(David Berger) Von einem klugen Beobachter der Medienlandschaft, Markus Hibbeler, stammt der Satz: „Die Schweizer Medien sind das neue Westfernsehen“. Wie recht er hat, zeigt ein neuer Gastbeitrag des Islamkritikers Bassam Tibi in der „Basler Zeitung“.

Mit ausführlichen Belegen bringt Tibi auf den Punkt, was viele von uns alltäglich seit Monaten erfahren: Wer in Deutschland dem Glaubenssatz «Wir schaffen das!» nicht zustimmt, wird als «Populist» und «islamophob» ausgegrenzt. Mit Demokratie hat das nichts mehr zu tun.“

An zentraler Stelle mitschuld an diesem Debakel ist Angela Merkel: „Diese in der SED-Diktatur der DDR sozialisierte kulturprotestantische Pfarrerstochter entwestlicht heute Deutschland in einer katastrophalen Art und Weise.“

Tibi beruft sich dabei auf eine scharfsinnige, in der NZZ erschienene Analyse des Medienberaters von Bundeskanzler Kohl, H.-H. Tiedje: Merkel kenne durch ihre DDR-Sozialisation „das Volk nur als Masse, das die Vorgaben der Politik zu beachten“ habe. „

Das Volk habe Merkels Slogan «Wir schaffen das!» widerstandslos zu befolgen, und dies tun die Deutschen, obwohl sie nicht zustimmen. Mit «Wir» meint Merkel alle Deutschen, und wer abweicht, ist ein «Rechtspopulist».“

So sei unter der Regie Merkels und der ihr gehorsam ergebenen Medien „eine Diktatur des vorherrschenden Narrativs“ entstanden, von der keiner abweichen dürfe.

Das habe er am eigenen Leib zu spüren bekommen:

„Kritiker erleiden in Deutschland Stigmatisierungen. Ich gehöre in der deutschen Öffentlichkeit zu den unbequemen Figuren, die man mundtot zu machen versucht. Mein Fall ist kein Einzelfall.“

Tibis messerscharfe Analyse der gegenwärtigen Stimmung in Deutschland findet am Ende zu einem harten Urteil: Es falle ihm inzwischen schwer, „zwischen einem Land wie Ägypten mit seiner Verfassungsnorm, nach welcher der Islam die Staatsreligion sei, und Deutschland mit seinem Staatsmantra der Willkommenskultur zu unterscheiden.“

Die Willkommenskultur ist in Deutschland zur neuen tyrannischen Staatsreligion geworden. Daran war und ist Merkel federführend beteiligt. Dass sich immer mehr überzeugte Demokraten, gerade auch in ihrer eigenen Partei, von ihr abwenden, hat ganz wesentlich mit dem von Tibi Geschilderten zu tun. 

So schreibt der seit vielen Jahren in der Parteipolitik tätige Berliner Christdemokrat Stefan Friedrich heute auf seinem Facebookaccount:

„Das Beste für uns alle wäre diese in der „Kirche im Sozialismus“ der „DDR“ sozialisierte Frau würde von beiden Ämtern, CDU-Parteivorsitz und Kanzlerschaft, zurück- bzw. nicht mehr antreten. Das Bürgertum in Deutschland hat sich schon lange mehrheitlich von ihr abgewandt und steht ihrer Politik distanziert gegenüber, um es freundlich auszudrücken …“

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