Berlin befindet sich mitten im Wahlkampf um das Abgeordnetenhaus. Da macht es Sinn, nicht nur die Wahlplakate zu studieren, die gerade bei Linken und Grünen mehr nach Selbstironie aussehen als nach echter Werbung. Sondern auch ein Blick zurück lohnt sich. Zum Beispiel in den vergangenen Herbst. Da starteten linke und grüne Politiker Berlins eine Aktion, die an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten war (so die „Welt“). Herausgekommen ist dieses Video:

Nach dem Anschauen bzw. Anhören dieses Clips muss sich jeder Wahlberechtigte in Berlin fragen: Sind solche Leute und deren Parteien wählbar? Können wir ernsthaft solchen Menschen unsere Stadt anvertrauen?

Foto: © Screenshot youtube

„Die Melodie stammt vom Komponisten von „Marmor, Stein und Eisen bricht“, aber es ist gut, dass Drafi Deutscher das nicht mehr erleben muss. Wer sich selbst einen Eindruck verschaffen will, kann auf YouTube reinhören, sollte aber vorher unbedingt Kinder und Haustiere aus dem Zimmer bringen. Der Kritiker Gideon Böss, den eigentlich nichts erschreckt, kommentierte jedenfalls beklommen: „Wer Assad und IS entkommen ist, wird auch diese vier Minuten Willkommensmusik überstehen. Hoffe ich.“ (Robin Alexander, Welt)

6 Kommentare

  1. Heute, 1 Jahr nach Beginn der „Flüchtlings“-Invasion und viele tausend Übergriffe weiter, sollten sich nicht nur die schämen, die diese jämmerliche Musik und den nach Mitleid heischenden Text kreiert haben. Es sollten sich überhaupt alle die schämen, die sich aus Lust am Helfersyndrom für ein rechtbrechendes, den Willen der Mehrheits-Bürger missachtendes Volks-Austauschprogramm haben einspannen lassen, weil sie in ihrer Eitelkeit („ich bin im Fernsehen“ oder „alle wissen jetzt, was für ein guter Mensch ich bin“) den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen konnten und wollten. Das peinliche Lied mit dem peinlichen Text ist wunderbar dazu geeignet, diesen Leuten immer wieder den Spiegel vorzuhalten. Allerdings sollte das Video dazu umgeschnitten werden: in die rechte Bildhälfte gehören zwingend Bilder von Sylvester, von sich prügelnden Asylbewerbern, von weinenden Mädchen aus der Badeanstalt, die begrapscht wurden usw. usw.., während auf der linken Bildhälfte diese 4 Hampelmänner singen. Mehr als 4 Minuten dauert dieses Video – da ist massenhaft Platz für „ergänzendes“ Bildmaterial. Prima für den Wahlkampf!

  2. Furchtbar. Kenne das Lied schon seit Monaten. Und je öfters ich es anhöre desto mehr graust mir. Nicht wegen der Melodie. Nur wegen des Textes. Und der Typen die sowas von ungeschickt agieren. Müssen den wirklich kurzen Textabschnitt den jeder zu singen oder zu sprechen hat vom Blatt ablesen. Das sollte man sich doch merke(l)n können.

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