Hat die SPD ein Antisemitismus Problem? Eine Anfrage von Ed Piper

Über mögliche Antisemitismus-Probleme in linksextremen Milieus wurde bereits häufiger diskutiert.

Weitaus bedenklicher wird es jedoch, wenn sich jenseits linksextremer Hamas-Versteher nun auch die altehrwürdige SPD den Ruf eines Antisemiten-Klüngels erwerben sollte. Leider finden sich diesbezüglich gleich einige begründete Verdachtsmomente.

Da wären zum einen die wiederholt verfänglichen Äußerungen des SPD Landes- und Fraktionsvorsitzenden Ralf Stegner.

Im Februar diesen Jahres verglich er die aus einer jüdischen Familie stammende Facebook-Chefin Sheryl Sandberg mit der mutmaßlichen Neonazi-Terroristin Beate Zschäpe. Damals löschte er die entsprechende Nachricht, die er über den Kurznachrichtendienst Twitter an seine rund 37,2 Tausend Abonnenten versendete wieder, und so wurde der Vorfall später in den Medien als Fauxpas kleingeschrieben.

Etwas später jedoch, kurz vor der Bundestagswahl, ließ er in Bezug auf die AfD-Medienarbeit verlauten, AfD’ler leben

wie Parasiten von ihren Wirtstieren ..„.

Es ist schwerlich vorstellbar, dass ihm nicht klar war, dass er damit den klassisch antisemitischen Stereotypen des „Jüdischen Parasiten“ bediente. Zwar hatte der AfD-Bundespressesprecher Prof. Dr. Jörg Meuthen explizit auf den Vorfall hingewiesen und diverse kleinere, vornehmlich rechte Blogs hatten darüber berichtet, doch eine weitergehende Beachtung schien die Angelegenheit vor allem den Leitmedien nicht wert zu sein. Und so kam Ralf Stegner auch diesmal wieder davon, ohne sich Gedanken über seinen Sprachgebrauch machen zu müssen.

Nun jedoch sollte sich Stegners Hang zu Fehltritten mit Antisemitismus-Potenzial als notorisch erweisen. Denn am Freitag-Abend twitterte Stegner munter – mit Smily versehen –

Jedem das Seine

Adressiert war dies als Kommentar zu einer Nachricht Ralf Schulers, der in seiner Eigenschaft als Leiter des BILD-Parlamentsbüros über den Beginn der Jamaika-Koalitionsverhandlungen informierte. Und so erschloss sich angesichts des perfiden wie geschmacklosen Zitates Stegners nicht, wie seine Nachricht zu lesen war. Denn es steht außer Frage, dass ihm die Redewendung, mit der die Nationalsozialisten das Haupttor des KZ Buchenwald versahen, in der Tragweite ihrer Bedeutung nicht bewusst war.

Doch, weiter noch: Via twitter äußerst freundlich von Hennig Flaskamp, Geschäftsführer der Agentur für politische Kommunikation werk21, auf seine Äußerung hingewiesen, gibt sich Stegner bockig und verteidigt seine Aussage als „Verwendung einer gebräuchlichen Wendung„. Und so kommt man bestenfalls nicht umhin, Ralf Stegner eine untragbare Beratungsresistenz zu attestieren. Denn als Landes und Franktionsvorsitzendem einer immerhin noch 20%-Partei sollte ihm nicht entgangen sein, dass „Jedem das Seine“ in Deutschland – zumindest in nicht antisemitischen Milieus – schon seit einiger Zeit und aus guten Gründen nicht mehr gebräuchlich ist. Deshalb stellt sich nun die Frage, weshalb der prominente SPD Mann ausgerechnet jetzt damit beginnen muss, diese hierzulande zweifellos eindeutig konnotierte Redewendung in Zeiten zunehmenden alltäglichen Antisemitismus salonfähig zu machen? Hat die SPD aktuell keine anderen Probleme?

Oder geht es womöglich sogar darum, für antisemitische Teile der SPD-Wählerschaft offen mit verbalen Grenzüberschreitungen zu kokettieren?

