(David Berger) Ich freue mich, dass zwischen „Conservo“, einem renommierten, ebenso konsequent konservativen wie katholisch geprägten Blog, und philosophia-perennis im letzten Jahr eine Art gegenseitiger Blog-Freundschaft entstanden ist, die Gräben zwischen sehr unterschiedlichen Menschen verbunden hat und die wir auch im kommenden Jahr fortsetzen wollen.

9 Kommentare

  1. Lieber Herr Dr. Berger,

    den Worten von conservo kann ich mich voll und ganz anschließen. Auch ich hatte lange Vorbehalte gegen Schwule, allerdings hauptsächlich gegen jene aus der rotgrünen Ecke vom Schlage eines Volker Beck und seiner pädophilen Freunde. Ansonsten hielt und halte ich mich als katholischer Traditionalist an die Devise „Gott haßt die Sünde, aber er liebt den Sünder!“ Und ein großer Sünder bin ich mit meinen inzwischen 74 Jahren selbst, das weiß ich nur zu genau. In meiner Jugendzeit in den 50er und frühen 60er Jahren war es noch Mode, daß die Halbstarken, zu denen ich auch gehörte, abends gern mal „Schwule verkloppen“ gingen. Ich fand das damals schon völlig idiotisch und habe mich an derlei Schwachsinn und Gemeinheiten nie beteiligt. Im übrigen habe ich die Sache auch pragmatisch gesehen, schwule Jungs fielen ja sozusagen als Konkurrenz bei den Mädels aus, was ich wiederum positiv fand. Aber genug davon.
    Heute ist es in der Tat wichtig, daß wir uns gegenseitig den Rücken stärken, anstatt uns anzustänkern. Das können wir uns angesichts der gewaltigen Übermacht von links-grün versiffter Nazi-„Antifa“, den gleichgeschalteten Medien, der linksliberalen Schickeria und ihren mohammedanischen Hätschelkindern, incl. Axt- und LKW-Killern überhaupt nicht mehr leisten.
    In diesem Sinne
    Hasta la Victoria Siempre! Patria o Muerte ! Venceremos!

  2. Offenes Bekenntnis eines „Erzkonservativen“
    Lieber Herr Dr. Berger, Ihre beste Entscheidung – das schreiben Sie ja selbst in Ihrem Jahresrückblick – war es, raus aus der Ecke der Homos zu kommen und völlig normal aufzutreten. Das hat auch mich bewogen, einmal gründlicher über meine „Betonhaltung“ nachzudenken.

    Und außerdem habe ich gute Menge Gründe, meine Reserven gegen „die Warmen“ – wie das in meiner Jugendzeit noch hieß – zurückzunehmen. Ich war dreimal in meinem Leben in einer existenziell äußerst schwierigen Situation. Jedesmal hat mir ein Homosexueller – unabhängig voneinander – geholfen, die Krise zu überwinden. Niemand von ihnen hatte zuvor gefragt, ob auch ich „Homo“ sei. Diese Erfahrung hat mir geholfen, meine sehr konservative Erziehung zu überwinden.

    Ich schreibe Ihnen, Herr Berger, das ganz offen, weil ich glaube, daß auch Sie ihre Vorurteile überwunden haben. Danke.

    Als erzkatholisch erzogener Konservativer hatte ich immer eine Abneigung gegen alles Homosexuelle. Das werde ich in meinem Alter wohl kaum noch ändern, aber ich werde jetzt damit leben können. Deshalb habe ich bis vor Kurzem Ihre (brillanten) Artikel (Bergers) nie zur Kenntnis genommen (sie aber heimlich bewundert).

    Aber inzwischen habe ich gelernt, zwei Dinge zu unterscheiden: Die Person von der Sache.
    Sie, lieber Herr Dr. Berger, machen inzwischen keinen Kult mehr um ihre Homosexualität, sondern stützen sich ausschließlich auf Ihre Arbeit. Diese aber, das haben Sie ja auch erwähnt, verdient besondere Beachtung.

    Ich bin wirklich mit „gekräuselten Nackenhaaren“ an die Personalie Berger herangegangen. Doch irgendwann siegte mein Verstand über mein Gefühl. Sie, Herr Dr. Berger, sind eine absolute, konservative Ausnahmepersönlichkeit. Ohne eine Spur von Neid darf ich gestehen, daß Ihre Beiträge zu den Besten unserer „politischen Ecke“ gehören. (Und da soll noch einer sagen, „der Geist steht links“!)

    Vor einigen Wochen habe ich mich deshalb „überwunden“, Sie, Herr Dr. Berger, um „gelegentliche“ Übernahme Ihrer Beiträge für „conservo“ zu bitten. Ihre Antwort kennzeichnet wohl am besten Ihren Charakter: „Ich lese conservo regelmäßig. Sie können jederzeit meine Artikel übernehmen…“ In einer Branche, in der der eine dem anderen das tägliche Brot nicht gönnt, eine bemerkenswerte Einstellung!

    Meine wordpress-Statistik meldet mir täglich, wieviele mich (conservo) besuchen und vor allem, woher die Besucher kommen. Und da steht Ihre „philosophia-pennensis“ inzwischen an der Spitze. (In absoluten Zahlen haben Sie conservo bereits überholt. Alle Achtung!)

