(David Berger) Ob das nun den Statistiken und Statements, die wir von Politikern und den von ihnen beauftragten universitären Instituten und Meinungsumfragefirmen hören, entspricht oder nicht:

Seit Jahrzehnten erklärt der Staat seinen Bürgern, dass er dringend sparen müsse und für eine merkbare und dringend nötige Erhöhung von Kindergeld, Renten, alleine erziehende Mütter, Obdachlosenhilfe usw. kein Geld da sei.

Im gleichen Atemzug gab der Bund im vergangenen Mai stolz bekannt, dass er 93 Milliarden Euro für Flüchtlinge bereitstellen wird. In Berlin zeigt sich derzeit dieses Missverhältnis besonders krass.

Nur aufgrund vieler, mit immer engeren Bandagen kämpfenden Umerziehungsmaßnahmen, die die kritischen Bundesbürger zu der Thematik zum Schweigen bringen sollen, dampft die Unzufriedenheit unter der Oberfläche dahin. Dringt ein wenig davon über die sozialen Netzwerke nach außen, werden die kleinen Risse, durch die die Kritik öffentlich werden konnte, von den von der Europäischen Kommission und der Maas-Kahane-Connection eingeschüchterten sozialen Netzwerke schnell und nachhaltig zum Schweigen gebracht.

Wer aber mit den Bürgern redet, bemerkt, wie der Dampf immer dichter wird und sich unter dem von den Politikern und den ihnen zugetanen Medien Deckel enorm staut.

Vieles, was man dann dort zu hören kommt, zeigt in seiner hilflosen Aggressivität, wie verzweifelt diese Menschen sind.

Bei meinen zwei mal im Jahr über einen knappen Monat durchgeführten journalistischen Reisen durch ganz Deutschland rede ich mit den unterschiedlichsten Menschen – und kann daher sagen: Nicht nur bei den Grundsicherungsempfängern, gerade auch bei den Menschen der Mittelschicht ist die zwischen Resignation und Wut schwankende Unzufriedenheit enorm. Noch größer ist aber die Angst, darüber zu sprechen. meine persönlichen Erfahrungen werden dabei durch neueste, äußerst besorgniserregende Studienergebnisse bestätigt.

90 % der Gesprächspartner (bis hin zu eigenen Verwanden) warteten bei meinem letzten Gesprächsmarathon im vergangenen August ab, was man wohl selbst dazu zu sagen habe. Wenn sie bemerken, dass man auch mit zu der Gruppe der wegen ihrer demokratischen, aber kritischen Meinung zur gegenwärtigen Flüchtlingspolitik geächteten Menschen, gehört, beginnt das eigentliche Gespräch erst so recht.

Gerade bei Gesprächspartnern, die „rund ums Existenzminimum“ leben, hört man in 90 % der Fälle die Aussage: „Als Flüchtling ginge es mir deutlich besser“.

Einen Mann, mit dem ich auf meinen Reisen immer wieder zusammentreffe und den ich seit über vier Jahren kenne, habe ich gebeten, ein paar Aspekte dessen, über die wir seither immer wieder sprechen, zu notieren:

„Ich bin 51 Jahre alt. Geboren wurde ich in Deutschland und habe auch mein ganzes Leben in diesem Land gelebt.

Aufgrund diverser Erkrankungen habe ich einen Grad der Behinderung von 80 %.  Ausgebildet wurde ich als Informatiker, gearbeitet habe ich knapp 20 Jahre bei einer Behörde und als administrativer Leiter in einem Notariat.

2004 habe ich meine Zelte in Berlin aufgeschlagen und mich dort selbständig gemacht. Das lief auch recht erfolgreich bis mich 2011 meine Erkrankung, die ich bis dahin immer versucht habe zu ignorieren, in die Knie gezwungen hat und ich meine Selbständigkeit erstmal ruhen lassen musste. Ich war zwei Jahre völlig außer Gefecht gesetzt, was zur Folge hatte dass ich mich beim Jobcenter als arbeitslos melden musste.

Als Selbständiger war da leider nichts mit Krankengeld. Die Behandlung durch das Jobcenter war bereits so, dass für mich absolut klar war, dass ich sobald ich einigermaßen wieder auf den Füssen stehe, wieder ins Arbeitsleben zurückkehre.

