(David Berger) Wer gestern die Reaktionen der deutschen Bevölkerung in den sozialen Netzwerken auf den Konflikt zwischen der Türkei und den Niederlanden verfolgt hat, der bemerkte sehr schnell:

Die Sympathie der Deutschen gehörte in der überwältigenden Mehrheit dem Handeln der Niederländer in dem Konflikt. Ja noch mehr:

Sie wünschen sich nichts sehnlicher, als dass Merkel & Co sich eindeutig auf die Seiten unseres Nachbarn stellen und endlich ähnlich wie diese verfahren. Sie wünschen sich, dass unsere Politiker sowohl Erdogan wie auch seine Anhänger in Deutschland – sowie damit verbunden den politischen Islam – klar in ihre Schranken verweisen.

Doch wieder einmal scheint die Bundesregierung auch in diesem Fall die Interessen der Menschen in Deutschland nicht nur zu ignorieren, sondern genau gegenteilig zu diesen zu handeln. Focus-Online berichtet, dass sich die niederländische Regierung sowohl an das Auswärtige Amt als auch an das Bundesinnenministerium mit der Bitte gewandt hatte, „die türkische Ministerin an der Grenze zu den Niederlanden zu stoppen. Sayan Kaya sei im Land nicht erwünscht.“

Dieser Bitte wurde nicht entsprochen – mit der viel sagenden Begründung, man wolle sich nicht in den Konflikt einmischen. So konnte die türkische Familienministerin von Deutschland aus mit dem Auto in die Niederlande einreisen. Was dann zu den Konflikten führte, die seit gestern Schlagzeilen machen.

Dieses Desinteresse an dem Anliegen anderer europäischer Staaten, ja vertrauter Nachbarländer war zu erwarten. Nicht nur angesichts der Tatsache, dass Merkel alles andere als an einem friedlichen Zusammenwirken der europäischen Staaten interessiert ist. Sondern auch nachdem sie es geradezu devot hinnahm bzw. wissen ließ, dass sie das „eigentlich gar nicht kommentieren“ könne, dass Erdogan die Deutschen als Nazis beschimpfte.

Von jemanden, der wie Merkel durch seinen Kniefall vor einem Despoten bereits so tief unten angekommen ist, kann man nun wirklich keine Solidarität mit den Nationen der freien Welt, geschweige denn ein klares „Stopp“ gegenüber Erdogan und den Seinen erwarten.

Diese Tatsache wirft ein katastrophales Licht auf den Zustand dieser Regierung. Von Angst vor diesem Licht getrieben, tun die Merkel treu ergeben, öffentlich-rechtlichen Medien nun so, als ob man es mit der Türkei und den Niederlanden mit zwei Streithähnen zu tun habe, die sich von der Vernunft verabschiedet haben. Die liegt natürlich bei uns Deutschen, die nun den Schaden reparieren müssen. Lapidar lässt der Bayrische Rundfunk wissen:

„Die Bundesregierung bemüht sich um Schadensbegrenzung“.

Wieder einmal soll am deutschen Wesen die Welt genesen … Diese Einstellung ist angesichts der Geschichte besonders delikat. Der BR bemerkt:

„Die Niederländer reagieren auf die verbalen Entgleisungen [Erdogans] besonders empört. In der NS-Zeit hatten deutsche Bomber holländische Städte in Schutt und Asche gelegt – während die Türkei 1941 mit Nazi-Deutschland einen Freundschaftsvertrag und Nichtangriffspakt unterzeichnete. Auf Bildern von damals hängen die Fahnen mit dem Hakenkreuz und dem Halbmond nebeneinander.“

In ähnlicher Weise ignoriert die EU die Interessen der Europäer: An den Finanzspritzen für den EU-Beitrittskandidaten Türkei, die zwischen 2014 und 2020 insgesamt stolze 4,45 Milliarden Euro betragen, solle sich aufgrund der derzeitigen Vorgänge nichts ändern. Dass man bereits im Vorfeld des jetzt eskalierenden Konflikts erst 167 Millionen ausgezahlt habe, hänge schlicht damit zusammen, dass die Türkei bestimmte Auflagen nicht erfüllt habe.

