(David Berger) Der grüne Bundestagsabgeordnete und Homoaktivist Volker Beck, der zuletzt mit einem Drogenskandal für Schlagzeilen sorgte, kämpft derzeit in seinem Landesverband von Bündnis 90/ Die Grünen um einen aussichtsreichen Listenplatz für die Bundestagswahl im kommenden Jahr.

Für seine Karriere wird alles mobilisiert, was seinen Namen richtig schreiben kann und ihm irgendwie noch gewogen ist. Auf der Facebookseite „Volkers Wahlkalender“ kann man die Ergebnisse bewundern.

Dass sich nun aber Avitall Gerstetter, Kantorin der jüdischen Gemeinde zu Berlin, in einer Pressemitteilung, die ich gleich drei mal zugeschickt bekam, ähnlich wie der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, wie sie selbst sagt „vehement für den bündnisgrünen Politiker Volker Beck einsetzt“, verwunderte mich doch etwas.

Und da Frau Gerstetter alle, denen sie ihre Pressemitteilung zukommen ließ, das Angebot machte, sich bei Rückfragen bei ihr zu melden, tat ich das dann auch mit folgendem Text:

„Volker Beck, den Sie und Herr Schuster nun offensiv mit solchen Mails und Pressemitteilungen unterstützen wollen, gilt bereits in der LGBT-Community als einer, der sich immer dann versteckt, wenn es um homophobe Übergriffe durch junge Männer mit muslimischem Migrationshintergrund hier in Deutschland und um die Verfolgung homosexueller Männer in den islamischen „Gottesstaaten“ geht.

Dagegen werden von ihm Belanglosigkeiten im Bereich der Gleichberechtgung Homosexueller auf fast peinliche Weise zu riesigen Verfehlungen aufgebauscht. Für ihn gibt es offensichtlich richtige und falsche Täter …

Homophobie ist die kleine böse Schwester des Antisemitismus. Homosexuelle und Juden sitzen, angesichts der Tatsache, dass bei Muslimen nicht nur die Homophobie, sondern auch der Antisemitismus überstark ausgeprägt ist, in einem Boot. Dies ist besonders angesichts der Flüchtlingsproblematik in unserem Land besonders zu erwähnen.

Volker Beck gilt zusammen mit dem übrigen linken Flügel seiner Partei als einer der lautstarken Refugees-welcome-Rufer, denen jeder kritische Blick auf die Probleme, die mit der Masseneinwanderung muslimischer Menschen verbunden sind, abgeht.

Hier findet – unterstützt von Politikern wie Volker Beck – derzeit ein Riesenimport von tausenden an Antisemiten und fanatischen Israelfeinden statt. Josef Schuster selbst hat davor gewarnt  – dass er dabei gleichzeitig Volker Beck unterstützen will, ist mir völlig rätselhaft.

Wie können also Sie und auch Herr Schuster Beck unterstützen? Lassen Sie sich da ebenso instrumentalisieren wie die linksgrünen Homoverbände sich von Beck und anderen Politikern vor ihren Karren spannen lassen, um dann geopfert zu werden, wenn es zu einer Entscheidungssituation kommt?

Wie das geht haben linke Politiker von Obama bis hin zu deutschen No-name-Politikern anschaulich gezeigt:

Wenn sich die Überlebensinteressen Homosexueller und die gewalttätige Missionierungswut der Muslime gegenüber stehen, opfert man ohne mit der Wimper zu zucken die Homosexuellen.

Mit der gegenüber dem Islam zahlenmäßig deutlich kleineren und daher für Machtmenschen wie Beck wesentlich unwichtigeren Gruppe der Juden wird man genauso verfahren!

So bleibt mir die Frage an Sie: Ist diese Unterstützung eines Politikers wie Volker Beck nicht ein in den Rücken Fallen den eigenen Leuten gegenüber? Zugunsten eventueller persönlicher Interessen, Sympathien oder Vorlieben?“

Wie erwartet blieb die Frage unbeantwortet. Man bot mir lediglich eine mündliche Aussprache an, zu einer Stellungnahme, die publizierbar gewesen wäre, war man nicht bereit.

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Foto: Screenshot youtube aus folgendem bezeichnenden Interview: