ihre Positionen, weshalb ein sachlicher und fairer Dialog dem Ganzen viel mehr helfen würde.

Befürworter der Ehe-Öffnung betonen zurecht die Werte an Liebe, Mitmenschlichkeit, Solidarität und Verbindlichkeit, die auch bei gleichgeschlechtlichen Paaren gelebt werden. Berechtigterweise warnen die Gegner aber auch vor der Gefahr, den Ehe-Begriff nicht beliebig verwässern zu dürfen. Und stellen zurecht die Frage, ob und wie viel vom Wesensgehalt der Ehe dann noch erhalten ist.

Jeder einzelne von uns muss es in einer Demokratie immer wieder aushalten, dass der Staat Werte anders definiert als man selbst. Und Entscheidungen so fallen, wie sie den eigenen Wertvorstellungen nicht entsprechen. Das versteht sich von selbst. Denn die Meinungsfreiheit gibt in der Demokratie Platz für unterschiedliche Meinungen und Wertvorstellungen. Und bei den gegensätzlichen Meinungen des politischen Spektrums muss immer irgendeine Seite die schmerzhafte Feststellung erkennen: Der Staat hat nicht nach meinen Wertvorstellungen gehandelt.

Natürlich ist der Staat in der unverhandelbaren Pflicht, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen Menschen mit unterschiedlichen Wertvorstellungen und Lebensentwürfen in Freiheit und Sicherheit leben können. Egal ob jemand eher sein Leben nach linken/sozialistischen, liberalen oder rechten/konservativen Wertvorstellungen lebt, ob religiös oder atheistisch ausgerichtet – der Staat muss Rahmenbedingungen schaffen, dass hier der Mensch die Wahlfreiheit hat, wonach er sein Leben ausrichtet.

Je schwieriger eigene Wertvorstellungen gegenüber dem Staat umzusetzen sind, desto wichtiger ist die Vertretung der persönlichen Werte und Grundsätze. Und zwar indem man sie selbst vorlebt und anderen ein Vorbild gibt. Und es wäre angebracht, gerade im Bezug auf Ehen wie auf gleichgeschlechtliche Partnerschaften einmal darüber nachzudenken: Was trägt jeder einzelne von uns dazu bei, dass die vielfach diskutierten Werte auch in der Realität gelebt werden? Geraten nicht die realen Probleme und Wertedebatten in Ehen und Partnerschaften – überhaupt in sozialen Gefügen zwischen Menschen – zu sehr aus dem Blick, wenn man immer nur auf der politischen Ebene hochemotionale Reizdebatten um die Ehe-Öffnung führt? Egal welche Position dazu man hochgradig emotional vertritt?

Zunächst an die Homo-Aktivisten: Wie viele von euch, die ihr – teils mit Diffamierungskampagnen – um die Ehe für alle kämpft, streben tatsächlich dieses Lebensmodell an?

Mitsamt den Werten, die in ihr gelebt werden? Allen voran der lebenslänglichen Treue, aufgrund derer kein anderer Sexpartner Platz in eurem Leben hat? Und wäre euer für politische Interessen vorhandene Kampfgeist auch da, wenn es darum geht, eure politisch hart erkämpfte Ehe über eine Beziehungskrise hinweg überleben zu lassen? Wärt ihr kämpferisch genug, in guten wie in schlechten Zeiten füreinander einzustehen? Wer als Schwuler oder Lesbe auf all dies wert legt, hat berechtigte Gründe, sich positiv zur Ehe-Öffnung zu positionieren. Weil ihm oder ihr ja wesentliche Werte der Ehe heilig sind.

Leider gibt es auch Homo-Aktivisten, die offen zugeben, nur mit einem Motiv die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare zu erkämpfen: dem langfristigen Ziel zur völligen Abschaffung des Ehe-Privilegs.

Nicht zu vergessen die Grüne Jugend, die mit diesem Standpunkt ihre ohnehin linkspopulistische Mutter-Partei links überholt. Womöglich solche, die auf eine verbindliche Partnerschaft nicht wirklich wert legen, sondern lieber wild in den Gay-Saunen und Swingerclubs ihr Vergnügen ausleben. Oder die auf Gayromeo lieber nach jemandem mit „XXL“ als Angabe im Profil suchen als nach einem treuen und ehrlichen Partner. An diese bleibt nur zu adressieren: Für euer politisches Interesse bin ich bestimmt nicht bereit, die Ehe-Öffnung zu verteidigen. Denn auch ich bin wohlbehalten in einer klassischen Familie mit Vater, Mutter und Geschwistern groß geworden. Und ich weiß deshalb, wie wichtig Ehe und Familie sind. Und wirklich glaubwürdig mit der Forderung nach einer Gleichberechtigung im Eherecht macht sich nur, wer auch eine verbindliche zwischenmenschliche Partnerschaft leben will – und diese dem rein sexuellen Interesse auch klar vorzieht.

