(David Berger) Vor einigen Monaten hat die „Neue Zürcher Zeitung“ davor gewarnt, dass mit den Millionen an Migranten, die aus dem Nahen Osten nach Europa kommen, zugleich ein bisher nie dagewesener Zuzug von Antisemiten stattfinden wird. Nun berichtet die Tageszeitung „Der Westen“ von einem Vorfall, der anschaulich zeigt, dass ein solcher Antisemitismus in Deutschland bereits fröhlich Urständ feiert.

Das Weiterbildungskolleg Emscher-Lippe in Gelsenkirchen wollte sich am „Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus“ (27. Januar) an der Internetaktion „I /We remember“ beteiligen, die vom „Jüdischen Weltkongress“ zum Gedenken an die Schoah initiiert wurde. Dabei zeigen Menschen aus aller Welt Solidarität mit dem Posten eines Porträtfotos, auf dem sie das Schild „I / We remember“ halten.

Daraufhin kam es bei einem nicht unbeträchtlichen Teil der Schüler zu Protesten:

„Als das Thema in den Klassen besprochen wurde, hätten einige muslimische Schüler offen gesagt, dass sie sich nicht an der Aktion beteiligen würden. Einer von ihnen hätte gesagt, dass er das Foto gern machen kann, es aber auf gar keinen Fall im Internet veröffentlicht werden dürfe. Der Schüler hatte demnach Angst, erkannt zu werden, weil er in einem Essener Bezirk mit starker islamistischer Community lebt.“

Nicht nur, dass man in Deutschland heute wieder Angst haben muss, sich öffentlich gegen den Massenmord an Juden im Dritten Reich zu positionieren. Welche Dimension dieser Widerstand hat, zeigt die Zusammensetzung der Schüler: etwa 40 % haben einen Migrationshintergrund, der zum überwiegenden Teil vom Islam geprägt ist.

So verwundert es dann auch nicht, dass einer der Studienräte am Kolleg berichtet, dass es dort immer „immer wieder Aktionen gab, die einen antisemitischen Beigeschmack hatten.“

Der Schulleiter scheint sich gegenüber der Zeitung eher gelassen gegeben zu haben. Die Aktion solle ja zum Nachdenken anregen und es sei wichtig, dass sie dann auch Kritik auslöse.

„Außerdem sei es in gewissen Millieus eben gefordert, sich israelkritisch zu zeigen. Man müsse verstehen, dass Menschen sich dem Druck der Gruppe nicht entziehen und damit angreifbar machen wollen.“

Der Chef des Jüdischen Weltkongresses bemerkte zu der Aktion:

„Der Antisemitismus war seit 1945 nie so stark wie er heute ist.“

Dies gilt mit Sicherheit auch für Deutschland. Dass dies im Land des Holocaust möglich wurde, liegt zweifelsfrei an der Islamisierung dieses Landes.

Diese Rückkehr des Antisemitismus durch Islamisierung hat nicht erst mit den offenen Grenzen Merkels begonnen, aber sie hat dadurch einen Zustand erreicht, der kaum mehr rückgängig zu machen ist.

***

Foto: (c) Screenshot JWC/We remember

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karlheinz wellhöfer
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karlheinz wellhöfer

Die ich rief, die Geister,
Werd‘ ich nun nicht los.

Johann Wolfgang von Goethe

Anti Racist Hitler – deutsche Version. *Satire*
youtube.com/watch?v=zUE_bkyXPb0

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[…] Muslimische Schüler weigern sich an Holocaust-Gedenk-Aktion teilzunehmen. […]

Enrico Stiller
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Enrico Stiller

In Frankreich gibt es bereits seit Jahren einen jüdischen Exodus. Wegen der bekannten Umstände. Dasselbe blüht uns auch. So wird es den Linksgrünen gelingen, das fortzuführen, was Hitlers Nazis nur unvollkommen gelang: Deutschland „judenrein“ zu machen. Wir müssen die linksgrüne herrschende Ideologie endlich als das sehen, was sie ist: Purer Faschismus mit linkem Gewand. Das, was sich mit Fassbenders Stück „Der Müll, die Stadt und der Tod“ vor Jahrzehnten andeutete, hat auf ganzer Linie gesiegt: Die Linken haben Antisemitismus und Faschismus nicht nur salonfähig gemacht, sondern sind dabei, ihm zum Sieg zu verhelfen. Das I-Tüpfelchen an Perfidie dabei ist die… Mehr lesen »

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[…] Gelsenkirchen: Muslimische Schüler weigern sich an Holocaust-Gedenk-Aktion teilzunehmen – philosophia perennis https://philosophia-perennis.com/2017/02/02/muslimische-schueler-holocaustgedenken/ […]

Charlotte
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Charlotte

Oh jeh oh jeh. Herr Berger, haben sie Kinder? Ich wollte meine unterstützen, so dass sie nicht jedes Jahr zu diesen Gedenkmählern fahren müssen, von denen sie gar nichts wussten aber sie haben mich boykottiert. Sie haben sich einen Spaß daraus gemacht, die Ĺehrer dazu zu bringen, dass sie sich nicht einmal mehr trauten, mir den Standardbrief zuzusenden, in dem ohne höfliche Anrede ich noch ankreuzen durfte, wie schlecht meine Kinder sind.
Wir haben gerade kürzlich darüber gesprochen und herzlich gelacht. Es ist nicht schlecht, wenn Leute direkt zum Ausdruck bringen, was sie von diesem staatlichen Denkmaltourissmus halten.

corax
Gast
corax

Welcher Aufschrei würde wohl durch unsere Medien gehen, wenn es sich um deutsche Schüler handeln würde, die hier streiken würden!

Hans Adler
Gast
Hans Adler

Kein Wunder wenn die muslimischen Schüler streiken, ihre Alten fordern das ein. Denn die Musels wurden von den Israelis recht ordentlich und böse verprügelt (z.B. 1956, 1967). Und das werden sie bis an‘ s Ende aller Tage, so oft sie es auch gegen Israel versuchen sollten. Denn die Juden sind Patrioten mit Mumm und Stolz, sie bieten und dienen sich nicht unterwürfig arschkriechend zugereisten, koranverseuchten Möchtgern- Herrenmenschen als dummes Schlachtvieh an oder versemmeln ihr gelobtes Land und ihre Kultur an rückständige Bückbeter, die sie mit ihren Steuergeldern dafür auch noch politisch korrekt fettalimentieren und hofieren müssen.

Axel Robert Göhring
Gast

Ist den Schülern das wirklich wichtig, oder gefallen sie sich nur wieder im Kollektiv? Die Regenbogenfahnen sagen letzteres.
Wenn es gar nicht um die Sache geht, ist natürlich auch schnuppe, ob die Mosl dafür sinds

Didi
Gast
Didi

Nun Ja: Wenn DAS die Integration ist, welche Fr. Merkel meinte……..
Man bedenke: Gerade Bezüglich dem Völkermord an den Armeniern, wo diese Moslems selbst kein Einsehen haben, dürfte deren Reaktion doch wohl klar gewesen sein.

Jan Favre
Gast

Dafür zwingt man deutsche Schüler, eine Mosche zu besuchen.

Seeräuberjens
Gast
Seeräuberjens

Na … nicht zu schnell. Es geht hier ja nicht nur darum, „sich öffentlich gegen den Massenmord an Juden im Dritten Reich zu positionieren“. Sondern auch, sich für eine Aktion des Jüdischen Weltkongresses zu positionieren. Da wäre vielleicht schlauer gewesen, was mit dem bpb zu machen o.ä.

Entwürdigter
Gast
Entwürdigter

Schau mal einer an, was ein im Hauptstrom schwimmender Pädagoge so alles drauf hat:
<>

So viel Verständnis! Der versteht was von Millieus, Gruppendruck, Nachdenken und Kritik. Ich habe schon lange nicht mehr gehört, daß „Nachdenken“ und „Kritik“(-fähigkeit) favorisierte Ziele der schulischen Bildung seien.

Da haben wir einen richtigen Bilderbuchpädagogen vor uns. Ich habe nicht gehört, daß er Verständnis für die den Moscheebesuch verweigernden Schüler in Schleswig-Holstein gehabt hätte.

Edeltraut
Gast
Edeltraut

Und das hat „natürlich“ keine Konsequenzen für die muslimischen Schüler und ihre Eltern, nehme ich mal stark an.

Armin Aubin
Gast
Armin Aubin

Wenn hierzulande von Antisemitismus die Rede ist und speziell ab ’45, denkt man automatisch an Nazis, daher würde ich diese Form von Antismitismus kurz Judenhass nennen, da es sich bei den hassenden Mohamedanern selbst meist um Semiten handelt und von Selbsthass kann man bei denen gewiss nicht reden, sie lassen nicht mal Selbstkritik zu!

WEISSE WÖLFE
Gast

Hat dies auf Manfred O. rebloggt.