Auch wenn sich dieser Gedanke für gutmütige Normalbürger einigermaßen bizarr anhören dürfte, so wirklich ohne jedes Verdachtsmoment ist er nicht: Bereits am 30. Mai fragte Anna Prizkau in der FAZ

2017 legt Frank-Walter Steinmeier einen Kranz für Arafat ab und Sigmar Gabriel interpretiert den Holocaust neu. Warum passieren einigen Sozialdemokraten solche Versehen, wenn es um Juden, um Israel geht?

Rund ein Jahr zuvor hatte der SPD Vorsitzende Martin Schulz im EU Parlament demonstrativ einer Rede applaudiert, in welcher der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, von ritualmordenden Juden berichtete, die Brunnen vergiften.

Im August wurde dann darüber diskutiert, ob Michael Müller, SPD-Bürgermeister Berlins, auf der Antisemitismus-Liste des Simon-Wiesenthal-Zentrum landen könnte. Denn zum einen hatte Müller bis dahin keinen Grund dafür finden können, sich öffentlich von der antiisraelischen Boykottkampagne BDS (Boykott–Desinvestition–Sanktionen) zu distanzieren, zum anderen fand er es bis dahin völlig ok, dass in der deutschen Hauptstadt jedes Jahr eine israelfeindliche Al-Quds-Demo stattfinden durfte.

Zeitgleich war zu beobachten, dass sich die SPD im Berliner Wahlkampf gezielt um ein Islam-identitäres Klientel bemühte und unmittelbar nach der Wahl mit Sawsan Chebli eine Staatssekretärin berief, die nicht nur offen Sympathie für die Scharia bekundet, sondern gleich noch allerhand reaktionäre islamische Jugendorganisationen unterstützt, aus deren Reihen in der Vergangenheit auch antisemitische Töne laut wurden.

Ebenfalls passend fügt sich in dieses Bild, dass diverse Spitzenpolitiker der SPD nicht müde wurden, allen Muslimen einen gesegneten Ramadan zu wünschen und dies damit begründeten, “ das sei doch selbstverständlich, einer religiösen Minderheit zu einem besonderen Moment zu gratulieren„. Auf vergleichbare Glückwünsche zu den Feierlichkeiten des diesjährigen Rosch Haschanah, dem jüdischen Neujahrsfest, wartete man jedoch vergebens.

Und nun also, wieder einmal, Ralf Stegner, dem es aktuell offensichtlich am Herzen liegt, die Redewendung „Jedem das Seine“ in Deutschland positiv zu besetzen.

Sind das alles tatsächlich nur eine Reihe bedauerlicher Ausrutscher und Einzelfälle?

Ach, und, apropos Einzelfälle:
Vor ein paar Tagen, am 17. Oktober, forderte die CDU im Berliner Abgeordnetenhaus, einen zentralen Beauftragten für antisemitische Vorfälle zu installieren.

Die SPD lehnte den Vorstoß ab.

***

Spendenfunktion

56 Kommentare

  1. Sorry, dieser Spruch ist besonders in unpolitischen Mileus sehr weit verbreitet. Z.B. beim Streit über Geschmäcker. Dass das nen böser Spruch ist habe ich erst durch den „Skandal“ von Burger King mitbekommen, die den als Werbespruch genutzt haben. Warum ausgerechnet eine rechte Webseite hier Sprachpolizei der Political Correctnes betreibt ist mir schleierhaft. Der Skandal ist doch vier mehr dass man sich über jeder unbedarfte Redewendung vorher informieren muss, um nicht mit einen Bein im Knast zu stehen.

  2. Es ist schon echt traurig, das man mittlerweile aufpassen muss, das uns nicht Worte und Redewendungen ganz anders in den Mund gelegt werden als wie sich eigentlich ganz harmlos gedacht sind.

    Aber bei Stegner gut vorstellbar das er ganz bewusst und zweideutig „Jedem das Seine“ getwittert hat – wie so manche seiner Linken Genossen.

  3. Die SPD ist genau aus dem Grund da wo sie ist, weil die Partei solche Typen wie Stegner die Stange halten.
    Ein Hetzer, der es nicht lassen kann.
    Und zu Stegner kann ich nur noch sagen: Wie der Vater so der Sohn….. denn der soll noch schlimmer – und fleißig in der Linksextremen Szene sein.

