(David Berger) Je nannyhafter unsere großen Medien werden, umso schwieriger gestaltet sich deren Suche nach „Fachleuten“. Wirkliche Experten sind immer weniger bereit, die von den Medien erwarteten Antworten zu geben.

Macht aber nichts: Besonders im Bereich Terror, Islam und „Nazis“ kristallisieren sich zunehmend neue Fachleute heraus.Einer von ihnen scheint Deniz Karagülle, Facharzt für Psychiatrie zu sein. Im Zusammenhang mit dem 24/7-Terror der letzen Monate tritt er bei der „Welt/N24“ nun als Warner auf:

Man dürfe Flüchtlinge „nicht unter Generalverdacht stellen“ wiederholt er ein seit Monaten uns vorgebetetes Mantra.

Nachdem dieses Glaubensbekenntnis pflichtgemäß absolviert ist, wartet er mit einem Vierphasen-Schema für Radikalisierung auf, mit dem Abschiebungen von Gefährdern möglichst in die Länge gezogen doer verhindert werden sollen.

Ihm an die Seite gestellt wird der umstrittene „Islamexperte Samy Charchira“, SPD-Mitglied, der sein Geld als “ Sozialpädagoge am Institut für Islamische Theologie der Universität Osnabrück“ (sic!) verdient und derzeit auch eine Talkshow-Karriere im öffentlich-rechtlichen TV angetreten hat.

Auch er will nach Möglichkeit die Gefährder nicht abschieben, da sie in ihrer Heimat weiter radikalisert werden könnten – und dann noch radikaler, fanatischer und gewalttätiger nach Deutschland zurück kommen könnten.

Als Beispiel nennt die „Welt“ Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius, der nun wahrlich nicht im Ruf steht, besonders hart gegen Kriminelle durchzugreifen. Der will einen 27-jähriger Algerier und einen 22-jähriger Nigerianer, die als islamistische Gefährder eingestuft werden, abschieben. Der Grund: Sie hatten – so die Polizei – ganz konkrete Anschlagspläne geschmiedet. Dabei sind sie nicht alleine: Das Innenministerium stellt derzeit eine sicher etwas längerwierige Prüfung darüber an, ob 50 weitere Gefährder abgeschoben werden können.

Doch davon will der Islam-Sozialpädagoge nichts wissen:

„Charchira sagte, er halte es für besser, die jungen Salafisten in hiesige Deradikalisierungsprogramme zu involvieren. Ohnehin müssten solche Programme, wo es sie bereits gebe, ausgebaut und weiterentwickelt, in anderen Regionen neu etabliert werden. Auch deutsche Jugendliche radikalisierten sich, sagte der Wissenschaftler, der auch Mitglied der Deutschen Islamkonferenz ist.

Und es sei rechtlich nicht möglich, Menschen mit deutschem Pass abzuschieben, selbst wenn sie nicht in Deutschland geboren seien.“

So die „Welt“ zusammenfassend. Auf gut Deutsch und etwas flapsig ausgedrückt heißt das:

„Ätsch, ihr habt euch doch schon längst alle Chancen verspielt, den Terror aus eurem Land zu bekommen! Eure offenen Grenzen und doppelten Staatsbürgerschaften sorgen schon dafür, dass ihr die Gefährder nicht loswerdet. Also: nehmt euch in acht und seid lieber freundlich zu ihnen!“

Über dem Haus, in das die oberste Biederfrau dieses Landes die Brandstifter eingeladen hat, zeigen sich bereits die ersten Rauchwolken!

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Hier noch ein Fundstück bei Twitter zu Samy Charchira

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