Die Geschlechtsforscher*_Innen an den Hochschulen der westlichen Welt stehen im Ruf, häufig seltsam-verschrobene Thesen zu vertreten. Dagegen wird gerne mit akademischem Jargon argumentiert, inhaltlich jedoch tun die Genderologen alles, um die Kritik zu rechtfertigen.

So geriet im Jahre 2016 an der Universität zu Köln ein von den örtlichen Studentenvertretern mitorganisierter Vortrag mit der sprechenden Bezeichnung „Anal verkehren – ein Workshop für Arschficker_Innen und die, die es vielleicht werden wollen“ zu einem akademischen Schildbürger_Innenstreich, der im ganzen Land Furore machte.

Danach sollten sich eigentlich „Seminare“, die eher in den Swingerclub oder ins Bordell gehören als an eine Hochschule, erledigt haben.

Nix da: Nun hat der akademische Swingerclub auch die ostdeutsche Provinz erreicht. Wie gleich mehrere örtliche Studenten via soziale Medien und persönliche Email vermeldeten, soll an der Abbe-Hochschule (FH) im beschaulichen Jena ein Vortrag zum Thema „Weibliche Ejakulation“ stattfinden.

An die für alle Geschlechter* offene Veranstaltung schließt sich ein nur für Frauen und Trans-Inter-Personen* gedachter „Workshop“ an, in dessen Rahmen allen Ernstes „Stimulationstechniken“ erklärt (oder gar vorgeführt?) werden sollen.

Ist DAS nicht, lieber geneigter Leser*, mal ein Grund, für einen Wochenendtrip ins grüne Herz Deutschlands nach Thüringen zu fahren? Da kann man als Naturfreund Wald und Wiesen, und anschließend die menschliche Natur untenrum erforschen. 🙂

*alle Geschlechter gemeint „