    Fazit: Wir Konservativen müssen unsere Kräfte bündeln, um etwas erreichen zu können. Deshalb braucht niemand von uns seine schriftstellerische oder persönliche Identität aufzugeben. „Nur gemeinsam werden wir es schaffen…“ (Rainer Candidus Barzel).
    Ein herzliches Glückauf auch im neuen Jahr
    wünscht Ihnen und Ihrem Mann
    Ihr Peter Helmes

  3. Kurz vor dem Jahreswechsel 2016/2017 lese ich Deine Zeilen und kann nur sagen – ich hadere gleichfalls mit dem, was die CDU – bzw. Frau Merkel an Politik mit diesem Land „Deutschland“ angestellt hat! Es schmerzt mich unendlich, was unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft zugemutet wird. Vielleicht offenbart dies auch die Fehler, die in Deutschland über Jahrzehnte gemacht wurden. Die christlichen Wurzeln, die unsere Gesellschaft zu einer offenen und demokratischen Gesellschaft geformt haben, werden von einer Religion unterwandert, die diese Werte komplett ablehnt! Gleichberechtigung, Ungläubigkeit, Toleranz spielt bei dieser Religion keine Rolle und nimmt sich in unserer Gesellschaft einen Raum, der eigentlich schon längst überwunden scheint. Ja, es sind die sogenannten Gutmenschen, die dies zulassen und wir sollten diesem Treiben nicht zuschauen, sondern unsere Kraft dafür nutzen, dies zu verhindern!

  4. Lieber David Berger,

    zunächst einmal möchte ich betonen, dass ich deinen Blog klasse finde. Er verbindet die geistliche mit der weltlichen Ebene, er ist ungeschminkt ehrlich und sachlich!
    Gutmenschen werden ihn wohl, wie die Wahrheit selbst, als populistisch einordnen.
    Ich war sehr erstaunt von deinem CDU-Eintritt zu erfahren. Eine Partei, die die Missstände in der BRD zu verantworten hat, da sie diese vorsätzlich, durch wiederholten Rechtsbruch herbeigeführt hat.

    Meiner Auffassung nach, hat kein deutscher Kanzler seit Adolf Hitler so viel Blut an den Händen, wie die Raute des Grauens!

    Die neue Mitte ist, für mein Dafürhalten, die AfD. Die einzige, echte Opposition!
    Gerade ein Dr. Nicolaus Fest mit seiner antifaschistischen Familiengeschichte (der Großvater ein erbitterter Gegner der Nazis in der Zentrumspartei, der Vater ein brillanter Historiker) zeigt doch einmal mehr auf, wo die wahren Faschisten sitzen. Auf der Regierungsbank!

    Ich wünsche dir für 2017 weiterhin viel Erfolg mit deinem Blog, einem wichtigen Bestandteil des deutschen Widerstands!

  5. Zur besten Entscheidung und zur besten Erfahrung möchte ich ganz herzlich gratulieren. Letztere fehlt übrigens bei „conservo“. Paßt sie nicht zur liberalen Ausrichtung des Blogs? Vielleicht könnte man den vollständigen Artikel wieder einstellen. Über die schlechteste Entscheidung habe ich allerdings, ehrlich gesagt, nur den Kopf geschüttelt. Wenn es wenigstens die bayrisch-fränkische CSU gewesen wäre, könnte man es noch verstehen. Aber aus Schaden wird man klug, wenigstens manchmal. So wünsche ich dem „verlorenen Sohn“ im neuen Jahr Gottes Segen auf dem Wege der Heimkehr und bei seiner weiteren Arbeit.

    • @ KA: Verehrter Schreiber, ich würde gerne antworten. Aber was vermissen Sie bei mir/conservo unter dem Stichwort „beste Erfahrung“? Wenn ich eine Aktuelle einschieben darf: Es ist eine ungeheure psychische Leistung, daß jemand sich nicht nur zu seinem „Anderssein“ bekennt, sondern sich ebenso offen entscheidet, dies nicht ins Rampenlicht zu rücken. Nicht von ungefähr ist der enorme Erfolg von philosphia-perennis auf diese Öffnung bzw. Unbeschwertheit zurückzuführen.
      Aber nochmals, KA, wenn ich etwas Versäumtes aufarbeiten kann, lassen Sie es mich bitte wissen.
      Ihnen von Herzen ein frohes neues Jahr – und uns allen eine bessere Regierung. PH

      • @Verehrter PH!
        Meine Anfrage nehme ich zurück. Sie bezog sich auf die „beglückendste Erfahrung“. Bevor Sie den Artikel übernommen hatten, hatte ich ihn auf dieser Website schon einmal gelesen und den besagten Abschnitt, der mich besonders angerührt hatte, beim zweiten Mal nicht gefunden und darum vermißt. Ich führe es darauf zurück, daß ich, weil er mir bekannt schien, nicht genau hingeschaut oder an der falschen Stelle gesucht habe, verbunden mit der schlechten Erfahrung, daß alles, was mit der katholischen Religion zu tun, wenn es sich nicht gerade dazu eignet, die Kirche in ein schiefes Licht zu rücken, in vielen Medien einfach ausgeblendet wird. Es freut mich, daß Sie anders vorgehen, und bitte Sie um Entschuldigung für mein ungerechtfertigtes Mißtrauen. A.K.

  6. Sehr weise Idee, wir Konservativen aller Couleur, ob katholisch, protestantisch, national, schwul oder hetero müssen zusammengehen, nur so haben wir die Chance, dem rot-grün gefärbten Untergang unseres wundervollen Vaterlandes entgegenzustehen und unsere Feinde, den Vernichtern unserer Kultur, unserer Religion und unserer Tugenden ein für allemal Paroli zu bieten.
    Weiter so, ich bin bei Euch.

    • Bravo, lieber Andreas Stüve, aber da müssen wir noch vieler von unserer Seite „mitnehmen“. Ich habe diesen Spagat nach langem Zögern hingekriegt – und das war nicht einfach. Nun ist mir ein Stein vom Herzen gefallen.
      Fazit, wie Sie schon richtig schreiben: Nur gemeinsam können wir es schaffen!
      In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein erfolgreiches neues Jahr! PH

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