Ein Gastbeitrag von Marilla Slominski und Thomas Böhm (JouWatch)

Jahrelang konnten die in der Ditib organisierten Außenmitarbeiter Erdogans unter den blinden Augen der Politik und Medien hier ihr islamisches Unwesen treiben, durch den Bau immer weiterer Moscheen ein Stück Land nach dem anderen erobern und im Islamunterricht Schüler zu Korangläubigen dressieren.

Jetzt, wo Ditib ein wenig unter Druck geraten ist, weil der Geheimdienst herausgefunden hat, dass einige Imame gleichzeitig als Agenten des Islamfaschisten Erdogans aktiv waren und dabei andere Imame und sogar Schüler und deren Eltern bespitzelten, sucht man nach einer Alternative, um dem Islam in Deutschland ein schönes Zuhause zu bieten.

Doch diese Alternative ist noch gefährlicher (wenn es das überhaupt gibt) als die Ditib. In einer Meldung der dts-Nachrichtenagentur lesen wir folgendes:

Der Großscheich der Azhar-Universität in Kairo hat nach Angaben des Vizepräsidenten des Bundestags, Johannes Singhammer, angeboten, islamische Geistliche aus Deutschland fortzubilden. „In unserem 90-Minütigen Gespräch in Kairo hat der Großscheich der Azhar, Ahmed Al-Tayyeb, angeboten, Imame für zwei Monate in Ägypten im Umgang mit moslemischem Extremismus zu schulen“, sagte Singhammer der „Welt“. Der CSU-Politiker hatte sich eine Woche in Ägypten zu Gesprächen mit hohen politischen und religiösen Führern aufgehalten.

Das Angebot bestehe ab sofort. Er schlage vor, es zu prüfen – mit der Zielrichtung es anzunehmen, sagte Singhammer weiter. „Besonders deshalb, weil uns die türkische Ditib als größter muslimischer Ansprechpartner durch ihr in der Öffentlichkeit kritisiertes Verhalten zunehmend wegbricht“, sagte der CSU-Politiker und fügte hinzu: „Möglicherweise wird das Angebot auch der Bundeskanzlerin vorgestellt, wenn sie am Donnerstag in das Land reist.“…

Wenn Angela Merkel, entweder durch Unwissenheit oder getrieben von ihrem Wunsch, unser Land in die islamische Ummah zu integrieren, dieses Angebot annimmt und die Islamgelehrten aus Kairo in Deutschland das religiöse Ruder in die Hand nehmen dürfen, bricht hier die Hölle los, im wahrsten Sinne des Wortes.

Man könnte auch sagen, die Regierung will den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. Die Al-Azhar-Universität in Kairo lehrt nämlich den sunnitischen Islam in Reinform …

Der beinhaltet auch solche Aussagen: Einer der prominentesten Kritiker der Al-Azhar Universität ist der Anchorman des Ägyptischen Fernsehens Ibrahim Essa. Er ist der Meinung, die Universität sei ideologisch nicht von dem zu unterscheiden, was der IS verkündet.

In seiner Fernsehsendung im Januar 2015 las er aus einem Lehrbuch (On Decoding Abu Shuga’s Terms/Expressions) der Uni vor:

„Der Kampf gegen die Ungläubigen, auch wenn sie keinen Moslem angegriffen haben, ist die religiöse Pflicht eines jeden Moslems. Die Begründung: Jeder, der sich weigert zum Islam überzutreten, muss von jedem Moslem angegriffen und getötet werden, wann immer sich die Gelegenheit dazu ergibt.“

Das unterscheidet sich kaum von den Aussagen des IS, jeden zu töten, der nicht an den Koran glaubt.

Eine weitere verstörende Parallele zwischen dem IS und der Al-Azhar ist die Haltung zur Sklaverei. Ahmed Abdo Maher, ein islamischer Anwalt und Gelehrter, erklärte im August 2014 in der Talk-Show ‎El-Ashera Masaan, dass Al-Azhar lehre, dass „jeder moslemische militärische Führer Frauen gefangen nehmen darf, um sie seinen männlichen Truppen für ihre sexuellen Bedürfnisse zur Verfügung zu stellen.“

Diese Aussage wurde von einer ehemaligen Vorsitzenden der im Westen so gerühmten Al-Azhar Universität Dr. Soaad Salah bestätigt.

2014 erklärte sie in ihrer TV Show, The Woman’s Fiqh, Moslems hätten das Recht Sex-Sklaven zu nehmen, wenn sie über Nicht-Moslems gesiegt haben.

„Wenn wir Ägypter gegen die Israelis kämpfen und gewinnen, dann haben wir das Recht, die israelischen Frauen zu versklaven, die wir im Krieg gefangen genommen haben und ihre sexuellen Dienst zu genießen.“

Dr.Soaad Salah gilt in Ägypten als gemäßigte Stimme.

In der El-Ashera Masaan TV Show wurde Dr. Masmooa Abo Taleb, ein ehemaliger Vorsitzender der Uni mit der Aussage konfrontiert, Moslems, die am Freitag nicht beten, dürften getötet werden.

Für Taleb war klar, es gäbe einen Unterschied zwischen denen, die zu faul seien, zu beten und denen, die einen guten Grund haben, das Gebet zu verpassen. Die Muslime, die wiederholt und absichtlich das Freitagsgebet verpassen, sollten getötet werden.

