(David Berger) Für Dresden, aber auch darüber hinaus, ist der 13. Februar ein besonderer Tag. An ihm gedenkt man der Angriffswellen, die zwischen dem 13. und 15. Februar 1945 eine der schönsten Städte Deutschlands durch die Luftangriffe der Briten und Amerikaner in Schutt und Asche legten – und bei denen zahllose Menschen auf grausame Weise starben.

So wurden die Bombennächte von Dresden, wie Wikipedia bemerkt, zum Inbegriff für die „plötzliche, unerwartete, sinnlose Zerstörung einer einzigartigen und unschuldigen Stadt kurz vor dem absehbaren Ende des Krieges … Dies habe dazu beigetragen, dass sich in der kollektiven Erinnerung der Ereignisse ein emotionaler Kern verfestigte. Die Bombardierung Dresdens wurde im Englischen zu einer festen sprichwörtlichen Wendung: Like Dresden bezeichnet ein verheerendes Feuer oder die Zerstörung von Kulturgütern.“

Der britische Philosoph A. C. Grayling beurteilte 2006 – in weitgehender Übereinstimmung mit Historikern – das area bombing der Royal Air Force 2006 als militärstrategisch sinnlos und rechtlich wie ethisch als Kriegsverbrechen.

So war dieser Tag stets geprägt vom Gedenken an die Opfer, von Kranzniederlegungen, Menschenketten, die der Toten des Feuersturms gedachten. Aber auch von der Erinnerung daran, dass diese Nacht eine Vorgeschichte hatte, die man nie vergessen darf, damit sich das Geschehene nicht wiederholt.

Solches Gedenken, das der Trauer von Menschen Raum gab, war den Linksradikalen und der Antifa in Deutschland, die in letzter Zeit dadurch auffielen, dass sie sich – angesichts von Pegida –  einen erneuten Bombenregen über Dresden wünschten, stets ein Dorn im Auge. Es scheint aber nun auch dem FDP-Oberbürgermeister der Stadt nicht genug.

Dirk Hilbert will das Gedenken neu organisieren. Und auch die, die den Titel nicht gelesen haben, können vermutlich schon ahnen, was er ins Spiel bringen wird. Denn seitdem der Kölner Kardinal Woelki am letztjährigen Fronleichnamstag auf einem Flüchtlingsboot die Messe feierte,

gewinnt man zunehmend den Eindruck, dass das Flüchtlingsgeschehen zum Paradigma einer neuen Staatsreligion mit Frau Merkel als alternativloser Päpstin wird.

Dem kann sich auch der FDP-Mann, der außerdem wissen ließ, dass „Dresden keine unschuldige Stadt war“, offensichtlich nicht entziehen und will nun am 23. Februar auch der im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge und der Kriegsopfer in Syrien gedenken.

Nun könnte man die wirren Gedanken des Oberbürgermeisters von Schuld und Unschuld konsequent zu Ende denken: Das hieße dann ja, dass auch die ertrunkenen Flüchtlinge nicht unschuldig und so für ihr Schicksal selbst verantwortlich sind.  Aber so viel politische Unkorrektheit traut dem Oberbürgermeister nun wirklich niemand zu.

Was das freilich tragische Schicksal dieser Menschen nun mit der Bombennacht von Dresden zu tun hat, bleibt also weiter ebenso rätselhaft wie die Verbindung des Schlepperbootes von Kardinal Woelki mit dem Altarsakrament. So fragt auch Christopher Pietsch, Ex-Linksparteimitglied, auf Facebook:

„Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) setzt ernsthaft ein Gleichnis zwischen einem Kriegsverbrechen und einer Folge von Schlepperei?“

Gegenüber der Bildzeitung zeigte sich Stadtsprecher Kai Schulz dann auch gar nicht bemüht, das irgendwie zu erklären, sondern konstatierte schlicht, dass es eine Verbindung gibt:

„Es gibt eine deutliche Verbindung zwischen dem, was damals während des Krieges in Dresden passierte und dem, was heute in der Welt geschieht. Deshalb nehmen wir aktuelle Bezüge mit in unsere Gedenkkultur auf.“

***

Foto: (c) Bundesarchiv, Bild 183-08778-0001 / Hahn / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

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Foto Originale 1945 Altmarkt:
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rositha13
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Hat dies auf Gegen den Strom rebloggt.