Natürlich warten Auftraggeber nicht auf einen Selbständigen, der aus Krankheitsgründen nicht mehr zur Verfügung steht. Ich hätte also 2013 bei „0“ anfangen müssen – was meine Kraft aber nicht mehr zuließ. Als Alternative blieb dann ins Angestelltenverhältnis zurückzukehren. Ich fing also an, mich zu bewerben und dies massivst. Mehr als zum Vorstellungsgespräch, in welchem ich meine 80%ige Behinderung offenbaren musste bin ich dabei nicht gekommen.

Also führte mich mein Weg, wenn auch ungerne, zur Rehabilitationsstelle der Agentur für Arbeit. Die  dortige Mitarbeiterin schaute sich interessiert meinen Lebenlauf an und eröffnete mir, dass egal wie gut die Qualifikation auch ist es keine  Chance mehr für mich gibt – zum einen aufgrund meines Alters, zum anderen aufgrund meiner Behinderung. Ich wurde umgehend zur deutschen Rentenversicherung geschickt – der Versuch aus dieser Nummer rauszukommen führte eindeutig ins Leere. Man habe bei dieser Rehabilitationsstelle in den vergangenen 3 Jahren gerade einmal geschafft 2 Bewerber mit nur 60 % wieder ins Arbeitsleben zu bekommen.

Ein Gespräch bei der Rentenversicherung ergab, dass offenbar auch dort sofort klar war, dass mein Weg eben nicht mehr ins Arbeitsleben führt. Es  wurde aufgrund meines Einspruchs noch ein Gutachten in Auftrag gegeben. Dies ergab, dass ich nicht etwa 3 Jahre (wie es in vielen Fällen üblich ist um dann weiter zu entscheiden) in Rente geschickt wurde, sondern gleich „dauerhaft“.  Das saß !

Meine Rente liegt trotz meiner jahrzehntelangen Tätigkeit unter  500,00 Euro. Um überhaupt weiter existieren zu können, führte mich also mein Weg zum Grundsicherungsamt, wodurch mir immerhin in der finanzielle Status eines Langzeitarbeitslosen zuerkannt wurde.

Das angesparte Vermögen musste selbstredend an das Grundsicherungsamt abgeführt werden, denn ein Mensch, der auf Erwerbsminderungsrente sowie Grundsicherung angewiesen ist,  darf eben kein Vermögen besitzen. Es reicht völlig, wenn er bis ans Lebensende und ohne jede Chance auf eine Verbesserung auf das Existenzminimum gebracht wird.  Das bedeutet: 404,00 Euro, von denen dann Dinge wie Strom, Telefon, Fernsehempfang, anteilige Krankenkassenzuzahlung und ähnliche Dinge abgehen und zur freien Verfügung eigentlich überhaupt nichts mehr bleibt.  Von Dingen wie Urlaubsplanung, Restaurantbesuche,  Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenke kaufen und ähnlich Luxuriöses musste ich mich also für immer verabschieden.

Nach gewaltigem inneren Kampf habe ich diese Situation akzeptiert und mich entschieden, dass mir eines nicht genommen werden kann: meine  positive Einstellung zum Leben an sich und der Wille aus dem, was bleibt, das Beste zu machen. Das hieß u. a. ehrenamtliche Tätigkeiten, denn ohne konsequente und Disziplin erfordernde Arbeit kann ich nicht sein.

Und dann kam die stark angestiegene Flüchtlingswelle. 

Ich bin der allerletzte, der je irgendein Problem mit ausländischen Mitbürgern gehabt hätte.  Ich bin auch seit jeher ein Mensch, der sobald andere in Not geraten sind – ob im persönlichen Umfeld oder auch allgemein – das Bedürfnis hat zu helfen,was u. a. allein schon durch meine vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten klar sein dürfte.

Nun sah ich aber massenhaft Menschen in unser Land kommen, die – soweit ich und Bekannte das erkennen konnten – mit allen möglichen Gaben überschüttet wurden – unter dem Deckmantel des „Refugees welcome“-Rufs. Und von denen eben nur ein Bruchteil tatsächlich in Not war bzw. ist.

Das machte mich nachdenklich. Es wurde immer massiver und irgendwie hatte ich schon die Ahnung, dass hier ein krasses Missverhältnis zu meiner eigenen Situation bestand.

