(David Berger) Obwohl die Wähler sich in Nordrhein Westfalen bei der kommenden Landtagswahl wohl dafür entscheiden werden, dass alles so desolat bleibt, wie es derzeit ist. – Böse Zungen sprechen davon, dass sich das Bundesland unter rot-grüner Herrschaft immer mehr zu einer Aneinanderreihung von No go-Areas entwickelt hat.

Obwohl also die Verantwortlichen für diesen Zustand sich schon jetzt auf ihre Wiederwahl in zwei Wochen freuen können, ist man doch bemüht, den Wählern vor den Landtagswahl vorzugaukeln, dass die Anzahl der Abschiebungen ein großer Erfolg ist.

Von den eifrigen Wahlhelfern bei Presse, Funk und Fernsehen werden Schlagzeilen produziert wie:

„NRW-Innenminister Jäger ist Meister der Abschiebung“ oder „NRW bei Abschiebungen und freiwilligen Ausreisen bundesweit vorn“

Doch wie sieht die Wirklichkeit aus? Zwischen Januar und März 2017 sollen insgesamt 1.614 Abschiebungen vollzogen worden sein. Klingt nach mächtig viel. Aber: Im gleichen Zeitraum sind 60.000 neue Immigranten angekommen.

Wenn man aber diesbezüglich den Königsteiner-Schlüssel in Betracht zieht, bedeutet die Netto-Zuwanderung (60.000) nach Königsteiner-Schlüssel (12,96662%) in NRW Netto 7.780 neue Migranten.

Die Zuwanderung übersteigt die Abwanderung um fast 500%. Und das soll ein Erfolg sein?