(David Berger) Der öffentlich zur Schau gestellte Hass auf das Christentum nimmt immer radikalere Formen. So etwa im öffentlich-rechtlichen belgischen Senders VRT. In einer Morgensendung des Jugendradios „Studio Brussel“ wurden im Rahmen eines provokanten „Sketches“ unter anderem Statuen von Jesus und der Jungfrau und Gottesmutter Maria mit einem Baseballschläger zerstört – live im Programm.
Die Moderatoren, darunter Eva De Roo und Dries Lenaerts, präsentierten die Szene als angeblich humorvolle Einlage für ein junges Publikum. Doch was dort geboten wurde, war alles andere als lustig, vielmehr hasserfüllt-aggressiv, respektlos und verletzend gegenüber Christen. In den sozialen Netzwerken äußerten sich zahlreiche Katholiken deutlich. „Das ist kein Spaß mehr, das ist eine gezielte Demütigung unseres Glaubens“, schrieb ein Nutzer. Eine andere Stimme kommentierte: „Wenn unsere heiligsten Symbole öffentlich zerstört werden und darüber gelacht wird, verletzt mich das zutiefst.“
Belgium’s publicly funded youth radio station, Studio Brussel (VRT), featured a sketch in which its breakfast presenters smashed various items on air, including a statue of Our Lady and Jesus. I asked if they were concerned it would cause offence, and if they would do the same to… pic.twitter.com/jYjJqM1FO3
— Colm Flynn (@colmflynnire) March 23, 2026
Einen gewissen Erkenntnisgewinn brachte die Sendung dann aber doch noch. Der Journalist Colm Flynn konfrontierte die Beteiligten mit der Frage, ob ähnliche Aktionen auch mit Symbolen anderer Religionen, besonders dem Islam, denkbar wären. Klar wurde da schnell, dass dies nicht infrage komme – unter anderem, weil dies als gefährlich oder unangemessen gelten würde.
Katholiken, wehrt euch endlich!
Für viele Kritiker offenbart sich darin ein doppelter Maßstab. „Es macht mich wütend, dass man genau weiß, was man sich bei anderen Religionen nicht traut – aber beim Christentum scheint alles erlaubt zu sein“, schrieb ein weiterer Nutzer. Andere sprechen von „Gratismut“ oder „blanker Respektlosigkeit“ und fühlen sich als Gläubige bewusst herabgewürdigt.
Auch der Umstand, dass der Sender VRT öffentlich finanziert wird, sorgt für zusätzliche Kritik. „Ich zahle Steuern, und damit wird so etwas produziert – das ist kaum zu fassen“, äußerte ein weiterer Kommentator. Bislang gibt es keine offizielle Stellungnahme des Senders zu dem Vorfall. Die Debatte über die Grenzen von Satire und den respektvollen Umgang mit religiösen Überzeugungen dürfte jedoch weiter anhalten – nicht nur in Belgien, sondern auch darüber hinaus.
Auch Katholiken und besonders deren Hirten, die sich teilweise selbst nicht scheuen, blasphemische Veranstaltungen in ihren Kirchen zuzulassen, müssen sich fragen, was sie in den letzten Jahrzehnten falsch gemacht haben, dass so etwas – im Unterschied zum Islam – möglich ist. Wann endlich fangen wir Katholiken an, uns endlich zu wehren? Und wann werden ihnen dabei alle, denen die Menschenwürde wichtig ist, zur Seite stehen? Denn eines ist klar: Wo man heute das Bild Gottes zerstört und schändet, wird man morgen mit seinem Ebenbild, der menschlichen Person das Gleiche tun.
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