Bestätigt wurde das durch einen Bekannten, der beim Jobcenter tätig ist, und mir irgendwann sagte,dass diese Neusiedler 30 bis 40 % mehr Zuwendungen erhalten als jemand in meiner Situation.  

Da ich dies für eine böse Hetze hielt, habe ich das natürlich erst gar nicht an mich heran gelassen. Hetze gegen Menschen, die Hilfe brauchen ist nun einmal nicht mein Stil und hilft wirklich keinem.  Beim nächsten Treffen mit der für mich zuständigen Mitarbeiterin des Grundsicherungsamts, mit der ich einen sehr guten Kontakt habe, fiel mir indes diese Geschichte wieder ein.

So berichtete ich empört, dass mir der Bekannte vom Jobcenter eben diese Lügengeschichte aufgetischt hat. Als mir die Mitarbeiterin daraufhin eröffnete, dass es sich hierbei nicht um eine Lügengeschichte handelt , sondern schlicht und ergreifend um die Realität, hat dies mein Vertrauen in die deutsche Politik endgültig zerstört.

Es ist keinem Flüchtling ein Vorwurf aus der Situation zu machen, denn wer möchte denn nicht gerne in ein Land in dem Milch und Honig fließt?

Mir selbst erschließt sich indes nicht, wieso ich eigentlich bei einer Berufstätigkeit von über 20 Jahren in die Situation versetzt werde, als hätte ich keinen einzigen Tag gearbeitet und als hätte ich nicht viele Jahre in die deutsche Rentenkasse eingezahlt ?

Die verantwortlichen Politiker, insbesondere unsere „hochverkehrte“  Kanzlerin, indes zeigen eines damit:

Wer in Deutschland in Not gerät, sollte tunlichst alles, aber bloß keinen deutschen Pass in der Tasche haben.  

Ich werde nicht der einzige in einer solchen Situation sein, hinzu kommen immerhin all diejenigen, die von einem Job allein nicht leben können, sondern ebenso  zusätzlich Grundsicherung beantragen müssen.  Und dann kommen so Sätze unserer Kanzlerin wie „Den Menschen in Deutschland ging es noch nie so gut“.

Ich weiß, dass ich in Deutschland keine Ausnahme bin, sondern das krasse Missverhältnis zwischen den Deutschen, die seit langem hier leben und den in den letzten Jahren Eingereisten immer größer wird.

Das hat eine ähnliche Sprengkraft wie die Einkommensverteilung in Ländern, in denen eine kleine Oberklasse an vielfachen Milliardären und deren Günstlingen, die einigermaßen gut leben können, einer großen Volksmasse gegenübersteht, die gerade noch so oder eben in Armut leben muss.

Umso unverständlicher bleibt, dass nicht längst ein umfassender Aufschrei durch Deutschland gegangen ist. Oder müssen wir warten, bis sich eines Tages die hinter der aus Angst aufgebauten Kulisse versteckten und angestauten Aggressionen entladen? Ich hoffe nicht!

***

Foto: (c) Bernd Schwabe in Hannover (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

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timo
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timo

Wenn ich durch das Treppenhaus gehe, dann könnte ich theoretisch polnisch, russisch, syrisch, türkisch usw. lernen. Deutsch ist hier nichts mehr. Auch ich bin dafür, dass man Menschen im Not hilft. Aber seine eigene Bevölkerung zu vergessen oder schon immer ignoriert zu haben, während andere hofiert werden, ist nicht mehr normal und nicht mehr nachvollziehbar. Ich komme aus eine „einfache“ Familie, wo der Staat einen sch…ß auf Förderung usw. gegeben hat, Während ich jetzt nur noch höre, dass die Flüchtlinge gefördert werden müssen. Dass da nur noch verbitterheit aufkommt, das sollte einen nicht wundern. Merkel und Co haben ihre „Schäfchen“… Mehr lesen »

Alfred opitz
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Alfred opitz

Ich werde das Gefühl nicht los das wir uns selbst regiere sollten….
Ohne Politiker..!! Es wird zunehmend schlechter und korrupter..!,
Wir landen sonst noch in den Keller oder wir werden umgebracht oder wir haben wieder einen Krieg….Die Gier der Politiker ist grenzenlos Korrupt…!!
Sie treten am Boden noch nach uns….
Ein Regierungssturz …sehe ich als einzige Alternative…..wir haben nichts mehr zu
Verlieren….und es kann nur besser werden…!!

bashoe
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Emil G
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Emil G

Mit dem Wechsel von der Wirtschafts- zur Finanzdiktatur bzw. Kohl/Schröder, fing der „Krieg“ gegen die Deutschen wieder an.
😉

Florian Geyer
Gast
Florian Geyer

Jeder, der hier herumopfert sollte sich fragen, was er oder sie in den letzten 30 Jahren so gewählt hat.
Und ob er oder sie das nicht genauso wollte, wie er oder sie es jetzt geliefert bekommt!

