„Tichys Einblick“ erscheint jetzt auch als Monatsmagazin in gedruckter Version. Gestern Abend lud der Kopf des Blogs, der bekannte Journalist Roland Tichy zusammen mit dem Verleger zur Präsentation des ersten Heftes in den feinen Berliner Thelen-Salon in Mitte. Ein Bericht von David Berger

Während einstige blühende Presselandschaften in Deutschland zunehmend versteppen, um bald zu einsamen Wüsten werden, sehen sich konservative Magazine und Zeitungen seit einigen Jahren im Aufwind. Das führt dazu, dass Magazine, die im Internet anfingen, den riskanten Weg auf den Markt der gedruckten Zeitschriften wagen. Das Debattenmagazin „TheEuropean“ hat das schon vor einiger Zeit mit einer vierteljährlichen Druckausgabe getan und jetzt zieht der im Internet weitaus erfolgreichere Blog „Tichys Einblick“ gleich mit einer monatlich erscheinenden Druckausgabe nach.

tichy-erklartGestern Abend lud der Kopf und Namensgeber des Blogs, der bekannte Journalist Roland Tichy, zusammen mit Dr. Friedrich Thelen (ThelenConsult) und Dr. Frank-B. Werner vom Finanzen Verlag, bei dem das Magazin verlegt wird, zur Präsentation des ersten Heftes in den Berliner Salon in Mitte – zwischen Friedrichstadt-und Tränenpalast auf der einen und Kanzleramt auf der anderen Seite.

Und alle waren gekommen, sozusagen das Who is Who des liberal-konservativen Journalismus in Deutschland: Bekannte Namen aus dem Journalismus von Alan Posener über Vera Lengsfeld bis Hendryk M. Broder, aus dem Verlagswesen sowie aus der Politik, wobei der Anteil der (ehemaligen) FDP-Politiker besonder hoch gewesen sein dürfte. Und natürlich all die prominenten Mitarbeiter des Blogs: Von Hugo Müller-Vogg über die nicht nur kluge, sondern auch äußerst charmante Anabel Schunke bis hin zu Frank Schäffler und Thomas Spahn.

In der Verlagsankündigung heißt es selbstbewusst:

„Tichys Einblick ist ein Monatsmagazin für die liberal-konservative Elite; eine Ziel­gruppe, die die Nase voll hat vom bevormundenden Mainstream-Journalismus, die selber denkt, die die Wahrheit verträgt, die mehr über Hintergründe und Zusammen­hänge erfahren möchte. Die die Dinge anschaut, wie sie sind und nicht so, wie man sie sich wünscht.“

Gerade diesen Punkt betonte Roland Tichy in seiner kurzen Ansprache ganz besonders: Dass es überhaupt so etwas wie einen nahezu alle Medien erfassenden Mainstream-Journalismus gebe, sei die Lücke, in die sein „Einblick“ und nun das Heft vorstoße: „Fast überall ist man um politische Korrektheit bemüht, weshalb fast alle Kommentare gleichförmig und schablonenhaft klingen.

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(v.r.) Anabel Schunke, Simon Akstinat („Jüdische Rundschau“) und Hendryk M. Broder

Niemand bürstet gegen den Strich, niemand stellt die Fragen „Warum eigentlich nicht?“ oder „Wer soll das eigentlich alles bezahlen?“. Niemand erinnert mit lauter Stimme daran, dass wir uns am Machbaren orientieren sollten, nicht am Wünschbaren.“

Die ersten Zahlen, die Tichy zum Heft vorlegen konnte, 3000 Abonnenten bereits in den ersten Tagen sowie gute Verkaufszahlen an den Kiosken zeigen, dass das Wünschbare auch machbar ist. Wenn das Richtige gewünscht und von den Richtigen gemacht wird: ad multos annos!

Hier gibt es mehr Informationen zu Bezugsmöglichkeiten: ⇒ Finanzen Verlag 

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