    Google: z.B. Conservo: Aufgedeckt: SOHN von AfD-Vize Ralf Stegner ist Mitglied der linksterroristischen ANTIFA
    Man darf gewiss sein, das Ralf Stegner von dessen Mitgliedschaft weiß und diese wohlwollend billigt.Man darf ebenfalls gewiss sein, dass alle Linksparteien die ANTIFA organisatorisch, finanziell und ideologisch unterstützen.

  4. Bei aller Wertschätzung für diese Seite und Ihren Betreiber.
    Ja. Ich kann den Stegner auch nicht ausstehen. Aber den Spruch „Jedem das Seine“,
    der ja nun wirklich von den Nazis aufs übelste missbraucht wurde, jetzt hier erneut zu instrumentalisieren um auch jemanden wie den Stegner einen einzuschenken, was er durchaus verdient hat, finde ich nicht in Ordnung.
    Wir sollten nicht zu diesen Mitteln greifen.
    Es ist schlimm genug, dass man schon Wörter wie „Volk“ oder „völkisch“ nicht mehr unbekümmert verwenden kann. Auch diese Wörter wurden nicht von Nazis erfunden sondern missbraucht! Der Stegner sondert genug Müll ab den man ihm um die Ohren hauen kann.
    Wir sollten dabei nicht zu Zensoren der eigenen Sprache werden.
    „Suum Cuique“ – Jedem das Seine!
    Der Wahlspruch des preussischen Königshauses ziert noch heute das Barett-Abzeichen der Feldjägertruppe der Bundeswehr und dort soll es auch zukünftig noch stehen dürfen.
    Wir sollten diesen Spruch also im Sinne seines historischen Ursprungs sehen und seine Bedeutung nicht an den 12 Jahren Nationalsozialismus messen.
    Das hat unter dem Einfluss der Linken schon zur Ächtung des „Eisernen Kreuzes“ geführt.

  5. Ich benutze diese Redewendung schon seit ca. 40(!) Jahren und habe tatsächlich überhaupt keion Problem damit!

    Stehen Menschen mit jüdischem Glauben denn auf der roten Liste, sind sie etwa besonders schützenswerte Wesen oder warum wird ausgerechnet diesen Menschen immer eine Extrawurst gebraten?
    Sie sollten sich mal langsam daran gewöhnen, das sie eben nichts besseres sind als alle anderen Menschen, die von ihnen Gojim genannten, eben auch!
    Allerdings sind sie auch nicht viel schlechter als alle anderen, es sei denn sie befolgen streng den Talmut!

    Und jetzt dürft ihr alle NAZI zu mir sagen 😉

  6. Zitat: „…Damals löschte er die entsprechende Nachricht, die er über den Kurznachrichtendienst Twitter an seine rund 37,2 Tausend Abonnenten versendete wieder,…“

    37,2 Tausend … was müssen das selber für Idioten sein, dass sie diesem A…loch auf Twitter auch noch folgen. Die Welt ist voller Schwachköpfe.

      • Oh, da ist aber ein himmelweiter Unterschied zwischen beiden Weltanschauungen. schließlich haben sich SA und RFKB (Rotfrontkämpferbund) nicht wie die „Kesselflicker“ bekämpft, wenn es auch nur ansatzweise ähnliche Ansichten gegeben hätte!

  7. Der Antisemitismus kam beim Nationalsozialismus anscheinend über den sozialistischen Anteil. Wenn man sich anschaut, aus welchem Lager heutzutage die Kritik an Israel besonders groß ist, verfestigt sich dieser Eindruck. Und Stegner gehört zu den wenigen Politikern, die sich im Interesse der Partei und ihrer eigenen Karriere eigentlich nie wirklich im Griff haben. Was der Mann raushaut, ist anscheinend auch genauso gemeint.

  8. Jedes Mal wenn Pöbel-Ralle seine unerträgliche Visage in die Kamera hält gibt es Minuspunkte für die SPD!

    Unerträglich das Israel-Bashing seit Jahrzehnten durch die Linksversifften!

    Und dann sind die anderen die Nazis! Hahahahaha!

    Spd, Grüne: Ihr seid die wahren Neofaschisten mit eurem Sprechrohr: Der Antifa-SA!

  9. „Jedem das Seine“ ist die Übersetzung des lateinischen Suum cuique und hat eine lange Tradition, die mit dem Nationalsozialismus nichts zu tun hat. Wenn man das jetzt auch schon nicht mehr sagen darf, vergeht mir wirklich die Lust. Einerseits beschwert man sich über politisch korrekte Sprachvorgaben, andererseit macht man aber gerne mit, wenn es nur gegen Leute geht, die einem unsympatisch sind. Nicht mein Ding.

