(David Berger) Was ich von ihr persönlich weiß: Erika Steinbach ist eine PP-Leserin. Was ich nicht weiß, ist, ob sie mein Artikel über die Erinnerungsfotos an der Wand meiner Großmutter zu einem Tweet inspiriert hat, den nun die Nannymedien mal wieder zu einem Skandal hochschreiben wollen. Getwittert hat sie ihn jedenfalls

Am vergangenen Wochenende twitterte die langjährige CDU-Politikerin und Bundestagsabgeordnete, die zu Beginn dieses Jahres aus der Merkel-CDU austrat, dann folgendes:

„Ein schönes Wochende wünsche ich allen.
Vielleicht finden Sie Zeit,alte Wehrmachtsfotos von Familienmitgliedern herauszusuchen und zu posten“

Die Reaktionen kamen sofort: Steinbach würde das Dritte Reich und die Wehrmacht glorifizieren, die „Verbrechen der Wehrmacht“ verharmlosen.

Erika Steinbach wäre nicht Erika Steinbach, wenn sie nun zu den Medien gelaufen wäre und sich als Opfer eines „Shitstorms“ verkauft hätte.

Das hätten die auch nicht mitgemacht. Denn in ihrem ungeschriebenen Handbuch für Nannyjournalismus gibt es einen festen Lehrsatz: Opfer sind immer nur links, grün, Muslime oder schwule Männer. 

Stattdessen fasste Steinbach einfach noch mal nach:

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hold the Horse
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hold the Horse

1. Ein Volk das seine Geschichte nicht kennt hat auch keine Zukunft, zumindest keine selbst-bestimmte. 2. Geschichte wird von Siegern geschrieben, alles was der offiziellen Siegerdarstellung wieder-spricht muß angepasst, umgedeutet und – oder vernichtet werden. Solange Menschen ( Nicht- sieger ) die den wahren Ablauf kennen noch am Leben sind, ist dies naturgemäß schwierig. Sterben diese Menschen stirbt ein Teil der geschichtlichen Realität und man kann leichter die Wahrheit manipulieren. Insofern sind die Vorgänge in der Art wie wir sie gerade erleben logisch. Da wir erst am Anfang dieser Entwicklung stehen werden wir dbzgl. noch einiges mehr an mani- pulativer… Mehr lesen »

Robert
Gast
Robert

Eine unglaubliche Frau , diese Erika Steinbach. Die zeigt diesen Schlappschwänzen in der sogenannten CDU aber , was eine Harke ist . Mein lieber Mann.

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[…] Quelle: Erika Steinbach: Postet alte Wehrmachtsfotos von Familienmitgliedern! – philosophia perennis […]

Charlotte
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Charlotte

Sowas haben wir nicht. Meine Mutter war 1945 bei Kriegsende 15 Jahre alt, mein Vater 18 und er war noch zum letzten Gefecht eingezogen worden. Mein einziger, zu der Zeit noch lebender Opa war Lokführer und als solcher wurde er auch in Russland eingesetzt. Bei uns sprach niemand über diese Zeit. Meine beiden Eltern erzählten jeder für sich kurz vor seinem Tod ein ganz klein bisschen. Dinge die wohl so schlimm empfunden wurden, dass man sie sein Leben lang vergraben hat. Und nach diesem Grauen und dem Versprechen: Nie wieder Krieg, hat der Grüne Joschka Fischer in Jogoslavien so richtig… Mehr lesen »

Christoph Marloh
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Reinhard Rogosch
Gast
Reinhard Rogosch

Vielleicht kann mir ja jemand helfen. Was hat denn die Familie Albrech/von der Leyen während des Tausendjährigen Reiches gemacht? Mein Vater (schwer verwundet) und seine vier Brüder (2 davon gefallen) waren als Soldaten im Krieg. Mein Onkel mütterlicherseits ebenfalls.

Runenkrieger11
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Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

Ede Kowalski
Gast
Ede Kowalski

Mein Vater Jahrgang 22 hat als junger Luftwaffen-Offizier den gesamten Kriegsverlauf einschließlich langer Gefangenschaft miterleben müssen. Von ihm habe ich gelernt den Aussagen und Versprechungen von Politikern äußerst kritisch gegenüberzustehen. Ich lasse mir von niemanden das Andenken und die Würde meines Vaters in den Dreck ziehen, schon gar nicht von einer völlig überforderten Geschichts-Legasthenikerin.

Matthias Hübner
Gast
Matthias Hübner

Frau Steinbach, volle Unterstützung aus Bonames! Die CDU und ihre Vasallen sind auf dem Holzweg! Ich habe Sie immer gewählt, aber jetzt ist die AFD an der Reihe! Im Kalifat Frankfurt gehört „Halal“ und Kopftuch zur Tagesordnung, das ist aber nicht Deutschland! Kämpfen wir dafür, dass Bonames nicht Bagdad ist! Der Islam gehört nicht zu Deutschland!

Adam Elnakhal
Gast
Adam Elnakhal

Frau Steinbach ist der Gegenentwurf zu dieser völlig verrückten 68er-Republik: Vernünftig, unerschrocken und näher am Menschen als an einer Ideologie.

Die Wehrmachtssoldaten waren unsere Väter, Großväter und Urgroßväter, die damals einfach nur das getan haben, was der Staat von ihnen verlangt hat. Man kann nicht von einem Ehemann oder gar Familienvater erwarten zum Widerstandskämpfer zu werden und sich dafür ins Jenseits befördern zu lassen.

Die Wehrmachtssoldaten sind selbst Opfer der brutalen NS-Diktatur. Viele waren so jung und konnten 1932/33 noch gar nicht an den letzten Reichstagswahlen teilnehmen.