Und nächstes Jahr mal anders wählen vor allem.
Oder überhaupt mal wieder hingehen.

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[…] „Deutsche rund ums Existenzminimum   „Als Flüchtlingen ginge es uns hier deutlich besser““ Deutsche rund ums Existenzminimum: „Als Flüchtlingen ginge es uns hier deutlich besser&#… […]

teutoburgswaelder
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Bin ähnlich dran wie der Mann in dem Artikel, erwerbsunfähig, Rente zu klein, Grundsicherung. Man lässt uns einfach mit dem wenigen Geld verrecken. So sehe ich das mittlerweile. Perspektive für die Zukunft: Keine. Eher schlechter, weil ja die Kaufkraft immer weiter sinkt. Nächstes Jahr kriegen wir immerhin 5 Euro mehr, ist doch schön, nicht. Ich hoffe dass bald ein Orkan durchs Land fegt und die Verantwortlichen für die sozialen Katastrophen „entsorgt“, aber ich glaube, der Orkan wird nicht kommen und es wird alles so weitergehen, wie bisher. Wovon dann die Armen leben sollen kann ich mir beim besten Willen nicht… Mehr lesen »

Pholym
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Habnix
Gast
Habnix

„Den Menschen in Deutschland ging es noch nie so gut“.

Es fragt sich, welchen Menschen ging es noch nie so gut und soll jetzt alles drastisch noch schlechter werden? Aber, wenn, dann für wen, soll es noch schlechter werden?

Ich glaube, ich haben den falschen Perso. Sollte ich die Urkunde beantragen, das ich ein Deutscher bin, oder solle ich mich von von einem anderen Land einbürgern lassen?

Peter Meier
Gast
Peter Meier

Tja dieser Herr bekommt was er verdient hat,denn ich wette hat Jahrelang Links gewählt.

Aber selbst Facharbeiter werden bald unter Hartz4 N. liegen.In den letzten 20 Jahren hat sich die Rente HALBIERT!

Wurde schon vor Jahren berichtet-aber der Michel schläft weiter.

Jutta
Gast
Jutta

.. schön, dass weniger Flüchtlinge kommen .. dann haben unsere Obdachlosen auch mal was .. also ehrlich .. manchmal muss ich mich schon schwer zusammenreissen ..
… im Grunde ist mir egal, wer was bekommt … aber nicht immer die einen auf Kosten der anderen und schon gleich gar nicht Zugezogene, die ihren Pass wegschmeissen oder meinen, sie müssten grabschen … und die eigenen Leute lässt man verrecken ..

http://www.swp.de/ulm/nachrichten/stuttgart/500-schlafsaecke-fuer-obdachlose-14064042.html

Robert
Gast
Robert

Gerade bei Gesprächspartnern, die „rund ums Existenzminimum“ leben, hört man in 90 % der Fälle die Aussage: „Als Flüchtling ginge es mir deutlich besser“ Anerzogener und eingebläuter Irrtum Nr. 1: Unter der seit 1914-1950++geschaffenen Scheinstaatszustand und Handelsrechts-Konstrukt sind die PERSONAL-Deutschen staatenlose AUSLÄNDER und haben somit gar keine Rechte und Ansprüche an die NGO BRiD Gesellschaft und alten Staat. Da versachlichte Handelsware. Ergo, im Ernstfall MÜSSEN sich die DEUTSCH sich hinter die Refugees anstellen und gucken in die Röhre. Fakt. Wer in Deutschland in Not gerät, sollte tunlichst alles, aber bloß keinen deutschen Pass in der Tasche haben. Richtig, dafür den… Mehr lesen »