      • Oha, das jüdische Gejammer kotzt Brocken an,
        zum Teufel mit der Larmoyanz der Juden, gelle,
        Brockenteufel? War doch nur ein Spaß, haha!
        (Mit Gruß an free yourself und goldsteinweb:
        lohnt sich eine Diskussion mit Antisemiten?)
        PS @ PP, warum wurde mein Kommentar vom
        21.10./01:52 pm hier noch nicht freigeschaltet?

    • Carl Eugen, genau so sehe ich es auch. Der Autor des Artikels ist weit über das Ziel hinausgeschossen und entwertet sein Anliegen damit vollständig.
      Schade. Oder: Dumm.
      Ich kann die Absicht des Artikels gar nicht anders werten als „geiferndes Hassposting“ – diesmal von der anderen Seite, deshalb nicht weniger unangenehm.

      • Oh, das klingt spannend, vielleicht könnten sie hierzu etwas konkreter werden?
        Sie vertreten tatsächlich die Auffassung, dass Sprache samt der Bedeutung von Begrifflichkeiten und Redewendungen in sozialen Kontexten keinem Wandel der Zeit unterliegt? Und die Behauptung dessen Empfinden sie als „dumm“ und „“geiferndes Hassposting?
        Das, pardon, erscheint mir – ohne ihnen zu nahe treten zu wollen – als recht seichtes Sprachverständnis. Denn auch wenn ich kein Sprachwissenschaftler bin, verrät mir schon ein kurzer Blick auf Wikipedia, dass es in der Sprachforschung bspw. Dinge wie Bedeutungswandel, Metonymie und Onomasiologie gibt. Nun mag ich damit als Unkundiger das Zielgebiet durchaus verfehlen, doch wäre ich auch überdies der Meinung, dass es so etwas wie „Reframing“ auch in der Sprache gibt. Denn sicher nicht zu Unrecht sprach bspw. Franz Josef Strauß seinerzeit von der „Sprache als Waffe“: Die 68’er hätten „Begriffe herausgestellt und mit andrem Inhalt gefüllt“, um diese fürderhin als „Wurfgeschosse“ gegen ihre politischen Gegner zu verwenden.

        https://youtu.be/jNqwRjMirqU

        Abgesehen davon: Das oben genannte Beispiel Achim Walters zum Thema „Hakenkreuz“ erscheint mir einfach und treffend.

        Ganz so einfach, wie sie es sich m.E. mit der Sprache machen wollen, scheint es eventuell also doch nicht zu sein, oder?

    • Danke, endlich ein intelligenter Kommrntar.
      Ich nutze den Spruch auch häufig .
      Mir ist nicht klar, dass man gängige Sprüche nicht mehr sagen darf. Das Wort Parasit ist auch schon verboten?
      Darf man in diesem bekloppten Land denn noch rechnen?
      Da die Zahlen 1, 8, 18, 88 doch so böse sind, dürften die auch nirgends mehr stehen.
      Ach ja A und H und HH sind auch verboten!?
      Wir dürfen diese Buchstaben nicht mehr schreiben.
      Den Quatsch mache ich nicht mit.
      Der Artikel ist ebenso dämlich weit hergeholt, wie vieles Konstruiertes von der Gegenseite!

    • Es bleibt ohne Sanktionen diese Redewendungen zu benutzen, sodenn sie nicht von einem AfD-Politiker getätigt werden. Gut so, aber man stelle sich nur vor Gauland wäre damit hergekommen oder würde die SPD-Steuergeldversemmler als Parasiten bezeichnen. Leider kommt soetwas immer von den Polit-Schwachmaten (Schmarotzer-Stegner und andere Idioten) die sich anmaßen, die tief in ihren feisten Ärschen steckenden Nazikeulen herauszuziehen und diese ihren politischen Widersachern in die Hinterteile schieben zu wollen. Stegner will es nicht wahrhaben, die Roten Scharia-Genossen haben endgültig verkackt, es ist eine abgehalfterte, abgenudelte und dem Zeitgeist völlig hinterher hinkende Partei mit Altschweiß-Ambiente der staatlich alimentierten Selbstversorger, und nur das allein sieht diese vermoderte Gurkentruppe geschlossen als ihr politisches Ziel an. Mögen sie in der Opposition auf ewig vergammeln und hoffentlich nicht den Polit-Dünger hinterlassen, der ein ähnlich volksschädliches Konstrukt Nahrung bietet.