16 Kommentare

  1. Wenn Frau Bundeskanzler, warum auch immer, einen türkischen Staat errichten will, warum nur hohlt sie dann lauter Syrer, bzw sich als Syrer ausgebende Nordafrikaner und Moslems vom Balkan her?
    Und warum spielen Presse und Kirche mit, und suggerieren den Leuten es handle sich um lauter Flüchtlinge aus Aleppo?
    Bildet diese Frau sich wirklich ein das große Problem des Islam – ja auch der Islam hat ein internes Problem, das nämlich in archaischem Clandenken besteht – auf deutschem Boden lösen zu können?

  2. Man müßte schön langsam überlegen, wie der von Merkel angerichtete Schaden wieder gut gemacht bzw rückgängig gemacht werden kann. Außerdem müte die Briefwahl verboten oder so reformiert werden, daß Wahlfälschungen ausgeschlossen werden (24,3% ANGEBLICHE Briefwahlstimmen bei der BTW 13, der Wahlbetrug bei der 1. BPWahl in Österreich (zu Ungunsten Hofers)
    UND schließlich: Demokratie nach Schweizer Vorbild, um eine weitere DDR für immer auszuschließen.
    Überlegungen zum Islam, ob hier eine Ähnlichkeit zum Nationalsozialismus vorliegt, also eine verfassungsfeindliche, zu verbietende Ideologie und keine Religion.

  3. Das Bild zum Artikel sagt alles: Die Governeurin des Kalifats Deutschlands,Merkel, ist zum Rapport beim Sultan Erdogan. Wie anders soll man diesen diplomatischen Eklat mit der Beflaggung sonst kommentieren? Diese Frau ist der Untergang dieser Republik. Das ist ihr aber auch egal, da Staaten und Nationen für die Internationalistin nicht existieren. Aber andererseits: die „die hier schon länger leben“ haben es nicht anders verdient. Die wählen nämlich zu 80% die Parteien, die sogar noch ankündigen, dass es so weiter geht, wie bisher. Vorwärts immer, rückwärts nimmer.

  4. Es ist und war alles eine Lüge…die EU Diktatur muss sofort beendet werden und Merkel und ihre Satanisten Gesellen wieder nach Hause schicken. In die Hölle!
    Hab ihr das Papier gesehen, was gerade in aller Munde ist? Diese Ratte hat schon beschlossen, dass wir ausgetauscht werden. 12 Millionen Musels sollen hier rein. Das Chaos und der Tod anständiger Menschen wäre vorprogrammiert. Das riecht nach Bürgerkrieg.

  5. Merkel hatte seinerzeit mit den Türken vereinbart, jährlich 150.000 bis 250.000 syrische Flüchtlinge direkt aus der Türkei nach Europa zu holen. Diese konkrete Zahl ist bis heute verheimlicht worden. (Jetzt in dder WELT) Daher auch die Abhängigkeit von der Türkei. Rutte, der seinerzeit an dem Deal beteiligt war, ist das inzwischen offenbar schnuppe, da nun mal in den Niederlanden Wahlkampf ist.

  6. Wir sind wohl doch eine türkische Kolonie geworden und es wird immer offensichtlicher, dass Merkel hier einen islamischen Staat errichten will.

    Möglicherweise nimmt sie sich an Erdogan ein Vorbild und will hier eine ähnliche Diktatur unter ihrer Herrschaft errichten, vielleicht sogar mit seiner Unterstützung und der seiner hier lebenden Anhänger. Umsonst wird sie sich ihm nicht so skandalös anbiedern.

    • Diesen Eindruck habe ich bereits seit einiger Zeit. Da Merkel ja auch eine Vasallin Brüssels ist und die EU gemäß Lissaboner Vertrag ebenfalls eine Diktatur anstrebt, gehe ich davon aus, daß Sie Recht haben und Merkel sehr wohl und mit Hilfe der Türkei in D eine Diktatur nach türkischem Vorbild schaffen will.

  7. An dem was hier zur Zeitcabläuft, kann man den Wert der erzeitigen Sogenanten Bundesregierung messen. Ihn auszudrücken würde den Gefrierpunkt im negativen Sinn erheblich übersteigen.
    Sollte die so viel erwähnte „Kanzlerakte“ wirklich existieren, dann wäre es höchste Zeit bei Hr. Trumph mal anzufragen, ob aus seiner Sicht dieses Verhalten damit in Einklang zu bringen ist?

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