„Selbstverständlich sind IS-Anhänger weiterhin Moslems und nicht vom Glauben abgefallen, auch wenn ihre Taten nicht die islamischen Werten entsprechen“, verkündete Al-Azhar und lehnte damit die Fatwa des nigerianischen Mufti Sheikh Ibrahim Salah El-Hosseini vom Dezember 2014 ab.

Al-Azhar hat auch eine lange Geschichte darin, liberale Moslems als Ungläubige zu betiteln und sie damit zu Vogelfreien macht. Im vergangenen Jahr im Juni wurde die moslemische Schriftstellerin Sherif El-Shobashy zur Ungläubigen erklärt, weil sie gefordert hatte, die Entscheidung einer Frau, kein Kopftuch zu tragen, solle respektiert werden.

2012 mahnte die Uni in einem Brief das ägyptische Ministerium für Erziehung an. In einem Buch für Studenten war die Aussage aufgetaucht, man solle „Respekt gegenüber jedem haben, der seine Religion wechselt, weil es keinen Zwang in der Wahl der Religion gäbe“. Al-Azhar monierte, diese Aussage stehe im Widerspruch zu der der Hadith des Propheten Mohammed, in der es heißt „Jeder muss getötet werden, der seine Religion wechselt.“

Der Erziehungsminister knickte umgehend ein, die Autoren des Buches stehen nun unter Beobachtung.

Zu den bekanntesten ehemaligen Studenten und Dozenten der Universität gehören Mohammed Amin al-Husseini, Yusuf al-Qaradawi und Muhammad Sayyid Tantawi

Amin al-Husseini spielte eine entscheidende Rolle bei der Ausbreitung des modernen Antisemitismus im arabischen Raum und der Zusammenarbeit von islamistischen Antisemiten mit den Nationalsozialisten. Er war überzeugter Befürworter der Vernichtung der europäischen Juden im Deutschen Reich. Er knüpfte Kontakte zu den Nationalsozialisten, gewann die Unterstützung durch deutsche Führungskreise und lebte ab 1941 in Berlin. Al-Husseini war Mitglied der SS und betrieb Propaganda für Deutschland in arabischer Sprache.

Qaradawis Predigten, die in der Regel über den religiösen Bereich hinausgehen und einen politischen und gesellschaftlichen Anspruch haben, erreichten durch seine regelmäßige Sendung aš-Šarīʿa wa-l-Ḥayāh („Die Scharia und das Leben“) im katarischen Fernsehsender Al Jazeera ein großes Publikum in der arabisch-islamischen Welt. Zahlreiche Kritiker, darunter anerkannte moslemische Intellektuelle, werfen al-Qaradawi vor, seine mediale Präsenz zu missbrauchen und durch seine Predigten den Islamismus und islamischen Terrorismus zu befördern.

Im Westen galt der 2010 verstorbene Tantawi als Liberaler unter den islamischen Rechtsgelehrten. So kritisierte er die Frauenpolitik der Taliban. Prediger bat er außerdem, Juden und Christen nicht mehr als „Nachfahren von Affen und Schweinen“ zu bezeichnen, und verurteilte nach den Anschlägen des 11. September und von Beslan den Terrorismus als „unislamisch“. Die Anschläge seien in keiner Weise vom Islam zu rechtfertigen, so Tantawi, der Dschihad dürfe nur zur Verteidigung geführt werden. Er erkannte 2003 das Recht des französischen Staates, ein Kopftuchverbot an öffentlichen Schulen zu erlassen, ausdrücklich an und erklärte, obwohl es die Pflicht einer Moslemin sei, den Schleier zu tragen, sollten moslemische Schülerinnen das geringe Übel wählen und dem Gesetz gehorchen.

Das ist die offizielle Seite des Gelehrten, so zeigt er sich gerne gegenüber dem Westen. Doch auch in ihm „schlummert“ ein radikaler Islamist:

So bezeichnete er alle, die den Staat Israel unterstützen, als „legitime Ziele“ von Gewalttaten. In seiner 1968/69 veröffentlichten Doktorarbeit Das Volk Israels im Koran und in der Sunna, die als Standardwerk unter Arabern gilt, hatte er geschrieben, dass das Verzehren von nichtjüdischem Blut ein religiöser Ritus der Juden sei.

Tantawi setzte sich 1998 für das den holocaustleugnende Buch „Die Gründungsmythen der israelischen Politik“ von Roger Garaudy ein, das dennoch in Frankreich verboten wurde (2003 vom Europäischen Gerichtshof bestätigt).[7]

Im Gegensatz zu früheren Äußerungen, die die palästinensischen Selbstmordattentate nicht als Märtyrertum anerkannten, erklärte Tantawi 2002, diese seien als Verteidigungsmanöver legitim und müssten intensiviert werden. Er reagierte damit auf die vorherrschende Meinung unter den Gelehrten der al-Azhar-Universität und „korrigierte“ sein ursprüngliches Urteil (Quelle:https://de.wikipedia.org/wiki/Azhar_ (Ägypten)

Der renommierte Islamkritiker Imad Karim kommentiert den aktuellen Vorschlag des amtierenden Großscheichs Ahmed Al-Tayyeb so:

„Ahmad Altayyeb ist ein Heuchler und Taggya -Moslem. Er ist schlimmer als die Ditib! Es ist leider immer wieder das selbe: Unsere Politiker fallen auf die Lügen und Tricks der Islamisierer herein und machen aus Deutschland – schneller als befürchtet – einen islamischen Staat.“

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