  10. Wenn es gefährlichen Antisemitismus heute in D gibt, so ist es diese subversive Form, die die sPd um ihrer muslim.Nochwähler betreibt.
    Der potente Antisemitismus geht heute in D von den Muslimen aus.
    Wer sich hier blind anbiedert, der muß sich diesem Antisemitismusvorwurf ausgesetzt sehen!

    Was Stegner angeht, er ist eines ganz sicher nicht: Demokrat auf dem Boden eines deutschen GGs! Und anesichts solcher Persönchen sollte man die Frage an die spd stellen, wie sie es im Hinblick auf ihre #wähler mit dem NationalenSozialismus hält. Die Wahlkarten zur letzten freien Wahl der Weimarer Rep. zeigen bspw. ein tiefbraunes Hessen. Nach dem Krieg switched Hessen auf spd. In Norddeutschland war das ähnlich. Die nationalen Sozialisten schienen den Menschen einfach als die besseren… . Mit dem furiosen Weltkriegsende kam man dann wieder auf die interNationalistischen Sozialisten. (Ich spreche von der Wählerschaft, nicht von Politikern wie Kurt Schuhmacher!).
    In Figuren wie Schwesig, Maas, Stegner, Gabriel etcpp findet sich hier ein unglücklicher wiewohl entlarvender Reflex.

  11. Meine Erfahrung mit Antisemiten sagt mir, dass es sich absolut nicht lohnt, mit ihnen zu diskutieren, da sich, natürlich deren Ressentiments nicht auf Tatsachen berufen können, sondern vollkommen irrational sind. Jedes echte Argument gegen Antisemitismus drehen sie so lange mit falschen Fakten herum, bis alles wieder in ihr borniertes Weltbild passt. Ganz geschickt meinen sie zu sein, wenn sie „nur Israel kritisieren“ und ihnen dabei ganz offenbar einer abgeht, so selig schauen sie bei ihrer obsessiven Wortwichserei aus, denn sie sprechen etwas Verpöntes aus, dessen sind sie sich noch rudimentär bewusst, ähnlich einem Zwölfjährigen, der sich unter der Bettdecke heimlich einen runterholt und befürchtet, von Mutti erwischt zu werden.
    Mit Judenhassern zu sprechen, bringt gar nichts; sie sind von ihrem Hass besessen und zu keiner Vernunft mehr fähig. Und diesen Hass geben sie an ihre Kinder weiter, siehe Gabriel und andere.

      • Grundsätzlich bin ich auch dafür. Aber die Einsichtsquote ist äußerst gering. Wie gesagt, meine persönlichen Erfahrungen mit Antisemiten, Judenhassern und Israelkritikern. Da habe ich dann oft keine Lust mehr, zu diskutieren. Ich spreche ansonsten gerne mit „Andersgläubigen“ jeder politischen oder religiösen Gemeinschaft.

      • Meine persönlichen Erfahrungen widersprechen dem. Gerade bei den Arabern lassen sich viele überzeugen. Aber auch bei den anderen.

        Das geht offline natürlich besser als online. Online kann man Mythen und Argumente zerschlagen, um dritte Leser, die weniger festgefahren sind, zu überzeugen.

        Man muss aber schauen, wie viele Augen man kriegt und ob es einem entsprechend wert ist.

      • @ Goldsteinweb: Freut mich sehr, dass Sie positive Erfahrungen gerade auch mit Arabern diesbezüglich gemacht haben. Ich habe da leider wenig gute mit deutschen Antisemiten gemacht, die sich derart verbissen hatten in ihre Ressentiments, dass Sie nicht mehr davon loskamen. Allet Jute Ihnen weiterhin.

      • Danke für den Hinweis. Ich gelobe Besserung. Habe mich wohl etwas zu sehr hinreißen lassen. Sorry.

