Der Homophobiebegriff wird dazu eingesetzt, echten Homohass zu relativieren. Unser Problem sind nicht Menschen, die sich vor schwulem Sex ekeln, sondern diejenigen, die uns an Baukränen aufhängen. Unser Problem sind Menschen, die die Sharia in Deutschland einführen wollen – und Homoaktivisten und Politiker, die dagegen nichts tun bzw. dies gar noch direkt oder indirekt unterstützen“ – wie sich Jana Schneider von der AfD in dem verlinkten Video äußert.

Und weiter: „Ich werde ja von Außenstehenden und insbesondere auch Journalisten häufig gefragt, warum man als Homosexueller ausgerechnet Mitglied einer konservativen Partei ist. Die völlige Verharmlosung des Islamismus durch linke Parteien und durch angebliche Interessenvertretungen der Homosexuellen wie dem LSVD ist einer von vielen Gründen. Jüngst hat der LSVD auf die islamkritischen Bemerkungen von CDU-Politik Jens Spahn reagiert und in seiner Stellungnahme allerlei krudes Zeug behauptet.“

 

10 Kommentare

  1. Der Begriff ist lange schon eingeführt und hat seine Berechtigung. Es ist eine Phobie vor im innern verborgenen homosexuellen Tendenzen, die irrsinnigerweise dadurch bekämpft wird, dass man Schwule krass disst.

  2. Meine Nerven. Beim Anblick dieses Bildes schwöre ich hoch und heilig, mich nie mehr über Kränze bindende vertrottelte Schweden lustig zu machen.

  3. Aber aber wo würden die politfratzen ihren Kadaver den dann medienwirksam zeigen können wenn so hoch wichtige Dinge wie ampelfrauen und bunte Haltestellen keinen Grund mehr haben?

  4. Korrekt. Man kann niemanden zwingen, Homosexualität gut zu finden. Einzig kann ich verlangen, mich als Homosexuellen zu respektieren und mich ansonsten einfach in Ruhe zu lassen. Die Politik kann sicherlich dahingehend eine Basis schaffen, die der Bevölkerung zeigt, daß es keinen Rückschritt ins Mittelalter gibt und es jedem überlassen ist, damit klar zu kommen oder nicht.
    Homophobie ist ein Krankheitsbegriff und ich kann niemanden unterstellen, daß er krank ist, weil er mit schwulem Sex nichts anfangen kann und sich ekelt oder sich religiös damit nicht anfreunden kann. In dem Maße wie der Homophobie-Begriff auf jeden angewendet wird, muss man nicht auch fragen, inwieweit man selber Heterophob ist. Aber sowas schließt ja die PC aus, da eine Minderheit ja nicht diskriminieren kann, sondern immer nur anders herum. Ich bin aber auch nicht Gynophob, wenn ich Frauen sexuell abstoßend finde (als Schwuler).

    • Ganz so einfach ist es nicht.

      Der Begriff „Phobie“ bezeichnet nicht nur eine Krankheit, sondern auch Aversion bzw. Ablehnung und Abstoßung – siehe Chemie, z.B. lipo- oder hydrophil, und man wird einem Wassermolekül wohl kaum unterstellen, eine Psyche zu haben und eine ausgeprägte krankhafte Angst vor Fetten zu entwickeln 😉

      Bei Homophobie geht es zudem auch nicht um das sich angezogen oder abgestoßen fühlen von dem jeweiligen Geschlecht (Ihr Beispiel Gynophob) sondern darum, Homosexuelle generell abzulehnen, weil sie so sind, wie sie sind, wie sie fühlen, lieben und leben, wobei das meist von dem sexuellen Akt abgeleitet und völlig ausgeblendet wird, dass es wie bei Heterosexuellen auch ein Leben und Lieben außerhalb des Schlafzimmers gibt. Schwule finden den heterosexuellen Akt auch abstoßend, neigen aber selten dazu, daraus eine Aversion gegen Heterosexuelle abzuleiten.

      So gesehen hat der Begriff Homophobie durchaus seine Berechtigung, wobei der Autor natürlich Recht hat: Die Homophobie islamischer Fundamentalisten ist an brutaler Menschenverachtung und Widerwärtigkeit nicht zu überbieten. Obgleich ich Schwierigkeiten damit habe, dies mit homophob zu bezeichnen. Diese Bestialität ist eher eine Verharmlosung des Begriffs Homophobie.

  5. Homosexuelle und Juden werden, unter diesem Regime, bereitwillig dem Multikultiwahn geopfert.
    Mit Martin Schulz hat die „Scharia-Partei-Deutschlands“ nun einen alkoholkranken, ausgewiesenen Antisemiten ohne Hochschulabschluss an der Spitze! Na dann: Prost Genossen!

    • Höre immerzu MULTIKULTI aber dazu müsste man nach Manhattan gehn, Berlin und RestBRD sind lediglich Islamgeprägt alles andere schweigt diskret

  6. Hahaha… zum Rosenmontag dieses Fotos ha zum Weghauen..das ist Spass. Gelungener Scherzartikel zum Fasching!

    Mein ernst gemeinter Vorschlag an die Mutigen vom LSVD . Für das Setzen wirklicher Zeichen gegen Homo-Gegner: Richtet doch bitte so eine Haltestelle in Belgrad, Bukarest, Teheran oder Iszmir ein. Dann habe ich Respekt vor Euch, aber in Berlin macht ihr Euch lächerlich. Habt Ihr Nichts anderes zu tun?

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