Umso verständlicher ist der Wunsch der Ehe-Öffnung für diejenigen gleichgeschlechtlichen Paare, die wirklich in lebenslanger Treue zusammenbleiben wollen. Und die miteinander gegenseitige Liebe, Achtung, Mitmenschlichkeit und Verantwortung leben. Diese Paare unterscheiden ihre gelebten Werte auch nicht von einer kinderlosen Ehe wie beispielsweise von Angela Merkel und Joachim Sauer: Auch deren Ehe beschränkt sich bekanntlich auf die gelebten Werte der gegenseitigen Liebe, Achtung, Mitmenschlichkeit und Verantwortung. Solche gleichgeschlechtlichen Paare dürfen sich zurecht fragen: Verdient nicht unsere Partnerschaft dieselbe Anerkennung wie die Ehe der Bundeskanzlerin? Beide Formen von Partnerschaft leben hier das Wesentliche, worauf es gerade auch in einer Ehe ankommt – sofern aus ihr keine Kinder hervorgehen. Insofern ist zumindest nachvollziehbar, dass die rechtliche Stellung eingetragener Lebenspartnerschaften mittlerweile zumindest an die Ehe von Frau Merkel angeglichen ist: gleiche gelebte Werte, gleiche Pflichten, gleiche Rechte.

Aber gerade wenn es um die wesentlichen Werte geht, sollte man sich auch die Frage stellen: Können genau diese treu lebenden Paare nicht glücklich sein, unabhängig davon ob ihre Gemeinschaft den Namen „Ehe“ oder „Eingetragene Lebenspartnerschaft“ trägt?

Denn im Grunde genommen kann sich schon glücklich schätzen, wer über Jahre denselben Partner hat. Wie auch bei vielen Ehen und vorehelichen Partnerschaften der Heteros sind auch viele Schwule und Lesben von traurigen Erfahrungen in der Liebe geprägt: Dates, bei denen ihnen jemand die große Liebe vorspielt und sie enttäuscht, bevor es dann zu einer Beziehung kommt! Partnerschaftsstreits und teilweise unmenschlicher Umgang wegen Nichtigkeiten! Vertrauensbrüche wegen Seitensprüngen! Kommunikationsprobleme ohne Aussicht auf Klärung! Einseitige Beendigungen von Partnerschaften mit großem Leid für den Zurückgelassenen! Traumata aus Enttäuschungen in Beziehungen mit Belastung für die nächste Beziehung… Für viele Schwule und Lesben endet der Traum nach der großen Liebe immer wieder in traurigen Enttäuschungen. Weit entfernt von gelebten Werten.

Was nützt denjenigen Schwulen und Lesben die Ehe-Öffnung auf politischer Ebene, die aufgrund vieler Enttäuschungen vielleicht die Nase voll haben von Beziehungen? Und die deshalb vielleicht niemals von dem für sie geöffneten Ehe-Institut Gebrauch machen werden?

Und für diejenigen, die das Glück haben, lebenslänglich mit demselben Partner zusammen zu bleiben und mit ihm alle Beziehungskrisen überstehen: Ihr könnte euch sehr glücklich schätzen. Euer Glück und eure gelebten Werte funktionieren unabhängig vom Staat. Ihr solltet problemlos miteinander glücklich sein können, egal ob man eure Verbindung „Eingetragene Lebenspartnerschaft“ oder „Ehe“ nennt. Auf diese Staatlichkeit kommt es nicht an, wenn eure Menschlichkeit stimmt. Ihr lebt so oder so die Werte vor, die auch in einer Ehe wichtig sind.

Und jeder, dem es beim Wunsch um die Ehe-Öffnung NICHT gegen die Familie geht, sollte sich wenigstens in folgenden Punkt klar positionieren, auch in Abgrenzung zu verschiedenen linken Aktivisten: Das höchste Privileg des Staates muss immer Familien mit Kindern gelten.

Deren Verantwortung für den Fortbestand unserer Gesellschaft ist unersetzlich. Dies kann keine noch so schätzenswerte Gemeinschaft ersetzen, in der ausschließlich Erwachsene zusammen leben. Und für Kinder sollte es immer das Erstrebenswerteste sein, bei ihren beiden biologischen Eltern wohlbehütet aufzuwachsen. So sehr Adoptiveltern mit Sicherheit auch liebevolle und verantwortungsvolle Erzieher eines Kindes sind: Für jedes Kind ist es das Wünschenswerteste, gar nicht erst auf eine Adoption oder einen Platz im Waisenhaus angewiesen zu sein. Und Leihmutterschaft ist in Deutschland zurecht verboten. Und darf weder für hetero- noch für homosexuelle Paare der Weg zum erfüllten Kinderwunsch sein.

Und nun an diejenigen, denen die klassische Ehe heilig ist und denen das Alleinstellungsmerkmal der Verbindung aus Mann und Frau nach wie vor wichtig ist: Zumindest ist es richtig, darauf zu achten, dass das Ehe-Institut nicht beliebig verwässert wird. Und gerade wer über lange Jahre in einer glücklichen Ehe lebt und sie auch schon durch so manche Krisen gerettet hat, hat nachvollziehbare Gründe, sie hochzuhalten. Und beruft sich schon aufgrund der Werte, die er selbst in seiner Ehe standhaft lebt, auf den besonderen Schutz im Grundgesetz.