      • P.S.‘ Weder bin ich hasserfüllt, noch glaube ich, besser als irgendjemand sonst zu sein. Bin verbal zu krass geworden, was ich bedauere, was aber jedem im Eifer eines Wortgefechtes passieren kann. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und allen anderen, sich betroffen fühlenden, noch einen schönen Tag.

  12. Man beachte schon die Ähnlichkeiten in der Partei Namensführung. Ob jetzt nur „Sozialistische“ oder „National-Sozialistische“, Partei und Deutschland hatten oder haben beide gleich. Und beide geben vor die Arbeiterklasse zu vertreten, mit dem Unterschied das dies in der Namesausgabe bei der Partei Stegners nicht namentlich erwähnt wird.

    • Wer von denen vertritt noch die Arbeiterklasse, die politisch aktiven Sozis wissen allein schon mit der Bezeichnung Arbeit längst nichts mehr anzufangen. Sie stellen die Gilde der selbsternannten“sozial gerechten“ Umverteiler, Umvolker und Volksschädlinge, eine Ansammlung abgehobener Polit-Laiendarsteller mit der unaufhaltsamen Tendenz zum Abkacken in die politische Bedeutungslosigkeit. Deshalb bedienen sich all die geistig zurückgebliebenen“Stegners“ dieses verrotteten Parteikonstrukts aus purer Verzweifelung der Nazi-Propaganda, denn zum ausgewogenen, volksdienlichen politischen Diskurs sind sie weder gewillt noch fähig. Das gilt auch für Grüne und Linke, die haben ebenfalls nur noch die abgenudelte Nazi-Keule auf Lager und schaden dem eigenen Volk.
      Gruß

      • Da stimme ich ihnen zu, die meisten dieser Gestalten verabscheuen Arbeit. Nur bringen Sie das den Arbeitern erst mal bei, das Sie ihren eigenen Henker favorisieren.

  13. Nun gut, “ Jedem das Seine“ ist für Stegner, auch als Pöbel-Ralle bekannt und prominent, eine gebräuchliche Redewendung. Der staatlich fettalimentierte Sozi-Faulenzer und widerliche Muselknecht sollte für sich persönlich daher auf eine weitere, zwar umgangssprachlich geschmähte doch „in seinem Sinne“ wohl ebenfalls gebräuchliche Redewendung zurückgreifen, die ihn aus dem Tal der dummsabbelnden, unnützen Polit-Parasiten führen und vielleicht zum ehrbaren Broterwerb aus eigener Kraft animieren könnte:
    „Arbeit macht frei“.

  14. Dieser Stegner ist unerträglich und zeigt das Niveau unserer Politiker. Gerade die SPD erweist sich als sehr antsemitisch, Arafat galt doch immer als Verbrecher und Abbas ist es ebenso und solche Muslime bezeichnet man als Freunde und denen wünschen die auch noch einen schönen Ramadan. Die sind doch nur hinter den Milliardenhilfen Deutschlands und der EU hinterher, für ihre Bevölkerung tun die gar nichts.
    In Deutschland merkt fast keiner das hier gehörig was falsch läuft, hustet nur einer von der AfD wird er als Nazi beschimpft und der Shitstorm geht los. Andere können sich alles erlauben und nichts passiert.
    Wo ist nur unser schönes Deutschland geblieben, mit viele Menschen aus anderen Ländern, die uns sehr gut getan haben. aber was wir jetzt importieren wird unser Untergang sein, nämlich das Mittelalter, die Intoleranz und Zerstörung.

  15. Die ständigen, verbalen Entgleisungen Stegners sind keinesfalls zufällig, oder ausschließlich Kennzeichen seines eher bescheidenen Intellekts, sondern eher verinnerlichte Haltungen gegenüber Andersdenkenden; leider auch gegen Juden und vor allem gegen vermeintliche „Nazis“, „Rassisten“ und gegen all jene, die nicht in sein linksversifftes und verkommenes Weltbild passen.
    Zu allem Überfluß ist dieser üble Wadenbeißer-Soze mit dem verbiesterten Gesicht von Beaker, der Puppe aus der Muppet Show, leider nicht allein mit seiner Einstellung und Meinung, sondern die (S)charia (P)artei (D)eutschlands diskreditiert sich beinahe in Gänze durch ihre Haltung gegenüber Verbrecher-Organisationen wie der Hamas und der palästinensischen Autonomiebehörde.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.