Ein Gastbeitrag von Kai Knut Werner

Sonntags läuft Anne Will – Das Thema in der letzten Sendung „Mein Leben für Allah – Warum radikalisieren sich immer mehr junge Menschen?“

Gäste in der Sendung: Sascha Mané Seine Tochter ging im Sommer 2015 nach Syrien, Nora Illi Frauenbeauftragte des „Islamischen Zentralrats Schweiz“ (Foto oben), Wolfgang Bosbach (CDU) Innenexperte, Ahmad Mansour, Islamismus-Experte und Psychologe, Mohamed Taha Sabri Imam der Dar-as-Salam Moschee in Berlin-Neukölln.
Am Anfang der Sendung schilderte Sascha Mané sein Schicksal.

Mané sprach über den Verlust seiner Tochter, die in den heiligen Krieg zog. Im Laufe seiner Schilderung verfiel er in eine Art Kritik an unserem Gesellschaftssystem und an einer angeblichen gewissen Perspektivlosigkeit, die die Jugend zu dem politischen Islam treibt.

Anfänglich dachte ich noch – ach, wieder einer, der die Schuld bei anderen sucht. Allerdings wurde mir im Verlaufe der Sendung eins klar: der Mann sucht extremst nach einer Erklärung und er hat für sich diesen Weg als Lösung für den Verlust seiner Tochter gefunden!

Nach und nach durften die Talkshowgäste ihre Sichtweise auf den Islam und seinen Stellenwert in der deutschen Gesellschaft schildern! Allerdings gab es einige interessante Aussagen, die die Moscheevereine in Deutschland betreffen.

Die Anzahl der Verbote dieser Vereine ist genau so hoch, wie das Verbot von rechtsradikalen Gruppierungen! Daher sollten wird unser Augenmerk nicht nur auf die Bedrohung von Rechts richten, sondern auch auf den politisch motivierten Islam!

Mohamed Taha Sabri, Imam der Dar-as-Salam Moschee in Berlin-Neukölln wurde gefragt, warum in seiner Moschee der saudische Islamist Muhammad al Arifi gepredigt hat, der offen gegen Juden, Homosexuelle und Schiiten hetzt und Ehemännern empfiehlt, ihre Frauen mit Schlägen zu züchtigen!

Des weiteren ein sogenannter „Religionsexperte“, der der palästinensischen Terrorvereinigung Hamas nahe steht. Trotz all dieser Vorfälle, hat der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) Sabri mit dem Verdienstorden ausgezeichnet! Damit aber nicht genug, die Bezirksbürgermeisterin Frau Giffey sah sich auch genötigt der Moschee einen Besuch abzustatten.

Darauf entzog ihr einstiger Mentor Heinz Buschkowsky der SPD das Recht mit seinem Namen zu werben! Buschkowsky sagte dazu: „Diese Moschee hat einen Hardcore-Ruf – Ich stehe für eine klare Trennungslinie. Politischer Islam ist keine Religion, sondern eine Machtideologie.“

Zurück zu dem Ursprungsthema der Sendung „Mein Leben für Allah – Warum radikalisieren sich immer mehr junge Menschen?“ Nora Illi, die Frauenbeauftragte des „Islamischen Zentralrats Schweiz“ wurde mit Texten konfrontiert, die sie im Kontext zu dem Thema der Sendung gemacht hat. Eine ihrer Hauptaussagen, warum junge Menschen in den heiligen Krieg ziehen – war „Eine solche Überzeugung muss man, in den hiesigen Kontext übersetzt, als Zivilcourage hochloben“.

Auf der Seite des „Islamischen Zentralrats Schweiz“, findet man diese Aussage in einem Artikel mit der Überschrift „Oh Schreck, die Tochter ist weg! Warum Eltern von Syrien-Ausreisserinnen einen kühlen Kopf bewahren sollten“.

Frau Illi geistert schön länger durch Talkshows und verteidigt als Konvertitin die Vollverschleierung, als die Freiheit der Frau. Natürlich gab sie sich wieder Mühe, dies als ein wunderbares Lebensmodell für eine moderne muslimische Frau darzustellen. Da sie solc he Aussagen schon mehrfach in Talkshows gemacht hat, ist man als aufgeklärter Mensch irgendwie geneigt zu sagen – na, jedem das seine und wenn es ihr gefällt. Nein, nach der heutigen Sendung würde ich klar sagen:

Illi vertritt einen extremistisch politische Islam, der in unserer modernen demokratischen Gesellschaft keinen Platz hat und ich möchte den Menschen, die solche Thesen vertreten auch ins Gesicht schauen! Was bei ihr nicht möglich ist.

Nachdem die anwesenden Talkshow Gäste begriffen hatten, was Frau Illi mit ihrem Text zu den Überläufern zum Dschihat meinte – gab es zurecht empörte Zwischenrufe und klare Ansagen, so etwas darf im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nicht passieren!

Bosbach und Mansour waren regelrecht verärgert über die Verherrlichung des Dschihats. Der Vater, der seine Tochter an den islamischen Terror verloren hat, saß verkrampft auf seinem Stuhl und ich hätte es absolut verstanden, wenn er Frau Illi – sorry für diese Aussage – vom Stuhl geprügelt hätte!

Am Ende der Sendung stellte ich mir die Frage: „Was hat mir diese Sendung gebracht“?
Sehr viel – unter uns leben Menschen, die ein Gedankengut vertreten, welches Menschen verachtend und grausam ist. Und beides im Namen einer Religion und der ganz von ihr abhängigen Politik und Kultur: diese heißt Islam!