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[…] gerät immer deutlicher in die Kritik. Nicht nur, dass es sinnvollerweise nicht möglich war, einen Zusammenhang mit den Opfern der Bombennacht und den syrischen Flüchtlingen herzustellen, nun ist auch herausgekommen, dass das […]

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[…] gerät immer deutlicher in die Kritik. Nicht nur, dass es sinnvollerweise nicht möglich war, einen Zusammenhang mit den Opfern der Bombennacht und den syrischen Flüchtlingen herzustellen, nun ist auch herausgekommen, dass das […]

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[…] Dresden hat der Künstler Manaf Halbouni mit Unterstützung der Stiftung Kunst und Musik für […]

Dichter Tatenlos
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Dichter Tatenlos

Für die herzlosen, ja regelrecht boshaften Worte des Herrn Hilbert von der FDP empfinde ich tiefste Verachtung. Er besudelt das stille Gedenken an die Toten. Denn das ist der Tag in Dresden, ein Gedenktag. Es wurde der Toten gedacht und nicht nur der Dresdner Toten. Der Tag ist ein Tag gegen die Schrecken des Krieges. Wenn man sich einmal mit älteren Dresdnern unterhält, dann wird man deren Abscheu hören. Abscheu gegen die Versammlungen und Lichterketten. An diesem Tag läuten lediglich die Kirchenglocken, man stellt eine Kerze vor die Frauenkirche oder ins Fenster und mehr nicht. Herr Hilbert von der FDP… Mehr lesen »

tja, die wahren Kriegsverbrecher waren die Deutschen nie, aber die Verlierer und somit die Vollschuldigen!
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tja, die wahren Kriegsverbrecher waren die Deutschen nie, aber die Verlierer und somit die Vollschuldigen!

Little Britain hat den Krieg provoziert? Die VSA hat sich mit Lügen in den Europäischen Krieg eingemischt und daraus einen Weltkrieg gemacht? Die Franzmänner und Russen waren immer noch im Bündnis gegen Germany involviert, weil es nie Kriegsende, sondern Waffenstillstände gab? War der Ausruf der Weimarer Republik der Prototyp zum fremdfinanzierten Putsch und Farbrevolutionen? Wer verrät, täuscht und rettet uns langsam seit 100 Jahren aus? Wer hat die BRD installiert (und warum besteht diese immer noch? D?) Was ist das Vereinigte Wirtschaftsgebiet? Wo ist die Gründungsurkunde? Was ist der wahre und gute Staat bzw. Staatenbund?

Brockenteufel
Gast
Brockenteufel

Aha, den Herrn Berger gefällt also die Musik von Sleipnir nicht, denn sonst wäre ja mein erster Beitrag nicht gelöscht worden. War das was homosexuell- oder judenfeindliches zu vernehmen? Ich glaube nicht! Aber vielleicht interessiert den Leser, mal kurz die reale Situation damals kennen zu lernen.

Jule
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Jule

Stimmt es denn niemanden nachdenklich , wenn nach dem Brexit … – Trump in den USA mit “ Amerika First“ Präsident wurde ?? Es wird sich aufgeregt darüber das D.Trump eine Mauer bauen will — hat wer mitbekommen was grad in GB abgeht ? Im Übrigen … hat Mexiko längst eine Mauer an seiner Guatemala-Grenze … GR soll ( auch ohne IWF-Garantie !) … wieder Miliarden erhalten – laut Schäuble … ( wieder (!) wider jeder Aussage dies nicht zu tun !). Was wenn Italien, Frankreich und Spanien Billiarden brauchen ? Ja, die v.d.Laien … hat doch tatsächlich einen wahren… Mehr lesen »

Der Jenige
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Der Jenige

Buchempfehlung für die, die mehr wissen wollen:
Götz Bergander „Dresden im Luftkrieg“ – eine seriöse und penible Recherche ohne ideologische Einfärbung. Es ist viel, aber es lohnt sich.
Die Ausgabe des Böhlau-Verlages ist erstklassig.

corax
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corax

Es ist doch bekannt, dass die alliierten Bomber leidlich „Care-Pakete“ abgeworfen haben.

