Kommentar zum Manchester-Terror – offen ist nicht laissez faire. Von Ed Piper

Boris T. Kaiser veröffentlichte auf seinem youtube-Kanal, den ich geneigten Leserinnen und Lesern wärmstens zu abonnieren empfehle, nach dem Manchester-Terror eines der leider wenigen klaren wie treffenden Statements zum Umgang mit islamischen Terror.
Dazu reichten ihm gerade mal 1 Minute und 38 Sekunden. Mehr brauchte es nicht, um die momentan gefühlte Situation auf den Punkt zu bringen:

„Nach Manchester: Hört auf zu trauern. Werdet wütend!“

Leider steht berechtigt zu erwarten, dass der bedrückende Kommentar Kaisers im Reigen der amtierenden politischen Blockflöten, auf wenig Gehör stoßen wird. Dort schien man routiniert den automatisierten Trauer-Nachrichten-Generator anzuschmeißen, um danach ungetrübt zum Tagesgeschäft überzugehen.

Und, ganz ehrlich, es wäre blauäugig, etwas anderes erwartet zu haben. Denn solange seitens der Regierung und ihrer Medien im Sinne herrschender Doktrin dafür geworben wird, die GEFÜHLE religiös verirrter Menschen höher zu gewichten, als die Innere Sicherheit, als durch Nagelbomben zerfetzte Kinderleiber, sind auch weitere tragische Ereignisse wie nun in Manchester unausweichlich.

Darum also weiter wie gehabt: Je suis London, je suis Berlin, je suis Paris, je suis Nizza, die Anteilnahme mit StPetersburg muss aus Gründen der Staatsräson leider ausfallen, aber pray for Brüssel ist dann wieder ok. Und so weiter und so fort. Denn da man weder in der SPD noch in der CDU wirklich motiviert scheint, dem bestialischen Morden entschieden entgegenzutreten, wird auch morgen noch munter gebombt. Das ist so sicher wie das Amen der Amtskirchen, die Zweifler an der aktuellen Regierungspolitik gerne in die rechtsradikale Ecke schieben.

Die Täter, das werden sie nicht müde uns über sämtliche Kanäle einzubläuen, sind vornehmlich Männer und allesamt Einzelfälle, die außer einer attestierten geistigen Verwirrung ganz offensichtlich nichts miteinander zu verbinden scheint.

Derweil sich also dieses Trauerspiel vor unser aller Augen offensichtlich vollzieht, soll es allein in NRW 55 (!) Moscheen geben, die salafistisch beeinflusst sind und von Verfassungsschutz beobachtet werden. Beobachtet, nicht geschlossen. Ebenfalls unter Beobachtung soll, zumindest zeitweise, auch der Berlin-Attentäter Anis Amri gestanden haben. Aktuell scheint, kaum hätte man es anderes erwartet, die sich langwierig gestaltende Aufarbeitung des Falls im Dickicht der Behörden zu versacken. Es wird immer unklarer, wie der Terrorist, der bereits am 17. Februar offiziell als Gefährder eingestuft wurde, am 19. Dezember in Berlin ungehindert zwölf Menschen in den Tod reißen konnte.

Nun also Manchester.

In einem aktuellen Brennpunkt der ARD, einen Tag nach der Tat und zu einem Zeitpunkt, da der mutmaßliche Täter bereits in sämtlichen britischen Medien benannt wird, wirft man die Frage nach einem möglichen Tathintergrund auf.

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Eines der Opfer von Manchester – die 8-jährige Saffie Rose (c) Verlinkung zu „The Telegraf“

Es wird kritisch hinterfragt ob der Attentäter tatsächlich etwas mit der Dschihadisten-Szene zu tun haben könnte. Und auch wenn es nicht offen ausgesprochen wird, so spührt man deutlich die Projektion eines geistig verwirrten Einzeltäters durch den Äther wabern.

Denn es ginge im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht mit rechten Dingen zu, wenn ausgerechnet solch ein Vorfall etwas mit dem Islam, der Religion der Liebe, zu tun haben sollte. So eiert man dann noch bis in die folgende Nacht um Täter-Identität und Tathintergründe herum, bis man sich schlussendlich auf ein „Der Täter war ein in England geborener Mann“ verständigen kann.

Denn richtig, Salman Abedi, 22 Jahre alt, wurde als Sohn muslimischer libyscher Flüchtlinge in England geboren. Er soll laut BILD polizeibekannt gewesen und Nachbarn u.a. dadurch aufgefallen sein, dass er auf der Straße laut „islamische Lieder“ sang.

Doch das geht dem gebührenfinanzierten Rundfunk zu weit. Deshalb wird zusammengestrichen und weggelasen, was nicht ins Bild passt, und dann weiter wie gehabt:

Im Auftrag der SPD wurde eine Studie zum Thema Rechtsextremismus in Ost-Deutschland gefälscht, damit auch dem dümmsten deutschen Michel endlich klar wird, wo die wahren Gefahren für die innere Sicherheit und den sozialen Frieden des Landes lauern.

