
(David Berger) Heiner Wilmer, Bischof des Bistums Hildesheim ist heute zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt worden. Es ist zu befürchten, dass er den politisch gleichgeschalteten Kurs seines Vorgängers Bätzings, der die einzige halbwegs katholische Partei verteufelte, fortsetzen wird.
Statt sich mit seiner ganzen Energie und echtem Seeleneifer eines Hirten auf die Kernaufgabe eines Bischofs in einem Land zu konzentrieren, das immer deutlicher unter dem Verlust des katholischen Glaubens leidet, hat sich Wilmer bisher wiederholt zu angeblich rechtsextremen Tendenzen und abweisend, dialogunfähig zur AfD geäußert.
Ganz im Stil des Staatsfunks behauptete er etwa auf der Basis von Halbwahrheiten zu dem Potsdam-Treffen, dass AfD-Politiker öffentlich über Deportationen von Menschen mit Migrationshintergrund nachdenken würden – das sei fürchterlich und erinnere an die dunkelste Zeit Deutschlands.: „Es kann doch nicht sein, dass Politiker einer Partei, die demokratisch gewählt wird, öffentlich über Deportation nachdenken.“
Kein Dialog mit frommen Katholiken!
Besonders vor Wahlen zeigte er sich bei seiner Positionierung mit einem weithin nihilistischen politischen System gleichgeschaltet, warnte vor jenen „politischen Akteuren“, die angeblich unter dem Deckmantel von „christlichen Werten“ versuchten, echte christliche Tugenden wie Nächstenliebe und Barmherzigkeit umzudeuten – tatsächlich aber verberge sich dahinter „Hass, autoritäres, bevormundendes Denken und diskriminierende Menschenverachtung“.
Eine „konservative Sprache“ dürfe nicht zur Verschleierung menschenfeindlicher Politik genutzt werden.
Peinliches Unterwerfen unter Klimareligion
In einem Interview betonte Wilmer, dass kein katholischer Bischof mit einem AfD-Politiker gemeinsam auf einem Podium stehen werde. Dass er dabei notfalls – im Stil linksgrüner Politiker – einen Rechtsrutsch mit Thesen, die tatsächlich keine Bedeutung im derzeitigen politischen Diskurs spielen, herbeiphantasiert, zeigt seine Weltfremdheit bzw. politische Unbedarftheit, wenn nicht neoklerikale Paranoia: “ Ich halte es für wichtig, dass Politikerinnen und Politiker mit Blick auf national-völkische Parolen stärker in die Offensive gehen und ganz klar sagen, dass beispielsweise die Rede von ‚deutschem Boden‘ und ‚deutschem Blut‘ keinen Platz in unserer Gesellschaft hat.“
Keine Berührungsängste scheint er freilich gegenüber der neuen Klima-Religion zu haben. Alexander Kissler vermerkt: „Das peinlich-liebedienernde Verhalten von Bischof Heiner Wilmer bei einer Art Tribunal der klimaschutzbewegten Jugend verschaffte ihm einen Eintrag in meiner „Infantilen Gesellschaft“. Dabei ließ sich Wilmer tatsächlich zu Aussagen hinreißen, die erschüttern. So etwa: „Der Klimaschutz ist das größte Marktversagen in unserer Menschheitsgeschichte.“
Auch theologisch auf Abwegen
Auch in Lehr-Fragen, die zu seinem Kerngeschäft gehören, scheint der neue Vorsitzende kaum besser als sein Deutschland zunehmend ins Schisma reitende Vorgänger zu sein. Andre Wiechmann dazu:
„Heute wurde Bischof Heiner Wilmer zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt. Für viele mag das eine normale Personalentscheidung sein. Für mich ist es ein deutliches Signal: Der eingeschlagene Reformkurs wird nicht korrigiert, sondern fortgesetzt. Es geht nicht um Personen. Es geht um Linie. Und die Linie, die hier bestätigt wurde, ist nicht die einer klaren, kompromisslosen Lehrtreue, sondern die eines fortdauernden Reformprozesses in Fragen, die nach katholischem Verständnis eigentlich nicht zur Disposition stehen.“
Dazu passen Gerüchte, die besagen, dass Papst Franziskus ihn für den Vorsitz der Glaubenskongregation nominiert hatte, doch die Kardinäle Pell und Müller diesen Schritt vereitelt haben sollen.
Die in Würzburg versammelten Bischöfe scheinen fest entschlossen, ihren antikatholischen, politisch gleichgeschalteten Kurs fortzusetzen, der sich in ihrem Versagen in der Corona-Hysterie und jüngst im „Synodalen Weg“ besonders auffällig zeigte und der dazu führte, dass alleine im Jahr 2024 weitere 321.000 Gläubige der links-woken Kirchensteuer-Institution den Rücken kehrten.
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