Theodor
Gast
Theodor

Dieser Hilbert scheint von Sinnen zu sein, so eine Behauptung aufzustellen ohne einen Versuch, diese zu beweisen. Auch einer, der sich total verkauft hat. Spätestens nach dieser Äußerung kann man ihn in seiner Funktion als Oberbürgermeister und als Mensch nur noch verachten. Zwei Zitate zum Thema: Sächsische Zeitung vom 02.02.2017 „Es gibt immer noch Versuche, die Geschichte umzudeuten und Dresden in einem Opfermythos dastehen zu lassen. Dresden war keine unschuldige Stadt ….“ sagte OB Hilbert. „Die Deutschen müssten Engel oder Heilige sein, um zu vergessen und zu vergeben, was sie an Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten zweimal in einer Generation zu erleiden… Mehr lesen »

Old-Man
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Old-Man

Die FDP möchte doch wieder in den Bundestag,da muss man Aufsehen erregen! Aber glaubt dieser FDP-Wicht aus Dresden denn wirklich das Lindner und Kubicki das möchten? sich Wähler bei den „grün-rot-linken Gutmenschen“auszuleihen?? Ich nicht! Hier in Dresden wurde eine nicht bekannte Zahl von echten Flüchtlingen vom Feind bösartig,feige und hinterhältig ermordet,ein klassisches Kriegsverbrechen war das! Nicht vergessen :es waren Deutsche,vertrieben vom Feind aus Deutschland nach Deutschland! Damit jetzt keiner etwas in den falschen Hals bekommt : am Ende haben sie uns alle von einer schrecklichen Diktatur befreit,und heute sind wir Freunde!! Die über das Meer kommenden haben dafür bezahlt das… Mehr lesen »

Armin Aubin
Gast
Armin Aubin

FATALE Einschätzung, aber damit muss Dresden schon länger umgehen. Als ich die Stadt nach dem Mauerfall besuchte gab es noch DDR Schilder mit Hinweisen auf den ANGLOAMERIKANISCHEN BOMBENTERROR MIT 500 000 Opfern, die verschwanden dann und man sprach von 5000! Nun einigt man sich auf 25 000? Fakt ist, die Stadt war voller Flüchtlinge, weil die Russen schon kurz davor standen und sie 2 Wochen später einnahmen. Offenbar wollte man denen zeigen, wozu man im Stande ist und lud alle Bomben noch schnell vor Kriegsende über bezaubernden Städchen der Ostzone ab, so erhielten Russen die KleinodRuinen

M M
Gast
M M

Es war nicht die U.S. Air force sondern ausschließlich das royal Bomber command. Tagsüber kamen die Briten mit vielen bombern um Städte zu bombardieren. Nachts kamen die Amerikaner mit ihren fliegenden Festungen um gezielt Infrastruktur und Industrie zu zerbomben. Die unterschiedliche Bewaffnung und Ausrüstung zeigt das sehr gut. Während die Briten Taktiken entwickelten für den feuersturm (zuerst tallboys und luftminen die Dächer abdecken, dann normale sprengbomben für Schutt Erstellung und zum Ende phosphorbomben als brandsatz. Amerikaner dagegen rüsteten ihre staffeln mit Pathfindern und „tannenbäumen“ aus. Der pathfinder gab durch den Abwurf der Tannenbäume (große, dicke leuchtkugeln) das Signal nach dem… Mehr lesen »

twsan
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twsan

Man sollte es endlich einmal deutlich aussprechen: In der Denke linksgrüner Schuldkult-Protagonisten ist ausschließlich ein toter Biodeutscher ein „guter“ Biodeutscher. Wie schrieb Joachim Güntner in der NZZ: „Das «Tätervolk» trauert schlecht“. Im Gegensatz zu anderen Ländern, welche ihre Opfer betrauerten „belies es in Deutschland hingegen die Politik bei sparsamen Gesten“. Menschenketten usw. usw. nach dem Terroranschlag am Breitscheidplatz gab es in D nicht und die öffentliche bzw. staatliche Trauer um die Toten dieses Terroranschlages wurde geradezu abgewickelt – wie eine unvermeidbare Pflichtveranstaltung. Wie schrieb Alexander Kissler im „Cicero“: „Die falschen Toten“ – als Überschrift zu einem entlarvenden Artikel. Zu Ausgleich… Mehr lesen »

Bernhard Neumann
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Bernhard Neumann

Es war ein Kriegsverbrechen und das hat zuletzt Björn Höcke auf den Punkt gebracht.

Diese widerwärtige FDP-Schranze Hilbert macht sich mit Linksextremisten gemein.