Zeitgleich veröffentlicht Justizminister Maas ein Buch mit dem wohlklingenden Titel „Aufstehen statt wegducken. Eine Strategie gegen Rechts“ – Woher er die Zeit zum Schreiben nahm, obwohl er doch aktuell vollends mit der Zensur des missliebigen Internet beschäftigt scheint, ist bis dato ungeklärt.

Ebenfalls gänzlich ungeklärt ist, wie es über die SPD eine Frau in den Rang einer für Integration zuständigen Staatsministerin schaffen konnte, die wahlweise Deutschland in eine „transformatorische Siedlungsregion“ verwandeln möchte oder sich damit hervortut, jenseits der deutschen Sprache keine deutsche Kultur erkennen zu können. Die Rede ist von Aydan Özoguz, die zwar arge Probleme damit zu haben scheint, Migranten dazu zu motivieren, sich in einen Kulturraum zu integrieren, den sie persönlich negiert, demhingegen jedoch kaum eine Gelegenheit auslässt, die Sensibilität islamischer Kultur hervorzuheben.

Und so könnte es nun ewig weitergehen, angefangen von einer Scharia-beführwortenden Staatssekretärin in Berlin über via ARD & ZDF gebührenfinanzierte Migrations-Formate auf youtube, „Datteltäter“, die Verhöhnung von Terroropfern betreiben bis hin zu staatlich alimentierten Islam-identitären Lobbygruppen wie Juma oder I’slam. Doch alles das bringt nicht wirklich weiter. Denn die eigentliche Frage, die sich angesichts der skizzierten Situation stellt ist, wer eigentlich auf die aberwitzige Idee kam, dass eine Offene Gesellschaft nicht wehrhaft sein dürfe?

Während es aus den hiesigen Medien noch „möglichst wenig vom Terror erschüttern lassen“ und „weiter wie bisher“ schallt, klingt uns schon der Jubel der Islamisten über ein weiteres Massaker entgegen.

Derweil Maas aktuell wenig unterlässt, um missliebige „rechte“ Kommentare in den Sozialen Medien – mitunter staatsfern – zensieren zu lassen, werden die Kanäle von Twitter, facebook und youtube mit Lobeshymnen auf islamistischen Terror überschwemmt. Doch davon will die SPD nichts wissen.

Im Jahr 2002 schaffte die Rot-Grüne Regierung unter SPD Kanzler Schröder den Tatbestand der Sympathiewerbung für Terror ab.

2015 forderte zwar die CDU eine Wiederenführung der „Strafbarkeit von Sympathiewerbung für kriminelle und terroristische Organisationen“, doch scheiterte dabei am vehementen Widertand der SPD. In der Welt vom 28.11.2015 bezeichnete SPD Justizminister Heiko Maas den CDU-Vorstoß als „weder sinnvoll noch notwendig“ und lehnte ihn „ganz entschieden ab“.

Anstatt auf die zunehmenden Auswüchse islamistischen Terrors sowie deren Unterstützerstrukturen und Wegbereiter zu reagieren, fährt die SPD lieber Repressionen gegen deren Kritiker hoch.

Doch so darf es nicht weitergehen. Dem ewigen Mantra, selbst nach dem x-fachten bestialischen Terror-Anschlag weiterzumachen wie bisher, ist entschieden und mit Nachdruck zu widersprechen. Diejenigen, die solchem politisch motivierten Appeasement das Wort reden, sind als das zu entlarven, was sie sind: Steigbügelhalter des islamischen Terrorismus.

Die einzige logische und notwendige Reaktion auf die fortwährenden Angriffe auf die Offene Gesellschaft heißt De-Islamisierung.

Sämtlichen Ausformungen des Islam, die in ihrem ganzheitlichen Anspruch die hierzulande gültige Trennung von Religion und Politik nicht anerkennen, ist der Deckmantel der Religionsfreiheit zu entziehen. Sie sind, ähnlich wie Scientology als demokratiefeindliche Sekten zu betrachten. Ihnen ist mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln und Möglichkeiten konsequent entgegenzutreten.

Eine Offene Gesellschaft darf um ihrer selbst willen keine Sekte dulden, deren erklärter Feind sie ist. Eine Sekte, zu deren vorsintflutlicher Ideologie der feste Glaube an Untermenschen (*Ungläubige) gehört, die Männer über Frauen stellt, die eine ausgeprägt repressive Sexualmoral propagiert.

Denn eine Offene Gesellschaft, die nicht bereit ist, auch für ihre sozialen Werte zu streiten, hat keine Zukunft. Sie ist nicht offen, sondern laissez-faire. Und sie wird so ihren Weg in einen Totalitarismus nehmen.

Es ist höchste Zeit die Trauer zu beenden, wütend zu werden und zu handeln!

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Der Autor Ed Piper beschreibt sich auf Twitter so: „Tendenziell sozialliberaler Kleinstbürger, der weder Totalitarismus, noch – egal ob weltlich oder religiotisch motiviert – FakeAutoritäten mag.“

Und hier geht es zu seinem Twitter-Account: PIP

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