Bei allem Kampf um den Erhalt des staatlich-privilegierten Status darf aber auch nicht aus dem Blick verloren gehen, welche größeren Probleme die Ehe heutzutage auf wackeligen Beinen stehen lassen.

Was natürlich kein Anlass sein darf, ihren Stellenwert grundsätzlich infrage zu stellen. Nach dem Stand von 2015 wurde in Deutschland immer noch jede dritte Ehe geschieden. Auch wenn der Trend erfreulicherweise sinkend ist. Ob die Ursachen als Lichtblick zu sehen sind, darüber gehen unter Soziologen die Meinungen auseinander.  

Aber allein schon die Tatsache, dass die Scheidungsraten dermaßen hoch sind, ist nach wie vor traurig. Jeder, der bei sich selbst oder bei nahen Angehörigen Scheidungen miterlebt hat, weiß, welche Spuren das bei Menschen hinterlassen kann. Auch für die Kinder ist die Trennung der Eltern in der Regel traumatisierend. Nicht zu vergessen sind auch die vielen Trennungen bei Partnerschaften, bevor überhaupt eine Heirat zustande kommen konnte. Kaputte Beziehungen, weil Kommunikationsprobleme nicht gelöst werden konnten; weil vielleicht zumindest einer von beiden zu sehr auf seine eigenen Wünsche fixiert war auf Kosten des Partners; weil die berufliche Situation zu wenig Raum für das Privatleben gab…. Ganz zu schweigen von Seitensprüngen, Beleidigungen, unkontrolliertem (Verbal-)Verhalten in Konfliktsituationen, mit denen man dem Ehemann oder der Ehefrau schwerste Demütigungen zufügt. Hinzu kommen vielleicht bei manchen Personen auch mangelnde Bindungsfähigkeit. Und nicht zu vergessen: Gescheiterte Beziehungen können bei Menschen Spuren hinterlassen, die sich wieder belastend auf die nächste Beziehung auswirken können – der Kreislauf kann von vorne losgehen.

All das soll NICHT mit dem Finger auf Menschen zeigen, die eine Ehescheidung hinter sich haben und durch eigene Fehler das selbst mit herausgefordert haben. Wir Menschen sind alle fehlbar. Und keiner von uns kann mit dem Finger auf andere zeigen, solange er nicht selbst am Sterbebett rückblickend sagen kann: „Wir sind uns treu geblieben, bis dass der Tod uns scheidet.“ Aber es ist umso wichtiger, die hinlänglich bekannte Situation in der Debatte um Ehe und Familie einmal wieder beim Namen zu nennen. Denn die Frage wäre schon berechtigt: War über diese prekäre Situation in vielen Ehen, Familien, Lebenspartnerschaften, vorehelichen Partnerschaften in den letzten Jahren das Wehklagen in der öffentlichen Debatte so groß? So groß, wie bei den teils kochenden Emotionen, wenn es um POLITISCHE Debatten zu Ehe und Familie geht? So mancher Mensch, der enttäuscht von zerrütteten Beziehungen oder Ehen den Traum von der lebenslangen großen Liebe aufgegeben hat, wird sich vielleicht fragen: „Was hilft mir überhaupt noch die Tatsache, dass sich Vater Staat der Ehe verpflichtet?“ Umgekehrt könnte man vielleicht fragen: Wenn sich endlich die Zahl der zerrütteten Ehen drastisch, aber drastisch minimieren würde – Wäre dann nicht die klassische Ehe aus Mann und Frau in ihrem ganzen Wesensgehalt als die hochwertigste Gemeinschaft gerettet, selbst wenn dasselbe Rechtsinstitut nun auch von gleichgeschlechtlichen Paaren gebraucht wird?

Niemand soll durch diese Gedanken von seinem politischen Standpunkt zur Ehe abgebracht werden. Befürworter und Gegner der Ehe-Öffnung sollten standhaft und ohne sich einschüchtern zu lassen weiterhin für ihre Positionen einstehen.

Aber vor dem Hintergrund, dass am Ende mit der politischen Entscheidung nur eine Seite ihren Standpunkt vertreten sehen kann: Wem sein Lebensentwurf etwas wert ist, kann persönlich den Anfang machen und durch Vorleben seiner Werte mit gutem Beispiel vorangehen.

Jeder einzelne von uns kann – in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft oder einer klassischen Ehe, oder ganz ohne Trauschein – bei sich anfangen und im Verhalten gegenüber seinem eigenen Partner Werte leben. Natürlich garantiert das keinen Erfolg für eine lebenslange Bindung. Es gehören immer zwei Menschen zum Gelingen. Und fehlbar sind wir alle, weil wir nur Menschen sind. Wenn man vom Staat seine Werte immer weniger vertreten bekommt, ist das persönliche Vorleben der eigenen Werte im privaten Umfeld umso wichtiger.

Denn Werte leben nicht allein davon, dass der Staat seine Hand drauf hält. Wir alle, jeder einzelne von uns, ist ein Träger von Werten – auch für Ehe, Familie und Partnerschaft. Im Umgang mit Menschen überhaupt!

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Und so wurde abgestimmt: