(David Berger) Was ich von ihr persönlich weiß: Erika Steinbach ist eine PP-Leserin. Was ich nicht weiß, ist, ob sie mein Artikel über die Erinnerungsfotos an der Wand meiner Großmutter zu einem Tweet inspiriert hat, den nun die Nannymedien mal wieder zu einem Skandal hochschreiben wollen. Getwittert hat sie ihn jedenfalls

Am vergangenen Wochenende twitterte die langjährige CDU-Politikerin und Bundestagsabgeordnete, die zu Beginn dieses Jahres aus der Merkel-CDU austrat, dann folgendes:

„Ein schönes Wochende wünsche ich allen.
Vielleicht finden Sie Zeit,alte Wehrmachtsfotos von Familienmitgliedern herauszusuchen und zu posten“

Die Reaktionen kamen sofort: Steinbach würde das Dritte Reich und die Wehrmacht glorifizieren, die „Verbrechen der Wehrmacht“ verharmlosen.

Erika Steinbach wäre nicht Erika Steinbach, wenn sie nun zu den Medien gelaufen wäre und sich als Opfer eines „Shitstorms“ verkauft hätte.

Das hätten die auch nicht mitgemacht. Denn in ihrem ungeschriebenen Handbuch für Nannyjournalismus gibt es einen festen Lehrsatz: Opfer sind immer nur links, grün, Muslime oder schwule Männer. 

Stattdessen fasste Steinbach einfach noch mal nach: