Auch aus diesem Grund kann ich die sich etablierende Alternative Pluspedia nur dringend empfehlen …

9 Kommentare

  1. Man muß eins bedenken, alles was wir über Gott, Jesus, AT + NT in der Bibel wissen ist überliefertes Wissen., weitergegeben über Jahrhunderte und Jahrtausende. Viele Gleichnisse und Geschichten sind nicht mehr nachvollziehbar. Und solche Geschichten werden seit Jahrhunderten von Pfaffen von der Kanzel verkündigt, als wenn sie selber dabei geweseen wären. Natürlich sind die kath. Priester auch so unter Druck, das auch mal ein paar Meßdienerpopos gedehnt werden müssen. Die Evangelikalen sind dagegen die Grünen, Linken und Kommunisten unter den Christen, die gerne das Kreuz gegen den Halbmond tauschen, wenn es der sogenannten Menschlichkeit dient.

  2. Ich habe drei Atheisten in meinem Freundeskreis. Zwei davon sind militante Atheisten. Sie argumentieren mitnichten neutral, sondern extrem voreingenommen, einseitig, polemisch, aggressiv und unsachlich. Teilweise sogar unlogisch, denn sie stehen auf dem Standpunkt, JEDE Religion zu hassen. Und Hass ist und war ja noch nie ein guter Ratgeber. Wer hasst, kann gar nicht neutral sein.

    Besonders fatal, aber bei radikalen Atheisten (auch im Netz) auffallend häufig anzutreffen: Sie scheren alle Religionen über einen Kamm. So unterscheiden sie auch nicht zwischen Christentum und Islam, was ich äußerst bedenklich und eigentlich sogar mit Hinblick auf den Islam gefährlich finde. Ihr Feindbild heißt schlicht und einfach Religion, zu einer differenzierten Reflektion über religiöse Themen sind sie nicht in der Lage. Das ist traurig. Vor allem, weil es absolut nichts bringt, sich mit diesen Atheisten über Religion zu unterhalten. Es sind halt Fanatiker. Die gibt es leider überall. Auch bei Atheisten.

  3. Ich selber bin Agnostiker, habe aber einige Kollegen die sogar Strenggläubig sind.
    Kein Problem für uns, wir respektieren uns Gegenseitig wie wir sind, ich versuche nie jemandem seinen Glauben auszureden.

    Ich halte aber das Christentum für eine überaus wichtige Sache was die „werdung “ Europas angeht.
    Hätte es die Christen nicht gegeben, was hätte den Platz in der Gesellschaft eingenommen und wäre es besser gewesen wie das Christentum ?
    Wäre ein Glaube an Odin und Thor besser gewesen, würden wir heute noch Gladiatorenkämpfe in der Arena austragen…?

    Wäre deren Einfluss auf unsere Gesellschaften humaner gewesen ?

    Natürlich holen Kritiker immer den „Missbrauch der Mächtigen unter Zuhilfenahme der Bibel“ aus der Mottenkiste.
    Aber die Bibel zeigte beben klar, das es Missbrauch war der mit ihr getrieben wurde.
    Das legte auch den Grundstein dafür, das wir eine Läuterung durchleben konnten und sich die Dinge wieder einrenkten.
    Im Islam sieht das ganz anders aus.

    Also, das Christentum gehört zu unserer Kultur dazu und es hat im Endeffekt viel mehr gutes bewirkt wie schlechtes. Frauenrechte, Gleichberechtigung, Menschenrechte usw. alles war nur auf der Grundlage des Christentums möglich.

    Ob sich ohne die Christen etwas besseres entwickelt hätte, also ich bezweifle es.

    Und darum nehme ich nie Wikipedia zu Hilfe wenn ich etwas ausargumentieren möchte.

    Gerade auch Medien wie das „ef“ Magazin haben mit dem Thema Wikipedia ja ausführlich schlechte Bekanntschaft gemacht. Explizit mit deren Deutscher Version die extrem Linksideologisch ist und in der Folge natürlich das Christentum strikt ablehnt.
    Links will ja einen neuen Menschen erziehen, ist der aber Religiös ist der Platz für irgendwelche Ideologien bereits besetzt, sind sie relativ unempfindlich für derlei Experimente.

    Ich empfehle jedem Wikipedia zu meiden.

    • Seit wann gabs bei NOrdmännern Gladiatoren Kämpfe?Ich stimme zu das die Christlich geprägte Welt heute die beste ist aber bei Odin Anhängern gabs keine Todesstrafe(nur der Gott hatte ds Recht einem das Leben zu nehmen)und die WIinger hatten schon so etwas wie eine Demokratie.Die Natur wurde verehrt.

      Heute wären wir damit wohl besser dran.Ein Köln hätte es mit solchen Männern nicht gegeben.

  4. Der Mensch ist die dümmste Spezies!
    Er verehrt einen unsichtbaren Gott und tötet
    eine sichtbare Natur, ohne zu wissen, dass die Natur,
    die er vernichtet, dieser unsichtbare Gott ist, den er verehrt.
    (Hubert Reeves)

    • Dieser Kommentar/Zitat macht mich neugierig. Er ist durchaus wahr.
      Denn alles Leben ist Träger des Lichtes. Das sagte Johannes von Jerusalem.
      Was die Menschen aber erst in ca. 1000 Jahren verstehen werden. Und er meinte ganz klar Alles! Also alles was lebt und wächst und ein Eigenleben hat. Ich habe das aber nicht erst durch ihn gelesen. Es gibt noch jemanden, der das gleiche mal gesagt hatte. Wir alle sind ein Teil Gottes. Also ein Wesen, wessen Kinder wir einfach sind. Also Teile des Ganzen. Wir (Seele/ Geist) benutzen nur diesen Planeten und die Wesen (der menschliche stoffliche Körper), um uns zu beweisen. Also durchaus das Konstrukt Gottes, um uns zu prüfen. Jetzt kann man das bis zum erbrechen ausarbeiten. Aber im Groben ist das der Sinn des Lebens. Man soll sich würdig erweisen und sich verbessern. Denn die Wiedergeburt ist ein Teil von uns. Deshalb haben Menschen auch immer mal Erinnerungen an andere Leben. Ist ja kein Geheimnis. Und damit will ich das auch so stehen lassen.
      Aber um es nicht gerade leichter zu machen. Jesus sagte. „Seit wie die Kinder und fragt euch nicht nach dem Sinn des Lebens“. Leichter gesagt als getan^^
      Denn was macht den Menschen aus. Was treibt ihn an?

      Die Neugierde. Was wäre Wenn und was ist Möglich.
      Wenn da nicht das Ding mit dem Bösen und dem Guten wäre. Und das kann man nur im Wahren Glauben verstehen.

  5. Ich selber bin bekennender Atheist. Ich speche niemandem seinen Glauben ab, jediglich den Moslems, da dies die radikalste Form eines „Glaubens“ist! Diesen Moslems spreche ich irgendeinen Glauben ab!
    Auch nutze ich Wikipedia. Ich möchte mich ausschließen, dass ich über Glauben richte. Jeder Glaube ist für mich legitim, da jeder Glaube nicht die Vernichtung von Leben beinhaltet, ausser: DEM ISLAM!!!!!!! Und den gilt es zu bekämpfen!
    Man darf mich jetzt sehr gerne zerreißen.

  6. Das Euthyphron-Dilemma zeigt mehr das Problem eines Gottes als Maßstab für das Gute auf. Der Einwand bezüglich einer Gottesdefinition als Güte ist jedoch nicht zielführend, da das eigentlich Dilemma nicht aufgelöst wird.
    Hat Gott Kontrolle über das Wesen seine Natur? Hat er sie bleibt das ursprüngliche Dilemma bestehen. Ist es Gott jedoch nicht möglich seine eigenen Eigenschaften zu ändern verschiebt sich das Dilemma von Gottes Willen zu Gottes Natur:
    „Entweder das Gute ist gut, weil Gott es Gottes Natur ist (das Gute bleibt willkürlich, denn Gut ist was immer auch Gottes Natur ganz ohne jemandes Zutun ist) oder aber ist Gotts Natur gut, gemessen an einem externen Standard (dann wäre das Gute nach wie vor unabhängig von Gott).“
    Vielleicht sollte man diesen Einwand als Ergänzung in Wikipedia aufnehmen.
    Doch wo bleibt die Lösung das Ganzen?

  7. Das Euthyphron-Dilemma zeigt mehr das Problem eines Gottes als Maßstab für das Gute auf. Der Einwand bezüglich einer Gottesdefinition als Güte ist jedoch nicht zielführend, da das eigentlich Dilemma nicht aufgelöst wird.
    Hat Gott Kontrolle über das Wesen seine Natur? Hat er sie bleibt das ursprüngliche Dilemma bestehen. Ist es Gott jedoch nicht möglich seine eigenen Eigenschaften zu ändern verschiebt sich das Dilemma von Gottes Willen zu Gottes Natur:
    „Entweder das Gute ist gut, weil Gott es Gottes Natur ist (das Gute bleibt willkürlich, denn Gut ist was immer auch Gottes Natur ganz ohne jemandes Zutun ist) oder aber ist Gotts Natur gut, gemessen an einem externen Standard (dann wäre das Gute nach wie vor unabhängig von Gott).“
    Vielleicht sollte man diesen Einwand als Ergänzung in Wikipedia aufnehmen.
    Doch wo bleibt die Lösung das Ganzen?

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