haluise
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Wutbürger
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Hier ein Beispiel für die Verachtung der deutscher Steuerzahler: Die niedersächsische Stadt Laatzen kauft von den Steuern der Arbeiter in Eigentumswohnanlagen Wohnungen, um dort illegale Asylforderer einzuquartieren. In einem Fall wurde die gesamte Einrichtung mit gekauft und kürzlich komplett mit Kühlschrank u.s.w. entsorgt, damit diesen Asylforderern, die in ihrer heimatlichen Lehmhütte dankbar für ein paar Bretter sind, nun die modernste Einrichtung, für die ein Arbeiter jahrelang schuften muß, hingestellt werden kann. Hauptverantwortlich ist der SPD Fraktionsvorsitzende, ebenfalls Immigrant. Diese ganze Mischpoke lebt nur von der Wertschöpfung der Arbeiter, deshalb sollte jeder Arbeiter die Sklavenarbeit verweigern. Wenn für diese Immigranten dann… Mehr lesen »

Martin Franz
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Jutta
Gast
Jutta
Reiner Doderer
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Wir sind ja auch nur noch Menschen 3. Klasse! Wir sind nur „die welche schon immer hier waren“, also gibt es für Merkel keine Deutschen und die, welche schon immer hier waren, wie Merkel meinte, sind dazu verdonnert, alle die nicht hier waren großzügig zu alimentieren.

Frank Enstein
Gast
Frank Enstein

Mein Gott, das könnte genau meine Geschichte sein. Mit zwei Unterschieden – ich habe meine Rente durch – bin dafür aber auch drei Jahre brav zum Klappsdoktor gelaufen und habe mich unter Betreuung stellen lassen um wenigstens vor den Schikanen des Jobcenters sicher zu sein. Und meine finanzielle Situation ist noch beschissener, weil ich so blöd war, dem Jobcenter einige Einkünfte aus dieser Zeit zu melden, die ich zurückzahlen muß (trotz Privatinsolvenz). Alles in allem war es ein glattes Verlustgeschäft, während der Arbeitslosigkeit einen Job anzunehmen, von dem ich wußte, daß er keine Zukunft hat. Ich kann mich auch noch… Mehr lesen »

Marcus Junge
Gast
Marcus Junge

Auch hierbei stellt sich zuerst eine Frage: Wen habt ihr gewählt, die ihr euch heute beschwert? Denn meist beschwert sich die Wahlursache, über die eigene Wirkung. Oft genug werden auch heute noch immer die gleichen Verbrecher gewählt, weil keinerlei Lerneffekt vorhanden ist. Wahlloses Mitleid verbietet sich daher, jedenfalls sofern man mal ganz kurz das Hirn einschaltet, denn irgendwer sind halt die 40% Nicht-Wähler und die 85% Systemparteiwähler.

Tommi
Gast
Tommi

Und dann kommen so Sätze unserer Kanzlerin wie „Den Menschen in Deutschland ging es noch nie so gut“.
Sie meint ja auch nicht die Deutschen Menschen

Die Kehrseite
Gast

Der Artikel spricht mir aus der Seele. Habe vorletzte Woche ebensolche Erfahrungen bei Behörden machen müssen, dass ich sogar als Steuerzahler und Vollzeitarbeiter keine Hilfe bei existenzieller Not zu erwarten habe. Auf Facebook darüber zu berichten und die Umverteilungspolitik zu kritisieren hat mich Real-Life-Freunde gekostet (nicht meine besten, aber trotzdem enttäuschend).

Gereon
Gast
Gereon

Mein Opa pflegte einen Spruch:

Wer seinen Kindern gibt das täglich Brot
und leidet später selber Not,
den schlag man mit der Keule tot.

Ersetzen Sie Kinder mit Gäste.

WEISSE WÖLFE
Gast

Hat dies auf Manfred O. rebloggt.

vor dem Gang zum Amt immer neutral informieren!!!!!
Gast
vor dem Gang zum Amt immer neutral informieren!!!!!

