(David Berger) Die bekannte Feministin Alice Schwarzer, Herausgeberin des feministischen Magazins Emma, hat in einem Gespräch mit dem Spiegel betont, dass sie trotz deutlicher politischer Differenzen einen möglichen Aufstieg von Alice Weidel zur Bundeskanzlerin als „ermutigend für Frauen“ betrachtet.
Schwarzer äußerte, dass allein die Tatsache, dass eine Frau – und zwar aus Sicht vieler politisch umstritten – an die Spitze der Bundesregierung rücken könnte, eine Botschaft der Ermutigung für Frauen sei.
Zugleich plädierte Schwarzer dafür, sich mit den politischen Argumenten der Partei auseinanderzusetzen, statt sie allein durch Ausgrenzung, Dämonisierung und Verboten bekämpfen zu wollen. Schwarzer hält die frühere „Brandmauer“ gegen die Partei künftig für unrealistisch und sieht darin ein verlorenes Mittel der politischen Auseinandersetzung.
Baerbock hat Frauen verraten
In dem Interview übte Schwarzer auch deutliche Kritik an Annalena Baerbock (Grüne). Die von der ehemaligen Außenministerin angekündigte „feministische Außenpolitik“ habe in Schwarzers Augen nicht gehalten, was sie versprach, etwa im Hinblick auf die Unterstützung von Frauen im Iran oder in Afghanistan. Sie hält Baerbock – nicht ohne eine große Portion Ironie – vor, eher „Meisterin der Worte“ als der Taten gewesen zu sein: „Sie hat an dem Punkt völlig versagt. Sie hat die Frauen im Iran im Stich gelassen, in Afghanistan und so weiter. Ich glaube, sie war da eher eine Meisterin der Worte und nicht der Taten.“
Schwarzer tritt seit vielen Jahren als mutige Kritikerin der Islamisierung und Kriegstreiberei auf.
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