(David Berger) Anlass für folgenden Zeilen war eigentlich ein alltägliches Geschehen. Ein Bekannter von mir hatte auf seinem Facebookprofil bekannt gegeben, dass er eine „unerträgliche Freundin“ entfreundet habe.

Der Grund: Sie sei islamophob und hätte gewisse Sympathien für die AfD. Erst im Nachhinein bekam ich mit, was meine Freundin noch bis kurz vor Entfreundung alles für den sich nun im Hass überschlagenden Bekannten getan hatte.

So schmerzhaft das Geschehen für die gute Freundin war, so alltäglich ist es inzwischen geworden.

Ganze Familien in Deutschland leben inzwischen im Zwist, Kinder sagen sich von ihren Eltern los, Geschwister haben die Kontakte zueinander aufgegeben. Bisweilen bekriegen sie sich sogar vor Gericht wegen angeblich politischer Verfehlungen.

Ein bekanntes Freundespaar hat sich wegen dauernder politischer Differenzen vor einigen Wochen nach einer mehr als 15-jährigen Beziehung getrennt. Arbeitnehmer verlieren ihren Job, weil sie – häufig ganz unbedacht -eine Äußerung in den sozialen Netzwerken gepostet haben, die nicht so ganz zu dem Konzept der derzeit vorgeschriebenen Politischen Korrektheit passt.

Aber der Riss geht auch durch die großen Kirchen in Deutschland: nachdem bislang nahezu alles – bis hin zu Atheismus – in der grenzenlosen Offenheit der evangelischen Kirche gern gesehen war, geht man jetzt dazu über AfD-Wählern die Exkommunikation anzudrohen …

Ähnliches ließe sich auch für die sog. Homo-Community sagen.

Nach dem bloßen Rassismus-Ruf einer in der Straßenbahn Döner essenden und daher aus der Bahn geschickten 14-jährigen Syrerin wird der Straßenbahnfahrer ohne nachzufragen medial von Focus-Online & Co hingerichtet – bis am nächsten Tag herauskommt, dass er nur seinen Pflichten nachkam und das Kopftuch der jungen Frau nie Gegenstand ihrer Maßregelung war. Eine Entschuldigung der Medien, die den Straßenbahnfahrer fast in die Arbeitslosigkeit und das soziale Aus geschossen hätten? Fehlanzeige. Sie befeuern den Konflikt munter und verantwortungslos weiter, heimlich darauf hoffend, dass sie das irgendwie überleben lässt.

All das zeigt: Deutschland befindet sich längst im kalten bis lauwarmen Bürgerkrieg. Und auch der Auslöser dieses Bürgerkriegs ist klar: es ist die fatale Flüchtlingpolitik von Angela Merkel und der etablierten Parteien sowie großen Medien, die in dieser Frage offensichtlich geschlossen und komplett kritiklos hinter ihr stehen.

Ganz im Unterschied zu einem gewissen Teil der Menschen in diesem Land. Ebenso erbittert wie man versucht diese mit allen möglichen legalen und halblegalen Mitteln mundtot zu machen, ebenso erbittert wehren sie sich derzeit noch – was ihnen keiner verübeln kann.

Aber der Riss geht nicht nur durch unsere Gesellschaft, er geht durch ganz Europa. Angela Merkel hat es mit ihrem eigensinnigen Beharren auf einer selbstmörderischen Migrationspolitik nicht nur hingekriegt, dass sich Großbritannien aus der EU verabschiedet hat, sondern auch dass die mittel-bis osteuropäischen Nationen – von Polen bis Ungarn – selbstbewusst einen ganz anderen Weg einschlagen. Und so die EU und damit die Chance, der Idee des Abendlandes auch einen organisatorischen Rahmen zu geben, im Sterben liegen.

„Divide et impera“ – „Teile und herrsche!“ wussten schon die alten Römer – Eine bessere Ausgangslage als ein solch zerrüttetes Deutschland, ja als ein zerbrechendes Europa kann sich die Missionierungswut des real existieren Islam gar nicht vorstellen. 

Nie waren die – vor allem auch von Merkel geebneten Wege – für einen Einmarsch der Islamisierer so offen und so gut geebnet wie zur Stunde! „Allahu akbar!“, Frau Merkel!

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