Gab meine Selbständigkeit auf um nicht in Altersarmut zu fallen. Die Politik von Schröder und Klement und nachfolgende Regierungen entzogen mir meine Existensgrundlage. Beim Jobcenter wurde mir schon vor 10 Jahren gesagt wer länger als 2 Jahre selbständig war hat so gut wie keine Chance angestellt zu werden. Trotz FH, Handwerksmeister und Sachkunde Abschluss. Den Sachkundenachweis, als Umschulung, habe ich noch selbst finanziert, da ja ein ehemals Selbständiger keine Förderung bekommt, außer er ist auf H4. Die Angebote von Arbeitgebern waren alle dubios und noch dazu aus Branchen, die man landläufig als mafiös bezeichnet. Vermutlich dachten die ich wäre insolvent… Mehr lesen »

unprogrammierter
Gast

Ich verstehe an der heutigen Situation einiges nicht. Ich kann mir auf der einen Seite nicht vorstellen, dass im ganzen Parlament nur Hochverräter, Kriminelle und Bestochene der sog. Eliten sitzen und deren Plan umsetzen, uns auszubeuten und auszurotten. Tatsächlich muss es aber so sein, denn sonst müsste es im Bundestag Schlägereien und tatsächliche Angriffe auf Merkel geben. Jeder kann nach Kalergi-Plan googlen oder bei YouTube nach Thomas Barnett suchen oder die Reden von Georg Friedman, die ganz eindeutig belegen, dass es einen großen Plan gibt, uns ins Verderben, Chaos bzw. sogar in den Genozid zu treiben. Allein Art. 16a GG… Mehr lesen »

Jutta
Gast
Jutta

Schon gewagt, wenn man, wie in dem nachfolgenden Artikel ,behauptet, dass in Deutschland keiner arm wäre … nachdem man auch obigen Artikel gelesen hat. Auch ich habe das schon gehört, dass „Flüchtlinge“ gefördert werden, den Deutschen aber so gut wie alles gestrichen und auch keine Umschulungen mehr angeboten werden. Auch ich habe schon gehört, von einem sehr nüchternen Menschen, der etwas gebraucht hat von seiner Krankenkasse, dass er leider den falschen Pass hat.

http://www.huffingtonpost.de/aras-bacho/fluechtling-smartphone-integration_b_13211912.html

F.Marder
Gast
F.Marder

Am Ende doch irgendwie ein Fall von „selbst Schuld“, jeder hat sich sein „Elend“ selbst GEWÄHLT. Und was tut derjenige dagegen?

F.Marder
Gast
F.Marder

[Zitat:]Die verantwortlichen Politiker, insbesondere unsere „hochverkehrte“ Kanzlerin, indes zeigen eines damit:
Wer in Deutschland in Not gerät, sollte tunlichst alles, aber bloß keinen deutschen Pass in der Tasche haben.
[Zitat Ende]
Darauf muß die Kanzlerin niemand hinweisen, denn die weiß dass so gut wie keiner einen deutschen Pass haben kann! Sie haben sicherlich auch Keinen, Sie haben nur Firmendokumente einer GmbH, denn Pässe und Nationalistäten werden nur von Staaten vergeben und Deutschland ist kein Staat!

Jupp
Gast
Jupp

Mißstände werden totgeschwiegen, Opfer werden verhöhnt.

policycounts
Gast

Hallo und danke für deinen interessanten Artikel. Die Geschichte die du erzählst ist bestimmt kein Einzelfall und mit Sicherheit eine absolute Ungerechtigkeit. Es ist unzumutbar, wie wenig Deutschland älteren Menschen in Not hilft. Grundsicherung ist nicht genug und absolut ungeeignet um einen gar nicht so kleinen Teil unserer Gesellschaft glücklich zu halten. Natürlich entsteht dabei Wut. ABER die Lage der Flüchtlinge liegt anders. Sie sind meistens jung und haben mit Starthilfe, die sie wirklich nötig haben, noch eine lange Arbeitszeit vor sich. Der Staat ist gut beraten sie zu unterstützen und über diese Erkenntnis muss man sich freuen. Hinzu kommt,… Mehr lesen »

truckeropa66
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truckeropa66

Es wäre eigentlich sehr witzig wenn es nicht die bittere Wahrheit wäre, die hier geschildert wird. Unser sogenannter Sozialstaat den Wir hier hatten, ist mittlerweile ein asoziales Projekt geworden. Angefangen mit Hartz 4, dem einstieg in den Modernen Sklavenhandel, bis hin zu einer allgemeinen Volksverarschung hoch X ist heute alles möglich. Da werden Leute um ihre Existenz gebracht, und wenn Sie nicht Selbst aufgeben wird ihr Eigentum verstaatlicht! Wer sich weigert gewissen Personen in das gewisse Körperteil zu kriechen, der wird gemobbt ohne Ende, usw.
Es ist nur noch eine frage der Zeit bis diese Bombe platzt. …

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